1-95 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs
IM TEST: NEUHEITEN '95
U.S. Navy Fighters
X-Wing CD • Warcraft
linder a Killing Moon
■ncredible Machine 2
World of Lemmings
Creature Shock
ABGERECHNET: JAHRGANG '94
Die besten Spiele
Die fatalsten Flops
KAUFTIPS: PC-AUFRUSTUNG
CD-Laufwerke, MIDI
Sound, Gia^kaite»
Windows-Spiele
Selbst tjcihäcm
Leseraktion: Gewinnen Sie ein Pentium-
Wir haben die Lösung: Sternenschweif & Magic
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AIR COM
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PV
50 Luftkai
Bodenang
6 verschiedene Kampfflug-
zeuge zur Auswahl
35 unterscf"'" "
gegnerisch
lulierte
Wetterbedingungen
Explosions- und
Druckwelleneffekte
Lernfähige Gegner dr — L
künstliche Intelligenz
Bildschirmauflösung von 320
x 200 bis 1024 x 768 Punkte
Digitaler Stereo-Sound
Alle Briefings als
Full-Motion- Videos
Anleitung und
Missionstexte in Deutsch
Sprachausgabe der I
und Funkverkehr in
Briefings in Deutsch
Thrustmaster -kompatibel
ELECTRONIC ARTS
Keine
leeren
Phrasen:
DOS-
Welt
I
Hl
AUF DEN INHALT KOMMT ES AN
in einem
Heft.
Wenn Sie meinen, in der DOS stehe nichts über Windows, OS/2 oder andere Wellen - dann
haben Sie sieh gewaltig geirrt. Denn DOS ist die PC-Zeitschrift für die ganze Computer-Welt:
Extrem praxisorieniierl, fachlich tiefgehend und vor allem gnadenlos informativ.
Egal, ob es um Hard- oder Software gehl.
Setzen Sie jetzt auf den Inhalt - denn ab einem gewissen Können kann man den anderen die
leeren Phrasen überlassen.
!)<)■> wird jeden Munal i.I
ul geteaen. Queue: \u\ HM.
Mit Prophezeiungen kann man in der PC-Welt saftig daneben-
liegen. Preisverfall und Hardware-Flops haben schon so man-
che Prognose über den Haufen geworfen. 1994 sah Hardware -Revo-
lutionen wie den Preisverfall bei 486- und Pentium-PCs, doch am dra-
stischsten verlief der Siegeszug eines Speichermediums: Ohne
CD-ROM hat der Spieler nicht mehr viel zu lachen.
Die Tests in dieser Ausgabe machen es deutlich: Nicht nur Grafik-
orgien ä la »Creature Shock- erscheinen exklusiv auf CD. Auch so
unterschiedliche Spielegenres wie Flugsimulationen (»U.S. Navy
Fighters»), Weltraumballerei {»Novastorm«) oder Abenteuerspiel
(»Under a killing Moon«) sagen der Diskette ade. Die Spieldesigner
lernen zudem immer mehr, mit dem CD-ROM umzugehen: »Interak-
tive Filme«, bei denen man nicht viel zu tun hat, sind schon wieder
auf dem Rückzug. Vernünftige Spiele, die durch Sprachausgabe und
Grafik-Gimmicks CD-gerecht aufpoliert werden, gehören zu den Knal-
lern am Jahresende. Die CD-ROM-losen Anwender seien getröstet:
Schon für gut 200 Mark bekommt man mittlerweile solide Double*
speed-Laufwerke, wie unsere Hardware-Kaufempfehlungsliste auf
Seite 38 zeigt.
Jahreswechsel und der Abschluß des 2, PC Player-Jahrgangs sind
für uns Anlaß genug, allen Lesern nochmal ein dickes 'Danke-
schön!» zu servieren. Für uns geht ein sehr erfolgreiches Jahr zu
Ende, das dank der Einführung von PC Player plus reich mit Aufre-
gungen gespickt war. Wir werden uns 199S schwer reinhängen, um
Ihre Erwartungen in Zeitschrift und CD-ROM zu erfüllen und weiter
an der Qualität zu feilen. Damit wir ganz genau wissen, wie wir's
Ihnen recht machen können, blasen wir diesen Monat zur großen
Leserumfrage. Der Fragebogen in der Heftmitte erinnert vom Umfang
her zwar fatal an die letzte Volkszählung, aber kreuzen Sie sich bitte
tapfer durch. Je mehr wir über Sie wissen, desto genauer können wir
uns nach Ihrem Geschmack richten. Damit sich der statistische Akt
für Sie auch lohnt, verlosen wir unter allen Einsendungen ein paar
feine Preise. Glanzstück im Gewinnaufgebot: Gateways bestens aus-
gestatteter Multimedia-Pentium im Wert von rund 7000 Mark.
Viel Spaß mit der dicksten PC Player aller Zeiten wünscht
Ihr PC -Player Team
Jörg
langer
Susan I
Sablowski I
Heinrich
Lenhardt
Bitte beachten Sie unsere Leserumfrage in der
Heftmine. Wer sich wacker durch den Frage-
bogen k reu zeit, hat Chancen, diesen edlen
Gateway-2000-Pentium-PC im Wert
7000 Mark zu gewinnen!
aktuell
AUDIENZ BEI LORD BRITISH 8
Wie war das gleich wieder mit
»Ultima 9«?
SID MEIER 10
Interview mit dem »Colonization«-
Designer
COMPUTER '94 14
Messebericht aus Köln
VIRTUAL REALITY PER PC 16
Erster Eindruck: Was bringt der
High-Tech-Helm?
COMDEX-REPORT 18
Messe-News aus Las Vegas
KURZMELDUNGEN 20
Rund ums PC -Entertainment
HITPARADEN 22
Aktuelle Spiele-Charts
STREITGESPRÄCH: OS/2 24
Betriebs System -Fach simpel ei mit
Schneider & Kim
JAHRESINHALT 1994 172
Schlag' nach: Alle Artikel
alphabetisch sortiert
TEST: KLIK & PLAY 48
Was kann der Spielegenerator für
Windows?
SOFTWARE-KURZTESTS 50
ADAC
Saturday Night Live
Beatclub '68
Abenteuer Weltraum
STTNG Screen Saver
STTNG Technical Manual
25 JAHRE MONDLANDUNG 54
Astronauten auf CD-ROM
DIE BESTEN SPIELE '94 142
PC Player ermittelt die
Hits des Jahres
RÜCKBLICK
DER REDAKTION 144
Monat für Monat wird das PC -Jahr
aufgerollt
SPIELE-HISTORIE (2) 152
Die frühen 80er Jahre
BUG-REPORT 156
Neues von der Fehler-Front
BIZARRE ANWENDUNG:
GITARRENKURS 158
Slash Stangl haut in die Saiten
PC-JUNIOR -
SOFTWARE FÜR KIDS 160
Im Test: Syracuse und Blupi
KEINE PANIK: WINDOWS-
VIDEOCLIPS 162
Wie die Bilder laufen lernen
Die besten Spiele
Die fatalsten Flops
33 »MIHHMJiglllHII.ifll-n
CD-Laufwerke, MIDI-
hardware
WEIHNACHTUCHE
PC-AUFRÜSTUNG 33
Einleitung zur Kauftip-Porade
GRAFIKKARTEN 34
SOUNDKARTEN 36
CD-ROM-LAUFWERKE 38
JOYSTICKS 40
VIDEOSPIELE 42
PC-BASAR 44
NETZWERK
LEICHT GEMACHT 168
Strippen- lxl Für Gruppenspieler
Beim Düster-
Adventure »Noctropolis«
ist ein Bildschirm-Comic inklusive QA
Do it yourself: Wie gut ist der Spiele-Baukosten
»Klik & Play«? n O
EINLEITUNG 179
MAGIC CARPET 180
NHL HOCKEY '95 183
STERNENSCHWEIF 184
HURRA DEUTSCHLAND 189
MASTER OF MAGIC 190
BUNDESLIGA MANAGER
HATTRICK , 193
LOLLYPOP 193
SYSTEM SHOCK 193
TECHNIK-TREFF 194
rubrihen
EDITORI AI 5
IMPRESSUM 22
CD-ROM-INHALT 28
PC PLAYER UNPLUGGED 141
STARKILLER 198
LESERBRIEFE 199
VORSCHAU 201
FINALE 202
Schöne Bescherung:
Mit unseren Weihnachts-Tips machen Sie
Ihren PC für die neuen
High-End-Spiele fit o 'S
spiele-tests
ALL NEW WORLD OF
LEMMINGS 68
ARMOREDFIST 130
CREATURE SHOCK 108
CRIME PATROL 128
CYBERWAR 1 10
CYCLEMANIA 136
DAWN PATROL 132
DEATH GATE 88
DOMINUS 126
EARTHSIEGE 114
ECSTATICA 82
FRONT PAGE SPORTS
BASEBALL 138
INCREDIBLE MACHINE 2 116
LOTHAR MATTHÄUS
SUPER SOCCER 96
NOCTROPOLIS 94
NOVASTORM 1 12
OLDTIMER 134
ONE MUST FALL 106
RAN-TRAINER 78
RISE OFTHE ROBOTS 100
U.S. NAVY FIGHTERS 56
UNDER A KILLING MOON 62
UNIVERSE 86
VIDGRID 80
WARCRAFT 120
X-WING CD-ROM 74
ZEPHYR 76
IT CAME FROM THE DESERT
(Hall of Farne] 112
ISTERSTUNDE
Halloween in Texas: Richard
Garriot alias Lord British
plaudert über sein »Haunted
House« und Ultima 9.
aus der Abteilung »exzentrische Hobbys«: Alle
zwei Jahre baut Origin-Boß Richard Garriot
sein 4500 Quadratmeter großes Domizil zu einem
»Haunted House« (Geisterhaus) um. Mit Hilfe vie-
ler freiwilliger Helfer wird das schon in normalem
Zustand mit Geheimgängen und Verliesen aus-
gestattete Haus zu einem bedrohlichen Spuk-
schloß. An vier Tagen werden nachts in kurzen
Abständen Vierergruppen auf die einstündige Reise
durch das Haus geschickt. Alle Teilnehmer müssen
vorher eine Selbstfiaftungserklärung unterschreiben,
do sich Unvorsichtige durchaus Verletzungen zuzie-
hen können.
Richard läßt es sich nicht nehmen, als Lord British
verkleidet jede Gruppe mit den bedeutungs-
schwangeren Worten »Your Urne has come« am Tor
abzuholen und tn ihre Auf-
gabe einzuweisen. Diese
bestand in diesem Jahr
darin, den gefangenen Avat-
ar zu befreien und das vor
kurzem geöffnete »Höllen-
tor« wieder zu schließen.
Neben mehreren Dutzend ,
verkleideten Schauspielern
und Statisten sorgen diverse
Spezialeffekte für die ent-
sprechende Stimmung:
Geräusche vom Band, ein-
gespielte Videosequenzen,
zusammenrückende Wände,
Feuerstrahlen und elekrische
Heiß wird es ei
Spukschloß ni
vom Adrenalin.
Die furchtlosen Abenteurer kurz vor dem
Start - Lord British will auch aufs Foto
Entladungen gehören zum Repertoire. Die Aben-
teuerergruppe wird von mehreren Mönchen durch
das Areal geführt, dos auch den Garten des Anwe-
sens einschließt. Besonders beeindruckend ist eine
feuchte Borltenfahrt um eine kleine Insel herum. Am
anderen Ende wird die durchnäßte Gruppe von
mehreren Kriegern in Empfang genommen und vor
dem Herrn der Toten, Minos, in den Sand gewor-
fen. Die anschließende halsbrecherische Flucht,
aber auch Hängebrücken, rotierende Röhren und
glitschige Nebelkammern, lassen den Wunsch nach
besserem Schuhwerk aufkommen.
LORD BRITISH -
DAS INTERVIEW
Kaum war er dem Spukhaus entkommen, erhielt
unser Redakteur Jörg Longer eine Privataudienz bei
Richard Garriot alias Lord British. Der Origin-Über-
vater ließ sich im Interview schon in die »Ultima 9«-
Karten blicken.
JÖRG: Richard, Du machst jetzt schon ziemlich
lange Ultimos - wann genau hast Du damit ange-
fangen?
LORD BRITISH: 1979, wenn Du »Aka-
labeth« mitzählst, das so eine Art »Ultima Null«
war. Also vor 15 Jahren.
JÖRG: Wird es Dir nicht langsam langweilig,
am Avatar und an Britannia klebenzubleiben?
LORD BRITISH: Nicht im geringsten, die
Spiele entwickeln sich ja ständig weiter. Da die Com-
puter immer besser werden, ändern sich auch die
Anforderungen in der Software- Entwicklung radi-
kal. Dadurch bleibt die Sache für mich spannend.
JÖRG: Wieviel Einfluß hast Du eigentlich noch
auf den Design-Prozeß?
LORD BRITISH: Auch das hat sich mit
der Zeit weiterentwickelt. Bei den ersten paar Ulti-
mos war ich Designer, Programmierer und Grafi-
ker in einer Person. Aber es ist keine Frage, daß
unsere Grafiker um Welten besser sind, als ich es
jemals war. Und es gibt Leute, die bessere Prosa
und korrekteres Englisch schreiben. Selbst beim Pro-
grammieren, das ich lange Zeit als meine Stärke
betrachtet habe, wurde ich mittlerweile abgehängt.
Was übrig bleibt, ist das allgemeine Design des
Produkts und das Managen des Teams. Unser
Hauptproblem bei Origin ist, Leute zu finden, die
solch große Teams leiten können.
JÖRG: Also bist Du eine eine Art Supervisor?
LORD BRITISH: Genau. Es ist schwierig,
für diese Aufgobe neue Leute zu finden, selbst inner-
halb von Origin. Und obwohl ich - wie die aller-
meisten in der Branche - keine richtige Ausbildung
dafür habe, hat sich in den letzten Jahren doch
ziemlich viel Erfahrung bei mir angesammelt, wie
man derartige Projekte
durchführt.
JÖRG: Ultima 8 war in
den USA kein sonderlicher
Erfolg, Origin hat die Arbeit
an »LostVale« unddererwei-
terten CD-ROM-Version ein-
gestellt. Wie kam das?
LORD BRITISH:
Einer der Hauptkrilikpunkte
an den Ultimos bis Teil 7 war,
daß die Komplexität immer
größer wurde. Deshalb woll-
ten wir mit Ultima 8 ein neues
Publikum erreichen, was
auch ganz gut geklappt hat,
vor allem in Europa. Aber die
alten Fans der Serie waren
enttäuscht, weil das Spiel kleiner und merklich
onders war. Insoweit stellt Pagan ein wichtiges Expe-
riment für die Serie dar, In Ultima 9 werden wir ver-
suchen, sowohl die neuen Spieler als auch die alten
Fans zufriedenzustellen.
JÖRG: Dann wird Ultimo 9 also wieder kom-
plexer werden. Kannst Du mir etwas über die Spiel-
handlung erzählen?
LORD BRITISH: Ultimo 9 stellt das Ende
der »Trilogie der Trilogien« dar und wird deshalb
großen Wert auf die Story legen. Wir wollen alle
drei Trilogien zusammenführen und damit auch die
verschiedenen Generationen von Ultimo-Spielern.
Beispielsweise hat der Guardian in Ultima 7 Bri-
tannia direkt bedroht und in Teil 8 den Avatar nach
Pagan versetzt, um freie Hand zu haben. In Ultima
9 erkennt der Avatar, daß er den Guardian direkt
bekämpfen muß, damit die Sache zu einem Ende
kommt. Also versucht er, die nötigen Umstände her-
beizuführen, um dem Guardian von Angesicht zu
Angesicht gegenübertreten zu können.
JÖRG: In dessen eigener Welt?
LORD BRITISH: Das kann ich schlecht
beantworten, ohne zuviel von der tatsächlichen
Handlung verraten. Um nicht die ganzen Details
preiszugeben, muß ich ein wenig um den beißen
Brei herumreden.
JÖRG: Zumindest legt es die Endsequenz von
Ultima 8 nahe. Wird es eine neues Grafiksystem
geben?
LORD BRITISH: Ja, klar. Bis zu Ultima 7
haben wir vom jeweils vorherigen Teil nur wenige
Programmroutinen übernommen, beispielsweise
den Zu fa 1 1 sza h len gen e rato r. Alles andere wurde
von Grund auf neu programmiert. Ab Ultimo 7
konnten wir bestimmte Routinen des Pro-
grammkerns wieder-
verwenden, wie die ^ä
Sprite-Engine und das 00
Fenster-System, Das <
spart natürlich eine
Menge Zeit und Produkt!
onskosten. Ultima 9wird einer-
seits eine völlig neue Engine haben,
andererseits ober schon bestehende
Programmteile weiter benutzen.
JÖRG: Aber wie könnte Ultima 9 nun
tatsächlich aussehen?
LORD BRITISH: Es wird wiederum eine
isometrische Darstellung benutzen, sowohl in VGA
als auch in Super-VGA. Bei letzterem bat man die
Wahl zwischen weichem und schrittweisen Scrol-
ling: Die meisten Computer sind unter Super-VGA
immer noch zu langsam. Zudem werden wir das
Bewegungssystem ziemlich umkrempeln. Eines der
Probleme bei Ultima 8 war, daß man immer eine
e Distanz weit sprang. Wir ändern dos dahin-
gehend, daß man direkt auswählen kann, wohin
man springen möchte. Außerdem bauen wir wie-
der Fernwaffen ein, und einiges andere mehr.
JÖRG: Wann, glaubst Du, wird Ultima 9
erscheinen?
LORD BRITISH: Das dauert noch lange,
da wir die Sache richtig machen wollen. Bis Weih-
nachten '95 werden wir's wohl nicht schaffen.
JÖRG: Zu etwas anderem: Mit Wing Comman-
der 3 scheint die Grenze zwischen Film und Compu-
terspiel sehr schmal geworden zu sein - wird es in
fünf Jahren überhaupt noch einen Unterschied geben?
LORD BRITISH: Die Produktionstechniken
werden praktisch dieselben sein. Die Filmaufnah-
men von Wing Commander 3 haben alles in allem
zweieinhalb Millionen Dollar gekostet. Wir erwar-
ten, daß sie bei Wing 4 etwa zehn bis zwanzig Mil-
lionen Dollar betragen werden. Und für diesen
Betrag kann man genausogut einen Film machen.
JÖRG: Wieviel hat Euch Wing Commander 3
nsgesamt
LORD BRITISH: Vier Millionen
Dollar.
JÖRG: Ist es n icbt ein ernomes
Risiko, soviel Geld in ein ein-
zelnes Computerspiel zu
stecken?
LORD BRI-
TISH: Nun, die Vor-
bestellungen für Wing 3
machen es bereits zu einer profitablen
Sache. Origin lauft also keine Gefahr, dabei
;jieils
JÖRG: Deine Firma hat als ein kleiner Vier-
Mann-Betrieb angefangen, mittlerweile hat sie über
250 Angestellte. Wie kommt Ihrdamit zurecht, ohne
zu bürokratisch und schwerfällig zu sein?
LORD BRITISH: Esist wirklich lustig: Jedes
Jahr erzählen mir Angestellte, die gerade mal seit
zwei oder drei Jahren dabei sind: »Richard, als ich
zu Origin kam, war alles klein und überschaubar,
und mittlerweile sind wir so groß geworden!« Ich
antworte dann: »Wovon redest Du bloß?« Die Firma
entwickelt sich einfach weiter, und damit wachsen
auch die Aufgaben - ohne deswegen unüber-
schaubar zu werden.
JÖRG: Versucht Ihr, die Stufen zwischen Dir
und z.B. dem Produzenten eines bestimmten Spiels
möglichst gering zu halten?
LORD BRITISH: Ja -es gibt nämlich keine.
Wir haben eine sehr flache Struktur und nur eine
kleine Management-Ebene. Jeder Produzent leitet
sozusagen seineeigene Firma und kann jedes belie-
bige Spielprojekt vorschlügen, dos er entwickeln
möchte. Er muß natürlich den Rückhalt der Ver-
kaufs- und Marketingabteilung bekommen, daß sich
die Investitionen auch auszahlen werden.
JÖRG: Zurück zum Haunted House, das eben-
falls enorme Ausmaße angenommen hat. Wird es
in zwei Jahren überhaupt ein weiteres geben?
LORD BRITISH: Entweder wird es bis zutn
nächsten Spukhaus länger ols zwei Jahre dauern,
oder ich werde es nicht in meinem eigenen Haus
veranstalten.
JÖRG: Eine letzte Frage: Wo wohnst Du eigent-
lich während der Vorbereitungen und Halloween?
LORD BRITISH: Ich lebe weiterhin im
Haus. Mein Schlafzimmer ist der einzige Raum, der
nicht für das Haunted House benutzt wird, Und ich
muß ein Stück kriechen, um hineinzukommen,
Nachdem alles vorbei war, habe ich bislang immer
den Teppich auswechseln und den Garten neu anle-
gen lassen müssen.
JÖRG: Ich denke, Du bist verrückt.
LORD BRITISH: Oh, danke sehr! (la)
latervUw mit SM Mai«
Sid packt aus: Der Macher
von »Civilization« und »Colo-
nization« sprach mit uns über
seine neuesten Projekte.
Eine zwölftägige Promotion-Tour führte den
amerikanischen Kultprogrammierer Sid Meier
nicht nur nach England und Frankreich, sondern
auch auf die »Computer '94« in Köln. Unser Redak-
teur Jörg Langer ergatterte ein Interview mit dem
Schöpfer so bekannter Strategie-Perlen wie »Railro-
od Tycoon« und »Civilization«.
PC PLAYER: An was denkst Du eigentlich, wenn
Du das Wort »Civilization« hörst - an viel Geld, an
den Ruhm? Oder nervt es Dich gonz einfach?
SID: Oh, ich mag Civilization nach wie vor; ich
hatte großen Spaß dabei, es zu programmieren und
danach auch zu spielen. Es hat sehr vielen Leuten
gefallen, und nicht wenige davon haben mir ihre
Anregungen und Verbesserungswünsche mitgeteilt.
Ich höre diesen Vorschlägen aufmerksam zu und
benutze die besten davon in neuen Versionen,
PC PLAYER: Erzählst Du uns etwas über das
geplante Multiplayer-Civilizafion?
SID: Nun, sehr viele Leute wollten eine Mehrspie-
lerversion haben. Die Verwirklichung ist aber gar
nicht so einfach, weil bei Civilization immer eine
Nation ihren Zug macht, danach die nächste, etc.
Da das mit mehreren Parteien nur schlecht funktio-
nierenwürde, mußten wir einiges ändern: Jeder der
sieben Spieler zieht nun zur selben Zeit, außerdem
kann man sich gegenseitig Nachrichten schicken.
Multiplayer-Civilization wird auf der Windows-Ver-
sion basieren und deren hochauflösende Grafik ver-
wenden. Es wird Netzwerke unterstützen, aber auch
Modems und Nullmodems.
PC PLAYER: Das Problem bei einer Mehrspie-
lerversion scheint mir die Sfcrfphase zu sein: Wenn
einer der Spieler Glück hat und schnell Städte
erobert, ist er einem anderen sofort sehr weit vor-
aus. Wirst Du das irgendwie abfangen?
SID: Ich denke, daß sich benachteiligte Spieler
automatisch gegen einen überlegenen Gegner ver-
bünden werden, so daß sich das von allein aus-
gleicht. Wir haben auch vor, den Ablauf ein bißchen
abzukürzen, da die Leute wohl kaum 1 5 Stunden
pro Tag spielen wollen. Alle 5achen werden etwas
zügiger ablaufen und nach einem Rauswurf wird
man wieder ernsthaft in das Geschehen einsteigen
können. Wir hoffen, doß die Muliiplayer-Fassung
bis Mai fertig sein wird.
PC PLAYER: Du hattest das Projekt »Civil War«
vor einiger Zeit begonnen, ein Spiel über den ame-
Sid Meier tummelte sich auf der »Compu-
ter '94« am Microprose- Stand
rikanischen Bürgerkrieg. Ist es richtig, daß Du dann
gebeten wurdest, es zugunsten von Colonization
zurückzustellen?
SID: Nun, in Wirklichkeit hotten wir mit dem
Bürgerkrieg-Spiel einige Probleme. Es sollte
einen Miniaturen -Flair haben, also einzelne Sol-
daten, Bäume und Häuser zeigen. Ich wollte aber
nicht nur einzelne Schlachten aneinanderreihen,
wie es in »Fields of Glory« der Fall ist. Die
Schlachten sollten sich stattdessen aus dem
Spielverlauf ergeben, also durch Armeebewegun-
gen und wirtschaftliche Faktoren.
Diese beiden verschiedenen Ebenen haben für sich
getrennt auch wunderbar funktioniert - nur paßten
sie nicht zusammen: Wenn man vom strategischen
Teil zu einer einzelnen Schlacht wechselte, hatte man
nach deren Ende vergessen, was strategisch über-
haupt los war. Ich denke aber, daß ich eine Lösung
finden werde. Da es ja um den Kampf der Süd-
staaten gegen die Nordstoaten geht, wird Civil War
möglicherweise gleich für zwei Spieler konzipiert
sein. Falls wir es machen, wird es aber frühestens
Ende '95 erscheinen.
PC PLAYER: Wie lange hat die Entwicklung an
Deinem letzten Spiel Colonization gedauert?
SID: Wir haben fast 1 8 Monate Arbeit reinge-
steckt. Obwohl es das erste meiner Spiele ist, das ich
nicht selbst programmiert habe, war ich die letzten
sechs Monate rund um die Uhr damit beschäftigt, es
zu testen und zu verbessern. Und natürlich habe ich
am Anfang das eigentliche Design gemacht,
PC PLAYER: Das Spiel erinnert sehr stark an
Civilization. Habt Ihr alte Programmroutinen wie-
derverwendet?
SID: Teilweise. Wir wollten das generelle Inter-
face, also beispielsweise das Bewegen von Einhei-
ten auf der Karte, möglichst unverändert lassen, so
daß Gvilization-Fans keine Probleme damit haben
würden, Colonization zu spielen.
PC PLAYER: Du arbeitest gerade an einer er-
weiterten Version von Colonization. Welche Unter-
schiede wird es dabei geben?
SID: »Colonization Gold« wird ein CD-ROM-Pro-
gramm sein. Als größte Änderung soll es es eine
»virtuelle Kolonie« in dreidimensionaler Darstellung
enthalten, in der man herumlaufen und mit den Leu-
ten sprechen kann. Diese erzählen einem über ihre
Arbeit und ihr tägliches Leben, Außerdem erweitern
wir das Tutorial und packen zusätzliche Texte und
Grafiken in das Spiel. Das Programm wird auf der
Windows-Version von Colonization basieren und
Super-VGA-Grafik verwenden. Ich denke, daß wir
irgendwann Mitte '95 damit fertig sein werden.
PC PLAYER: Spielerisch bleibt alles beim alten?
SID: Ja, die Veränderungen werden nur techni-
scher und grafischer Natur sein.
PC PLAYER: Allgemein scheinst Du keinen Wert
auf die Grafik in Deinen Spielen zu legen. Steckt da
eine bestimmte Philosophie dahinter?
SID: Es gibt mehrere Gründe dafür. Ich möchte
ein Spiel bis zum Schluß seiner Entwicklung flexibel
halten, bei Colonization hat es z.B. noch im oller-
letzten Monat einige größere Änderungen gegeben.
Wenn man aber viele Videos und Animationen hat,
wird es sehr schwierig, sie in der Endphase noch zu
ändern. Umso mehr Arbeit man in die Grafik steckt,
desto weniger bleibt für das eigentliche Spiel übrig.
Außerdem können die Leute ein Spiel wie Colo-
nization auch auf einem 286er noch spielen -warum
also sollen wirGrafiken reinpacken, die einen Super-
Computer benötigen? Davon abgesehen gefallen mir
unsere Grafiken; sie sind hübsch und geben einem
alle Informationen, die man zum Spielen braucht.
Und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste,
PC PLAYER: Für die nächste Zeit scheinst Du ja
gut ausgelastet zu sein. Aber was kommt danach?
SID: Das hängt ziemlich davon ab, wie sich die
Computer- und Soflwareindustrie in den nächsten
Jahren entwickeln wird. Ich werde wohl noch ein
paar Jahre PC-Spiele machen. Die nächste große
Veränderung im Computermarkt wird in Richtung
Netzwerkspiele gehen, mit riesigen Programmen, an
denen hunderte von Leuten teilnehmen können.
Ich mag Computerspiele nach wie vor und möchte
auch noch eine ganze Weile selbst welche ent-
wickeln, (la)
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TJ
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1
SIE SIND
DER REGISSEUR
MESSEBERICHT »COMPUTER '94
KÖLNISCH
SOFTWARE
Deutschland im Herbst: Wo sonst graue Nebelschwaden
wabern, sorgte die »Computer '94» für den Messen-
Lichtblick. Neben zahlreichen Spieleherstellern war auch
PC Player auf der Kölner Messe vertreten.
P ebenso angespielt werden
wie »Magic Carpel«; letzte-
res fachkundig von Bullfrog-
ßoß Peter Molyneux vorge-
führt.
Traurig, aber wahr: Die ein-
stige »Amiga-Messe« fand
zum ersten Mol ohne Com-
modore statt. Die endgültige
Liquidation des ruhmreichen
Computer-Pioniers scheint
Computer '94« unaufhaltsam; Amigas und
CD32- Konsolen werden als
Auslaufmodelle gehandelt. Trotz Commodore-
Abwesenheit war der Besucherandrang groß; der
Anteil der PC-Besucher scheint kräftig gestiegen zu
sein. Darüber haben wir uns besonders gefreut,
denn am Stand von PC Player gab es jede Menge
Kontakte zwischen Lesern und frei herumlaufenden
Redakteuren. Wir bedanken uns bei allen, die trotz
des Gedrängeis vorbeigeschaut haben.
Neues aus
deutschen Landen
Echte Neuankündigungen internationaler Spielefir-
men waren Mangelware; dafür werden bevorzugt
Messen in 6en USA und England genutzt. Wenig-
stens rückten die deutschen Aussteller mit Infos über
frische Projekte heraus. Ikarion residierte an einem
schnuffigen Stand im Karibik-Look, der dem neuen
Ralph-Stock-Spiel »Caribbecn Disaster« gewidmet
war. Ron Williams, derauf der CD-Version sprach-
lich vertreten ist, schaute am Sonntag auch mal vor-
bei. Hinter verschlossenen Türen gob's dann trocke-
nes Gebäck und knisternde Pressemitteilungen.
Anfang '95 will Ikarion mit Pinball Wizard 2000
die Flipperlandschaft bereichern. Wesentliche
Gut gefüllt: Der Stand von PC Player auf der
l^T" nackigerals manches Adventure-Puzzle; Trotz
I^Lder listig-verzwickten Schilderarrangements
rund ums Messegelände fanden zahlreiche Spiele-
pilger ihren Weg zur »Computer '94«, Das auf
anderthalb Hallen verteilte Spektakel ereignete sich
zwischen dem 4. und 6. November. Es ist die ein-
zige Computerspiele-lastige Messe in Deutschland,
bei der sich namhafte Sofrwarefirmen in nennens-
werter Anzahl blicken lassen. Zwar glänzten eini-
ge Größen wie Sierra und Dynamix durch Abwe-
senheit, aber ansonsten war das Lineup anspre-
chend. Microprose präsentierte Sid »Colonization«
Meier und Softgold repräsentierte Firmen wie Lucas-
Arts. Electronic Arts hatte die spektakulärsten Pro-
dukte am Stand: »Wing Commander 3« durfte
Stand besuch vom Fantastischen
Vierling Smudo, der die Rührung
über sein PC Player-T-Shirt kaum
verbergen kann. Gerüchte, nach
denen Florian Stangl auf der
nächsten Megavier-Tour das Vor-
programm bestreitet, entbehren
allerdings jeder Grundlage.
Toni Schwaiger und
Michael Kim überzeu-
gen den unentschlosse-
nen Leser om rechten
Bildrand von den
Vorteilen eines Abos
Zwei Neue von Soft Enterprises: SD-
Rennspiel Battle Race (oben) und der
Act ionfeg er Project Paradise (unten)
Erweiterung gegenüber aktuellen Konkurrenzpro-
dukten wird ein Construction Set sein, mit dem sich
eigene Flipper designen und als selbständig lauf-
fähige EXE-Files speichern lassen. Weitere Merk-
male: fünf Tables, Tunnel, Rampen und mehrere
Kugeln können gleichzeitig im Spiel sein. Pinball
Wizard 2000 erscheint nur auf CD-ROM.
Soft Enterprises, kürzlich mit »The Hidden Below«
etwas zöh ins Rampenlicht der Spielewelt tretend,
basteitauch an einigen 95er-Titeln. Dos Raumschiff-
Arfonrennen Battle Race bietet neben Geballer und
Multiplayer-Modi auch »das echte VR-Feeling« -
oha. Project Paradise ist trotz des lieblichen
Namens eine düstere Zukunftsballerei im Spielhal-
len-Stil. Bis zu vier Personen gleichzeitig holzen sich
durch hochauflösende Levels, die von oben gezeigt
werden. Jede Spielfigur hat bestimmte Talente -
klingt wie eine Mischung aus »Gaunlle!« und
»Chaos Engine« mit grafischer Inspiration von »Pro-
botector« auf dem Super Nintendo.
Mit Crash Course Cartoons will sich Soft Enterpri-
ses ouch am Boom der niedlichen Go-kart-Renn-
spiele beteiligen. Das dürfte ein hartes Rennen mit
dem englischen Team Manie Media geben, dessen
Super Karts entgegen früheren Ankündigungen erst
Anfang '95 erscheint. Dafür wird die Grafik
nochmals getunt und klasse CD-Audio-Musik sorgt
für optimale musikalische Begleitung. Originell:
Greenwood hot neben dem »ran-Trainer« mit Das
Amt eine »Bürgermeister-Simulation« in petto. Das
Spieldesign entsteht in Zusammenarbeit mit dem
»Bund der Steuerzahler«. Und die Mannen der
österreichischen Softwarefirma Neo tüfteln zur Stun-
de an einer Zusatzdiskefte für »Der Clou«.
Aus dem Dunstkreis von Softgold gab es eine neue
Labelgründungen zu vermelden. Rainbow Arts hebt
seinen Ableger Rainbow Kids aus der Taufe. Mit
niedlichen, knuffigen Lernspielen will man sich an
den Edutainment-Trend ranhängen. Zu den vier
ersten Programmen gehört mit »Comix« ein Comic-
Baukasten für PC Juniors ab 8. Die anderen drei
Lernspiele sind für 4 - 7jährige Kids konzipiert.
Roinbow Arts' lange erwartete PC -Version des Bal-
lerspiels Turrican II wird zunächst als Shareware-
Schnupperfassung erscheinen. Die »Vollversion«
kommt dann nächsten März für zivile 69 Mark in
den Handel. Für die MS-DOS-Konvertierung der
Amiga-Vorlage von Factor 5 sorgt übrigens das
»Lollypop«- Programm ierteam Brain Bug. Von
LucasArts kommt zu Weihnachten »nur« die ver-
besserte CD-ROM- Version von »X-Wing« sowie die
erste TIE-Fighter-Zusotzdiskette.
Vor knapp zehn Jahren begann die Karriere von
Chris Hülsbeck. Mit seinem auf dem C 64 kompo-
nierten Song »Shades« gewann er einen Zeit-
schriften-Wettbewerb, danach schmiß er die Schu-
le und wurde zum Profimusiker für Computerspie-
le. Auf der Messe präsentierte Chris gleich zwei
neue CDs: »Rainbows« enthält Neuaufnahmen eini-
ger alter Stucke aus den 80er Jähren sowie einige
frische Dance-Tracks. Außerdem versucht Chris
endlich in die regulären Plattencharts vor-
zustoßen.
Die Bertelsmann-Tochter Telemedia wird
uns in den nächsten Monaten gleich drei
»interaktive Filme« auf CD-ROM präsen-
tieren. Berlin Connection ist ein ge-
schichtsfrächfiges Programm, in dem
Sie als ein Fotograf in der Hauptstadt
Arger mit dem KGB bekommen. Drei Kin-
der spielen bei Lost Signals die Hauptrol-
le. Sie müssen dabei viele Rätsel rund um
ein lahmgelegtes Daten-Kommunikations-
System knacken. Dos musikalische AdventureShine
besitzt eine völlig abgedrehte Story und erinnert an
einen poppigen Videoclip.
Wie eine Mischung aus »NHL Hockey« und »Eis-
hockey-Manoger« klingt Icequake von der neuen
deutschen Firma Defcom, Interessante Features wie
Sprachausgabe, mehrere
Spielmodi und 36 verschie-
dene Computergegner ste-
hen im Gegensatz zur bis-
lang eher simplen Grafik,
der man die Amigo-
Ursprünge noch deutlich
ansieht, Vorrausichtlich wird
Icequake im Sommer '95 auf
CD-ROM erscheinen.
Lokalpolitik in einer bayrischen
Kleinstadt: Gibt's bei »Das Amt«
auch den Am ig o- Modus?
Bixarr & kurios
Daß es sich bei der traurigen Schar von
der ZDF-Sendung »X-Base« nicht um eine
Fronleichnams-Prozession handelte,
bemerkte mon anhand der mitgeschlepp-
ten Kamera und der unbekümmerten Fröh-
lichkeit von Nachwuchs-Animateur Niels Ruf. Der
mitschlurfende Begleitredakteur vom ZDF trug
jedenfalls eine Miene zur Schau, der man die Sorge
ob des Quotenverfalls der »Nichts funktioniert« -
Videospieleshow anmerkte. Verständlich -wie wür-
den Sie sich fühlen, wenn Sie jeden Tag einen erbit-
terten Kampf um die zweitniedrigste Quote gegen
das Testbild ausfechten müßten? Das Studium des
an unserem Stand laufenden »Poing-Base« -Videos
hat Nils hoffentlich Kraft und Inspiration für zukünf-
tige berufliche Herausforderungen gespendet.
Den Titel der »größten Messe-Nervensäge« sicher-
te sich souverän Software 2000. Die stündlichen
Karaoke-Vorführungen am Stand der Spielepäpste
aus der norddeutschen Tiefebene sprengten alle
Dezibel- und Geschmacks-Grenzen. Mol ganz
abgesehen davon, daß gegen das Gegröle von
»Blau ist der Enzian« eine startende Concorde wie
ein sanft schnurrendes Kätzchen wirkt: Wo ist der
Sinn? Gibt es ein passendes Spiel? Mitnichten, das
Getöse fällt unter die Kategorie »Viel Lärm i
.der aktuellen PC
Player plus finden
Sie im Rahmen der »Multime-
dia Leserbriefe« unsere Video-
Dokumentation der Kölner-
Messe. Alleine wegen der
Gastauftritte von Sid Meier und
Peter Molyneux sollte man die-
ses Kleinod ni
eis Ruf (mit Brille) guckt sich
Nichts« und dröhnte erfolgreich den PC Player-
Stand zu, was die Kommunikation mit unseren
Lesern minimal erschwerte, Software 2000 harte
weder »Karaoke Monager« noch »Karaoke
Connection« auf Lager, doch dafür exzentrisches
Standpersonal, Gerüchten zufolge wollte ein rüsti-
ger Bodyguard das nichts
Böses ahnende Factor-5-Mit-
glied Julian Eggebrecht von
der Messe werfen lassen.
Wenigstens konnte man die
Lagerbestände von »Pizza
Connection« abbauen, indem
man unschuldige Messebesu-
cher mit Spieleschachteln
bewarf. (hl)
Downtown Games ist jetzt JE-Compute
neue Preise - knallhart kalkuliert (
f^r
>gEJ$B&%£&
Aces of the Deep* 79,
Little Big Adventure CD* 89,
Nascar Racing* 69,
Magic Carpet CD* 89,'
Action Replay Pro 2 149,
540 MB Festplatte 475,
IMBSimm 69,
CD-ROM Panasonic 562 b 269,
486 DX2-66 Mainboard 529,
Spiel des Monats
Wing Commander 3*
Neuste Episode der
Sternensaga...
Komplett in SVGA,
Sprachausgabe und
mit deutscher Anleitung nur
I l'TMi
12 Pacific AirWar dA 89
n Legacy dA 69
DM96,95
flos
hH.
3322
Black Hawk* dA 85
Bundesligamanager 3 78
Chadbreaker' dV 69
Colonizalion dV 86
Dawn Patrol* dV 79
Desert Strike eV 65
F-'JFiee! Celera' Iton* dA 49
Flignt Simulator Sceneries ab 49
FPS Baseball eV 69
Frilz 3 Schach dVl49
KA-50 Hokum' dA 69
Kingdoms of Germany" dV 69
Lode Runner dA 65
k Lollypop dA 76
dV79
dA75
dA68
dA62
dA 89
eV89
dA75
dV79
dV 86
Micro Machines □
Panzer General" e
Quarantine d
ScoctersZa.-.
~m City 2000 □
Sim ClassJcs c
Space Simulator 1.0 e
SSN-2! Seawolf c
Sternenschweif c
Superherc' Learju? ol e
"'■' ' '
: oi the Deep'
Armored Fist
Bloodnet
Kjtafa & Hailr Tyc. Di
Creature Shock*
Crime Patrol
Cyclemania
Dawn Patrol*
; Härileiwei-Saaü
»fl>Mi
F-14 Fleel Delender Gold dA 89
FIFA Intern. Soccer dV 69
-' Grind Pn>-DavidLeadb.Goll 62
Inferno* dA 89
Jungte Strike
Leisure Suii Larry 6
Larry 1-5 Collection
Lords ol the Realm _.
Lucas Arts CI.Adv.s dV 99
Lucas Arts Cl.Sim.'s dV 85
IWlyst dA 89
Outpost dV 69
PGA Tour Golf 486 dA 89
Police Quest 4 dV 79
Privaieer S Strike Commander 89
Quarantine dV 79
Quest for Glory 4* dV 79
Sam & Max dV 89
Simon the Sorcerer dV 89
eV75
dV 69
dV79
System Shock dV 79 Space Quest 1-5 dA 79
Jniverse dv 69
ig Armada dA 69
olGiory' dV 86
3i Lemmings' dA 65
Star Trek ■ 25th Annwcrury d V 69
Sternenschweit" dV 79
- Subwar2OE0 + Data dV 89
"ystem Short« Enhanced'dV 79
3 Park dV 79
., in Ladies l/ll je 39
Total Faritasy (3750 Gifs 1 ) 69
Natalie privat 89
Virtual Valerie 2* 99
.Strippoker (Windows) 49
Damsh Fantasies 69
nder a Killing Moon dA 95
Wild Blue Yonder dA 69
Wing Armada dV 79
Wing Commander 1 &2 Complete 69
■ ■' " E-hs-ced' dV 85
(3M,n«nw
Cyber-Helm Pur
-Spiele
~^B
Virfuol Reality mit dem VFX-1
Der VFX- 1 -Helm für PCs ver-
spricht eine totale SD-Illusi-
on. Namhafte Spielefirmen
wollen die Exoten-Hardware
mit Software unterstützen.
= w
=■ Sprech
^kv -^ space
HC Hardv.
^^r demnc
p^ Der ri
er ein echter Cyberpunk sein will, braucht für
seine Datenreisen in der virtuellen Realität ent-
sprechende Ausrüstung, Leider besteht der Cyber-
space im Moment zu gleichen Teilen aus schwach-
sinnigen Gazettenmeldungen und unbezahlbarer
Hardware. Die amerikanische Firma Forte versucht
zumindest an letzterem etwas zu ändern und bringt
demnächsteinen Low-Cosl-Datenhelm auf den Markt.
Der »VFX-1« wird zumindest von einigen Spielen
unterstützt und soll etwa 2000 Mark kosten. Wir hat-
ten die Gelegenheit, einen Prototyp anzutesten.
Das »VFX-1 -Set« besteht aus VR-Helm, Interface-
Board und dem »Cyberpuck«, einem Eingabegerät.
Der rund 1400
Gramm schwere Helm
wird über ein zwei
Meterlanges, 26-poli-
ges Kabel an den PC
angeschlossen. Er
trägt sich durch seine
Schaumstoff-Polste-
rung recht angenehm
und ist mit zwei Laut-
sprechern, Neigungs-
/Lagesensoren und
zwei Farb-LC -Displays ausgestattet. Letztere besit-
zen eine maximale Auflösung von 408 x 224 Pixeln,
wobei die optische Achse durch eine einstellbare Lin-
senoptik gestreckt wird. Dadurch scheinen die Bild-
schirme etwa 20 cm entfernt zu sein, obwohl sie in
Wirklichkeit viel näher an den Augen montiert sind.
Im Endeffekt sieht man ein quadratisches Bild mit
einer vermeintlichen Bildschirmdiagonale von etwa
Beim Linsensystem lassen sich Augen-
abstand und Schärfe einstellen. Der
Helm benötigt ein Interface- Board im PC.
10 cm. Da die Displays aber nur etwa doumenna-
gelgroß sind, ist das Bild flüssigkristall-typisch ziem-
lich unscharf und grobkörnig, Details oder Schrift
lassen sich fast überhaupt nicht erkennen, so daß
man Spiele mit viel Schriftausgabe wie »System
Shock« mit dem Helm kaum vernünftig spielen kann.
Die endgültige Version des Helms, die in den
Handel kommt, soll deswegen eine doppelt so hohe
Auflösung (640 x 220) besitzen.
Das Interface-Board ist über den Feoture-Connector
direkt mit der VGA-Karte verbunden, Für die eigent-
liche Anzeige sind zwei Video-Modi vorgesehen.
Der Mono-Modus verwendet die Standard-Spiele-
auflösung von 320 x 200 Pixeln mit 256 Farben,
wobei beide Displays dasselbe Bild anzeigen.
Der interessantere steoroskopische Modus verlangt
SVGA mit 640 x 480 bei 256 Farben, wobei vier
verschiedene VFXScreens gleichzeitig erzeugt
werden. Zwei davon werden direkt in den Helm
eingespielt, zwei können als Zwischen-Speicher mit
Puffer-Funktion dienen. Das Ergebnis kann echtes
3D sein, dessen Wirkung aber letztendlich von der
Software bestimmt wird, Die Bildwiederholfrequenz
beträgt jeweils nur 60 Hertz, was das Bild leicht
flackern läßt.
Komplexe Technik
Um die Kopfposition des Spielers festzustellen, sind
zwei Sensorsysteme in den Helm eingebaut. Vor-
wärts-, Rückwärts- Seiten -Neigung werden über
einen speziellen Sensor erfaßt, der mit einer Flüssig-
keit arbeitet. Hierbei umfließt ein elektrisch leitendes
Medium fünf versetzt angeordnete Metallstäbe in
einem kleinen Glaskolben, Je noch Neigung
schwappt die Flüssigkeit mehr oder weniger über die
einzelnen Fühler, wodurch sich der elektrische Wider-
stand zwischen ihnen geringfügig ändert, Ein Mikro-
prozessor ermittelt daraus die Neigung und über-
trogt den Endwert an den PC. Die Ergebnisse sind
aber eher Schätzwerte, als präzise Winkelangoben,
Die Kopfdrehung hingegen wird über einen echten
»Head-Tracking«-Mechanismu5 ausgewertet. Das
bedeutet, daß der Helm Absolut-Koordinaten über-
mittelt, also nicht nur Angaben wie »Drehung nach
rechts«, sondern etwa »Position 17 Grad rechts vom
Nullpunkt«, Dies erlaubt eine sehr genaue Rückmel-
dung der Kopfbewegung, erfordert aber ein kom-
plexes elektromagnetisches System, das mit mehre-
ren Spulen arbeitet und aufwendige Berechnungen
der Helm-Elektronik erfordert. Wildem Kopfzucken
wird durch das kurze Kabel rabiat Einhalt geboten.
Der »Cyberpuck« ist die zweite Eingabemöglichkeil,
wird zwischen Tastatur und PC eingeschleift und
benötigt zusätzlich einen seriellen Portanschluß. Er
enthält ebenfalls Neigungssensoren. Hinzu kommt
die verwirrend große Anzahl von 1 8 kleinen Tasten.
Forte verspricht, daßdie neue Version des Pucksüber-
sichtlicher zu hondhaben sein wird.
Cyfcenpiele
Es gibt schon eine Reihe von Spielen, die den Helm
unterstützen. »Doom II« beispielsweise läßt sich mit
derOption -VFX in einen Mono-VFX-Modus schalten,
wobei mit dem Cyberpuck gesteuert wird. Wenn man
den Kopf dreht, dreht sich der Spieler, neigt man den
Puck nach vorne, wird beschleunigt. Das perfekte
Spielgefuhl mag wegen dem kleinen, unscharfen Bild
leider nicht aufkommen, zumal man durch die selt-
same Steuerung ziemlich desorientiert wird. In die-
sem 2D-Modus bringt der Helm eher Nachteile.
»Magic Carpet« von Bullfrog und Interplays »Des-
cent« bieten einen echten 3D-Modus, der wirklich
räumlich wirkt. Allerdings fällt hier stärker auf, daß
das Sichtfeld relativ klein ist. Bei »Descent« etwa
fliegen Sie nach vorne, während durch eine Kopf-
drehung schnell nach rechts oder links geschaut
werden kann, was aber auf die Dauer ziemlich
verwirrend wirkt. Das brandneue »Flight Unlimited«
von Looking Glass enthält ähnlich verzwicktes 3D,
bei dem man ebenfalls in eine andere Richtung
gucken als fliegen kann. (mk)
M »fi-l »t-helm
Hersteller:
Forle, USA
Distributor:
Pearl Agency, Buggingen
Co.-Preis:
DM 2000,-
Lieferumfang:
VFX-Hekn, Interface
Board, Cyberpuck,
Treibersoftware,
diverse Spiele
Verfügbarkeit:
ab Februar '95
Geplante Spiele
mit VFX-Modus:
Doom 2, Magic Carpet,
Descent, Flight s Unlimited,
Inferno, System Shock
16
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COMDEX IN LAS VEGAS
SELBSTGEBRANNTES
Jahrelang war die Comdex das amerikanische Gegen-
stück zur seriösen CeBit. Doch dank steigender Verkaufs-
zahlen im Home- und Multimedia-Bereich verirrte sich
sogar so mancher Spielehersteller in die Messehallen.
Die Comdex ist so groß geworden, daß zwischen zwei, rund einen Kilometer vonei
ander entfernten Messehallen Pendelbusse eingesetzt werden müssen. Der Andrang a
die Busse wurde von der Messeleitung aber gewaltig unterschätzt.
Las Vegas, Nevada, liegt zwar mitten in einer
Wusle - trotzdem war wahrend der »Comdex
Fall 94« nicht viel Hitze zu spüren. Ein ungewöhn-
lich kalter Herbst mit heftigen Winden sorgte für
diverse Messegrippen unter den Besuchern,
Die Sonne brannte nicht, aber auf der Comdex gab
es entsprechenden Ersatz: Die CD-ROM-Brenner für
daheim kommen. Solche CD-Recorder waren bis-
her teure Profigeräte, die nur für fünfstellige Sum-
men über den Ladentisch gingen und komplizierte
Software benötigten. Doch jetzt kommen die ersten
Gerate für ambitionierte Heimonwender. Als Vor-
reiter tritt niemand geringer als Creative Labs auf:
Das »Digital Edge CD-R«-Kil enthält einen CD-
Recorder, das dazu passende Interface, eine Maste-
ring -Software für Windows und zehn leere,
beschreibbare CDs,
Für »deutlich unter
2000 Dollar« soll das
Kit Anfang 1995 in
den Handel kommen,
das entspricht einem
deutschen Preis von
3500 bis 4000
Mark. Wer etwos
mehr Geld anlegen
will, kann bei Yama-
ha für unter 10.000
Stirnrunzeln bei Rocket Science: Dieses
Foto von »Dark Ride« läßt nicht gera-
de auf grafische und spielerische Revo-
lutionen schließen.
Mark einen Recorder mit vierfacher Schreibge-
schwindigkeit erwerben. Eine randvolle CD ist damit
in rund 20 Minuten fix und fertig gebrannt.
Wer schon einen CD-Recorder hat und teure Maste-
ring-Software besitzt (Kostenpunkt normalerweise
ca. 1 500 bis 2500 Mark], darf sich ärgern: »Corel
CD Creator« kann wirklich alles, was andere Bren-
ner-Software auch leistet, ist aber wesentlich einfa-
cher zu bedienen und kostet gerade mal 200 Dollar.
Besonderer Gag: Auf Wunsch druckt Corel CD
Creator ein optisch schönes Cover für die CD.
Noch'n MPEG, bitte
Die Explosion der MPEG-Karten war abzusehen,
auf der Comdex ist sie ouch prompt erfolgt, Dank
billiger Decodier-Chips wagten sich zahlreiche Her-
steller aus Fernost auf das noch jungfräuliche
Gebiet. Wer durch die Multimediahalle schlender-
te, konnte mehr unterschiedliche MPEG-Karten als
echte MPEG-CD-ROMs sehen (reine Videofilme mol
ausgenommen]. Die neuen billigen MPEG-Karten
sind aber schon tot, noch bevor sie auf den Markt
kommen: Der Anschluß mittels »VESA Feature
Connector« ist kompliziert, nicht zu allen Karten
kompatibel und schränkt Windows bei der Auflö-
sung mächtig ein. Die Zukunft gehört eindeutig den
Grafikkarten, die MPEG direkt eingebaut haben -
in Installation und Kompatibilität sind sie den MPEG-
Zusätzen um Lichtjahre voraus. Entsprechende Kom-
bis kommen unter anderem von Hercules (Power
Dynamite Playback) und Orchid (Kelvin MPEG),
Im Bereich der CD-ROM-Laufwerke geht der Trend
Je weis of the Oracle
von Discis verspricht
Knobeln im »7th
Guesti.-Stil
ganz klar zu Quadraspeed. Auch wenn es für die
jetzigen CD- Softwaretitel wenig bringt, entwickeln
Firmen wie Mitsumi und Teac immer weiter an Lauf-
werken, die zum Doublespeed-Preis die vierfache
Geschwindigkeit bieten sollen.
No Sex please,
we're Comdex
Ach, was hatten die Comdex- Veranstalter nach der
letzten Messe in Atlanta noch getönt: Moralisch ver-
werfliche Erotik-Software sei nicht erwünscht, die
entsprechenden Aussteller erhielten keine Stände
mehr. Das genaue Gegenteil war der Fall - eine
kurze Hochrechnung zeigte über 30 Anbieter von
Eros-ROMs. Sogar Hersteller aus Japan (»Samurai
Perverf Interactive«) waren angereist, um ihre Schei-
ben anzupreisen, In einem Punkt konnte sich die
Messeleitung aber wohl doch durchsetzen: Demon-
strationen der CDs waren verboten, nur Packungen
und Handzettel mit leidlich bekleideten Damen
waren erlaubt.
Neben den digitalisierten Wiederveröffentlichun-
gen alter Pornofilme auf CD-ROM wird weiter ver-
zweifelt nach Interaktivität gesucht. So spielt man
in »Space Sirens« beispielsweise einen Raumfah-
rer, der von Weltraum-Sirenen festgehalten wird.
Erst wenn er die Begierden aller Mädchen erfüllt
hat, darf er weiterziehen. Das »interaktive Gefum-
mel« am Bildschirm wirkt allerdings eher peinlich
als erotisch.
In dieselbe Kerbe wie Playboy & Co., die ja nur
wegen der interessanten Essays und Interviews
gekauft werden, will »Go! Digital« schlagen. Deren
gleichnamiges Magazin auf CD-ROM dreht sich um
Musik, Sex, Technologie und dos Internet (Reihen-
folge der Themen aus dem Prospekt des Anbieters],
Ein Jahresabo kostet 35 Dollar, allerdings wird nir-
gends erwähnt, wieviele Ausgaben eigentlich
erscheinen (das passiert uns nicht, gell, Herr Grün-
feldtl). Themen der Erstausgabe: Ein Interview mit
Cyber-Drogen-Papst Timothy Leory, ein Blick in die
»Rave Scene« und (natürlich) »Cyber-Centerfolds« .
Das Multimedia -Softwareangebot war nahezu unü-
berschoubar, ROMs über Selbstverteidigung für
Frauen waren ebenso zu finden wie wahllos auf CD
gepreßte TV-Dokumentationen aus den 60er Jah-
ren. Positiv aufgefallen ist (wieder mal) Creative
Labs, die unter dem Label »Blasterware« jetzt auch
CD-ROMs vertreiben. Den Anfang macht eine Serie
von Kinder-ROMs,eineScheibeübermodeme ame-
rikanische Künstler und als Clou die offizielle Mul-
««"«";::«•«> - w r;
sär~"
timedia-Umsetzung
von Stephen Hawkings
»A Brief History oF Time«
(»Eine kurze Geschichte
der Zeit«}.
Offensichtlich sind Spezial-
effekte im Kino nicht mehr
sehr gefragt, denn die
Macher von »Metrolight«, die
unter anderem an »Total
Recall« mitarbeiteten, basteln
jetzt an CyberComics. Der erste
mäßig interaktive Comic ist die
Umsetzung von »The Mask«. Auf diesem Comic
basiert auch der Film, der gerade in den deutschen
Kinos läuft.
Gibt es hier auch Spiele?
Für eine eher Business-orlentierte Messe fiel der
große Stand von hterplay auf. Von »Descenf« bis
»Dungeon Master II« gab es aber nur alte Bekann-
te zu sehen, fnterplay ist hauptsächlich wegen des
»OEM« -Geschäfts auf der Messe anzutreffen, denn
die Firma vertritt auch Konkurrenten wieMaxis oder
LucosArts bei Bundling-Deals. Das sinddie Geschäf-
te, bei denen einem PC oder einem CD-ROM schon
komplette Spiele beiliegen. Da immer mehr PC-
Anbieter in den Heimmarkt drängen, war am Inter-
play-Stand entsprechend viel los.
Nicht ganz so glücklich war man bei »Rocket Scien-
ce«, dem neuen Hype-Label von Bertelsmann und
Sega, das arg unter dem Sega-Pantoffel zu stehen
scheint. Im Messekatalog als »Sega« angekündigt
und von den Japanern offensichtlich zum Mes-
seauftritt abkommandiert, gab das Personal om
Stand zu, die Sego-CD-Umsetzungen der beiden
aktuellen Spiele den PC -Versionen vorgezogen zu
haben, »Loadstor« und »Cadillacs & Dinosaurs«
sind also erst nach Weihnachten zu erwarten. Fast
schon »Finale«-reif war der Rocker- Science-Kata-
log: Auf 20 Seiten findet man T-Shirts, Kaffeetas-
sen, Wasserpistolen, Baseball-Kappen und andere
»coole« Sachen mit dem Rocket-Science-Logo -
und, wenn auch gut versteckt, immerhin zwei Spie-
le...
Als Überraschung gab es Handzettel zu drei neuen
Titeln, die die Raketenwissenschaftler bis Sommer
1 995 fertigstellen wollen: Die WW1 -Flug-Simula-
tion »Flying Aces«, Brian Moriartys Achterbahn-
fahrt »Darkride« und das Advenrure »Rocket Boy«
;ind in Arbeit, Die beiliegenden
Fotos sehen allerdings nicht son-
derlich spektakulär aus.
Die Firma »Discis« ist in den USA
als Produzent von Infotainment-
ROMs bekannt, Mit »Jewels of
the Orocle« versucht man sich
das erste Mal an einem Spiel.
Sie müssen dabei in Puzzles ä
la »7th Guest« das Geheim-
nis eines sumerischen Tem-
pels losen.
Die amerikanische Firma »Electric Dreams« (hat
nichts mit dem gleichnamigen englischen Label zu
tun] setzt hinqegen auf
u fCD
RO»
. Das CD-ROM
3D Sehen timedia-Umsetzung
und hören ^ em < * er aktuelle km
Das Wort »dreidimensional« hat unter PC -Anbie-
tern immer noch magischen Charakter, Auf der
Comdex gab es deswegen neben den obligatori-
schen Virtual-Reality-Helmen auch diverese neue
3D-Programme zu sehen. Insbesondere im Bereich
»Rendering« wird es richtig spannend. Jahrelang
war »3D Studio« unangefochtener Marktführer für
3D-Entwicklungs5oflware, inzwischen holen preis-
wertere Pakete wie »Caligari Truespace«, »Visual
Reality« und »Lightwave 3D« gewaltig auf. Mit
einem Pentium 90 und einem Softwarepakel für
unter 1000 Dollar lassen sich schon Animohonen
erzeugen, die nicht mehr von professionellen Com-
puterfilmen zu unterscheiden sind.
Im Bereich Hordware setzen Grafikkartenhersteller
verstärkt auf 3D-Chips, die dem betagten VGA-
Standard unter die Arme greifen sollen. Lieferbar
ist die »MGA Impression Light« von Matrox, die für
normale DOS- Spiele nicht geeignet ist, mit speziel-
ler 3D-Soflware jedoch hochauflösende 3D-Spiele
möglich macht. Als Beweis legt Matrox den Gra-
fikkarten jetzt ein CD-ROM mit drei kompletten
Actionspielen bei, darunter eine Spezial-Version
des altbewährten »Spectre«, ein Kampfspiel im Stil
von »Virtuo Fighter« und eine 3D-Actionflug-
simulation durch Echtzeit-Canyons.
Andere Grafikkartenhersteller setzen auf den
Stephen Hawking persönlich
führt durch die CD-Umsetzung
der "Brief History of Time«
Mask« ist eine Mul
des Comics, aul
oknüller basiert
angekündigten 3D-Chip von Grrus Logic, der in
Zusammenarbeit mit Argonaul Software entwickelt
wurde. Entsprechende Karten von Diamond und
Orchid werden Mitte 1995 erwartet.
Aber auch im Bereich »3D Audio« tut sich was.
Gab es hier lange Zeit nur einen wichtigen Spieler,
die Firma »QSound«, steigen jetzt andere Anbie-
ter in das Geschäft mit dem Quasi-Surroundsound
ein. »Spatializer« stellte beispielsweise einen Chip
vor, der in Soundkarten eingebaut werden kann
und diesen automatisch 30-Klänge verleiht. Zu Spa-
tializers wichtigsten Kunden gehört Interplay. Deren
Spiele »Descent« und »Cyberia« werden auf der
CD-ROM schon im Spatializer- Verfahren abge-
mischt, so daß auch ohne
entsprechenden Chip die
3D-Klänge auf jedem PC
zu hören sind. Media Visi-
on setzt für seine neue
Soundkartenserie auf eine
ähnliche Technologie von
»SRS«. Und »QSound«
schlägt mit billiger Windo-
ws-Software [Q Creator)
zurück, mit der jedermann
seine eigene Musik oder
Effekte im QSound-Ver-
fahren abmischen kann.
Fünf Tage und ein paar durchgelaufene Schuhe spä-
ter waren sich jedenfalls alle einig: Die Comdex ist
ab sofort auch eine Messe für Spiele und Infotain-
ment. Da die sommerliche CES kurz vor der Auflö-
sung steht und deren Ersatzmesse eher Videospie-
le in den Vordergrund stellen will, wird der Herbst-
Termin der Comdex für PC-Spiele-Anbieter immer
attraktiver. (bs|
MESSEGERUCHT UM LUCASARTS
Das heißeste Gerücht auf der Comdex:
George Lucas will seine Spieleabteilung
»LucasArts Entertainment« verkaufen.
Ein Manager einer Sortwarefirma, der
ungenannt bleiben will, meinte zu PC
Player: »Wir wollten mitbieten, aber
der verlangte Mindestpreis ist etwa
drei- bis viermal so hoch wie der jetzi-
ge Wert der Firma«.
Angeblich erwartet den Käufer ein
besonderes Bonbon; Exklusivrechte für
Computer- und Videospiele zu den
neuen »Star Wars«-Filmen. Just um
diese neuen Filme zu finanzieren,
braucht George das Geld schon jetzt:
Unabhängig von anderen Filmstudios
will er alle drei neuen Teile auf einmal
drehen. Branchen kenner gehen davon
aus, daß ihn der Spaß mindestens 150
Millionen Dollar kosten wird. Einen Teil
muß er durch den Verkauf der Compu-
terspiele- Abteilung aufbringen, wenn
er unabhängig von den großen Studios
bleiben will.
SV93A svi ni xaawco
AKTUELLE MELDUNGEN
ELITE 2 1/2
Der Nachfolger zum mißglückten »Elite 2 - Fron-
tier« nimmt langsam Formen an. Bei »First Encoun-
ters« werden unter anderem die aus Elite bekann-
ten Thargoiden wieder ihr Unwesen treiben, was der
müden Handlung hoffentlich auf die Sprünge hilft.
Das verpatzte Kampfsystem soll überholt und sämt-
liche Grafiken renoviert werden; neue Waffen und
PlanetenoberHöchen sind angesagt. Außerdem wird
es neben den aus Elite 2 bekannten Modellen auch
30 zusätzliche Schiffe geben, die über größere
Hypersprung-Reichweiten und neue Accessoires wie
Navigationsfiilfen und Satelliten-Blocker verfügen.
Wettere angekündigte Verbesserungen von »First
Encounters«: Videosequenzen bei den Gesprächen
und verschiedene Zeitungen, die über das Gesche-
hen in den Galaxien berichten.
WIRBELSAULEN-WONNE
Ebensoformschön wieergonomiscli durchdacht prä-
sentieren sich die beiden Computermöbel, die Vobis
ins Programm aufgenommen hat: Der »Welcome-
Toble« [698 Mark] hat in seiner Frontseite eine Ein-
buchtung, sowie gepolsterte Armstützen für Viel-
schreiber. Mit fünf einzeln verstellbaren Standfüßen
lassen sich etwaige Unebenheiten ausgleichen. Die
Rückenlehne des dazu passenden »Welcome-
Chairs« (498 Mark) läßt sich im oberen Bereich um
maximal 1 7 Grad verstellen, während der Becken-
bereich durch ein anatomisch geformtes Polster
gestützt wird. Allerdings verfügt der Stuhl über keine
Armlehnen und der Tisch über keine Schubladen.
Elite- Fortsetzung: First Encounters von
Gametek
Ergonomische Computermöbel von Vobis
ROTE GRÖSSE
Gore Design hat nach dem Betriebsunfall »Univer-
se« ein neues Grafik-Adventure
namens »Big Red Adventure« in der
Mache, das vor dem Hinlergrund eines
satirischen »Altemativ-Rußlonds«
spielt. Drei Spielfiguren müssen durch
rund 100 Räume gesteuert werden,die
jeweils unterschiedliche Hintergrund-
musiken enthalten sollen. Das in
Super-VGA-Auflösung gehaltene Pro-
gramm soll über 50 Charaktere und
zahlreiche anspruchsvolle Puzzles ent-
halten. Für das Design zeichnet die norditalienische
Softwarefirma Dynabyte verantwortlich. (lo)
Mindscape hat die für ihre Strate-
giespiele und AD&D-Umsetiungen
bekannte Firma SSI übernommen. Das
SSI-Managment wird weiterhin für die
gesamte Produktentwicklung zuständig
sein, Mindscape für den weltweiten Ver-
trieb der Programme.
Das neue IBM-Betriebssystem
»OS/2 3.0 Warpu liegt serienmäßig
allen Pacomp-PCs bei. OS/2 Warp kann
mit einer Minimal-Konfiguration von 4
MByte RAM betrieben werden und
erlaubt echtes Multitasking.
- * * Microsoft bietet zwei seiner Multi-
mediaprodukte jetzt auf Deutsch an:
»Kulturen der Antike« (»Ancient Lands«)
führt Sie auf Streifzüge durch Rom, Grie-
chenland und Ägypten; »Faszinierende
Kreaturen« ist die deutsche Ausgabe
von »Dangerous Creatures«,
***■ Die CD-ROM-Versionen aller Spiele
des Shareware- Herstellers Epir werden
in Deutschland exklusiv von Romware
vertrieben. Beispielsweise bietet »Jazz
Jackrabbit« auf CD drei Zusatzlevels
und ein deutsches Anleitungsbüchlein.
+♦+ Das Guinnes Buch der Rekorde
1995 liegt auch in einer CD-ROM-Fas-
sung vor. Über 5000 Bestleistungen
werden mit Bildern und einigen Videos-
pots vorgestellt. Zur gezielten Informa-
tionssuche stehen drei Suchpfade zur
Verfügung. Das von Ulstein Soft Media
und Pixelpark entwickelte CD-ROM ist
für rund 100 Mark im Fachhandel
erhältlich.
Schiefer Kreml
macht's möglich
Big Red Adventur«
DESKTOP-KANZLER
Die Windows-Programme der Kelly Data GmbH sind
zwischen Nutzen und Unterhaltung angesiedelt,
Wer die typischen Events-Klange (z.B. beim Starten)
von Windows aufmöbeln möchte, findet bei
»KaBoom!« (69,95 Mark) mehr als 1000 Wave-
Dateien sowie 15 MIDI-Songs in voller Länge. Die
mitgelierferte »Soundfabrik« erlaubt das einfache
Editieren von WAV-Sounds. In Amerika sehr erfol-
greich war »ROMaterial Again!« (59 Mark), das
zahlreiche Hintergrundbilder, Soundeffekte und
Videosequenzen enthält- inklusive Helmut-Kohl-Imi-
tationen. »Do it on your Desktop« will mit einem
Preis von ebenfalls 59 Mark Programmen wie dem
»Norton Desktop« Konkurrenz machen; Neben sinn-
vollen Funktionen wartet die Arbeitsfläche auch mit
Nonsens-Anzeigen wie der Maus- Kilometerleistung
ouf. Außerdem läßt sich die Windows-Oberfläche
bis zur Unkenntlichkeit verändern: Wie wäre es mit
einem Bildschirm im Nußbaum-Look?
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Mit »ROMaterial« gibt Ihr Windows Han-
nelore-Rufe von sich
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THE Nl
Die Stadt der Nacht Lebt.
Angst breitet sich auf den
mit Neonreklamen über-
fluteten Straßen aus. Das
Böse lauert in den undurch-
dringlichen Schatten.
Wird Noctropolis einen
neuen Helden finden?
Wagen Sie es, als
Darksheer die dämonis-
chen Mächte zu vertreiben?
ELECTRONIC ARTS
P
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DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs
HERAUSGEBER
ithael Schürfen berger
CHEFREDAKTION
Heinrich Lenhardl (hl) und Boris Schneider (bs>;
j-emeinsam verantwortlich für den redaktionellen Teil
REDAKTION
Jörg Lanier <la), Horian Stangl (fs), Michael Kim (mk)
SCHLUSSREDAKTION UND KOORDINATION
ßabs Schwaiger
GRAFIKEN
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SIM CITY 2000
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FIFA INTERNATIONAL S0CCER
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H Quelle: Media Conti ol. Rechts neben dem Sftieletitel steht jeweils di
Wertung,
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STEPHANIE SEYMOUR
GRACEJONES
GEOFFREYHOLDER
Available on PC CD ROM
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41063 Mönchengladbach. Ge
GAMETEK
IBMs neues Betriebssystem
OS/2 macht zur Zeit Furore.
Die PC Player-Redakteure
Boris Schneider und Michael
Kim diskutierten über Sinn
und Unsinn der DOS/Win-
dows-Alternative aus
Anwender- und Spielersicht.
Erst nur in einer bescheidenen Nische angesie-
delt, schickt sich die neue Version V3 »Warp«
von OS/2 an, den Massenmarkt zu erobern. Schnel-
ler, mit geringeren Systemanforderungen und
umfangreichen Datenhighway-Zusätzen, soll
»Warp« Windows 95 vorgreifen und noch mehr
Anwender dazu bewegen, OS/2 zumindest zusätz-
lich zu installieren.
Boris Schneider und Michael Kim von PC Ployer
haben vieles gemeinsam - aber bestimmt nicht ihre
Einstellung zu OS/2. In trauter Runde diskutierten
sie den Sinn und Zweck von IBMs Betriebssystem,
II'];)H1 Erklär mir doch mal gonz einfach, warum
ich OS/2 auf meiner Festplatte installieren soll.
MICHAIL Wenn Du ausschließlich spielst und
absolut nichts anderes mit der Kiste machst, dann
ist OS/2 für Dich natürlich unsinnig. Aber viele PC-
Besitzer wollen auch ein wenig über den Tellerrand
gucken und ihren Com-
puter für »seriöse« An-
wendungen nutzen, wie
z.B. Textverarbeitung.
Dann ist OS/2 interes-
sant, vor ollem, wenn
man sich für ein neues
Betriebssystem entschei-
det. Lieber OS/2 als
Windows.
■WUM Das Win-
dows-Argumentziehtfür
mich nicht, da OS/2 die
übelsten Verrenkungen
macht, damit Windows-
Programme mehr schlecht als recht unter OS/2 lau-
fen. Die IBM-Techniker sind sich offensichtlich
bewußt, daß es noch zu wenig OS/2-Programme
gibt. Ich arbeite im Büro täglich mit Windows, mach'
JVjJi
A
die tollsten Sachen domit und es funk-
tioniert. Für mich gibt es noch keinen Grund zum
Umsteigen. Und ich bezeichne mich schon als Power-
User, also bestimmt als jemand, der nicht nur spielt.
MICHAEL: Als wirklicher Power-User müßtest Du
eigentlich auf das 32-Bit-Betriebssystem OS/2
schwören und nicht auf das betagte Windows, das,
wie wir beide wissen, sich manchmal ganz schön
nicht-deterministisch verhalten kann.
HiriHi Nicht-Determinismus
hin oder her, ich glaub' ja gern,
daß OS/2 ein sichereres
Betriebssystem ist. Es gibt sogar
Leute, die behaupten, daß
Amigo-OS sicherer als Win-
dows ist. Alles schön und gut,
aber was nützt mir das beste
Betriebssystem, wenn es keine
Programme dafür gibt? Ich
brauche mein Photoshop, mein
Word für Windows. Doch die
laufen nicht besonders gut unter
OS/2 und bestimmte Spiele
funktionieren auch nicht. Bevor ich mich noch mehr
herumärgere und eine weitere Ebene auf meinem
PC hinzufuge, wo ich zusätzlich konfigurieren muß,
bleib ich lieber bei meinem kränkelndem DOS/Win-
dows-System. Das kenne ich wenigstens und weiß,
wo die Macken liegen,
MICHAEL: Du kannst unter OS/2 vollwertig Deine
DOS und Windows-Anwendungen fahren. Aber ich
gebe zu, daß OS/2 speicherhungrig und teilweise
kompliziert zu konfigurieren war. Die neue OS/2-
Version V3 begnügt sich allerdings mit 4 MByte und
kann zusätzlich zu Deiner Installation laufen. Du
kannst damit die volle
32-Bit-Power nutzen.
IMHH1 Zurück zum
Thema Spiele: Ich finde
es ja schon sehr witzig,
daß eine Konfigurati-
onsdatei für etwa 100
größere Spiele mitgeliefert werden muß: mit allen
möglichen Parametern wie Memory hier und
Schnickschnack da. Im selben Atemzug behauptet
IBM kaltlächelnd, alles läuft stabiler und einfacher.
Kein Ärger mit Config.sys und Autoexec.bat hieß es
da, wos ich doch ein wenig an den Haaren herbei-
gezogen finde.
MICHAEL; Dafür hast Du aber auch mehr Frei-
»Das ganze Multitasking
kommt mir wie eine
Lösung vor, zu der es kein
Problem gibt.«
heiten. Ich gebe zu, OS/2 2.1 1 ist nichts für den
Normal-User. Allein die Installationsprozedur ist
eine Krankheit. Bei V3 soll das ja angeblich besser
sein. Aber schau doch mal: Du kannst jeder virtuel-
len DOS-Box soviel Speicher zuordnen wie Du willst,
jede kann eine eigene Config.sys/ Autoexec.bat
haben. Du kannst jede einstellen, wie Du willst. Und
das Schönste: sie laufen alle nebeneinander.
Ein Beispiel: In der einen Dos-Box installierst Du ein
Spiel, in der anderen probierst
Du em oiaeres Spiel aus und
gleichzeitig schreibst Du Dei-
nen Spielerest in einer Win-
dows- oder OS/2-Textverar-
beitung Zum Vergleich: Die
DOS-Box unter Windows
kannst Du ja gar nicht ver-
wenden. Wenn da irgendein
Programm läuft, ist das restli-
che System blockiert und ein
Absturz reißt das komplette
System in den Abgrund. Das
ist bei OS/2 nicht so und selbst
Diskettenzugriffe bremsen nur unwesentlich.
I W HKI Welcher Mensch kann schon mehrere Pro-
gramme gleichzeitig nutzen? Es gibt höchstens ein
paar Windowsprogramme, da ergibt sich das. Ich
habe manchmal eine Datenbank im Hintergrund lau-
fen, wo ich ein, zwei Datensätze nachgucken kann,
während ich einen Text schreibe. Aber meistens laste
ich den Computer nur mit einer Aufgabe aus. Das
gonze Multitasking kommt mir wie eine Lösung vor,
zu der es kein Problem gibt.
MICHAEL: Sicher, in 90 Prozent der Fälle wirst Du
dos Multitasking nicht voll ausnutzen, aber wenn Du
es mal brauchst, ist es
schön, daß es das gibt.
Der Computer soll ja dem
Menschen dienen. Das
heißt, wenn ich eben Lust
habe, eine Diskette zu
formatieren, gleichzeitig
Lemmings zu spielen und etwas darüber zu schrei-
ben, dann möchte ich das auch tun können. Und
zwar ohne drei Computer auf dem Tisch stehen zu
haben oder fünf Minuten zu warten, bis DOS eine
Diskette fertig formatiert hat.
Ein weiterer Aspekt, den man nicht unterschätzen
sollte, ist das »Look and Feel« der objekt- und teil-
weise dokumentenorientierten Oberfläche von
■JJjJ-j 1 J31Ü-J
ann man den
OS/2. Es macht einfach Spaß, mit OS/2 zu arbei-
ten. Vielleicht spielt hier aber auch ein bißchen die
»Faszination Technik« mit rein.
Der Programmierer in mir weiß auch die Absturzsi-
cherheit zu schätzen. Bei einem wildiaufenden Pro-
gramm stürzt nur der betreffende Task ab, den ich
per Tastendruck raus werfen kann,
IM Hfl OS/2 kommt mir
trotzdem so vor wie ein
brondneuerToastervonIBM,
der viereckige Toastbrote
toasten kann, Alle Welt ver-
wendet zur Zeit runde Toast-
brote. Das viereckige Toast-
brot mag besser sein, es paßt
mehr Marmelade darauf, es
läßt sich absturzsicherer sta-
peln und so weiter. Wenn man
alten, runden Toast in dem Quadrat- Toaster weiter-
verwenden, wenn man ihn Irgendwie umstellt. Es
gibt nur ein Problem: Die Toastbrot-Hersteller haben
keine Lust, eckige Toasts herzustellen. Sie backen lie-
ber ihr rundes Toast weiter, denn sie kennen sich
damit aus und die meisten Leute haben runde Toa-
ster. Klar eckige Toosts mögen Vorteile haben, aber
wo lieg* für mich de Motivation, einen eckigen Toa-
ster zu kaufen, wenn ich nicht weiß, ob mein Lieb-
I i ng s -Sonnenblumen kern -Toa st jemals in einer ecki-
gen Version cscne'-' _nd die runde Version wun-
derbar in meinem runden Toaster geröstet wird? Ich
möchte do keine großen Verrenkungen anstellen
müssen.
Wiegesogt, mein Problem mit OS/2 ist, daß ich mir
erstmol eine Verkomplizierung des Systems her-
beiführe. Ich habe heute die Nachteile und - viel-
leicht - morgen irgendwann erst die Vorteile, wenn
richtige 32-Bit- Software erscheint. Ich gebe zu, daß
reine 32-Bit-Anwendungen Vorteile haben, wie
man an dem einfachen Intemet-Clienten in OS/2
V3 sieht. Das geht unter DOS natürlich nicht ohne
weiteres.
MICHAEL: Wenn Du Dich für Datennetze interes-
sierst, ist OS/2 noch interessanter für Dich. Du
bekommst Internet-, CompuServe-, Datex/J-Soft-
ware zum Betriebssystem dazu.
11*1^ 1 Bei einstündigen Filetransfers finde ich
es schon praktisch, wenn ich nebenher weiter arbei-
ten kann. Aber wegen 90 Sekunden Disketten for-
matieren...
MICHAEL: Ja,aberwozu habeich denn einen ultra-
»Wozu habe ich denn
einen ultraschnellen
486er, wenn er
durch einen banalen
Diskettenzugriff
total blockiert wird?«
schnellen 486er, wenn er durch einen banalen Dis-
kettenzugriff total blockiert wird? Dos muß man sich
mal vorstellen. Das ist doch genauso, wenn Du in
einem riesigen Rechenzentrum sitzt und der Sohn des
Chefs möchte seine Mathehausaufgobe rechnen las-
sen, etwa »2+3=5«, mit dem Ergebnis, daß das Bear-
beiten dieser einfachen Aufgabe das gesamte System
lahmlegt. Genauso kommt
mir DOS vor und deswegen
werde ich mir V3 so schnell
wie möglich installieren,
■MlHi Und ich werde
jemand sein, der weiterhin in
Warteposition bleibt und auf
die entscheidende 32-Bit-
Software wartet, die man
einfach haben muß, bevor er
OS/2 auf seine Festplatte laßt. Ich bin zufrieden,
doß mein wild zusammengestückeltes System bis
dato relativ zuverlässig läuft.
MICHAEL: Solange schaust Du mir bewundernd
über die Schulter.
JJjj Solange schau ich Dir neidvoll über die
Schulter und frage mich, wie Du das aushältst, mit
drei Systemen auf Deiner Festplatte zu arbeiten,
anstatt mit zwei. |mk)
WAS IST OS/2?
OS/2 ist ein reinrassiges 32-bit-Multi-
tasking- Betriebs System und nutzt die
Intel-Prozessoren besser aus als DOS
oder Windows. Multitasking bedeutet,
daß mehrere Programme nebenein-
ander laufen können, ohne daß sie sich
ins Gehege kommen und dabei nur
geringe Geschwindigkeitseinbußen
auftreten, da die Prozessorleistung
intelligent verteilt wird.
OS/2 ist schon seit längerem auf dem
Markt und wurde damals von IBM und
Microsoft gemeinsam entwickelt,
bevor Bill Gates mit Windows aus-
scherte. Seitdem war OS/2 auf dem
absteigenden Ast, bis IBM sich ent-
schloß, mit der Version 2.1 den Mas-
senmarkt anzusprechen und großen
Wert auf Kompatibilität legte.
Fast alle DOS- und Windows-Pro-
gramme laufen unter OS/2. Die Stär-
ken von OS/2 werden ober erst durch
spezielle 32 -Bit- Software ausgenutzt.
Mit der neuen Version OS/2 V3 bekam
IBM das Manko des großen Speicher-
bedarfs in den Griff. Wer OS/2 richtig
einsetzen will, sollte aber trotzdem
mindestens einen 486-PC mit 8 MByte
RAM haben.
Grüße von
der Beach...
Wohl kalt bei Euch...Sitze gerade
vorm Computer und entspanne mich
bei einem Spiel. Heiße Rhythmen,
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Turtle Beach-Soundkarte auch in die
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MicroWave \ Stratos", Sierra" Audio Hack.
Mouseplayer... plus CD-ROM mit über 50 Spiele-Demos
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CRESCENDO
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Seelenlose T
tet jenseits der
Der CD-ROM-Inhalt von »PC Player plus« 1 /95
Mit dabei: Hing Commander 3
*
Unser Menü-System bietet Ihnen komfor-
tablen Zugriff auf die einzelnen Demos
Reicht die Kraft Ihres PCs,
um den Kilrathi endlich
das Handwerk zu legen?
Die Demo zu Wing
Commander 3 sagt Ihnen
vorab, ob Ihr PC leistungs-
fähig genug für das neue
Weltraumabenteuer ist.
Lange haben wir gewartet, endlich ist es da: Die
einzig offizielle, von Electronic Arts und Origin
genehmigte »Wing Commander 3«-Demo. Mit PC
Player plus können Sie testen, ob der Weihnachts-
renner auch wirklich ein Renner ist- mit SuperVGA-
Grafik und anderen Matzchen wird der PC ziemlich
ousgereizt.
Mit weit über 600 MByte ist unsere CD wieder mal
gut voll geworden - ohne langweilige Demo-Wie-
derholungen und olle Kamellen, Neben Wing Com-
mander 3 können Sie das Acfion-Spiel »Retribution«
einer ersten Begutachtung unterziehen. Diesmal
haben englische Programmier ein auf »Voxeln« basie-
rendes Grafiksystem entwickelt. Ob's an Comanche
ran kommt, testen Sie am besten selbst.
Fußballfreunde haben eine schier unersättliche Aus-
wahl von Manager- Simulationen. Gleich zwei neue
Vertreter dieser Branche sind auf unserer CD vertre-
ten. Die Demo zu »Hattrick« von Kingsoft (nicht zu
verwechseln mit dem ähnlich benannten Programm
von Software 2000] und ein erster Ausblick auf den
»ran-Trainer« von Greenwood zeigen, daß aus dem
Genre noch längst nicht alles herausgeholt wurde.
Gleich zweimal begegnen Ihnen die »Lemmings« auf
unserer Scheibe. Eine exklusive Weihnachts-Version
bringt vier brandneue, noch nie veröffentlichte Level
auf Ihren Monitor, Und auch das allemeueste Lem-
mings-Spiel namens »All New World of Lem-
mings« können Sie hier das erste Mal aus-
probieren und sich überzeugen, daß diese
dritte Lemmings- Version keinesfalls ein lang-
weiliger Aufguß geworden ist.
Gleich mehrere Demos gibt es für Windows-
Spieler, darunter das rockige CD-ROM
»Total Distortion« und einige Probelevel aus
dem Kultklassiker »Lode Runner«. Strate-
giefans kommen bei »Warcraft« auf ihre
Kosten und Leser der Scheibenwelt-Romane
können prüfen, ob das »Discworld« -Spiel
den hohen Humor-Ansprüchen genügt.
Außerdem gibt es einen Ausblick auf die neuen
Legend-Adventures, Demos von intelligenter Lernsoft-
ware, und, und, und...
Exklusiv auf
PC Player plus
Wie macht eine Computer-Messe am meisten Spaß?
Wenn man nicht selber hinfahren muß, sondern
gemütlich vor dem Computer sieht, was so alles los
war. Und da es auf der »Computer 94« in Köln weni-
ge Neuheiten zu sehen gab, die wir nicht schon vor-
gestellt haben, verlagerten wir einfach die Produkti-
on unserer »Multimedia-Leserbriefe« an unseren Mes-
sestand.
Im Videoclip gibt es Stargaste zu Häuf: Peter Molyn-
eux fliegt für uns den Magic Carpet, Smudo bekommt
das T-Shirt seines Lebens, Sid Meier wird Opfer einer
Verwechslung und ein übergroßer Lemming läßt die
Fetzen fliegen. Aber sehen Sie selbst.
Stichwort Magic Carpet: Unser interaktiver Test dreht
sich diesmal um den Turbo-Bodenbelag. Jörg und
Boris analysieren, warum das Programm zum 5piel
des Jahres wurde. Und weil 1994 ein wirklich gutes
Spielejahr war, finden Sie gleich zwei Spezial-Pro-
gramme auf der CD. Der »Heft Player« ist ein kom-
plettes Inhaltsverzeichnis aller Artikel von 1 /94 bis
1 2/94. Der »File Player« kennt alle 1994 von PC
Player gemasterten CD-ROMs: Wenn Sie also ein
Demo suchen, finden Sie es dank der ausgefeilten
Tabellen- und Suchfunktionen in den beiden Pro-
Der interaktive Test
I »Magic Carpet«
grammen.
Während Sie jetzt in Ruhe unser CD-ROM auspro-
bieren können, arbeitet unser Team schon wieder mit
Hochdruck an der nächsten Scheibe. Wenn alles
klappt, gibt es dann beispielsweise eine spielbore
Riesen-Demo des »Star Trek: Next Generation«-
Adventures von Microprose und viele weitere top-
aktuelle Schnupper-Versionen. Ibsj
SPIELBARE DEMOS SPIELE -PREVIEWS UTILITIES
UPDATE-PATCHES
All New World of Lemmings
Battle Bugs *
B.C. Racers V9
Caribbean Desaster i
Discworld
Glider
Hattrick
The Incredible Machine 2
Lode Runner
Metal Marines
Psycho Pinball
ran-Trainer
Retribution
System Shock Enhanced
Total Distortion
Warcraft
Wing Commander 3
Adi-Lernsoftware ^
Das Amt ♦
Millenium Auction
Colonization
Descent
King's Quest 7
Death Gate
Mission Critical
Origin Katalog
Bootdisk-Tools "'W
CD-ROM-Tools ^*
Festplatten- Identifizierer
Game Wizard Mogelhilfe
General Midi für MT-32
MT-32 für Roland GS
PC-Verlangsamer
PICEM Bildbetrachter
Screenshots mit PCX-
Dump
Soundblaster Tools
VESA-Treiber
VGA- Benchmarks
Aces of the Deep
Dark Sun 2
Microcosm
Master of Magic
One Must Fall
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FS 5.0 Scenoiv ■ ßiiiwinsii A b
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FSSDScansry Paris E 4
FS 5 ; Scene-y S f renri!tro A 6
FSSOScene-y Wash.ng*or V 5
FS SO Nr 1-6 Deutschland ,e V 3
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Irof Cresa
HA MUn.jt
K ■.,;>. -so'Germany
Lu'dsulIhKKealm
Master ol Magic
Mechwamoi 2 ■ The Clans
0. um-!
Pai.'c Strika
PecifcStnkeSoeecnP«ck
Ponju' Gc-erai
Pin -all |)-ej-is
Pmiall D'eams 2
Pui-eii^ii-isisi
Pm-ali ! is onj
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ersetzt alle vorherigen ^fanU siehe
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Achtung: Ladenpreise weichen ab!
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SO STARTEN SIE
DURCH
Um unser CD-ROM so benutzerfreundlich wie nur
möglich zu mochen, haben wir uns besonders ange-
strengt. Keines unserer eigenen Programme installiert
wild Megabytes auf Ihrer Festplatte, Allerdings wer-
den sich viele der Spieledemos auf die Platte kopie-
ren - hierauf hoben wir keinen Einfluß, da wir diese
Demos nicht selbst programmieren, sondern so von
den Herstellern erholten. Solange Sie nur in unserem
Menü bleiben und kein Demo starten, wird nichts an
Ihrem PC verändert.
Das Menü starten Sie von der DOS-Ebene mit dem
Kommando »START«. Im Menü sind alle DOS-Pro-
gramme aufgeführt und können auf Knopfdruck
gestartet oder installiert werden. Für die Windows-
Programme gibt es das Kommando »SETUP«. Es legt
lediglich eine Programmgruppe mit den einzelnen
kons an - bis auf diese Programmgruppe wird nichts
an Ihrem System verändert.
Unsere eigene Software »VideoPlayer«, »TeslPlayer«
und »DataPlayer« läuft nur nach Installation von
»Video für Windows« von Microsoft, welches sich
ebenfalls auf der CD befindet. Es handelt sich dabei
um die neue Version»! . 1 d«, die Sie unbedingt auch
Peter Molyneux ist nicht
der einzige Promi, der
beim Videoclip von der
Köln -Messe auftritt
installieren sollten, wenn Sie schon
eine ältere Fssung von VfW haben.
Wenn Sie dos Menü umgehen wol-
len, läßt sich die Software in allen
Verzeichnissen auch direktmit dem
Kommando »GO« störten, In wel-
chem Verzeichnis sich die Demos
befinden, können Sie auf der CD-
ROM-Hülle nochlesen. Diese
basteln Sie sich aus der neongel-
ben »Flappe«, welche den Umschlag unserer Zeit'
schrift ziert, ganz einfach selbst.
CD-ROM-PROBLEME
LÖSEN
Das CD-ROM wurde von uns sorgfältig getestet.
Demos haben wir auf mehreren Konfigurationen aus-
probiert. Mit den aktuellesten Versionen von drei
Virensconnern wurde das ROM auch komplett auf
Viren überprüft. Trotzdem kann der DMV-Verlag
keine Haftung für Schaden übernehmen, die aus der
Nutzung von Spieledemos ouf dem CD-ROM entste-
hen. Die Demos wurden nicht von uns programmiert,
sondern nur on Sie weitergeleitet, Hersteller sind die
jeweiligen Programmierer der Vollversionen.
Wenn das CD-ROM defekt ist, also ein Lesefehler es
umöglich macht, das CD-ROM zu benutzen, tauschen
wir es gerne um, Senden Sie die defekte CD bitte an
DMV Verlag, PC Player, CD-Umtausch, Grubersir.
46a, 85586 Poing; in der Regel erhalten Sie inner-
halb von einer Woche Ersatz.
Sollte allerdings nur ein einzelnes Programm bei Ihnen
cht funktionieren, kön-
Super VGA
nen wir Ihnen leider nicht
weiterhelfen; für die ein-
zelnen Demos sind die
jeweiligen Programmie-
rer verantwortlich - wir
haben nur Einfluß auf
unsere Eigenproduktio-
Wo wor doch gleich das Demo? Der »File
Player« enthält das Inhaltsverzeichnis aller
von PC Player hergestellten CD-ROMs.
nen und nicht auf die Spieledemos. Bitte lesen Sie
auch unbedingt die Hilfe-Texte in unserem Menü, die
weitere Tips zur Problembeseitigung geben.
FEHLER IM MENÜ
Eigentlich sind wir ja nicht schuld, daß unser Menü-
programm auf manchen Grafikkarten spinnt. Die Her-
steller der Karten und die Autoren unseres Entwick-
lungssystems schieben sich gegenseitig den schwarz-
en Peter zu. Für uns bleibt die traurige Tafsache: Auf
manchen Karten mit S3-Grafikchip mag unser Menü
nicht mit 256 Farben laufen. Glücklicherweise kann
dem abgeholfen werden, Starten Sie das Menü unter
DOS mit dem Kommando
CDPLAYER /C7
also hinter dem Programmnamen einen Schrägstrich
(Shift-7), dann ein großes »C« und donn die Zahl 7,
Vorher muß ein Veso-Treiber geladen oder im ROM
vorhanden sein. Damit wird der Bug überlistet und
das Menü erstrahlt
Anspielen
erwünscht: Die
Demo von »Barde
Bugs« macht Lust
auf mehr.
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Micro Fun
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Microprose
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GAMEPORT
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Multi Media Soft
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ASCON
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Gametek
23
Mystic
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Astat Media
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OKAY Soft
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Attic Entertainment
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On-Line Service
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Highway to Hell
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125, 147
Call and Play
129
Ikarion Software
79
Roskoden
165
CANON Deutschland
51
Independent Arts
195
Rotstift
32
CDV Software
105
Infogrames Entertainment
72/73
Schubert
187
CK Software
163
Interest Verlag
97
Silberling CD-ROM-Fachhandel 171
Coktel Vision 55
91/92
Interplay 133, 135
, 137, 139
Sky Line
159
College Verlag
177
JE COMPUTER
15
Soft Power
195
Compaq Computer
17
JES Software- &
Software Corner
45
COREL Corporation
151
Multimediavertrieb
159
Sony Europa
77
CPS Heidak
89
Jöllenbeck
65
TCS Software
177
Creative Labs
46/47
Joysoft
43
Telemedia
119, 149
Cybersoft-Versand
171
Karo Soft
163
Terratec Profi Media
197
Cytronic
177
Kirscht Computerversand
187
Topline Productions
181
Dataflash
53
Krisalis
98/99
Topshare
167
Deutscher Sparkassenverlag
191
KröGer
187
Traumfabrik
63
Diamond
155
Laser Express
157
Versand 99
29
DMV Vertrieb 4
66/67
M3C Systems
25
Virgin Interactive Entert.
60/61,111
EDV-Beratung
175
Media Point Vertieb
11
Weco Soft & Hardware
Wial Versand Service
157
117
Dieser Ausgabe liegen Beilage
i der Firma Escom, sowie einem Teil der Auflage der Firmen Future Technologies und
Interdiscount bei.
iSüßej^ dies
£ffiaiHluMMJ*e/
nie/ Alintjeit*.
Weihnachts-Tuning für Ihren PC
Wie wollen Sie dieses Jahr das Weih-
nachtsgeld anlegen? Was wünschen Sie
sich von der Verwandtschaft? Oder was
schenken Sie dem Computer-Freak, der
schon fast alles hat? Auf den nächsten Sei-
ten präsentieren wir Kaufempfehlungen,
mit denen Sie Ihren PC für vollen Spielege-
nuß aufrüsten.
Alle Jahre wieder das gleiche Spiel: Sie wollen noch was
feines für den PC - doch welche Karte nehm' ich nur?
Der große Andrang macht es im Dezember schwer, einen
Fachverkäufer zu löchern; acht Monate alte Vergleichstests
zu wälzen, ist auch nicht Ihr Fall.
Glücklicherweise gibt es da die Weihnachtsmänner von PC
Player: Zum dritten Mal präsentieren wir unsere persönli-
chen Empfehlungen für PC-Upgrades, rechtzeitig zum Fest
der Feste. Ob Grafik- oder Soundkarte, Joystick oder CD-
ROM: Hier empfehlen wir nur die Dinge, die sich bei unse-
ren Redakteuren in der alltäglichen Praxis dauerhaft be-
währt haben. Damit sind unsere Tips auch gleichzeitig eine
Art Jahres- Bestenliste, denn Zweitklassiges nehmen wir gar
nicht in unseren Weihnachtsbasar auf.
Der Reigen beginnt mit den »klassischen« PC-Extras:
Schnelle Grafikkarten und moderne Soundkarten. Ebenfalls
mit einer eigenen Seite bedenken wir CD-ROMs (es geht
nicht mehr ohne) und Joysticks aller Art. Ein
^■^^t Videospiel als Zweitsystem ist vielleicht das
^fe Richtige für Sie und in unserer ab-
^H schließenden Wühlkiste finden Sie Unge-
^^^J^H^^^b^. wohnliches - aber auch ungewöhnlich
JM ^t Gutes. (bs)
*o!
JL
v=
JL
VGA-Karten
Eine VGA-Karte steckt serienmäßig in
jedem PC. Doch Oldie-Modelle können
Tempo kosten und bei Exoten droht Kom-
patibilitäts-Terror, Mit welcher Grafikkarte
wird der Upgrade zum Hochgenuß?
Für die gute »Performance«, sprich die Geschwindigkeit
der Grafik eines Spiels, ist zum großen Teil die Grafik-
karte verantwortlich. Eine langsame Karte bremst auch den
schnellsten Pentium aus, wenn dieser seine flott errechneten
Bilder mühsam Byte für Byte über den Bus zur VGA-Karte
tragen muß. Der erste Kauftip lautet deswegen: Wenn Sie
noch keinen PC mit Vesa Local Bus (VLB) oder PCI besitzen,
können Sie sich den Kauf einer neuen Grafikkarte eigentlich
schenken. Denn während der Umstieg von einer langsamen
auf eine schnelle ISA-Bus-Karte vielleicht einen Vorteil von
15 bis 20 Prozent gibt, kann ein flotter Local-Bus schon mal
die Geschwindigkeit verdoppeln. Die entsprechenden Kar-
ten kosten heutzutage auch nicht mehr als ihre veralteten
ISA-Brüder. Allerdings passen VLB-Karten nur in einen PC
mit VLB-Slots und PCI-Karten eben nur in die PCI-Slots.
<* Für Aufsteiger: Dl« Tseng-Fützer
Im Laufe der letzten
Monate haben wir
dutzende neuer
Grafikkarten aus-
probiert. Am Ende
des Tages kehrten
wir aber doch im-
mer zu unseren
Standard-Karten
mit dem Tseng-
W32p-Chip zurück. Der W32p repräsentiert nicht nur mit
das Schnellste, was man unter DOS kriegen kann, er ist
auch kompatibel wie sonst kaum ein Chip und stützt sich auf
beneidenswert stabile Windows-Treiber. Mit dem original
Tseng-Treiber (gibf s z.B. auf CompuServe) hatten wir noch
nie Windows- Probleme.
Wenn Sie eine Karte mit W32p-Chip kaufen, dann am
besten gleich in einer ausgebauten Variante mit
2 MByte RAM. Die beiden bekanntesten Typen sind die
»Diamond Stealth 32« und die »Hercules Power
Dynamite«. Beide kommen mit eigenen, umgeschrie-
benen Windows-Treibern, die aber eher »ver-
schlimmbessert« wurden. Wegen ein paar Prozent
Sichere Performance: Karten mit Tsen
W32p-Chip sind bewährt, ob mit PCI'
Bus wie im Bild, oder VLB
mehr Tempo gibt es Probleme mit manchen Windows-Pro-
grammen. Lädt man einfach den Tseng-Originaltreiber, blei-
ben diese unangenehmen Effekte aus.
Die 2 MByte-RAM sind gerade für die neuen Super-VGA-
Spiele wichtig. Zwar können diese auch mit nur 1 MByte
RAM auf der VGA-Karte einwandfrei laufen, doch bei voller
Aufstockung verwenden die W32p-Chips einen Trick na-
mens »Interleaving«, mit dem gerade die hohen Auflösun-
gen deutlich schneller werden. Wenn Sie schon beim Kauf
der Karte sparen wollen, achten Sie in jedem Fall darauf,
daß zumindest Sockel für eine Erweiterung auf 2 MByte vor-
handen sind. Für etwa 450 Mark sind die voll ausgestatte-
ten 2 -MByte-Versionen schon zu haben.
•:• Für Profis: Die Videe-VGAs
Wenn Sie für die
neumodischen
Spiele und Videos
auf »MPEG«-Basis
gerüstet sein wol-
len, kommen Sie
um eine Videokarre
nicht herum. Noch
tröpfelt die Soft-
ware spärlich da-
her, aber mittelfri-
stig wird es immer mehr Programme geben, die dieses For-
mat unterstützen. Statt rieseliger Windows-Briefmarken
locken dann Videoclips auf VHS-Niveau. Doch die entspre-
chenden Video-Beschleuniger haben viele Nachteile. Sie
belegen noch einen Steckplatz im PC, müssen umständlich
mit der VGA-Karte verbunden werden und blockieren noch
dazu die höheren Bildschirmouflösungen.
Die ca. 900 Mark teure »Showtime Plus« von Spea macht es
da wesentlich einfacher: Auf einer einzigen Karte befindet
sich ein leistungsfähiger VGA-Teil auf Basis des W32p-
Chips von Tseng sowie eine komplette Video-Einheit. Da die
beiden sehr eng miteinander zusammenarbeiten, sparen Sie
nicht nur Kabelsalat, sondern können Videos auch in den
höchsten Windows-Auflösungen immer noch beschleunigen.
Sowohl Video for Windows wie auch der neue MPEG-Stan-
dard werden unterstützt.
Weil die Entwickler noch etwas Platz auf der Platine hatten,
kann die Showtime Plus auch ein Videobild einblenden, daß
Sie von außen zuführen, beispielsweise von einem Videore-
corder. Das Bild wird nicht nur in einem Fenster angezeigt;
auf einem schnellen PC kann es sogar als Videoclip gespei-
chert werden. |bs)
SULTANE
SPRUCHE
_EINZIGARTIGES FLUGERLEBNIS DURCH BULLFROGS NEUE 3D-FR/>
KTALGRAFIKEN
1/
Soundkarten
General MIDI rules: Wer sich die
Klanggewalt des boomenden Musik-
standards bei den neuen Spielen nicht
gönnt, ist selber schuld. Gute MIDI-
Upgrades gibt es schon für wenig Geld.
Bei den Soundkarten ist die Entwicklung nicht stehenge-
blieben. Vor drei Jahren gab es Mono- Sound mit 8-Bit,
vor zwei Jahren kam Stereo-Klang dazu, letztes Jahr gab es
den Großangriff der preiswerten 16-Bit-Karten und 1994
stand eindeutig im Zeichen von General MIDI.
Bei Soundkarten muß man grundsätzlich zwischen zwei
Baugruppen unterscheiden. Eine kümmert sich um Musik,
die andere um Sprachausgaben und Effekte, sogenannte
»digitalisierte« Klänge. Ein normaler Soundblaster hat dem-
entsprechend zwei voneinander getrennte Baugruppen: Ein
FM-Chip für die Musik sowie einen D/A-Wandler für Effek-
te. Daß Sie beides gleichzeitig hören, liegt an einem Mixer,
quasi einem Mini-Mischpult auf einem einzigen Chip, der
beide Klangarten zusammenführt.
Bei den weitverbreiteten Soundkarten gibt es zwei Möglich-
keiten, um Musik zu spielen: Entweder wird der Chip direkt
programmiert oder der Musik-Teil erhält eigene »Intelli-
genz« und wandelt sich zum MIDI-Gerät. MIDI ist quasi eine
Sprache für elektronische Musikinstrumente; wenn zwei
Geräte MIDI sprechen und verstehen, können sie Noten mit-
einander austauschen. Als Norm etabliert hat sich »General
MIDI«, bei dem zusätzlich noch 128 Sounds festgelegt sind,
so daß ein Musikstück mit E-Gitarre auf einem anderen Syn-
thesizer nicht auf einmal eine Flöte spielt.
Das schöne an General MIDI ist, daß die Art der Tonerzeu-
gung dem Spiel völlig egal ist. Das Spielprogramm sendet
einfach die Noten der Melodie an das MIDI-Gerät; wenn
dieses sehr schöne Instrumente hat, klingt das Spiel beson-
ders gut. Da inzwischen viele Spiele General MIDI voll
unterstützen und der Qualitätssprung von Soundblaster- FM
zu einer guten MIDI-Karte absolut phänomenal ist, haben
wir uns entschlossen, Ihnen keine Soundkarte ohne General
MIDI mehr zu empfehlen.
♦ Für Aufsteiger: Preiswert* MIDI-
Power
Dank des harten Konkurrenzdrucks sind die Preise für
MIDI-Boards immer weiter gefallen. Ein besonders gutes
Schnäppchen macht man mit dem »Terratec Sound
System Maestro 16 SE«, welches für rund 330 Mark
sowohl eine Soundblaster-Pro- kompatible Karte, wie
auch einen General -MI DI -Aufsatz bietet. Das Terra-
tec-System ist dank deutscher Anleitung relativ leicht
BMI*
9km«
Terratec Sound System Maestro
16 SE: Für wenig Geld in die
MIDI-Welt
zu installieren und
kommt mit nützlichen
Extras wie einem Uni-
versal -CD-ROM-Kabel.
Dafür muß man auf
dicke Software-Beiga-
ben verzichten. Spiele-
Freaks macht das nichts
aus; die wichtige Trei-
berdiskette liegt schließ-
lich bei und sonstigen Schnickschnack wie Spracherken-
nungsprogramme braucht man sowieso selten.
Ziehen Sie andere preiswerte Karten mit General MIDI in
die engere Wahl, so sollten sie immer nach einem »MPU-
401 «-kompatiblen Port Ausschau halten. Das ist die Schnitt-
stelle, welche 90 Prozent der Spiele mit MIDI-Support zwin-
gend verlangen. Anders ausgedrückt: Wenn der Hersteller
der Soundkarte mit einem anderen Interface arbeitet, blei-
ben Ihre schönen General-MIDI-Spiele stumm.
♦ Für Profis: SB 16 plus Roland
Die Erste ist manchmal
immer noch die Beste:
Der Creative Labs
Soundblaster 16 ASP
(kurz »SB16«) war eine
der ersten 1 6-Bit- Sound-
karten und ist immer
noch eine der ausgereif-
testen. Aus leidvoller Er-
fahrung mit vielen an-
deren Karten wissen
wir, daß eine fehler- und knackser-freie Aufnahme von 16-
ßit- Stereosound bei 44 KHz keine Selbstverständlichkeit ist.
Eine SB16 aus der allerersten Produktion übersteht diesen
Härtetest hingegen ohne Probleme. Allerdings kommen eini-
ge ältere Spiele mit der S816 ins Schleudern, da sich einige
Eigenschaften gegenüber der »normalen« Soundblaster
geändert haben; neuere Spiele haben diese Probleme nicht.
Auf die Soundblaster 1 6 stecken wir das bisher beste Wave-
table-Modul: Das Roland SCD-15. Dabei handelt es sich um
eine auf kleinste Maße reduzierte Version des Roland-Klas-
sikers SCC-1. Manche Spielprogramme haben einen spezi-
ellen SCC-1 -Modus, der quasi eine Obermenge von Gene-
ral MIDI mit mehr Instrumenten und Spezi aleffekten bietet.
Wer einmal Programme wie »7th Guest«, »Magic Carpet«
oder »TIE-Fighter« mit der orchestralen Begleitung einer
Roland-Karte genossen hat, gibt sie so schnell nicht wieder
her. Diese doppelte Profi-Lösung hat aber auch ihren Preis:
Für den SB1 6 ASP müssen Sie bis zu 400 Mark kalkulieren,
die SCD-15 belastet Ihr Budget um rund 450 Mark. (bs)
Perfekt ionisten ergänzen die
Soundblaster 16 mit einem
Roland-SCD-15-Modul
"
8 SPIELER DURCH NETZWERK-OPTION
~«SBäs«äS&ä^ :':£A9StSi£*SSr.". *'i3fe'Wa«s«-r.«~'r
ER
X
CD-ROM-Laufwerke
Ohne Doublespeed macht die CD-Welt kei-
nen Spaß mehr. Reicht auch das Billiglauf-
werk für 250 Mark? Und welches High-
End-Equipment können sich CD-ROM-
Freaks ohne Rücksicht auf den Kontostand
gönnen?
w
Ä
enn Sie sich bis heute standhaft geweigert haben, ein
CD-ROM-Laufwerk in Ihren PC zu schrauben, wird es
langsam höchste Zeit. Wie man an den Tests in dieser PC
Player-Ausgabe sieht, brummt es bei den CD-Spielen gewal-
tig. 1 995 werden nur noch wenige Top-Titel auf Diskette
erscheinen. Und schon jetzt setzt bei den Spiele- Program-
mierern die Gier nach Speed ein: Bis jetzt laufen zwar die
meisten Titel auch auf einem älteren CD-ROM-Laufwerk,
doch die ersten Titel, die Doublespeed voraussetzen, stehen
schon in den Regalen.
Solange Sie nicht noch Festplatten oder andere Geräte per
»SCSI« ansteuern müssen, sollten Sie die Finger von einem
SCSI-CD-ROM lassen: Es ist wesentlich teurer und bietet
keine praktischen Vorteile. Laufwerke mit eigenem Interface
sind oft leichter zu installieren und stehen in der Geschwin-
digkeit den großen SCSI-Brüdern in nichts nach.
Für Aufsteiger:
Preisknüller mit Mini -Macken
Wer die Anzeigenteile
von Zeitschriften und
der Tageszeitung am
Ort durchsucht, kann
das »Mitsumi FX001D«
manchmal schon für
unter 200 Mark ange-
boten sehen. Preise um
die 250 Mark sind
nzwischen die Regel und machen dieses Laufwerk damit
zum absoluten Preisschlager. Einen Haken hat die Sache
allerdings: Mitsumi verkauft soviele von diesen Laufwer-
ken, daß ab und zu mal eines dabei ist, das wegen
mechanischer Defekte nicht alle CDs einwandfrei lesen
kann. Hier lohnt es sich, noch vor dem Kauf die
Kulanz des Händlers zu prüfen: Ist er bereit, das
Laufwerk unbürokratisch umzutauschen, wenn ich
eines der wenigen »Montags-Geräte« erwischt
habe?
Doublespeed für wenig Geld:
Mitsumis Bestseller gibt's sc ho
für gut 200 Mark
Ansonsten bietet das Mitsumi, sofern korrekt installiert, hohe
Geschwindigkeit bei geringer Rechnerbelastung; andere
Laufwerke nehmen dem PC während des Lesens schon mal
doppelt so viel Zeit ab. Das richtige Ausbalancieren der
Parameter in AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS kostet Sie
allerdings locker einen Nachmittag.
Für Profis:
Höhere Drehzahl mit der Flunder
Nach dem Auspacken des knapp 600 Mark teuren »Teac
55AK« fragt man sich ernsthaft, ob das stimmen kann:
Diese flache Flunder soll ein vollwertiges Quadraspeed- Lauf-
werk sein? Aber das Aussehen täuscht: Die Teac-Ingenieure
haben tatsächlich eines der flachsten und schnellsten Lauf-
werke hingekriegt. Es läßt sich ganz unkompliziert an die
meisten Soundkarten anschließen (am Panasonic/Creative-
Bus} und erreicht tatsächlich Werte, die dem vierfachen
eines normalen CD-ROMs entsprechen.
Soviel Speed brauchen Sie zwar für die meisten Spiele
nicht, aber etwas Temporeserve kann ja nicht schaden. Und
wenn Sie gerne mal Shareware-Sammlungen durchstöbern
oder CD- ROM- Datenbanken benutzen, wird sie die nahezu
unglaubliche Geschwindigkeit beeindrucken.
Purer Luxus: 6x4
Mailbox-Betreiber schwören drauf und auch die »Killing
Moon«-Programmierer haben es gerne im Handgepäck.
Das DRM604X von Pioneer schluckt nämlich sechs CDs auf
einmal und spielt diese auch noch mit vierfacher Geschwin-
digkeit ab. Auf Ihrem PC sieht es aus, als hätten Sie sechs
separate CD- ROM -Laufwerke. Diese Illusion wird nur da-
durch gestört, daß beim Wechsel von CD zu CD einige
Sekunden Wartezeit entstehen. Das Pioneer ist nämlich nur
ein Laufwerk, das sich die sechs Scheiben nacheinander aus
einem Magazin holt.
Wenn Sie auf mehrere CDs quasi gleichzeitig zugreifen
müssen oder einfach nur angeben wollen, ist dieses SCSI-
Laufwerk sicher Ihre erste Wahl. Der Spaß kostet freilich
rund 2000 Mark. Wer
bei solchen Dimensio-
nen ächzt und auch mit
Doublespeed glücklich
ist, wählt das Modell
DRM602X: halbes Tem-
po, aber auch halber
Man gönnt sich ja sonst nichts: Die- Preis - dieser Pioneer-
'"'^'"■'f°?""' M ^"f' Wechsler kostet ca.
CD-ROMs auf einmal und wirbelt
sie mit Quadraspeed herum. 1 000 Mark. (bs)
FLUCHT
EINFACHE MAUSBEDIENUNG
!«SS»S!5ISiS6£Sr. : ;S«5S*S*3i5SF-v. iÜSÜSSSäSÄs*^
JOYSTICKS
Mit einem ordentlichen Joystick
macht ein gutes Spiel doppelt so viel
Spaß. Wir empfehlen die besten
Knüppel und Pads.
W
hrscheinlich hätte nicht einmal »Quax, der Bruchpi-
lot« den Steuerknüppel seiner Schrottmühle gegen
einen der billigen PC-Joysticks eingetauscht, der für den
Gegenwert eines Kasten Weißbier im Supermarkt um
die Ecke zu haben ist. Bevor Sie diesen Fehler
machen: Investieren Sie lieber ein paar Mark mehr
- es lohnt sich. Wer schon einmal »Strike Comman-
der« mit einem guten Flightstick geflogen ist, wird nie
mehr zur Kombination aus Maus, Tastatur und krümeligem
Joystick greifen. Gleiches gilt für Actionspieler, die mit
einem guten Gamepad einen wesentlich besseren Stand
haben als bei einem billigen Ana log- Knüppel.
♦ Für Aufsteiger: CH Flightstick
Ein preiswerter Joystick, der für Flugsimulatianen hervorra-
gend geeignet ist und auch bei Actionspielen
nicht von vornherein schlapp
macht, ist der Flightstick von
CH. Für rund 80 Mark erhal-
ten Sie einen Steuerknüppel, der gut in der
Hand liegt und auf dem Tisch nicht her
umrutscht wie ein Trabi bei Regen. Der
Flightstick besitzt einen Schubregler, mit
dem Sie die Geschwindigkeit des Flug- Der Gravis Phoenix
zeugs regeln, ohne ständig die Tastatur ist der richtige Stick
L . ■ r i .- I- rur Profi-Piloten
benutzen zu müssen; eine Funktion, die
viele Programme unterstützen. Die beiden Feuerknöpfe des
Flightstick sind gut zu erreichen und sprechen sauber an.
Die solide Mechanik verträgt auch gröbere Flug-
manöver, ohne sich ständig zu verstellen - notfalls
stellen Sie mit zwei Rädchen die Zentrierung wieder
ein. Wer es ein wenig professioneller mag, aber
nicht gleich unzählige Funktionen will, ist mit dem
Wingman Extreme von Logitech hervorragend bera-
ten. Für etwa 1 30 Mark erhalten Sie einen optima-
len Flightstick mit vier Feuerknöpfen und einem Vier-
Wege-Schalter, dem sogenannten »Coolie-Hat«.
CH Flightstick: Gutes
Fluggefühl für unter
hundert Mark
* Für Profi«: Gravis Phoenix
Schon das Äußere sorgt für große Augen und neugieri-
ge Blicke. Doch der Gravis Phoenix (ca. 280 Mark) hat
vor allem beeindruckende innere Werte. Mit diesem
System dürfen Sie Ihr Keyboard getrost vergessen -
der Phoenix speichert bis zu 46 Tastenfunktionen,
hat einen Schubregler und ein analoges Seitenruder
eingebaut. Der standsichere Stick ist aber nicht
nur für Freunde von Flugsimulationen oder
gepflegter Weltraum-Action interessant. Mit
'ier Reglern läßt sich die Spannung der
Federn einstellen und der Weg des Knüppels
von völlig rund auf nur vier Ecken reduzie-
n - wie bei einem analogen Stick. So
spielen sich auch Jump'n'Runs
recht ordentlich.
Doch der Phoenix gehört ein-
deutig in die Luft, denn mit
ihm ist es problemlos möglich,
alle Funktionen eines Düsenjets auch
im härtesten Luftkampf schnell zu be-
dienen, ohne den Blick vom Monitor
abwenden zu müssen. Das Program-
mieren des Profi-Sticks ist noch dazu ein Kinderspiel: Mit
der Maus klicken Sie auf einer grafischen Benutzerober-
fläche den gewünschten Button an, geben die Funktion ein -
das war's!
•:* Für Sport- und Actionspieler:
Phase 9 GameStar
Wenn Sie als begeisterter Spieler von »NHL Hockey«
oder »Cool Spot« neidisch auf die Besitzer eines Gravis
Phoenix blicken, dann sind Sie nun erlöst. Denn Phase 9
hat ein spezielles Gamepad entwickelt, bei dem alle
Funktionen mittels einer ähnlich einfachen Benutzerober-
fläche wie von Gravis frei programmierbar sind. Wer noch
keine Joystickkarte hat, braucht sich für den GameStar (rund
100 Mark) nicht einmal eine kaufen. Das Päd wird an ein
kleines Kästchen angeschlossen, das mit dem Keyboard ver-
bunden ist. Dieses Interface dient auch zum programmieren
des Pads. Zuerst müs-
sen Sie ein kleines
Programm starten,
das den GameStar
und die Tastatur zeigt.
Klicken Sie einen But-
ton und dann eine
Taste an, ist der Feu-
erknopf mit diesem
Zeichen belegt. An-
schließend genügt ein
'f den »Load«-Knopf des Interfaces und schon geht's
Das programmierbare Game Star- Päd ist
ideal für Sport und Acfion
Druck c
los.
Das Päd liegt gut in der Hand - Videospielfans werden sich
sofort wohlfühlen. Ist Ihnen die flache Steuerscheibe zu
ungewohnt, schafft ein kleiner einsteckbarer Stick schnell
Abhilfe. (fs)
MONITER
1/
GAME BOY
TREIBT'S BUNT
X
Videospiele
Sega und Nintendo ergänzen ihre Hard-
ware-Palette: Wird mit »Super Game Boy«
und »32 DX« eine Videospielkonsole zum
lohnenden Zweitgerät?
rideospiele haben was für sich: Die
Hardware- Kosten sind läppisch (16-
lit-Grundkansolen bekommt man für
200 Mark nachgeschmissen) und im
Bereich der Action- und Sportspie-
le ist das Softwarean gebot besser
als beim Stamm-PC. Zudem
macht so manches Spiel am
großen Wohnzimmer-Fernse-
her mehr Spaß als auf dem
1 4-Zoll-Monitor. Doch ange-
ichts der 486er-Power moderner PCs wir-
ken die Segas und Nintendos dieser Welt in technischer
Hinsicht leicht antiquiert. Das erkannten auch die japani-
schen Videospiel-Giganten, die zum Weihnachtsgeschäft
neue Hardware in Deutschland veröffentlichten.
Die Gerüchte um eine neue Spielkonsole von Sega (mit zwei
32-Bit-Hauptprozessoren und massenweise Zusatzchip) kon-
terte Nintendo mit dem Versprechen, ein noch besseres
Gerät auf den Markt zu bringen. Jedoch nicht vor Ende
1995 - bis dahin bleibt das Super Nintendo das Flagschiff
im Sortiment. Dabei waren die Schwächen des mit knapp 4
MHz getakteten Pseudo-1 6-Bitters bereits Anfang des Jahres
offensichtlich. Die aufstrebende Gattung der 3D-Spiele ist
dem Super Nintendo aufgrund der kümmerlichen Rechenlei-
stung verwehrt. Außerdem ist eine CD-ROM-Erweiterung für
das Super Nintendo nicht geplant. Verschläft Nintendo die
Zukunft?
♦ Nintendo: Das Jahr das Gorillas
Auf der Sommer CES in Chicago (siehe PC Player 8 + 9/94)
ließ Nintendo dann die Bombe platzen: Mit der internatio-
nalen Co-Produktion »Donkey Kong Country« präsentierte
■ Marktführer ein traditionelles Jump-ond-Run vollei
atemberaubender Grafik. Die vorberechneten Animatio-
nen mit Licht- und Schatteneffekten verblüfften die Bran
che: Wozu 32-Bit (wie es Sega, Sony und andere fü
Ende 1995 versprechen), wenn sich auf einem Kon
solen-Oldie solche wegweisenden Grafikerlebnisse
machen lassen?
Auf der gleichen Messe legte Konkurrent Sega die
Karten auf den Tisch und präsentierte einem kleinen Kreis
von Händlern und Lizenznehmern eine Hardware- Erweite-
rung, die nun auch in deutschen Geschäften ausliegt. Das
»32X« kann auf jedes Mega Drive aufgesteckt werden, ist
Beschleuniger, Grafik- Booster und Soundkarte in einem. Zu
einem Preis von knapp 400 Mark werden alle Fähigkeiten
des Mega Drive verbessert.
♦ Sega: Mit 32 Bit zum Hit?
Das 32X leidet noch unter Software-Mangel: Aufler »Virtua
Racing Deluxe« gibt's vorerst wenig Erbauendes
In der Praxis sieht das aber noch recht mickrig aus: Den
Deutschland-Start unterstützen die Automaten-Umsetzung
»Star Wars« (nichts, womit man einen »TIE-Fighter«-
gestählten PC-Spieler beeindrucken könnte) und ein erwei-
tertes »Virtua Racing Deluxe«. Der Mangel an hochwerti-
gen, speziellen 32XSpielen ist ein Problem: Solange keine
deutlich besseren Module erscheinen, lohnt sich der Kauf
(noch) nicht.
Auch Nintendo setzt zum Weihnachtsgeschäft 1994 auf die
Formel »Aus alt mach neu«. Der 100 Mark teure Adapter
»Super Game Boy« erlaubt das Abspielen der guten alten
Game Boy- Spiele auf dem heimischen Bildschirm. Die Ver-
wandlung vom Winz-Display zur großen Glotze klappt nur
in Verbindung mit einer
Super-Nintendo-Konsole,
in die der Adapter gesteckt
wird. Als besonderen Gag
ermöglicht es der Super
Game Boy, alte Handheld-
Hits wie »Zelda« oder
»Mario Land« selbst einzu-
färben: Aus dem Schwarz-
weiß-Klassikern werden
somit leidlich bunte Video-
spiel-Abenteuer.
(Winnie Forster/hl)
Mit dem »Super Game Boy«
laufen die Spiele von Nintendos
Westen laschen -Konsole auch
auf dem heimischen Super Nin-
tendo
COMMANDER:!
NOVASTORM
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Cannon Fodder 2 "
Carribean Desaster dt*
Chaos Engine "
Chartbreaker dt '
Christoph Columbus dl
Chuck Rally "
Commander Keen 4-5
Cyclon
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Hokum KA SO 1
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Lode Runner 94 i
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Lords Ol Midnighl *T I
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PGA Tour Golt 486 *•
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V
PC-BASAR
Krimskrams
Grafiktablett ArtPad
Originelles, Kurioses und Nützliches: Auf
dieser Gemischtwaren-Seite stellen wir
ihnen Last-Minute-Geschenktips vor.
Sie haben schon die perfekte Grafikkarte, den optimalen
Sound und das flotteste CD-ROM? Dann werfen Sie
einen Blick auf unseren Hardware- Basar; aus aller Herren
Länder haben wir Kostbarkeiten zusammengetragen, die
das Herz eines PC-Besitzers erfreuen können.
♦ Der Stift zum PC
Computergrafik mit
der Maus hat ihre
Tücken: Geschwun-
gene Linien kann
man einfach nicht
korrekt ziehen;
geschweige denn,
seinen eigenen
Namen schreiben.
Profis schwören da-
her auf Grafiktabletts, doch die waren bisher für den Privat-
mann viel zu teuer. Jetzt gibt es das »ArtPad« von Wacom,
das im Fachhandel rund 450 Mark kostet und die gleiche
Technik wie die »großen Brüder« bietet. Sie malen mit
einem Stift auf einer Fläche; diese Bewegungen werden
Eins-zu-Eins in den PC übertragen. Mit etwas Gewöhnung
wird aus dem Tablett sogar ein Mausersatz.
Der kabellose Spezialstift liegt wie ein Bleistift in der Hand
und ist eher zu leicht als zu schwer. Dafür ist die Kombina-
tion aus Stift und Tablett auch »druck-sensitiv«. Malpro-
gramme, die diese Fähigkeit ausnutzen, zeichnen dickere
Linien, wenn Sie mit dem Stift fester aufdrücken - fast wie im
richtigen Leben. Und damit Sie das gleich ausprobieren
können, liegt das Programm »Dabbler« bei, welches nicht
nur faszinierende Malfunktionen, sondern auch einen kom-
pletten Zeichenkurs für Anfänger bietet. Wer sich für Com-
putergrafik interessiert, kommt um das ArtPad kaum herum.
v Gestochen scharf
Monitore gibt's wie Sand am Meer. Und ehrlich
gesagt kann sich die PC Player- Redaktion nor-
malerweise nicht von so einer Datenbildröhre
beeindrucken lassen - bis eines schönen Toges
der Sony Multiscan 15sf in unser Büro kam.
Für den relativ kleinen und leichten Monitor
ist das Bild fast schon unverschämt
Monitor Sony Multi:
15 sf
scharf. Ein speziel-
ler Prozessor im
Monitor härtet ver-
waschene Signal-
kanten der VGA-
Karte und sorgt so
für pixelgenou
Auflösung. Mit
einer flachen Su-
per-Trinitron-Röh-
re, Strom sparfunk-
tionen und einem
schmucken Gehäuse- Design erlangte das Testgerät schnell
den »So einen will ich für zu Hause«-Status bei unseren
Redakteuren. In manchen Fachgeschäften ist der Sony für
knapp unter 1000 Mark zu haben; für einen 15-Zöller mit
diesen Qualitätsmerkmalen ein echtes Schnäppchen. Wer
auf größere Bilder steht, muß noch etwas warten: Eine 17-
Zoll-Version mit der gleichen Technologie ist bei Sony zur
Zeit in Arbeit.
•:• 3D hören statt sehen
Der kleine un-
scheinbare Kasten
ist für die Ohren,
was »Das magi-
sche Auge« für die
Augen war. Das
»Vivid 3D«-Modul
wird zwischen
Soundkarte und
Lautsprecher oder
Verstärker geschaltet. Das Stereo-Signal der Soundkarte
wird im Inneren nach komplexen Formeln ausgewertet und
weiterverarbeitet und kommt mit deutlich besserem 3D-Effekt
aus den Boxen.
Mit Vivid 3D läßt sich auch bei schwächeren Lautsprechern
schon eine deutliche Verbesserung des Gesamtklangbildes
erreichen. Die Töne scheinen nicht mehr aus den Boxen zu
kommen, sondern regelrecht im Raum zu schweben. Das
Beste ist, daß der Effekt auch dann noch funktioniert, wenn
man nicht genau zwischen den Lautsprechern sitzt, sondern
z.B. im Zimmer umhergeht.
Das Vivid 3D-Modul gibt es als USA-Import bei Joysoft und
kostet etwa 160,— DM,
•:• Spielen, schreiben, terminieren
Boris Schneider schwört drauf, Michael Kim will darauf
umsteigen und auch sonst sind viele Redakteure des DMV-
Verlags im »Psion-Fieber«. Der elektronische Organizer S3a
Soundmodul Vivid 3D
ist ein vollwertiger
Computer mit na-
hezu perfekter in-
tegrierter Software;
Adressdatenbank
Elektronischer Orgoniier Psion S3a .,„ J r„ r „; r ,L„\„„
**^ und lermmkalen-
der werden von einer Textverarbeitung und einer richtigen
Tabellen kalkulatton unterstützt. Zudem kann man das Ding
auch selber programmieren; gerade der Shareware- Markt
für Psion boomt zur Zeit gewaltig. Von der Kapital- Verwal-
tung über DFÜ-Programme bis hin zu zahlreichen Spielen
reicht das Programm. Absolutes Highlight: Ein Infocom-
interpreter, mit dem man die alten Textadventures wie Zork
oder Suspended auch im Flugzeug spielen kann.
Der Psion S3a ist in zwei Varianten mit 256 und 512 KByte
internem RAM erhältlich; wir empfehlen grundsätzlich die
größere Variante, die etwa 800 Mark kostet. An der Unter-
seite des kompakten Geräts lassen sich noch Psion-Speicher-
Module einschieben; zur Zeit kann man maximal 2 mal 4
also immerhin 4 MByte Daten in das kleine Wunder packen.
Und mit zwei läppischen Walkman-Batterien läuft der Psion
länger als ein Game Boy...
*:* Boxenstop unterm Monitor
Die Krümel- Lautsprecher, die vielen Soundkarten beiliegen,
hauen keinen vom Hocker. Doch immer nur mit Kopfhörer
will man nicht spielen und die Boxen der Stereoanlage ste-
hen in der falschen Zimmerecke - was tun? Sony hat mit
dem CSS-B100 eine intelligente Antwort gefunden. Es han-
delt sich um ein Stereo- Aktivboxen -Set, daß einfach unter
den Monitor zu stellen ist. Eine magnetische Abschirmung
und eine mechanische Entkopplung sorgen dafür, daß auch
bei starken Bässen der Bildschirm nicht beeinflußt wird.
Der gute Klang allein würde schon den Kauf rechtfertigen,
aber eine Reihe von praktischen Extras macht dieses System
perfekt. Sa befinden sich hinter einer Frontklappe ein Kopf-
hörer-Ausgang, aber auch weitere Eingänge für Mikrofon
und »Line-In«, welche bequem nach hinten an die Sound-
karte weitergelettet werden. Sogar an eine Videoleitung
wurde gedacht. Dann ist endlich Schluß mit dem »Wo ist
die Buchse«-Spielchen, welches täglich an der Rückseite von
PCs gespielt wird.
Knapp 200 Mark
kostet das Sound-
set, welches somit
gerade bei über-
füllten Schreibti-
schen nicht für all-
zu leere Geldbör-
sen sorgt. (bs)
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DANN SPIELEN
Test: »Klik & Play«
Europress ist forsch: Mit »Klik & Play« soll
selbst der unbedarfteste Anwender »jede
Art von Spiel« auf seinem PC erzeugen kön-
nen. Hält der Programm -Bau kästen, was
die vollmundige Ankündigung verspricht?
Süßen Träumen vom Ruhm erliegen nicht nur erfolglose
Musiker, arbeitslose Kommunalpolitiker oder unbegabte
Schauspieler. Mit glühenden, rotgeränderten Augen sitzen
hoffnungsvolle Jugendliche vor ihren PCs und träumen davon,
just das Spiel zu schreiben, welches morgen die Hitlisten welt-
weit anführt. Doch der Weg dahin ist steinig und mit lang-
wierigem Erlernen von Programmiersprachen verbunden. Die
Lösung heißt »Klik & Play« - zumindest nach Meinung von
Hersteller Europress. Dieser »Instant- Spiele-Creator« soll es
jedem PC-Besitzer ohne Programmierkenntnisse ermöglichen,
geschwind neue Meisterwerke zu basteln.
»Klik & Play« ist eine Windows-Applikation und erzeugt 2D-
Spiele für die allgegenwärtige, bunte Fenster- Software von
Microsoft, Europress legt Wert auf die Feststellung, daß keine
einzige Zeile Programm-Code eingegeben werden muß, um
ein lauffähiges
Spiel zu erzeu-
gen. Klik & Play
stellt sozusagen
eine »Engine«,
wie das im Pro-
grammiererjar-
gon so schön
heißt, zur Verfü-
gung, die der
Anwender mit
Leben füllen
kann. Die Engine
übernimmt so gut
Im Level-Editor wird bestimmt, wo's langgeht: wie a,le ^ngwei-
Pegasus folgt brav den grünen Linien. Iigen Aufgaben,
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wie zum Beispiel Animation sphosen runternudeln, die Tasta-
tur abfragen oder Kollisionen zwischen Spielfiguren prüfen.
Der Benutzer muß somit nur bestimmen, welche Grafiken er
im Programm haben will, wie sich die Spielfigur bewegen soll
und wie sich die Gegner verhalten.
Leicht« Bedienung, dumpf* Gegner
Die Gegner allerdings, und dies ist ein großer Pferdefuß, las-
sen sich nicht mit Intelligenz versehen. Es ist nur gestattet, sie
auf fest vorgebenen Bahnen zu bewegen. Durch diese Ein-
schränkung wird der Kreis der möglichen Programme, die
sich mit Klik & Play erzeugen lassen, stark eingeengt. Alle
diejenigen, die erwartet haben, schnell ein Autorennspiel
erzeugen zu können, in dem Ihnen ein simulierter Michael
Schumacher den Auspuff zeigt, müssen leider in den sauren
Apfel beißen und auf klassische Art programmieren lernen.
Ahnliches gilt für Simulationen, Brettspiele oder Sportspiele:
Der Gegner bleibt dumm. Viel Spaß können aber alle haben,
die ihre Angebete mit einem persönlichen Spiel zum Geburts-
tag überraschen wollen, womöglich mit eingescannten Fotos
der Verwandschaft.
Es ist in der Tat verblüffend einfach, sichtbare Ergebnisse zu
erzielen. Es gibt drei Basiselemente: Storyboard, Level-Editor
und Event-Editor (Ereignis-Editor). Im Storyboard können Sie
das Drehbuch ihres Spiels festlegen, angefangen beim pep-
pigen Eingangsbildschirm, über den ersten Level, bis hin zum
melancholischen Abschlußbild am Ende. Diese einzelnen Ele-
mente wiederum lassen sich mit dem Level-Editor genauer
bestimmen. Ein Level besteht aus mehreren, unabhängigen
Grafikelementen, die Sie beliebig am Bildschirm positionie-
ren können. Wenn eine Animation zu dem Objekt existiert,
wird diese auch sofort abgespielt, so daß gleich zu sehen ist,
wie das bewegte Objekt am Bildschirm wirkt. Normalerwei-
se werden Sie zuerst ein Hintergrundbild bestimmen, auf das
die anderen Grafiken gelegt werden. Das Bild ist aber nicht
nur bloße Dekoration, denn es können Kollisionen mit Grafi-
kelementen abgefragt werden.
-
^
1
-/
V
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V
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1
Der Event-Editor sieht komplizierter aus, ah
er ist. Die meiste Arbeit läßt sich im Einzel-
schritt-Modi
Und so sieht das fertige Spiel aus: Beschie
ßen Sie Peggy mit Bienen und erhalten Sil
dafür CDs.
,m ^'^«ons-EdiW 1 "
^Phasen **"* «■«"*« Sie „T^.
Als nächstes definiert man den Charakter, den der Spieler
steuert und andere Objekte wie Gegner, Schriftzüge oder
Punktezähler. Sie haben die Auswahl zwischen putzigen Pac-
Mons, gierig dreinblickenden Monstern und dahinschlurfen-
den Buchhaltertypen, die in der umfangreichen Objekt-Biblio-
thek mitgeliefert werden. Die meisten Grafiken werden auto-
matisch animiert, wobei Sie die Animationsphasen in gewissen
Grenzen beeinflussen können. Nachdem ein Grafikobjekt auf
den Bildschirm positioniert wurde, rufen Sie mit einem Dop-
pelklick ein Pop-Up-Menü auf, in dem unter anderem eine der
wichtigsten Eigenschaffen bestimmt wird: die Bewegung. Hier
gibt es einen Abprall- und einen Pfad-Verfolgungs-
Modus. Der erstere läßt das Objekt wie eine Bil-
lardkugel von Hindernissen abprallen, während Sie
bei letzterem eine fest vorgegebene Marschroute
bestimmen, die dann stupide abgelaufen wird. Man
kann also nicht etwa sagen: »Guck' nach, wo der Spie-
ler ist und folge ihm«, sondern nur: »Gehe 20 Pixel nach oben,
15 Pixel nach rechts, mache eine Sekunde Pause und gehe
wieder zurück«.
Im »Event«-Editor bestimmen Sie, was passieren soll, wenn
eine Kollision stattgefunden hat. Das sieht zwar kompliziert
aus, leuchtet aber in Zusammenarbeit mit dem Einzelschritt-
modus schnell ein. In diesem Fall bewegt Klik & Play die Objek-
te auf den von Ihnen festgelegten Bahnen und Sie steuern Ihre
Spielfigur. Tritt nun ein Ereignis ein, also zum Beispiel »Billy
Buchhalter wird von Mecki Monster getroffen«, hält das Pro-
gramm an und fragt, was nun passieren soll. Sie können jetzt
per Menü einen markerschütternden Schrei ertönen lassen,
die Anzahl der Spielerleben um eins verringern oder das
Ereignis einfach ignorieren. Klik & Play merkt sich alles und
handelt bei der nächsten ähnlichen Kollision automatisch. Auf
diese Weise tritt irgendwann alles ein, wos in Ihrem Level pas-
sieren kann und Sie denken sich zu jedem Vorfall etwas Span-
nendes aus.
Fertig Ist das Programm - und dann?
Im Prinzip haben Sie jetzt schon ein spielbares Programm vor
sich, bei dem eventuell noch einige Details fehlen, wie Game-
Over-Screenoderdie Anleitung. Sie können Ihr liebevoll erstell-
tes Projekt natürlich speichern; sogar als selbständig lauf-
fähiges, spiel- und kopierbares Windowsprogramm. Dieses
darf jederzeit als Freeware (also kostenlos) weitergegeben
werden. Wenn Sie Ihr Programm hingegen verkaufen wollen
(auch als Shareware), müssen Sie dem »Klik & Play-Licence-
ware-Club« beitreten.
Die einfachen Spiele, für die Klik & Play
gedacht ist, lassen sich schnell und ohne
Programmier- Kenntnisse erzeugen.
Durch die umfangreichen Grafik- und
Sound-Bibliotheken kommen selbst
künstlerisch unbedarfte Naturen zu
raschen Erfolgserlebnissen. Eine abge-
speckte Diskettenversion gibt es auch,
aber die bietet wesentlich weniger
Rohmaterial. Europress liefert 14 fertige
Spiele mit, die man beliebig verändern
und erweitern kann. Für
ambitioniertere Anwender ist
die Import-Funktion gedacht, mit der
^ Sie selbst gemalte Bilder
oder gescannte Fotos einle-
sen. Dennoch sollte man sich immer
bewußt sein, daß mit einfachsten 2D-
Spielen schon das Ende der Fahnenstan-
ge erreicht ist; große Kaliber ä la »Wing
Commander Viereinhalb« lassen sich
nicht auf die Beine stellen. Der Olymp der
Spieleprogrammierer wird nach wie vor
nur mit kryptischen Prozessoranweisun-
gen und jahrelangem,
Schweiß- und Kaffee-ge-
tränktem Arbeitseinsatz
erreichbar sein. fmk)
l'Lillll
imm
■ VGA
■ Super VGA
■ Soundblaster
General MIHI
_j (D-Audio
JDOS
■ Windows
Empfohlen: 486er [min. 33 MHz), 8 MByte
RAM und Maus.
Programm-Typ:
Spielegenerator
Hersteller:
Europress Software
Ca.-Preis:
DM150,-
Festplatte:
ca. 1 MByte
CD-ROM:
ta. 70 MByte
Englisch; (deutsche
Anleitung:
Version in Vorbereitung)
Programmtext:
Englisch; (deutsche
Version in Vorbereitung)
Sprach di» gäbe:
-
Grafik:
Befriedigend
Gft
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG: . : - ^WH^BL
um i
adac special: outo "95
Gebrauchtwagenhändler sind mit einem etwas
diffusen Image geschlagen. Wer schon ein-
mal ein gebrauchtes Auto kaufte, bei dem der Aus-
puff so verkeilt wor, daß der durchgerostete Unter-
boden nicht auf dem Asphalt schleifen konnte, wird
jener Zunft nur noch mit viel Mißtrauen begegnen.
Selbst der Neuwagenerwerb ist angesichts der über-
wältigenden Angebote (».„den neuen Plazdo 486
gibt's jetztauchmitzwei Rückwärtsgängen.. .«Jkeine
leichte Sache.
Der ADAC, quietschgelber Schutzengel aller Auto-
fahrer, hat dieses Dilemma erkannt und will mit sei-
nem CD-ROM voll »geballter Kompetenz« olles über
die aktuellen Modelle zeigen. Zu jedem Gefährt
gibt's ein aus dem Prospekt gescanntes Bildchen, ein
paar Daten des Herstellers und ab und zu einen Test.
Rund 25 Crash-Test-Videos sind eine nette Zugabe,
ebenso wie die Möglichkeit, die Modelle nach vie-
len Kategorien zu sortieren und zu vergleichen.
Trotzdem; Der Gong zum Autohändler bleibt Ihnen
nicht erspart. Ein paar falsche Angaben, zu wenig
Testberichte und zweifelhafte Herstellerangaben hel-
fen bei der Entscheidung kaum weiter. Zusätzlich
sind die enorm langen Ladezeiten trotz eines 4
Megabyte großen Swap-Files auf der Festplatte mehr
als nervtötend. (fs)
er den Zusammenschnitt auf Premiere, das
RTL-Plagiat »Samstag Nacht« oder gar das
Original kennt, wird angesichts des »Saturday Night
Live« -Programms hellhörig werden. Zwei CD-ROMs
gehören zum Lieferumfang: »Classic Years« und
»Current Years« versprechen die digitalisierten
Höhepunkte der amerikanischen Comedy-TV-Serie.
Die Vorfreude wird aber schnell gebremst: Soturday
Night Live läuft unter »QuickTime for Windows«,
was bei langsamen Rechnern für starkes Ruckein und
mangelhafte Sprache/Bild-Synchronisation sorgt.
Das Programm verzweigt von einem Hauptmenü aus
zu verschiedenen Themenbereichen, z.B. »Musik-
einlagen« oder »Werbespts«. Durch Anklicken von
Pfeilen oder sonstigen Grofikbestandteilen bekommt
man kleine grafische Gags oder briefmarkengroße
Videoschnipsel gezeigt. »Schnipsel« ist dabei wört-
lich zu nehmen, da unverzeihlicherweise fast alle
Sketche stark gekürzt wurden.
Auch wenn das Humor-Potential der beiden CDs
nicht zu unterschätzen ist, sollten Sie sich deshalb
liebereines derhierzulande erhältlichen »Bestof...«-
Videos besorgen (Tip der Redaktion; »Best of John
Belushi«). (la)
beatclub "GB
ong, lang ist's her, als Michael Leckebusch jeden
- Samstagnachmittag in der ARD populäre Pop-
und Rockbands auftreten ließ. Der »Beatclub« behalf
sich anfänglich mit Playback- Shows, später wurde
immer öfter live gespielt. Aus den Sendungen von
1 968 und 1 969 wurde jetzt ein »Best-ok-CD-ROM
zusammengestellt, das 10 Popgruppen jeweils mit
je einem zwei- bis vierminütigen Schwarzweiß-
Video und einigen Daten abhandelt.
Es hat einen nostalgischen Reiz, der schon damals
schmirgelpapierig röhrenden Stimme des 24jähri-
gen Joe Cocker zu lauschen, oder der später von
Billy Idol verunstalteten Urversion von »Mony Mony«
(im Original von Tommy James & the Shondells).
Allerdings kann weder die optische noch die aku-
stische Qualität der Videoschnipsel überzeugen,
deren einziger Pluspunkt es ist, ungekürzt zu sein,
Außer den briefmarkengroß gezeigten Schwarz-
weiß-Clips gibt es sehr knappe Informationen zu
Bandgeschichte, Charts-Plazierungen und veröffent-
lichten Platten.
Dabei versucht das Programm, komplexer zu wir-
ken, als es eigentlich ist: Von jedem Hauptmenü-
punkt aus wird zum selben Untermenü gesprungen,
nur Hintergrundbild und oberster Auswahlknopf
ändern sich. Das Geld ist in eine Sammlung Audio-
CDs mit Oldies besser investiert. (laj
3 adac special auco 35
■ Super VGA
■ Soundblaster
J General MIDI
J DOS
■ Windows
Empfahlen: 486er (m
n. 33 MHi), 8 MByte
RAM und Maus.
Programm -Typ:
Autolexikon
Hersteller:
ADAC
Ca.-Preis:
DM 80,-
Festplatte:
(o. 7 MByte
CD-ROM:
ca. 355 MByte
Anleitung:
Deutsch; ausreichend
Programmtext:
Deutsch; befriedigend
Sprachausgabe:
Deutsch; gut
Grafik:
Befriedigend
Sound:
Ausreichend
Bedienung:
Befriedigend
GESAMTWERTUNG
53 satuidaq night live
■ Super VGA
■ Soundblaster
■ Windows
Empfohlen: 486er [min. 50 MHi), 8 MByte
RAM und Maus.
Programm-Typ:
Videos (h nipsel -Sammlung
Hersteller:
Gametek
Ca.-Preis:
DM 120-
Festplatte:
ca. 3 MByte
CD-ROM:
ca. 350 MByte
Anleitung:
Englisch; ausreichend
Programmtext:
Englisch, wenig
Sprachausgabe:
Englisch; gut
Grafik:
Befriedigend
Sound:
Befriedigend
Bedienung:
Befriedigend
GESAMTWERTUN
■■.■■"' ^^fefe.
H beatclub Cl
■ Super VGA
■ Soundblaster
■ Windows
Empfohlen: 486er (min. 50 MHi), 8 MByte
RAM und Maus.
Programm-Typ:
Musik- Videoclips
Hersteller:
Red Batloon
Ca.-Preis:
DM 80,-
Festplatte:
-
CD-ROM:
ca. 200 MByte
Anleitung:
Deutsch; befriedigend
Programmtex 1:
Deutsch; befriedigend
Sprach ausqabe:
-
Grafik:
Ausreichend
Sound:
Ausreichend
Bedienung:
Befriedigend
GESAMTWERTUNG
30"*L-
Preis-Leistungs-Verhältnis neu definiert:
9
Hohe Geschwindigkeit
durch 256 Tintendüsen.
,*-*,
~ Bidirektionaler Druck für
Topspeed und weniger Streifen.
4 einzeln auswechselbare
Farhpatronen für geringe
Verbrauchskosten.
-, Exzellente Qualität durch
schnelltrocknende Tinte
und 360 x 360 dpi.
Der BJC-600. Geringe Verbrauchs-
kosten bei hoher Geschwindigkeit
und erstklassiger
■y Druckquaiität.
DerBJC-600istderwirtschafr-
liehe Bubble-Jet-Drucker für die
Anwender, die schnell und viel In
Farbe und S/W drucken. Dabei
begnügt er sich mit einem geringen
Geräuschpegel (nur 45 Dezibel!) und
einer sehr kleinen Stellfläche. Durch seine
viereinzeln auswechselbaren Farbpatronen
hält er die Verbrauchskosten niedrig. Noch
mehr Details schicken wir Ihnen kostenfrei
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Canon Deutschland GmbH
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Telefax: 21 31/12 52 11
Canon
MAN VERSTEHT SICH BESSER
Ein »interaktives Buch mit Tönen und Bildern« möch-
te »Abenteuer Weltraum« darstellen. Töne und Bil-
der sind auch totsächlich enthalten, ansonsten gibt
es aber einige Details, die eher abschrecken.
Das Programm wird unter DOS installiert und gestar-
tet - für ein Multimedia-Produkt sehr ungewöhnlich,
Vom Hauptbildschirm aus lassen sich vier Menü-
punkte anspringen, von denen zwei mehroder weni-
ger sinnlos sind: Auf dilettantische Weise wird erst
die Drehung vom Mond um die Erde gezeigt,
während sich diese um die Sonne dreht. Danach
darf man den Konfinentaldrift bewundern - in
antiquierter Strichlein-Grafik, Der Menüpunkt
»Weltraumfilme« sorgt schon fürgrößere Spannung:
Immerhin 1 6 Filme mit einer durchschnittlichen Länge
von ca. 10 Sekunden verwöhnen mit »berauschen-
der« Qualität und starkem Ruckein.
Besser wird's aber mit dem Hauptprogrammteil, der
»Wissensreise«, Diese enthält viele Bilder und Infor-
mationen zu den unterschiedlichsten Themen wiez.B.
Forschung, Weltoll, Menschen, auf die mon - leider
recht unpräzise - Zugriff hah Vom Index aus, per
Anklicken von Orten in einer zoom- und drehbaren
Globuskorte, sowie durch eine Art Zeitbalken. Die
Texte werden in passabler Qualität vorgelesen, aller-
dings sind die Übersetzungen oft unpassend. Das
Programm ist auch Disketfenversion erhältlich, (la)
Der »Star Trek: The Nexf Generation Screen Saver«
stammt aus dem Hause Berkely Systems, durch »After
Dark« und den alten Star-Trek-Schoner bestens
bekannt. Im neuesten Modell werden die Abenteuer
der zweiten Enterprise-Crew nachgestellt. Insgesamt
fehlt dabei aber die Klasse des Originals, An der gra-
fischen Qualität gibt es zwar nichts zu rütteln (die Bild-
schirmfotos für das TNG-Adventure- Spiel sehen weit
schlechter aus), aber inhaltlich findet man einige Gäh-
ner. Wenn Deanna Troi beispielsweise Lebensweis-
heiten von sich gibt, fragt man sich, ob die Pro-
grammierer das ernst meinen. Und Andraide Data
hat was besseres verdient, als im Modul »Data Dan-
ces« als Tanz-Aufziehpuppe zu verkommen.
Gleich drei der 1 3 Module sind lediglich abstrakte
Linien- oder Punkt-Muster. Erträglich sind die Borg,
die nach und noch Ihren Desktop assimilieren, und
Worf, der mit dem Bot'tleh kunstvoll Fenster zerlegt.
Richtig gut sind nur die »Encounters«, bei der die
Brückenmannschaft auf Gegner aus allen sieben
Stoffeln trifft, sowie die Simulationen der Enterpri-
se-Brückendisplays auf Ihrem Windows- Screen,
Redaktionsfavorit: In der Mittagspause die Kollegen
mit der Warnung »The AntimatterContainmentField
is collapsing!« schocken - natürlich mit Kommuni-
kator-Tönen, dieausder Fernsehserie perfekt gesam-
pelt wurden, (bs)
Dos hat uns Trekkies gerade noch gefehlt: Eine vir-
tuelle Tour durch die Enterprise (Modell D, »Next
Generation«),
Eine neue Technik von Apple mocht es möglich: Für
einen »Quicktime VR«-Film wird ein Raum aus allen
möglichen Perspektiven fotografiert; durch einen raf-
finierten Abspiel-Algorithmus konn man dann mit
der Maus den »Kopf« bewegen und in olle Rich-
tungen gucken.
Simon and Shuster hat die Quicktime-Komera zu
den Bühnen der Paramount geschleppt und die Ori-
ginal-Kulissen von »STTNG« genauestens gefilmt.
Der virtuelle Besuch auf der Enterprise wird dann
mit Texten und Animationen zum Leben erfüllt, Sie
scrollen sich durch die Räume und klicken interes-
sante Gegenstände on, die prompt herangezoomt
werden. Zu allem gibt es selbstverständlich einen
knappen bis ausführlichen Text.
Von der Funktionsweise eines Warp- Antriebs bis hin
zur geschmackvollen Inneneinrichtung der Kapitäns-
Kajüte wird hier alles ernsthaft erklärt, als ob dos
keine Science-fiction, sondern Tatsache sei. Dem-
entsprechend scheiden sich an diesem ROM inhalt-
lich die Geister: Entweder man versteht nicht, was
daran interessant sein soll, oder mon liebt es Innig.
Schade nur, daß man beim Rundgang durch das
Schiff keinerlei Personen trifft. (bs)
M abenteuer Weltraum Bföj st: tfl| screen saver 7, sting manual
■ VGA
■ VGA
■ Super VGA
■ Soundblaster
■ Soundblaster Pro
■ Soundblaster
J ■ .mal MIDI
-l CD-Audia
■ General MIDI
3 foBsral MIDI
■ DOS
J Windows
■ Windows
-■ "
■ Windows
Empfohlen: 386er (m
n. 33 MHi), 8 MByte
Empfohlen: 486er (m
n. 33 MHi), 4 MByte
Empfohlen: 486er (m
hi. 33 MHi), 8 MByte
RAM und Maus.
RAM und Super VGA
RAM und Maus.
Programm-Typ:
As troiwnie-Nachschlagewetk
Programm-Typ:
Bildschirm schöner
Programm-Typ:
Star Trek-texikon
Hersteller:
Knowledge Ad venture
Hersteller:
Berkeley Systems
Hersteller:
Ca.-Preis:
DM 100,-
Ca.-Preis:
DM 100-
Ca. -Preis:
DM 130,-
Festplatte:
ca. 3 MByte
Festplatte:
ca. 4 MByte
Festplatte:
co. 9 MByte
CD-ROM:
-
CD-ROM:
ca. 650 MByte
Anleitung:
Deutsch; gut
Anleitung:
Englisch; gut
Anleitung:
Englisch
Programmiert:
Deutsch; befriedigend
Programmtex 1:
Englisch; wenig
Programmtext:
Englisch
Sprachausgabe:
Gut
Sprue hau sgabe:
Englisch; gut
Sprachousgabe:
Englisch
Befriedigend
Grafik:
Gut
Grafik:
Gut
Sound:
Befriedigend
Sound:
Gut
Sound-
Gut
Bedienung:
Befriedigend
Bedienung:
Gut
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
- ic!%fc
GESAMTWERTUNG
GESAMTWERTUNG
,.>J^^
52
s ör
pc pura w
#f Uff Uff ff£
UNGLAUBLICH:
JEDES PROGRAMM
AUF TASTENDRUCK^^
EINFRIEREN!!
s
MANIPULIERE EINGEFRORENE GAU KiD GESTALTE EIGENE
SPEZIAL-EFFEKTE, WIE Z.B. UNENDLICHE LEBEN, ENERGIE,'
ZEIT USW.; MIT SCREEN GRABBER, MUSIC GRABBER U.V.M.!
EINGEBAUTER CHEAT-FINDER ivlui-sciuini. ^<Ct
HAT EINE» EINGEBAUTEN CHEATFINDER, DER ES "* «™ ™**»*» Uli NACH «IREN ZU SUCHEN, HIT (_
ERMÖGLICHT, IM EINEM EWGEFROREHEN SPIEL CKEATS FÜR *™IATISCNE1 DETHKTIERUNG, «, '<■
UNENDLICHES LEBEN, UNBEGRENZTE ANZAHL WAFf EN, EIGENE ,»»-.«»— ww^w
FARBEN, UNBEGRENZTE ENERGIE U.S.W, ZU FINDEN. DAS DURCH DRUCKEN DER ACTION-REPLAT-FREEZERTASTE HABEN SIE DIE MÖGLICHKEIT,
CHEATSVSTEM HAT UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN. EINFACH KOMPLETTES STAHDARMGABILD AUS EINEM BELIEBIGEN SPIEL ALS EIN STANDARD.. .
DAS SPIEL DURCH TASTENDRUCK NEU STARTEH UND SIE SIND ABZUSPEICHERN, WELCHES SIE MIT ZEICHENPROGRAMMEN BENUTZEN KÖNNEN. FUNKTION!
UNSCHLAGBAR. DIE GEFUNDENEN CHEATS KANN MAN FÜR EINE JETZT AUCH MIT VIELEN NON.STANDARD-VGA., SUPER VGA UND TEXT-MODI I!
FREEZER-FUNKT
' ^ttüllj jjwjjiyj
' KOMPLETTEN SPEICHERS MIT PROGRAMM'
' INHALT AUF FESTPLATTE. WENN SIE DEN
WALT WIEDER LADEN, WIRD DAS PRO'
LMM AB DER EINGEFRORENEN STELLE GESTARTET.
> ORGINAL DEUTSCHE VERSION
DIE ZEITLUPEN-FUNKTION GIBT IHNEN DIE MÖGLICHKEIT, DIE GESCHWINDIGKEIT DES GANZEN SPIEL
BIS AUF fo HERABZUSETZEN.!
"INTERRUPT MONITOR" ZEIGT DEN INHALT VON INTERRUPT-VEKTOREN UND DIE AKTIVITÄT VON VOR'
DEFINIERTEN INTERRUPTS AN. DER REGISTER-BEFEHL ZEIGT AN, AB WELCHER STELLE DAS PROGRAMM
EINGEFROREN WURDE. DER GRAFIK-REGISTER-BEFEHL ZEIGT DEN INHALT DES VGMEGI STERBET
1»0«JHP RIPPER
DURCHSUCHT DEN COM PUTERSPEICHER NACH "SOUND BLASTER'-FILES. ABSPEICHERBAR ALS
-VOC- ODER .WAV-FORMAT, EDIT- UND PLAYBACK-MÖGLICHKEIT. IDEAL FÜR "WINDOWS -EFFEKTE.
FUNKTIONIERT MIT DEN MEISTEN PROGRAMMEN... AUCH MIT CD-GAMES!!
| MUSIC GRABBER
DURCHSUCHT DEN COMPUTERSPEICHER NACH MUSIK IM SOUND -TRACK ER-FORMAT;
ABSPEICHERBAR AUF DISKETTE UND HD. ABSflEUM MIT EINEM DER ZUM LIEFERUMFANG
GEHÖRENDEM SOFTWARE- PLAYERS.
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aber, Sie 9e"» rteU
Vii iv r T 1 ^?~7"T~Y:'L:
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Die Datenbank hilft beim gezielten Suchen
Test: »25 Jahre Mondlandung"
Das Anhängsel zum
Mondlandungs-
jubiläum: Ein kleiner
Schritt für Boeder -
ein großer Sprung für
die Menschheit?
auch wenn sich Herr Arm-
strong bei seinen berühm-
ten Worten etwas verhaspelt
hat, war das erstmalige Betre-
ten des Mondes eine gewaltige
Leistung für die Menschheit. Es
hatte sich dabei allerdings kei-
nesfalls um ein friedliches Gemein Schaftsprojekt gehandelt;
die Eroberung des Mondes stand ganz im Zeichen des Pro-
pagandakriegs zwischen den Vereinigten Staaten und der
Sowjetunion. Nach anfänglichen Erfolgen der Sowjets (erster
Satellit, erster Mensch im Weltraum) schwor der damalige
Präsident John F. Kennedy Amerika auf das Raumfahrtpro-
gramm ein. Sein erklärtes Ziel: den Wettlauf zum Mond zu
gewinnen. Dies gelang dann auch am 20.7. 1 969 als Teil des
Apollo- Programms. Wie sich allerdings später herausstellte,
hatten die Amerikaner dabei einen wesentlich kleineren Vor-
sprung vor ihren Konkurrenten, als damals angenommen.
Nach dem Start von »25 Jahre Mondlandung - die Apollo-
Missionen« erscheint ein
Hauptmenü, das den Zugriff auf
die sechs Themenbereiche
(Historie, Technik, Missionen,
Personen, Mond und die Zeit
nach Apollo) gestattet
Durch die Boeder-übliche
Iconleiste am oberen Bild-
schirmrand hat man auch
Das Quiz ist unterhaltsam direkten Zugriff auf die
und alles andere als leicht einzelnen Hauptthemen.
Zusätzlich finden Sie in der Leiste Hilfstexte zum Pro-
gramm, einen Lehrbuchindex, sowie Druck- und Notiz-
blockfunktion. Ferner gibt's einen »Multimedia-Index«
und die Möglichkeit, alle Videos direkt abzuspielen.
Bei Anwahl eines Themas erscheint meist noch ein Unter-
I
menü im Stil der Microsoft-Multimediaprodukte, bei dem
1
man sich aus beschrifteten Grafiken
sein Interessengebiet herauspickf.
Das eigentliche Informationsfenster
enthält links ein Bild sowie teilweise
eine scrollende Übersicht über das
momentane Kapitel. Rechts finden Sie
den dazugehörigen Text und darun-
ter einige Bedienelemente. So kann
man das Bild vergrößern oder sich
die meisten der Textpassagen vor-
lesen lassen.
Die Abhandlungen selbst sind gut
geschrieben und informativ, wenn
auch größtenteils den Ereignissen,
Personen und Techniken gewidmet, die direkt mit den Apollo-
Missionen zusammenhängen. Immerhin werden auch histo-
rische Persönlichkeiten und zukünftige Aussichten (z.B. SETI)
kurz angerissen. Besondere Betonung liegt natürlich auf der
Apollo- 1 1 -Mission, welche die Herren Neil Armstrong und Buzz
Aldrin auf die Mondoberfläche brachte.
Die grafische Präsentation des Programms gefällt auf Anhieb.
So besteht der Exit-Knopf aus einer stilisierten Kapsel, die an
Fallschirmen herabschwebt. Insgesamt enthält »25 Jahre Mond-
landung« mehr als 500 Bilder in guter Qualität, sowie rund 30
Minuten Videoschnipsel. Eine Datenbank zeigt sämtliche Gra-
fiken (und damit
Unterthemen) eines
Schwerpunkts an
und erlaubt die
Sortierung nach
unterschiedlichen
Gesichtspunkten.
Neben dem Haupt-
programm gibt es
noch eine nicht
sonderlich nützli-
che Einführung,
einen spartani-
schen Bildschirm-
schoner sowie ein
nettes Quiz rund
um die bemannte
Raumfahrt. (la)
H üü jähre mondlandung
■ Super VGA
■ Sound h lasier
■ Soundblaster Pro
■ General MIDI
_i CD Audio
■ Windows
Empfohlen: 486er (min. 25 MHz), S MByte
RAM und Maus.
Programm-Typ:
Astronomie-
Nachschlagewerk
Hersteller:
Boeder
Ca.-Preis:
DM 100,-
Festplatte:
(o. 5 MByte
CD-ROM:
(0. 650 MByte
Deutsch; befriedigend
Anleitung:
Programmtext:
Deutsch; gut
Sproth aus gäbe:
Gut
Grafik:
Gut
Sound:
Gut
Bedienung:
Befriedigend
GESAMTWERTUNG
«Sierra steht
vor einem
Durchbruch...»
PC GAMES
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ion, Robert-Bosch-Str. 3
303 Dwieich,Tel. : (0^ 03) 99 401)
I Ü
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rx^
. i
Russische Nationalisten rücken den ukrai-
nischen Verbündeten der Amerikaner auf
die Pelle. Ein Auftrag für gewiefte Kampf-
piloten, die über schnelle Rechner verfügen.
Sie sitzen umgeben von mehreren Tonnen Stahl und Elek-
tronik auf einer mit Dampf betriebenen Schleuder. Eini-
ge tausend PS beschleunigen Sie mit derart hohen G-Wer-
ten, daß Neil Armstrong seine wahre Freude daran gehabt
hätte. Und dann müssen Sie auch noch aufpassen, daß Sie
nicht ins Meer stürzen - klingt wenig erbaulich. Doch hun-
derte von Piloten starten täglich auf diese Weise von einem
der riesigen Flugzeugträger, die über unsere Meere schip-
pern. »US Navy Fighters«, die neue Flugsimulation der
Schöpfer von »Chuck Yeager's Air Combat«, läßt Sie die
Einsätze eines Marine- Piloten nachspielen.
Mittlerweile sind Flugsimulationen, die mit hochauflösenden
Super- VGA-Grafiken reizen, keine Seltenheit mehr. Doch
Spiele wie »Overlord« vertrauen zu sehr auf die Grafik und
ließen kaum Spielspaß auf- ^ mim
kommen. Von Brent Iversons
Programmierteam, das vor
rund drei Jahren die Simu-
lation um den US-Testpilo-
ten Chuck Yeager schrieb,
erwarten wir einiges mehr.
Schon die Menüs zeigen, daß sich die Grafiker alle Mühe
gegeben haben, dem Spiel einen authentischen, aber gefäl-
ligen Look zu verpassen. Mit der Maus klicken Sie sich flott
durch alle Programmpunkte und stellen die für Ihren PC opti-
male Grafik ein. Denn Auflösungen von 1024 x 768 Pixeln
sind nicht jedermanns Sache und verkrüppeln selbst einen
Der Fallschirmspringei
arg dünn (VGA)
recht detailliert, von der Seite aber
Viele Details, Texrure-Mappmg und große Objekte überfordern
langsame PCs (SVGA)
High-End-486er zur lahmen Schnecke. Auf einem 66-MHz-
Rechner mit flotter Grafikkarte macht das Spielen mit SVGA
(640 x 480) und allen Details gerade noch Spaß, doch erst
wenn Siedie Wolken und andere Texturen abschalten, wird's
richtig flüssig. Notfalls läuft US Navy Fighters auch mit
VGA (320 x 200), sieht
dann aber wenig aufregend
aus. KleinerTrostfüralle,die
nicht genug Rechenpower
haben: Selbst auf einem
schnellen Pentium läuffs in
der höchsten Auflösung
und mit Wolkenhimmel nicht butterweich.
Wenn das Spiel aber einmal angepaßt ist, genießen Sie
neben einer übersichtlichen Darstellung im Flug hervorra-
gende SVGA-Grafiken in den Menüs und gut gemachte
Videos bei den Einsatzbesprechungen. Bevor man in eine
Kampagne einsteigt, sollte man sich erst einmal mit den Jets
und grundlegenden Flugmanövern vertraut machen. 50 auf-
einander aufbauende Trainingsmissionen helfen Ihnen
dabei. Profis überspringen die Grundlagen und gehen gleich
in den Luftkampf oder machen sich mit Bombardements ver-
traut. Schon hier fällt die professionelle Ausstattung mit
detaillierten Grafiken auf, angereichert durch digitalisierte
Mit der Bordkanone nehi
Die Einsatzkarte zeigt alle wich-
tigen Punkte (SVGA)
Fotos von guter Qualität.
Bei US Navy Fighters fliegen Sie unter anderem so berühm-
te Maschinen wie die F-14 Tomcat oder die F/A-18 Hör-
net. Alle Flugzeuge unterscheiden sich durch unterschiedli-
che Cockpits und Leistungsmerkmale. Je nach Einsatzart wird
Ihnen ein Flugzeug zugewiesen und eine bestimmte Bewaff-
nung empfohlen, die Sie aber beliebig variieren dürfen.
Wenn Sie selbst einer Übermacht an Gegnern problemlos
trotzen wollen, ist die Cheat- Funktion des Programms von
Vorteil. Dann läßt sich jede Waffe an jeder Stelle am Flug-
zeugrumpf befestigen, unabhängig vom zulässigen Höchst-
gewicht, was sonst unmöglich ist. Außerdem sind Sie auf
Wunsch unverwundbar, nie munitionslos und dergleichen
mehr.
In den Diensträngen der US Navy steigt man mit Beginn
einer Kampagne auf. Dabei wählen Sie eines der Piloten-
portraits und ein paar nette Abzeichen für Ihr Flugzeug.
■inffiTl stanol
Am liebsten würde ich sie nach
Sibirien schicken, diese Grafi-
ker - und einen dicken Flug-
zeugträger obendrauf stellen.
Da geben sie sich solche Mühe
mit schönen Menüs, tollen
Videos, spannenden Missio-
nen und kippen dann mit den
schlampigen SD-Berechnun-
gen einen dicken Wermuts-
tropfen drüber.
Sicher kann man damit leben,
daß bei einer Tomcat sogar in
der groben VGA-Aufläsung
zwischen Rumpf und Cockpit
ein Spalt klafft, doch von
einem Profi -Programm dürfte
man eigentlich mehr erwar-
ten. Davon abgesehen ma-
chen die Einsätze viel Spaß,
vor allem die Zusammenar-
beit mit dem zuverlässigen
Wingman ist einfach pfundig.
Die spannende Handlung um
aggressive Nationalisten in
Rußland wird durch die Video-
Einsatzbesprechungen und die
Missionen fesselnd umgesetzt.
US Navy Fighters ist eine erst-
klassige Flugsimulation, die
nicht nur wegen der verführe-
rischen SVGA-Optik Spaß
macht.
Durch die interessante Story
hat es einen Schuß »interakti-
ven Film«, ohne daß Spielbar-
keit oder Realitätsnähe dar-
unter leiden.
-
Neben dem richtigen Namen wird auch eine
Anrede erwartet, mit dem man angefunkt wird.
Einige Spitznamen stehen zur Auswahl, die
dann per englischer Sprachausgabe beim Funk-
verkehr zu hören sind - eine komplett deutsche
Version ist in Vorbereitung. Die erste Einsatz-
besprechung birgt eine angenehme Überra-
schung; Zum einen wird das Treffen als gut
gemachtes Video mit ordentlichen Schauspie-
lern gezeigt, zum anderen muß endlich nicht
mehr die Rote Armee als Feindbild Nummer 1
herhalten, sondern es fliegt sogar ein russischer
Pilot zusammen mit den Amerikanern.
Die Programmierer haben die jüngsten Ver-
hältnisse in der ehemaligen Sowjetunion zum
Anlaß genommen, in dieses Szenario ihre
Simulation zu versetzen. Der Spieler ist mit sei-
nen Kameraden auf einem Flugzeugträger im
Schwarzen Meer stationiert und muß gleich in
der ersten Mission Boris Jel-
zin vor putschenden Natio-
nalisten schützen. Egal, wie
Sie die Mission beenden - in der Ukrai-
ne gibt es noch einiges zu tun. Die Auf-
träge sind allesamt spannend und
abwechslungsreich, viele Details tragen
zur dichten Atmosphäre bei: Sprach-
ausgabe beim Funkverkehr mit dem
Flugzeugträger, dem Wingman und
\ dem Waffenoffizier auf dem Rücksitz,
dessen Rolle Sie aber nicht übernehmen
MBBBBliMB können. Dazu kommen die abenteuerli-
I chen Starts und Landungen auf dem
I schwankenden Deck eines Flugzeugträ-
I gers und nervenaufreibende Nacht-
^■IiBHIMB einsätze, bei denen Sie im Mond-
A„<h mit „.„ig.r | ich , au [ schemen .
Rechenzeit fres-
senden Details hafte Objekte
macht das Verfol- zie | en mussen
gen einer MiG
Spaß (SVGA) Haben Sie eine
86
Einer der nervenauf-
reibenden Starts von
einem Flugzeugträ-
ger: Bringt die Schleu-
der genug Power oder
Stürzen wir ins Meer?
(SVGA)
1
^BR? »*"*»-
LJJ im Wettbewerb
Strike Commander
US NAVY FIGHTERS
F-14 Fteet Defender
Fakon Gold 79
Overlord 53
Selten sah man so spannende
Missionen wie bei US Navy
Fighters, außer beim Spitzenrei-
ter Strike Commander, der mit
ähnlich aufwendiger, aber weni-
ger schlampiger Grafik starke
Rechner fordert.
Thematisch verwandt ist F-14 Fleet Defender von Microprose,
eine solide Simulation, die aber nicht die Faszination von
US Navy Fighters erreicht. Für Piloten, die nicht genug Realis-
mus abbekommen können, ist Fakon Gold trotz der veralte-
ten Grafik nach wie vor erste Wahl. Overlord bietet zwar
auch detaillierte SVGA-Grafiken, ist spielerisch aber Lichtjahre
hinter der Konkurrenz zurück.
zMßl
ger: Wenn der Hak
nicht greift, hilft i
durchstarten u
■ Einer der vielen Grafikfehler: Zwischen Cockpit u
Rumpf klafft ein großes Loch (SVGA)
Mission heil beendet, wird der Flug ausgewer-
tet und mit Tips nicht gespart. Sollten Sie sich
für die Einheiten der Gegner oder Ihrer Ver-
bündeten interessieren, bitte sehr: Sämtliche
Objekte wie Hubschrauber oder Flugzeuge sind
als 3D-Objekte aus allen Lagen zu betrachten.
Während des Fluges sehen Sie nicht die
gewohnten Instrumente wie Höhenmesser oder
künstlichen Horizont, sondern orientieren sich
voll am hervorragenden Head-Up-Display, das
alle Informationen auf die Cockpitscheibe pro-
jiziert. Das Cockpit läßt sich zugunsten eines
größeren Blickwinkels auch ganz abschalten
Kleine Bildschirme informieren zusätzlich über
das Radar oder den Zustand der Flugzeugsys
ferne. Mit einem zweiten Joystick oder den Cur
sortasten läßt sich der Kopf des Piloten belie
big drehen. Damit überblicken Sie den gesam-
ten Luftraum, was bei Kämpfen eine
unschätzbare Hilfe ist. Mit Spezial -Joysticks
wie Thrustmaster Flight Control System und
Wingman Extreme wird diese Funktion über
den Coolie-Hat abgerufen.
Damit Sie nicht vom rechten Weg abkommen,
werden vor dem Flug verschiedene Waypoints
eingeteilt, die Sie abfliegen müssen - auf
Wunsch erledigt das der Autopilot, der auch
für perfekte Landungen auf dem Flugzeugträ-
ger sorgt. Profi-Flieger werden sich das Ruder
jedoch kaum aus der Hand nehmen lassen und
B^BB froh über die Zeitkompressi-
on sein, die den Ablauf bis
auf Faktor 8 beschleunigt.
Unverzichtbar ist bei den
Einsätzen der Wingman,
den Sie mit rund 20 Kom-
mandos herumscheuchen
dürfen.
Trotz der vielen Tastatur-
funktionen bleibt US Navy
Fighters für Kenner von
Flugsimulationen übersicht-
lich und schnell beherrsch-
bar, Einsteiger werden
durch das Handbuch nach
lit der Materie
Mit 800 x 600 Bildpunkten hat
auch ein Pentium zu kämpfen.
Trost am Rande: Wesentlich
besser als bei 640 x 480 Pixetn
sieht die Grafik dann auch nicht Verf muf gemacht. Wer S,ch
und nach
s (SVGA).
iit dem Programm schon
fll Schneider-
Ansicht nach verurteilt
Florian die Grafiker zu
Unrecht: Fast alle 3D-Spiele
hoben solche Grafikbugs, bei
USNF fallen Sie nur wegen der
Super-VGA-Darstellung viel
mehr auf. Wer jedenfalls ein-
mal eine Simulation mit 640 x
480 Bildpunkten genossen
hat, kann Falcon & Co in der
normalen VGA-Darstellung
kaum mehr ausstehen. Alle
Auflösungen darüber sind hin-
gegen nutzlos: Die 1 024 x 768
Bildpunkte machen auch den
hochgezüchteten Pentium 90
Durch konsequente Ausnutz-
ung von CD-ROM-Tugenden
fliegen sich die Navy Fighters
schnell an die Nummer- 1 -Posi-
tion meines Simulationsher-
zens: Prima Videos, die optisch
schönsten Menüs weit und
breit, verständliche Sprach-
ausgabe sowie praktische
Optionen, wohin das Auge
blickt.
Nur der Simulations-Profi, der
100 Tastaturfunktionen und
perfekte Rechenmodelle will,
grummelt darüber, daß die
Programmierer halt Wert auf
die Spielbarkeit und nicht auf
völligen Realismus bis ins letz-
te Detail gelegt haben.
Electronic Arts hat jedenfalls
mit US Navy Fighters die Latte
für neue Produkte von Firmen
wie Microprase und Spectrum
Holobyte ein ganzes Stück
höher gelegt.
besser zurecht findet, wird vom Missions-Editor begeistert
sein, der es auf einfache Art und Weise erlaubt, die Para-
meter zu verändern. Beliebige Feind-Konstellationen sind
ebenso möglich wie das Bombardieren von Apartments oder
einfache, kurzweilige Dogfights ohne viel Missions-Firle-
fanz drumherum.
Obwohl die Grafik auf den ersten Blick faszinierend detail-
liert ist, sieht man auf den zweiten Blick einige Schlampe-
reien bei den 3D-Modellen. Da sind die Flügel ein wenig zu
weit vom Rumpf entfernt, überlappen sich einzelne Teile an
den unmöglichsten Stellen oder lassen sich Flugzeugträger
nach Belieben in die ukrainische Pampa stellen, ohne daß
das Programm auch nur dezent auf diesen Blödsinn auf-
merksam macht.
Dafür ist der Sound mehr als gelungen. Die Sprachausga-
be ist glasklar und reicht vom Stöhnen des Rücksitz-Offiziers
bei engen Kurven bis zum jubelnden »Bullseye!« bei einem
gelungenen Abschuß. CD-Rom sei Dank muß man kein extra
Speech-Pack kaufen. Dazu kommt während des Flugs
schmissige Musik, die sich je nach Situation verändert. |fs)
'02
us navy fighters
*)* *v s »f ' <**» s -5
**" **
Spiele-Typ
Hersteller
Co.-Preis
Kopie rschutz
Anleitung
Spielte«!
Bedienung
Anspruch
Flug Simulation
Electronic Arts
DM 130,-
Englisch; gut
Englisch; wenig
(auch Sprachnusgobe.
Komplett deutsche Ver-
sion in Vorbereitung)
Frei» RAM: min. 500 KByte
+ 4 MByte EMS/XMS
Festplaltenplati: 8 bis 16 MByte
CD-Belegung: co 190 MByte
Besonderheilen: Umfangreicher Mis-
sions-Editor. SVGA-Grofik mit bis
zu 1024* 768 Bildpunkten,
Wir empfehlen: VGA: 486er
(66 MHz) mit 8 MByte RAM und
Joyiticka.SVGA: Pentium (90 Mhz)
mit 8 MByte RAM und Joystick.
DATEX-JEDERNANN
Der Online-Dienst Datex-J/Btx
boomt. Dialogsysteme, Tele-
software, aktuelle News -
jedem hat das Medium etwas
zu bieten. Die 1&1 Telekom-
munikation macht den Zugang
besonders einfach.
M
ehr als 650.000 Teilnehmer ver-
zeichnet der größte deutsche Onli-
ne-Dienst Dotex-J/Btx mittlerweile. Die Nut-
zer können auf einen riesigen Informati-
onspool zugreifen. Beispiel Telesoftwore:
Regelmäßig stellen verschiedene Anbieter
neue Spiele- und Anwendungsprogramme
in ihr System, die direkt auf den PC über-
tragen werden können. Das umständliche
Kaufen von Disketten entfällt. Für gewöhn-
lich liegt der Preis bei wenigen Mark - zum
Teil ist die Software sogar Kostenlos.
Anmelden leicht gemacht
Bevor der Anwender losgelegt, muß er viel
Arbeit investieren: Modem kaufen und
installieren, Zugangskennung bei der Tele-
kom beantragen (Kosten: DM 50,-), Btx-
Decoder kaufen und installieren. Harte
Arbeit für den DFÜ-Unerfahrenen. Dabei
geht es viel einfacher. Die l&l Telekom-
munikation GmbH, Montabaur, macht den
PC- Player- Lesern ein attraktives Angebot:
einfach die beiliegende Postkarte ausfüllen,
absenden - den Rest erledigen die Datex-
J-Spezialisten der 1 &1 . Sie beantragen die
Kennung und stellen einen Btx-Decoder zur
Verfügung - und alles kostenlos!
Damit dem Spaß nichts mehr im Weg steht,
gibt es günstige Plug -and -Play-
Angebote, in denen bereits ein Modem ent-
halten ist. Je nach Bedarf gibt es das Ein-
steiger-Set für 29,- Mark, es enthält ein
1 200/75bps-Modem, oder das super-
schnelle 1 &1 Power-Set für 399,- Mark. Für
diesen Preis gibt erhält der Anwender ein
28.800bps-Modem, dem schnellsten zur
Zeit existierenden Modem -Standard, das
darüber hinaus Faxe senden und empfan-
gen kann. In den Starter-Kits ist alles ent-
halten: Decoder, Modem und gegen gerin-
ge Zusatzgebühr auch Verlängerung slcabel
und Adapter für die Telefondose. Aus-
packen, anschließen, loslegen - einfacher
geht es nicht.
Natürlich kann jede Mailbox mit den Mo-
dems angerufen werden. Viele private
Systeme halten mehrere Megabyte an Pro-
grammen bereit. Auch CompuServe oder
Support-Mailboxen von Hard- und Soft-
wareherstellern sind nutzbar.
Die Nutzungsgebühren
Monatlich zahlt der Datex-J/Btx-Teilneh-
mer eine Grundgebühr von 8,- Mark an die
Telekom. Hinzu kommen 2 Pfennig in der
Minute während der Kommunikation mit
Datex-J-Syslem im Billigtarif, zwischen
18.00 und 8.00 Uhr, und an Wochenen-
den. Im Normaltarif sind es 6 Pfennig in
der Minute. Anbieter
erheben zum Teil
Gebühren für einzelne
Angebote.
So ist es üblich, Telesoft-
wore mit einer Pauscha-
le für den Download zu
belegen. Manche Anbie-
ter fordern auch Zeittakt-
gebühren, die jede Minu-
te anfallen.
Doch keine Sorge: bevor
die kostenpflichtigen
Angebote starten, muß
der Teilnehmer bestäti-
gen, daß er die
Gebühren wirklich zah-
len will. Eine unbeabsichtigte Zahlung ist
ausgeschlossen. Außerdem ist es möglich,
sich jederzeit die bis dahin entstandenen
Entgelte anzeigen zu lassen. So hat derTeil-
nehmer die Kosten voll im Griff.
Immer aktuell
Auch innerhalb des Datex-J hilft die l&l
Telekommunikation weiter. Im Qualitäts-
container *PC# hat der Teilnehmer Zugriff
auf viele verschiedene Dienste. Gebündelt
besteht von hier aus Zugriff auf andere
Anbieter. Die 1 &1 Telekommunikation
selbst bietet Telesoftware, aktuelle Neuig-
keiten aus der EDV-Branche und Diskussi-
onsforen an. In den Foren unterhalten sich
Teilnehmer zum Beispiel über Spiele-Neu-
KIT - die multimediale Revolution
Datex-J/Btx erhält ein neues Design. Der Online-
Standard KIT stellt dem Endanwender Elemente wie
Fenster, Buttons und Scroll-Bars zur Verfügung -
wie er es von Windows gewohnt ist. Doch KIT kann
noch mehr: Bild, Grafik, Video, Sound. Mit dem
neuen System hält Multimedia Einzug in den Onli-
ne-Dienst der Telekom. Erste Anwendungen exi-
stieren bereits von der 1&1 Telekommunikation und
von Microsoft. Andere Anbieter wollen nachziehen
- zum Nutzen der Teilnehmer, die mehr Ästhetik
und mehr Drive auf den Bildschirm bekommen.
erscheinungen, Lösungen von Adventures
oder Tricks bei Actionspielen. Die l&l
Redaktion betreut die Foren inhaltlich und
sorgt dafür, daß zu jeder Frage auch eine
Antwort kommt.
In den News-Teil stellen etablierte Zeit-
schriften -Redaktionen tagesaktuelle Neuig-
keiten aus der EDV-Branche. Übernahme-
Vereinbarungen, aktuelle Firmenmeldun-
gen, neue Produkte - alles was lesens- und
wissenswert ist, kann am nächsten Tag onli-
ne abgerufen und am Bildschirm gelesen
werden .
m . '*w '^^^TTE^ "
Ja
DER DATEX-J-ANSCHLUSS-COUPON
ich habe noch keinen Datex-J-Anschluß und möchte die vielen
■ Möglichkeiten von Datex-J und Bildschirmtext nutzen
Den Gesamtbetrag zzgl. DM 7.90 Versandko-
sten pauschale bezahle Ich
Tt per beigefügtem Scheck
□ für DOS (5300) C hitWindows(5301) n P er Nachiwhm. (zzgl. Nachnahmegebühr)
D Ich bestelle das 1 & 1 Starter-Set 1 200 für DM 29,-
D fÜtD0S(5306) C fUrWindOWS(5307) "«™- Voran« oder Flmw (bitte An»r«:hpnn:ner angeben)
D Ich bestelle das 1 & 1 Profi -Set TOURIN G 2 400 mit s,„e*, HBuinumm«
Send/ Receive- Fax- Funktion für DM 99,-
□ fürD0S(S311) D fürWindows(5312) ^Jön
D Ich bestelle das 1 & 1 Profi-Set SPEEDSTER 14 400 _
mit Send/fleceive-Fax- Funktion für DM 199,-
D für DOS (5317) □ für Windows (5318) D B ,A u n, B£P t«,p.uSmn aD «0e S Bnee f ieb O nenIetel O nan i e.li«iHMta.
" Ich bestelle das 1 & 1 Profi-Set SKVCONNECT 28 800 ich beauftrage und bevollmächtige die 1 & 1 Telekommunl-
mit Send/ Receive- Fax- Funktion für DM 399,- •«<•■>« GmbH, mli den Zugang lum Oatex-J- Dienst bzw. BW
□ fürD0S(5325) LI fürWlndows(5326) " bei d,e * * 1 l *^!!!!^' l !l!!S^^!'^!!!^!>.'S!
ich schnellstmöglich per Eins
lung erfolgt nach den Allgen
Ich bestelle folgendes Zubehör »■* de,, P. a i*ii*ten von ™<
D Adapter für Telefondose für DM 12.40(1009) ?ueän&h*<echZ™7sow\e
□ Vertängerungskabel (ca. 5 m) fürDM 9.60 (1010) dungsentgett. Die Zugang bt
bei Telekom kundigen.
D Ich wünsche den regelmäßigen Bezug des Bild-
schlrmtext-Magazins(DM2 r -/Monat) Datum, umorsthrm j« Auiragge«
naftsoedlngungen
„.,,„
9
ITI ersten Tag schuf Virgin The 7th Guest . Am
sechsten Tag schuf Virgin die nächste Generation der CD ROM
Unterhaltungssoftware: Creature ShOCkg
Kyrandia 3 und NASCAR Racing.
Nicht schlecht, für die Arbeit einer Woche!
Und der siebte Tag bricht schon hei
Creature Shock -<
Ein Aufklärungsflug zur verlassenen SS Amazon entpuppt sich zu einem Alptraum im Weltall, als etwas
sehr großes, sehr außerirdisches, sehr unfreundliches, jede Deiner Bewegungen verfolgt, Maximum an
Action und Maximum an Interaction. ■i^B^^B
ran...
The Legend of Kyrandia - Book 3 ^
Malcolm der abartige Hofnarr kehrt zurück, um seine niederträchtige Rache zu fordern.
Benutze magische, hinterlistige, schlaue und verschlage Verkleidungen in diesem
Abenteuer der beeindruckenden geänderten 3D Grafiken. Dies ist die bisher ehrgeizigste
Arbeit von Westwood Studios, "Diese oberwitzige Perle sollte sieb jeder CD-ROM-Besitzer
unbedingt zulegen". 87% POWERPLAY: Besonders empfehlenswert.
"Kyrandia 3 ist momentan die Referenz unter den Grafikadventures!" PC GAMES
NASCAR Racing
Autos von 680 Pferdestärken rasen, bei einer Geschwindigkeit von 200 Meilen pro
Stunde und Millimeter von einander entfernt. Mit atemberaubender Grafik auf
aktuellem Fernsehmaterial basierend, ist dieses Spiel totaler Realismus,
vollkommene Abwechslung, das totale Renn-Chaos.
"für Racing Fans ist Nascar ein absolutes Muß. '
POWERPLAY-Dezember 1994
Virgin Inj
Gent
ictive Entertajjment hat eine neue -
mCQ
einem höheren N
alles andere was bisher erhältlich war. Diese neuen
Produkte des "Sechsten Tages" sind das Testament
für Virgins bahnbrechende Entwicklungen im
CD-ROM Bereich: Das allererste 3D-Abenteuefspiel
für PCs. das allererste SVGA-Rennspiel aller Zeiten,
und das allererste CD-ROM Spiel, das es sofort mit
deutscher Sprachausgabe gibt
Ohne CD Rom Laufwerk D
Nehmen Sie teil an unserer Verlosung und gewinnen Sie sine von 1 00 CD
(limitierte Auttlage mit den Spielen Creaiure Sr
Senden Sie diesen Coupon ausgefüllt an die folgende Adr
Virgin Interactive Entertainment GmbH. An der Alsfer 37. 20099 Hamburg. Ei
.>
Nicht übel: Das Bild links
oben ist eine in Echhteit
berechnete 3 D-Grafik.
A
KILLINC MOON
3D-Räume, in denen Sie sich völlig
frei bewegen dürfen und Videose-
quenzen, die den Programmum-
fang auf 4 CDs ausgewalzt haben.
Doch auch ein solches Mammut-
Adventure ist nicht gegen spieleri-
sche Macken gefeit.
San Francisco in hundert Jahren: Dank großzügiger radio-
aktiver Strahlung mutiert die Menschheit fröhlich vor sich
hin. Die Mutanten werden von den wenigen »Normalen«
unterdrückt und in die Slums gesteckt. Dort wohnt auch Tex
Murphy, ein Privatdetektiv, der eher aus dem Jahre 1 930 zu
stammen scheint und die äußerlichen Kennzeichen von Sam
Spade geerbt hat: zerknitterter Trenchcoat, gestählte Leber
und immer eine Fluppe im Mundwinkel.
Wie der berühmte Berufsvorgänger ist Tex natürlich ständig
pleite; seine Frau ist mit dem Klempner durchgebrannt und
sein einziger Freund hält ihm moralische Predigten. Da naht
ein Fall: Bei der Pfandleihe des Nachbarhauses wurde just in
der Nacht eingebrochen, als dort ein kostbares Schmuckstück
deponiert war. Die Ermittlungen zu diesem Fall lassen Tex
allerdings in einen Strudel von Ereignissen stürzen, die mit
der Vernichtung der Menschheit enden können...
lmGrafikadventure»Undera
Killing Moon« schlüpfen Sie
in die Rolle von Tex Murphy
und stolpern sieben Spielta-
o
Zeit sinnvollen Orte
auf der Stadtkarte
angezeigt - wo nichts los ist, da
dürfen Sie auch nicht hin
In Dialogen
geben Sie nur
drei
Stimmungen an
und sind meist
selbst über-
rascht, welche
Sätze die Pro-
grammierer
Ihnen dann in
den Mund
Die 3D-Szenen lassen sich sogar in 640 x
480 Punkten Auflösung spielen. In die-
i bildschirmfüllenden Format sollten
Sie sich den Spaß aber nur mit einem Pen-
tium gönnen.
ge lang durch die
Handlung. Tex löst
seine Fälle nämlich
eher durch Glück
als durch harte
Arbeit. Den
Bogart-Look zum
trotz erinnert sein
Slapstick- Auftreten
entfernt an Inspek-
tor Clouseau (ohne
jemals dessen Klas-
se zu erreichen). Tex' Abenteuer haben sich auf sage und
schreibe vier CD-ROMs breit gemacht. Die CDs werden zum
einen für mehrere Stunden Videosequenzen und Sprachaus-
gabe verwendet und speichern zudem noch etwa drei Dut-
zend Räume in bestechender 3D-Grafik.
Das Neue an Killing Moon ist im wesentlichen der konse-
quente Einsatz von 3D-Routinen. Anders als bei Sierra und
Lucasfilm bewegen Sie nicht indirekt eine Spielfigur, sondern
sehen die Räume durch die Augen des Detektivs. Auf eine
Mausbewegung hin gehen Sie völlig frei durch die Zimmer,
öffnen Schränke, schauen unter Tische oder bewegen Gegen-
lenhardL
Im Gegensatz zu so manch
anderem Videoclip- Ad venture
ging das Spieldesign nicht völ-
lig vor die Hunde: ein paar
Puzzles, ein Inventar- wir sind
ja vom Schicksal nicht ver-
Allen Einschränkungen zum
trotz, die Boris schon aufge-
zählt hat, gefällt mir das
Ambiente gut. Das völlig freie
Herumlaufen in schicken 3D-
Räumen gibt kombiniert mit
den technisch grundsoliden
Videos eine faszinierende
Mischung ab.
Allerdings erinnern mich ge-
wisse Umständlichkeiten an
die guten alten Amiga-Tage:
Früher haben wir Disketten
gewechselt, heute sind es CDs.
Auch das Nachladen beim
Betreten eines neuen Raums
wirkt auf den Spielfluß läh-
mend.
Der mittelmäßige spielerische
Anspruch und die 08/1 5 -Puzz-
les verhindern eine höhere
Wertung. Ad venture- Puristen
wird die Mondgeschichte zu
dünn sein, dann schon lieber
Legends »Death Gate«. Aber
der Liebhaber leicht verdauli-
cher Spielkost mit Vorliebe für
Multimedia -Seh tck könnte sei-
nen Gefallen daran finden.
stände. Auf einem 486er mit Local Bus und 66 MHz kann
man in Super-VGA-Gualität durch die bildschirmfüllen-
den Räume wandeln; wer weniger Rechenpower hat, darf
Details wegschalten und die Grafik verkleinern. Der Einsatz
auf einem 386er ist trotzdem nicht zu empfehlen; dann wird's
arg rucklig.
Die Bedienung teilt sich in zwei grundverschiedene Modi. Da
gibt es den »Bewegungs-Modus«, bei dem Sie durch die 3D-
Grafiken wandern, aber sonst nichts machen können. Ein
Druck auf die Space-Taste führt zum »Interaktions-Modus« -
jetzt steht Tex fest an einer Stelle, aber Sie können mit der
Maus im 3D-Fenster Gegenstände anklicken oder auch
Gespräche mit anderen Personen führen. Einige Grundfunk-
tionen (Anschauen, Nehmen, Einschalten) sind über die rech-
te Maustaste zu erreichen; wer Gegenstände im eigenen Inven-
tar benutzen oder kombinieren will, muß ein paar Knöpfe in
der rechten BÜdschirmhälfte benutzen.
Wenn Tex auf einen anderen Menschen trifft, kann ein
im Luettöeujer
Technisch aufregend ist linder a
Killing Moon schon, aber an
Story und Puzzles hätte länger
gearbeitet werden dürfen. Klas-
sische Adventures im CD-Format
wie das »Tentacle« und di
Kyrandia-Episode mach
einfach mehr Spaß. Noctropolis (übrigens vom Designer, der
für Access den ersten Tex Murphy-Titel programmiert hatte)
fällt wegen spielerischer Mängel schlechter aus und der deut-
sche Krimi Inspektor Zebok bildet mit seinem Amateurfilm-
Charme dos Schlußlicht des Feldes.
Day of Ihe Tentacle 93
Kyrnndin 3 - Malcolm' s Revenge 80
UNDERA KILLING MOON 71
Noctropolis 58
Inspektor Zebok 42
Identische Versand- und Ladenpreise!
Dlf
TR^ump^i.
1942 Pniitit Air
Ar es ol ibe Deep
Aiross Ihe Kfiine
89.95 89,95
Arrstof) World (op
59,95
89,95
H95
Uoniai Mansion 2
99,95
109^95
Aimored fisl
89,95
89,95
Malier of Mag«
99.95
«aflle Bugs
mn
89.95"
Moster of Orion
39 96
Batlblile?
89,95
89,95
Mtiiwiii :■'
89,95"
19,95-
Borde LI« 1 Dolo
59,95
????
Meniaberramnn
89 95-
E.V.
Sfflferunsi 3080
BV^S. 1
Meronwh 1 EorUisiege
89.95-
Sentoth o Sied Sky
79,95
89,95
•9,95
Uight &. Mayic Deluie 13-51
99,95
Betrayol al Kiondoi
89,95
89,95
Mighr & Mag« Her on
89.95'
99,95"
Monte« Island 2
69.95
39,95
BloodBori
69 95'
89,95'
Myst
99,95
89,95
89,95
89 95'
Break Thru
69 95
NHL Hockey 95
19,95
Bundesiiuu Murmo.iT 3
B9.95
«,»
Nibelungen
89,95-
99.96'
Caiibbenu Dhnler
B9 95'
89,95"
79.96-
Htxfiopolh IUI
99 95-
Chaos Engine
69 95
49.95
Novaslorm ISiovenger 41
69.96
Civiliiohon
99 95
89.95
B9 9i
OUUFIty
79.95'
ES
69,95
99 95
Coloniioiion
m,n
Oyerlnrd
8)95
Cralluie Sliurk
99,95-
PaciHc Sinke
89.95
Crime pDItoJ 1
99,95
Pomer Gencfol
(9,95-
»,«-
Pai Imperio
99.95-
Cydemonio
89,95
BGA Tour Golf m
99.96
E
89,95"
89,95'
Pberi iDuiiugoiiu
109.96'
Ünrk Fan»
Pinboll Oleums Deluxe
89.96
ijork Legiom.
n,n
79.95
B9 95
DaikSun2
89.96
89,95
99,95
IC'9 95
Deo* gc Glnry
99,95
19,95
Ouuronline
89.9S
99.95
Delta V
89,95"
Ruilroad tyioon Deluie
99 95
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Demoliiion Man
79,95-
79,95"
79.95'
RefelAwiuli
49,95
69.95
Der Clou
S»S
99,95
79.95
:9 95
99,95"
Rencgude SVGA
6W
Deserl Sinke
79.9S
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Kings of Medusa Gold
B9.95
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Die Siedler 1
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Rist el Ihe Rubels
B9 95-
üsorarld
39.95'
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Robinsons Requiem
Qoom 2 Hellen Eorih
99.95
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Romonte of 3 Kingdonn 3
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Doom 1 UlÜhkM Vai. 2
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S.U.8.
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Doom 2 Episode
29 95
39,95
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Drngon Knighl 3
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Sam&Hni
95 95
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Drngan lere
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Sim City 2000
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5poLeOueslDek™(l-5)
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Q5A15*MÄge
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n IHM Osfe^iinlie ■ Saftwmeiempel
63
Wir schauen
nach unten auf den
Schreibtisch und öff-
nen eine Schublade
Gespräch begonnen werden. Zu Beginn gibt es ein Vorge-
plänkel, bei dem Sie die Stimmung von Tex' Antworten aus
drei Möglichkeiten aussuchen. Zeigt sich das Gegenüber nach
etwas Einschmeicheln kooperativ, dürfen Sie auch Fragen über
andere Personen und Gegenstände stellen, in dem Sie diese
aus einer Liste anklicken. Sollte etwas besonderes passieren
(Tex wird niedergeschlagen oder muß sich einen langen
Monolog anhören), gibt es ein nahezu bildschirmfüllendes
Video im Breitwand-Format zu sehen.
Neben den üblichen Funktionen wie dem Speichern des Spiel-
stands bietet Killing Moon auch eine komplette elektronische
Lösungshilfe. Fürs Spicken gibt es aber Punktabzug und
gemeinerweise verrät das Programm immer nur den nächsten
Schritt - erst wenn dieser erledigt ist, wird eine neue Hilfe-
stellung gegeben. Ein weiterer Service ist für Leute gedacht,
die sich alle Grafiken ansehen wollen, ohne diese lästigen
EUHscIineiilei
Vier CDs bedeuten nicht auto-
matisch viermal so viel Spiel
wie bei anderen Adventures:
Bei Killing Moon darf man sich
an edler 3D-Grafik satt sehen,
die aber irgendwie aufgesetzt
wirkt. Anders als bei den
Underworld Spielen von Ori-
gin, die das 3D fest in die Puzz-
les integriert haben, macht
Access hier nichts, was nicht
auch im klassischen 2D-
Ad venture ginge.
Für die Video Sequenzen gilt
das gleiche; LucasArts erzählt
mit ein paar Zeichen trickfigu-
ren wesentlich packender und
um Meilen komischer als die
Möchtegern-Filmer von
Access. Denn auf der Packung
mit »Stars" wie Brian Keith
und Margot Kidder (die seit
Jahren keine anständige Kino-
Rolle mehr gekriegt haben)
werben, wenn diese grad mal
zehn Minuten im Bild sind, ist
eine Sache. In der Hauptrolle
den mäßig talentierten Access-
Entwicklungsleiter auf Ego-
Trip bewundern zu müssen, ist
schon ein ganz anderes »Ver-
gnügen«.
Erschwerend kommt hinzu,
daß Killing Moon eine äußerst
blöde Steuerung hat. Das
Umschalten zwischen Bewe-
gung und Interaktion, die Auf-
teilung der Aktionen in direk-
te und indirekte sowie die
stete Notwendigkeit, immer
eine Hand an der Maus und
eine an der Tastatur haben zu
müssen, wären dach viel bes-
ser zu lösen gewesen.
Immerhin sind genug »klassi-
sche« Adventure-Elemente
drin, damit der Spieler sich
durch alle Unstimmigkeiten
durchbeißt und zu Ende kno-
belt.
Puzzles lösen zu müssen (...zumindest Access hat diese Ziel-
gruppe definiert, die wahrscheinlich mit einem Videofilm bes-
ser bedient wäre als mit einem Adventure). Für alle sieben
Tage sind Spielstände abrufbar, mit denen
man zu den entsprechenden Stellen vor-
springt. Wer diese Funktion gleich aus-
nutzt, macht sich allerdings den Spaß am
Programm schnellstens kaputt.
Zur Lösung der wenig sensationellen Puzz-
les wird man ohnehin hingeschubst: Bewegt
man den Cursor über ein Objekt, werden
automatisch alle Verben in der Menüleiste
hervorgehoben, die sich hier sinnvoll ein-
setzen lassen. Wer sich gut umsieht und
vielleicht ein paar Mal bei den Hints spickt,
dürfte das Programm an ein bis zwei Wochenenden durch-
gespielt haben.
Under a Killing Moon erscheint hierzulande in einer komplett
deutsch untertitelfen Fassung, die Sprachausgabe bleibt aber
in Englisch. Da die Übersetzung zu Redaktionsschluß noch
nicht ganz fertig war, stammen die Bilder in diesem Test von
der englischen Version. (bs)
WV
,-T^f?
k
S' ,/ 'üaj
_;-; a
Alle Verl
denk
sn, die sich sinnvoll auf den fixierten Gegenstand
n, werden hellgrau hervorgehoben
i
under 3 hilling moon
Spiele-Typ
Hersteller
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Kopier schütz
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Spieltext
Anspruch
Adventure
DM 150,-
Deutsch; gut
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scher Sprachausgabe)
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ALL NEW
WORLD OF
LEMMINGS
Aller guten Lemmings-Programme sind
drei: Die selbstmordgefährdeten Denk-
sport-Wuschelköpfe besinnen sich auf ihre
Wurzeln. Rätselspaß statt Extras-Inflation
heißt die Devise im jüngsten Sproß der
Erfolgsserie.
Eine der genialsten Spielideen aller Zeiten feiert ein wei-
teres Comeback. Nach »Lemmings 2 - The Tribes«
heischt mit »All New World of Lemmings« das dritte Offizi-
en eile Lemmings- Programm um Ihre Aufmerksamkeit (den
-_> weihnachtlichen Ableger »Holiday Lemmings« nicht mifge-
cu rechnet). Krankten die überladenen »Tribes« daran, daß es
aj für jeden einzelnen Stamm unübersichtlich viele Spezial-
^- fähigkeiten gab, hat der neue Teil augenscheinlich das Motto
■T» »Back totheroots«: Es gibt insgesamt nur noch fünf Basisak-
^^ Honen, neun Extrafähigkeiten, aber umso mehr Spielwitz.
An Ihrer grundsätzlichen Aufgabe hat sich nicht viel geän-
dert: Eine Horde Lemminge fällt durch eine Öffnung in den
jeweiligen Level und muß sicher zum Ausgang geleitet wer-
den. Da die Wuscheltierchen solange in eine Richtung mar-
schieren, bis sie auf ein Hindernis stoßen, sind ihre Überle-
benschancen nicht allzu groß: Tiefe Löcher, kleine Seen, ver-
steckte Fallen und garstige Monster dezimieren in Windeseile
die Reihen unserer Schutzbefohlenen, Zum Glück können
wir einzelnen Suizid-Kandidaten konkrete Befehle geben;
Während beispielsweise der zweite Lemming in einer lan-
gen Gänsemarschreihe den Rest aufhält, trippelt der führen-
de Pixelheld weiter und macht den Weg frei.
I . Ein Stopper hält 2. Per Fallschirm 8. Die Schlucht überbrücken 7. Mit der Schaufel 6- Neue Ziegel aufklauben und
i\e Masse auf. «s,^ ab nach unten und die Masse loslassen nach links graben eine Treppe nach links bai
1. Für den Rückweg über das Wasser vier der acht Ziegel 3" Rettungsring ein
als Brücke legen, die restliche Distanz wird übersprungen, und nach links schw
Diese Shadow-Karte wird von einem einzigen Lemming gelöst
Die Grundfähigkei-
ten sind das Laufen,
Stoppen, Springen
sowie das Ablegen
bzw. Benutzen von
»Werkzeugen«.
Watschelt ein Lem-
ling, der noch nichts
in Händen hält, über
eines der herumliegenden
Extras, sammelt er dieses
auf und kann es ein-
setzen. Mit Ziegel-
steinen baut man
Mauern, Brücken
und Treppen,
Schaufeln dienen
i Graben von
Löchern oder Durchstoßen von
Hindernissen. Saugnäpfe erlau-
ben das Herumhangeln an Wän-
den, Zeitbomben sprengen große
Löcher. Ahnlich wirken Granaten, die vor ihrer Detonation
sekundenlang herumkullern und von Hindernissen abpral-
len. Gegen bestimmte Gefahren können sich die Suizid-Tier-
chen mit magischen Feuerbällen zur Wehr setzen. Drei Extras
werden sofort beim Aufnehmen aktiv: Uhren bringen wert-
volle Bonussekunden, Schirme ermöglichen das Herab-
schweben aus großen Höhen und Rettungsringe verleihen
zeitlich begrenzte Schwimmfähigkeiten.
Im Spiel sind drei Stämme enthalten, die »klassischen Lem-
mings«, die »Ägypter« und die »Shodow Lemmings«. Die
Stämme unterscheiden sich nur in ihrer grafischen Präsen-
tation: Während die
Schatten- Lemminge
verstohlen durch die
Gänge schleichen,
bewegen sich die Ägyp-
ter sichtlich vom
Bangles-Video »Walk
like an Egyptian« inspi-
riert. Auch die Hinter-
grundgrafiken sind je
nach Insel unterschied-
lich: Die blaugelben
Wüsten-Szenarios des
Ägypter- Eilands stehen
in starkem Kontrast zu
1 restlichen wer Ziegeln
wird die Schlucht überwunden
den düsteren Grafiken der Schattenwelt
oder den Wald-und-Wiesen-Karten der
Klassik-Lemmings. Jede Insel ist in 30
Levels eingeteilt, die hintereinander durch-
gespielt werden müssen. Wer aber
steckenbleibt, kann jederzeit auf eine
andere Insel wechseln. Ist ein Level erst-
mal geschafft, darf man ihn später aus einer Art Über-
sichtskarte gezielt auswählen. Anstatt kryptische Paßwörter
zu notieren, speichert man vom Hauptmenü aus einfach
einen von acht Spielständen ab.
Im Vergleich zum Vorgänger sind die Lemminge etwas
gewachsen, was für leichteres Anwählen und putzigere Ani-
mationen sorgt. Außerdem führt man nicht mehr die gewohn-
ten Massenansammlungen zu den Ausgängen:
Sie starten mit 20 Lemmingen, doch nur zehn
davon trippeln durch den ersten Level - die rest-
lichen bleiben in Reserve. Stirbt nun einer Ihrer
kleinen Freunde, wird er durch einen Reservisten
^^^^ ersetzt. Die verblichenen Lem-
.^^M )Y^ rninge fehlen Ihnen natür-
^3tt lieh dauerhaft; zum
^^M . Glück kann man sein
^H |[^m Wuschel-Kontingentin
^K den meisten Spielfel-
^^L ^^^^B y dem durch das Befreien Einge-
^^~ J ^^^ Fr -' schlossener wieder aufstocken. Ein
Level ist gelöst, wenn mindestens ein Pixel -Protagon ist den
Ausgang erreicht. Zum Lösen vieler Rätsel sind aber meh-
rere Lemminge nötig.
Wie in den bisherigen Lemmings-Programmen, gibt es diver-
se Fallen in Gestalt herabfallender Felsbrocken oder gefräßi-
ger Steinmünder. Neu sind bewegliche Monster, die uns
aktiv das Leben vermiesen: Kartoffel monster betrachten Lem-
minge als eklige Störenfriede, zylindertragende »Psycho-
^^^ Bussarde« stoßen von
fl Zeit zu Zeit beutesu-
chend herab. Beson-
ders fies gebärdet sich
die »Lemme Fatale« -
sie macht aus phleg-
matischen Lemmings
liebestolle Verehrer,
die nach kurzer Zeit
vor Aufregung ster-
ben. Das vierte Mon-
ster, der Maulwurf,
kann hingegen von
Nutzen sein - sobald er auf eine steinerne Wand trifft, bohrt
er sich in Gegenrichtung schräg in den Boden.
Einen wesentlichen Unterschied stellen die gestiegenen
Anforderungen an Ihre Geschicklichkeit dar: Ein Lemming
springt über einen Graben und sammelt einen Feuerball auf.
Danach fällt er nach unten, wo er sofort die Richtung ändern
und seine Waffe auf ein Monster loslassen muß. Nun kom-
Ägypter: Die Liebl
Redaktion
Das war's. Kleiner: Mit Psycho-Bussarden ist
nicht zu spaßen
Durch das Hangeln werden d
gelöst und fallen nach unten
im Wettbewerb
m
»Ich hasse diese verblödeten
Wichte - das Spiel rühre ich nie
wieder an! Grummel, Grum-
met... gut, einmal probier'
langer
S Lemmings
ALL NEW WORLD
OF LEMMINGS
i Lemming 2 - The Tribes
The Hu man i
Diggers
Den Denk spiel -Olymp hält imm<
noch das Original-Lemminc
besetzt, doch der aktuelle Teil i:
eine ernsthafte Alternative. Er
überflügelt das komplizierte The
Tribes, das durch eine Vielzahl
von Spezialfähigkeiten sehr unü-
bersichtlich wirkt. Zwei halb-
wegs gelungene Lern mingsa bieger stellen The Humans und Dig-
gers dar, ohne die Klasse der Vorbilder zu erreichen.
Abteilung »Zahn der Zeit«: Sowohl The Humans als auch Lem-
mings 2 haben wir in dieser Tabelle um je 5 Punkte abge-
wertet. Das geniale Ur-Lemmings blieb davon verschont.
Wer da:
spielt, it
■ neueste Lemmings
mß mit extremen Stim-
schwankungen zu-
rechtkommen und aufpassen,
mit seinen Entsetzensschreien
nicht den lieben Kollegen aus
dem Zimmer zu jagen. Die
anfänglichen Levels sorgen
kaum für rauchende Gehirn-
indungen, trotzdem ist der
werden, um eine bestimmte
Stelle zu überleben. Wenn Ihre
Maus nicht absolut präzise
funktioniert, sollte sie lieber
zum Hineinbeißen statt zum
All-New-World-Spielen be-
nutzt werden.
Die drei Stämme sind herrlich
abwechslungsreich geraten,
zumal trotz Limitierung der
Fähigkeiten knackiger Denk-
sport angesagt ist. Mir gefällt
vor allem, daß sich viele Levels
auf mehrere Arten lösen las-
gefangene Zusatz lern
Frustfaktor hoch: Teilweise minge befreit nur, wer inner-
muß ein einzelner Lemming in halb des Zeitlimits auch etwas
Sekundenabständen mit ex- dafür tut. Ein würdiger Nach-
akten Mausklicks bedacht folgerdesOriginal-Lemmings.
Die Altbewährten:
Clossic-Lemmings
Egypt-Lemmings
Finster & heimlich:
Shadow-Lemmings I
s
&
s
►►
t
►►
9
!P@E^©E •;■
Laufen, Stoppen Spri
Richtung
igen Tool Tool
benutzen ablegen
Restliche Zeil-
Zeil (max. raffer
6 Minuten)
Selbst-
sprengung
(Quit)
Die Icon-Leisten der drei Stämme unterscheiden sich nur in der Gl
men drei Löcher hintereinander, die nur durch präzise Hüpf-
befehle zu meistern sind... Moment, wer hat da eben flu-
chend seine Maus aus dem Fenster geworfen? Verbunden
mit Zeitlimit, exaktem Timing und - nicht zu vergessen - dem
eigentlichen Puzzle-Losen baut sich so ein gehöriges Frust-
potential auf. Aber genau das ist es, woher bei Lemmings
die Motivation rührt: Ob-
wohl man eigentlich alles
hinschmeißen möchte, will
man nicht vor einigen nervi-
gen Pixelgestalten kapitulie-
ren - also spielt man den
Level solange, bis er gewon-
nen ist.
Wer das Spielgeschehen zu
schwer findet, kann freund-
licherweise in den »Kinder-
Modus« schalten, der zwei
Erleichterungen mit sich
bringt: Zum einen fehlen nun
einige der Monster, zum
anderen kann die Replay-
Funktion zum Losen von
Levels benutzt werden. Nor-
Bei großen Levels hilft die Übersichtskarte
malerweise dienen
die Wiederholungen
dazu, mit slolzge-
schwängerter Brust
die eigenen Leistun-
gen zu bewundern
und zu speichern. Im
Kinder-Modus läßt
sich aber zu jeder Zeit
der Wiederholung an
der momentanen Stel-
le weiterspielen - sehr
praktisch, da man
fik gezielt Fehler korri-
gieren und so das an-
dauernde Neustarten des Levels vermeiden kann.
Die »Hervorhebung« jeweils eines Lemmings sorgt dafür,
daß man im Gewusel nicht die Übersicht verliert: Ein mit der
rechten Maustaste angeklickter Grünschopf wird rot einge-
färbt, so daß man ihn sofort erkennt. Außerdem erwischt
man nun beim Klick in einen Lemming-Haufen auf jeden Fall
den hervorgehobenen. In gleicher Weise färben Sie durch
Rechtsklick auf das
»Tool«-lcon nachein-
ander diejenigen
Lemminge rot, die
Extras mit sich her-
umschleppen. Das
zeitaufwendige Su-
chen nach einzelnen
Spezialisten entfällt
dadurch.
Das System der ein-
sammelboren Tools
funktioniert prima
und sorgt durch die
Begrenzung auf je-
weils ein Extra pro
Lemming für zusätzli-
che Puzzles: Ein tiefer
Laufen
Buddeln
Bauen
Klettern
Stoppen
Schwimmen
Schweben
Zaubern
[Springen
.ehen Sie einige Animationsstu-
!r Klassik-Lemminge
Alte Ideen in neuem Gewand
- so könnte man vorschnell
urteilen. Doch im neuen Lem-
mings steckt viel mehr, als nur
der gewahnte Existenziali-
sten -Charme.
Steuerte ich im ersten Teil die
putzigen Suizid-Anwärter
noch mit Begeisterung,
schreckte mich die unnötig
komplizierte Bedienung von
der Fortsetzung »The Tribes«
gehörig ab. All new World ist
aber genial einfach zu spielen:
Man muß keine seltsamen
Spezialfähigkeiten lernen, die
immer dasselbe bewirken und
erfreut sich an dralligen Ani-
mationen, lustigen Fallen und
knuffigen Monstern.
Obwohl der genervte Spieler
teilweise pixelgenau auf die
stoischen Untergangskandi-
daten klicken muß, überwiegt
das bekannte und geschätzte
»Das-wäre-doch-gelacht«-
Gefühl. Lemmings hat ja schon
immer mehr die hartnäckigen
Tüftel-Akrobaten angespro-
Die schon gelösten Level s können in der Gesamtkarte r
/zählt werden
Sprung wird nur per Fallschirm überlebt - doch unten wer-
den Ziegelsteine benötigt, die es ausschließlich oben zu fin-
den gibt? Kein Problem, wir werfen erst die Ziegelsteine über
den Rand, holen uns dann den Fall-Regenschirm und sprin-
gen mutig in die Tiefe. Das Spiel kann beliebig lange gestoppt
werden, um den Level in Ruhe zu betrachten. Eine Zeitraf-
ferfunktion verkürzt auf Wunsch die Wartephase, sobald
der Weg frei ist und die Lemmings nur noch zum Ausgang
laufen müssen. Das beliebte »Nuke 'em«-Selbstvernichtungs-
Icon schließlich sprengt sämtliche Wuscheltierchen in die Luft
und führt zurück zur Übersichtskarte.
Der Super-VGA-Modus verschönert im wesentlichen nur den
Karten-Bildschirm, das eigentliche Spielgeschehen findet
nach wie vor in normaler VGA-Auflösung statt. Die Hinter-
grundgrafiken sind abwechslungsreich, die einzelnen Level-
Designs gut gelungen - langweilig wird es einem im Laufe
der 90 Levels nicht. Zeitgleich mit der Diskettenversion soll
eine CD-Version von All New World
of Lemmings erscheinen, deren
wesentlicher Unterschied die
enthaltenen Audiotracks sein
werden. Psygnosis plant zu-
dem, weitere Stämme als
Data-Disks anzubieten, (la)
0i2 all nein world of lemmings
vV
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67,00 DM
59.:«: iv
iHX :V
v: "V
77.00 DM
DA 52,00 DM
■ EV 68,00 DM
DA 86,00 OM
DV 56,00 DM
DV 95,00 DM
1 DV 98.00 DM
EV 68,00 DM
DV 89,00 OM
Mighi S Magic 3-5
Monkey Island 1
Myst
Nascar Racing
NHL Hockey '95
Nadropolis DA
Harn ad DA
UUltimer DV ;
Outposi DV
PGATour G0HJS6 DA
■. .|i:l Fire DA
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63.00 DM
59.00 DM
89.00 DM
s:< m du
68.00 DM
66.00 DM
?7DM
93,00 OM
99,00 DM
79,00 DM
50.00 LiM
84.00 DM
J 92,00 DM
67.00 DM
/ 47.00 DM
98.00 DM
86,00 DM
4300 DM
* 79,00 DM
\ 85, DD DM
77.00 DM
89,00 DM
92,00 DM
77 DM
10 DM Quest lor Glory 4
Return tn ZorR
Reunion
Rings of Medusa Gold
Sagaof Aces Cornpil
Simon the Sorcerer
Space Hnlk
Space Quast 1-5
SNN-21 Seawolf
Star ControF 1Ä2
Star Coisader
Starlord
Slar Trek 1
Star Trek 2
Sltike Comm &
Privateer
Strang holti
Subwar 2050 md Miss
S-jpeitierü League of Hob.
Syndicate Plus
System Shock
SymDol (Ptince)
Terminale Rampage
TR
Tbe T Guesi
TbeGrandestReel
TheGrandesI IDune 1 _i, ?
of Temptress. Stmttle)
Tbe Horde
Theme Park
Tie Fighter
Tornado & Miss
Transport Tycoon
■ ■ ■ : ■
US Navy Fighters DV
Undera Killing Moon DA
S • DV
Wim Blue Vonder DA
Wlng Armada DA
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■ ■ :■ !.'■--
Wolf pack
World Cup ISA '9.
Zool2
ni.ü:; dm
6 29.00 DM
68.00 DM
70.00 DM
78,00 DM
11 76,00 DM
28.00 DM
J 86,00 DM
89.00 DM
75.00 DM
77 DM
H 65,00 DM
81 ,00 DM
09 00 31,1
68.00 DM
88.00 DM
* 76,00 DM
74,00 DM
52,00 Dm
78.00 DM
/ 73,00 DM
79,00 OM
84,00 OM
/ 69. OD DM
63.00 OM
89.00 DM
94.00 DM
88,00 DM
86,00 DM
92,00 DM
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99,00 DM
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68,00 DM
79,00 DM
86,00 DM
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92,00 DM
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72,00 DM
86,00 DM
76,00 DM
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58,00 DM
60,00 DM
86,00 DM,
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in einef faszwier^iäf»
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41
ALONE IN THE DARK I, 2 UND 3: DIE GROSSEN
350000
Exemplare von
ALONE IN THE DARK
weltweit verkauft.
NEU
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1
fÖKl
1 1
IM
ABENTEUER DES EDWARD CARNBY AUF PC CD-ROM
Revolutionäre Simulation in
subjektiver 3D-Ansicht
270 Kulissen, 60 Gestalten
Animationsgeschwindigkeit bis 94
Bilder/Sekunde
Einstellbarer Schwierigkeitsgrad
Vorprogrammierte Abspeicherungen
INFOGRAMES
4 4
-«^>wx
*x
COLLECTOR'S CD-RON
Neulich in der Nachbargalaxis: Kurz nach
»TIE-Fighler« materialisiert ein grafisch ver-
bessertes »X-Wing« auf CD-ROM. Welche
Verbesserungen bietet die Star-Wars-Simu-
lation gegenüber der betagten Floppy- Vor-
lage?
Große Objekte wie der Sternen Zerstörer schlucken durch das
Gouraud-Shading viel Rechen zeit
Fast eineinhalb Jahre, zwei Zusatz-
disketten und der Nachfolger »TIE-
Fighter« sind an uns vorbeigegangen,
doch die Action-Simulation »X-Wing«
bevölkert immer noch die Charts. Jetzt
gibt's neues Leben für den Weltraum-
Klassiker: Als taufrische CD-ROM-Aus-
gabe mit überarbeiteter Grafik, etwas
Sprachausgabe und inklusive der
Zusatzdisketten »Imperial Pursuit« plus
»B-Wing« feiert der Dauerbrenner ein
Comeback. Für zusätzlichen Kaufanreiz sorgen sechs neue
Einsätze.
Die Story von X-Wing ist grob in der Handlung des ersten
»Krieg der Sterne«-Films angesiedelt. Das Hauptziel ist
neben dem Überleben der Rebellen flotte die Vernichtung der
neuen Superwaffe des Imperiums, dem »Todesstern«. Sie
müssen alle Missionen der drei »Tour of Duty« genannten
Kampagnen erfolgreich beenden, um Luke Skywalkers
berühmten Flug im Graben des Todessterns nachahmen zu
dürfen. Im Anschluß daran folgt die vierte Kampagne in
Form der Zusatzdiskette »Imperi-
al Pursuit«, wo Sie den Rebellen
zu einem neuen Stützpunkt ver-
helfen müssen und schließlich mit
Sechs neue Bonus-Missionen kän-
direkt angewählt werden
•j.
LZi
■ Po» fo. 5 ■
General Dodonna weist Sie mit Sprachausgabi
die Mission ein
»B-Wing« einen neuen Ster-
nenjäger im Kampf gehen die
TIE-Fighter erhalten.
Vor dem ersten richtigen Ein-
satz übt man auf verschlunge-
nen Kursen die Handhabung
von X-, Y-, B- und A-Wing-
Raumschiffen und betritt an-
schließend den Simulator, in
dem alte Einsätze nachgeflogen
werden. Da sich auf der CD
auch ein vorgefertigter Pilot mit »Top Ace«-Status befindet,
dürfen Sie gleich alle Missionen der fünf Kampagnen in
beliebiger Reihenfolge spielen oder sich die kurzen Zwi-
schensequenzen ansehen.
Wenn Sie eine Mission gewählt haben, erzählt Ihnen Gene-
ral Dodonna mittels englischer Sprachausgabe den groben
Verlauf des Einsatzes, weitere Informationen gibt es nur
schriftlich. Die alten X-Wing-Missionsbeschreibungen sind
so knapp gehalten wie eh und je. Sie zwingen den Spieler,
die optimale Taktik selbst herauszufinden. Die Einsätze der
Zusatzdisketten und der sechs Bonus-Missionen enthalten
aber auf Wunsch detaillierte Angaben zur sinnvollsten Vor-
gehensweise. Nun stellt man sich seine Staffel aus mehre-
ren Piloten zusammen, die mit fortschreitender Handlung
El
m Wettbewerb
Rebel Assault
TIE-Fighter
X-WING (CD-ROM)
Wing Commander Armada
Star Crusoder
77
Der berühmte Flug durch den Todes stern -Graben gehört z
schwersten Missionen
Gegenüber dem alten Disketten -
X-Wing verdient sich die CD- Ver-
sion ein Ehrenpünktchen mehr;
verfeinerter Grafik und Missi-
onsballung sei Dank. Was Qua-
lität und Design- Fe in schliff der
Kampagnen angeht, wird die
Qualität des Nachfolgers TIE-Fighter aber nicht erreicht. Die
Wing -Com man der- Serie kann mit der reizvollen Mehrspieler-
Option der Armada- Episode noch mithalten; wir warten indes
gespannt auf Wing Commander 3. Star Crusader hinkt gra-
fisch leicht hinterher, doch die abwechslungsreiche Handlung
macht Gameteks Beitrag zu einer echten Alternative. Das gra-
fisch beste Star-Wars-Spiel ist und bleibt Rebel Assault. Aller-
dings rücken hier die Simulations-Aspekte in den Hintergrund;
es wird »nur« geballert.
Dank des mitgelieferten
Piloten dürfen Sie alle Zwi-
schenanimatioi
ohne die entsprechende Kam-
pagne gespielt zu haben
immer besser
fliegen - falls sie
nicht abgeschos-
sen werden.
Im Weltraum
tauchen meistens
sofort nach dem
Hypersprung die
ersten Gegner
auf und machen
Ihnen das Leben
zur Hölle. Ständi-
ges hin- und her-
schalten der Energie zwischen Antrieb, Lasern und Schutz-
schirmen ist nötig, um den Raumjäger optima! zu nutzen.
Radarschirme und ein Multi-Funktions-Display unterstützen
Sie beim Anvisieren der gefährlichsten Gegner. Mittels meh-
rerer Tastaturkommandos befehlen Sie den Flügelmännern,
Sie zu unterstützen, bestimmte Raumschiffe anzugreifen oder
den Rückzug anzutreten, wenn das Imperium Ihnen den X-
Flügler unterm Hintern wegzuschießen droht.
Wieder heil an Bord eines Rebellenkreuzers zurückgekehrt,
wird der Erfolg der Mission beurteilt oder analysiert, warum
man gescheitert ist. Nur wenn alle Missionsziele geschafft
sind, darf man mit dem nächsten Einsatz fortfahren; eine
verzweigende Handlung ä la »Wing Commander« oder
»Star Crusader« gibt es somit nicht. Die Zusatzmissionen
enthalten zwar stellenweise mehrere Möglichkeiten, welchen
Einsatz Sie wählen, doch hat diese Entscheidung keinen Ein-
fluß auf den Ausgang einer Kampagne.
Die Möglichkeiten des CD-ROMs wurden nur beschränkt
ausgenutzt. Neben etwas Sprachausgabe bei den Missi-
onsbesprechungen werden jetzt alle Raumschiffe mit Gou-
raud-Shading weicher und realistischer gezeigt. Die Folge
ist eine ähnliche Grafikqualität wie bei TIE-Fighter. Zusätz-
liche Objekte oder neue Animationen sucht man dagegen
Ügstongl
Als alter X-Wing-Fan war ich
vor ein paar Wochen von TIE-
Fighter begeistert, bei dem
eigentlich alle Schwach punkte
des Vorgängers X-Wing aus-
gebessert wurden. Die Ankün-
digung einer durchgestylten
CD-ROM-Version von X-Wing
Meß daher das Spieler-Herz in
freudiger Erwartung höher
schlagen.
Schön ist, daß die Grafik mit-
tels Gouraud-Shading dem
TIE-Fighter-Standard angegli-
chen wurde - kein Quanten-
sprung, aber ein gefälliger
Hyperhüpfer. Auch die von
Generoi Dodonna gesproche-
nen Mission-Briefings sind
eine witzige Ergänzung.
Nach knapp eineinhalb Jah-
ren hätte ich aber schon
erwartet, daß die ärgerlich
knappen Infos zu den X-Wing-
Missionen etwas ausgeweitet
werden, wie es bei den Zu-
satzdisketten und den sechs
neuen Missionen ja geschehen
ist. So bleibt dem Einsteiger bei
den ersten drei Kampagnen
nur das frustige Ausprobieren
und Herumspielen, bis er
weiß, in welcher Reihenfolge
er seine Gegner angreifen
muß, um die Mission zu schaf-
Die sechs nagelneuen Einsätze
reißen auch nicht vom Hocker.
Es gibt nichts, was nicht schon
in ähnlicher Form in den ande-
ren rund 120 Missionen auf-
Übungskurs Train ingsmission Mission wählen
»1 , , . ^
J^
Von der Haupthalle aus gelangt man in die sechs Untermenüs
vergeblich. Dafür ist der Rechenaufwand leicht gestiegen,
so daß 3 86er- Besitzer die volle Detailpracht von vornher-
ein vergessen können.
Trotz eines automatischen Schleudersitzes ist die Gefahr
groß, daß Ihr Pilot bei einem Einsatz ums Leben kommt oder
gefangen wird. In
diesem Fall darf
man zwar weiter-
spielen, doch alle
Punkte und Orden
werden abgezo-
gen. Eine Backup-
Funktion wie in TIE-
Fighter gibt es
nicht, so daß Sie
die Piloten-Datei
von Hand kopieren
müssen. Auf diese
Art und Weise läßt
sich mit dem vor-
gefertigten Super-
piloten aber von
Beginn an eine
schlagkräftige Staf-
fel hinmogeln, fs)
Der Vergleich zwischen der alten und
der neuen Grafik: Oben sehen Sie das
Gouraud-Shading der CD-Version in
Aktion; darunter ein Bild aus der alten
Disketten-Version.
m
x-ujing collectors CQ-
ytt-ysi» 1 ^* js^s**^,**
w*
Spiele-Typ
Hersteller
Ca.-Preis
Kopierschuti
Anleitung
Spielten
Anspruch
Grafik
Act ion- Simulation
Lucas Art!
DM 130,-
Eng lisch; gut
Englisch; wenig; (deut-
sche Version in
Vorbereitung)
Für Fortgeschrittene
und Profis
Gut
Sehr Gut
Freies RAM: min. 530 KByte *
! MByte EMS
Festplattenplati: ca. 2 MByte
CD-Belegung: ca. 75 MByte
Besonderheiten: Verbesserte Grafik und
sowie »Imperial Pursuit« und »B-Wing«
Wir empfehlen: 486er (min. 33 MHz)
mit 8 MByte RAM und Joystick.
>
ZEPHYR
Mehr Action als im Europa-Parlament:
Sechs Konzerne streiten sich um den ga-
laktischen Markt. Die Fehde wird mit Flug-
panzern in düsteren Arenen ausgetragen.
Nachdem einige Konzerne mächtiger wurden als sämtli-
che Regierungen, kam man auf eine gar aufgeweckte
Idee: Anstatt die Welt in noch größere Unordnung zu stür-
zen, könnte man doch einfach Arenakämpfe abhalten. Nicht
mit Gladiatoren, versteht sich, sondern mit hochgerüsteten
Flugpanzern. Gesagt, getan: Einmal im Jahr finden seitdem
die Wettspiele der »Zephyr«-Piloten statt. Der Gewinner
bringt seinem Sponsor gewaltige Marktvorteile ein, schließ-
lich wollen die Menschen nichts kaufen, was von einem »Ver-
lierer« produziert wird.
Zu Beginn entscheiden Sie sich für einen von sechs Konzer-
nen. Jeder hat einen etwas anderen
Kampfpanzer: Die Maschinen der
»Warp-Corporation« sind z.B. schnel-
ler als alle anderen, die des Megakon-
zerns »New World Computing« haben
ein besonders gutes Radarsystem.
Gleich danach geht es in die
Kampfarena, einem durch hohe Mau-
ern begrenzten Areal. Wichtig ist nur,
am Ende einer vorgegebenen Zeit bzw.
Rundenanzahl am meisten Punkte zu
haben. Diese werden durch das Abballern von allem erzielt,
was sich irgendwie bewegt. Eine kleine Karte rechts unten
zeigt die Umgebung und alle beweglichen Objekte an. Links
unten wird der Zustand der eigenen Schilde begutachtet, der
sich bei Beschuß schnell verschlechtert. Zur Wehr setzt man
sich mit Kanonen und einer limitierten Anzahl von Raketen.
Durch das Aufsammeln von herumliegenden Extras wie z.B.
Ulanpei
In der Wasserwelt trifft
die Ecke gedrängt: Gleich ist es aus. Freundet
»Pulse Cannons« oder »Nuke Missiles« verbessert sich die
eigene Zerstörungskraft. Weitere Accessoires sind Batterie-
Ladungen oder Zielsuch-Upgrades.
Am Ende eines Durchgangs erhält der Spieler eine Statistik
und die erzielten Punkte angezeigt. Hat er gewonnen, darf
er zur nächsten der neun Welten
düsen. Auf die anfängliche Arena
folgt eine Wüstenwelt mit
schießenden Masken, danach ein
Unterwasser-Szenario mit Baller-
tauchern und Ramm-mich-Minen.
Interessanterweise ist Zephyr
bereits auf einem 50-MHz-Com-
puter trotz abschaltbarer Details
nahe zu unspielbar langsam, auf
einem Pentium 90 hingegen zu
schnell - vor allem bei »unlimitierter Frame-Rate«. Die Gra-
fik präsentiert sich bunt, aber überladen und dadurch unü-
bersichtlich. Ein netter Einfall ist das Steigen und Sinken:
Extras lassen sich nur dann aufklauben, wenn Sie auf der
richtigen Höhe schweben. Die Steuerung des Flugsargs
erschwert sich dadurch aber beträchtlich. (la)
illem auf Minen
Sein Fahrzeug durch SD-Gra-
fiken steuern und herumbal-
lern - hat uns New World Com-
puting da etwa ein weiteres
»Quarantine« beschert?
Schön wär's, bietet das
Gamelek-Produkt doch
zumindest kurzfristig einigen
Spielspaß. Zephyr hingegen
schreckt von der ersten Minu-
te an ab: Auf »normalen«
Rechnern schleicht die Frame-
Rate beängstigend dahin,
folgt man aber der Pentium-
Empfehlung auf der Packung,
ist alles gleich eine Spur zu
schnell - bäh!
Auch wenn die einzelnen
Levels grafisch abwechs-
lungsreich geraten sind, herr-
scht spielerisch das große
Gähnen vor: Ballern, beschas-
sen »/erden, ballern. Dabei
kann man die eigenen Kano-
nenschüsse nicht sehen, und
weiter entfernte Gegner wer-
den nicht getroffen. Das
Sportübertragungs-Ambiente
kommt alles andere als toll
rüber, die Wahl des Sponso-
ren ist uninteressant. Wer
hirnlos in der Gegend herum-
knallen möchte, findet besse-
Oi
zephqr
^•^J*
s.*".^*
Spiele-Typ
Hersteller
Ca.-Pfeis
Kopierschulz
Anleitung
Spieltext
Bedienung
Anspruch
Grafik
New World Computing
DM 1 20,-
Eng lisch; befriedigend
Englisch; wenig
Befriedigend
Für Fortgeschrittene
und Profis
Befriedigend
Befriedigend
Freies RAM: min. 520 KByte +
6,7 MByte XMS
Festplattenplatz: ca. 2 MByte
CD-Belegung: ca. 670 MByte
Besonderheiten: Sechs minimal verschie-
dene Fahrzeuge; Malt i-Pluy er- Version
in Vorbereitung.
Wir empfehlen: 486er (min. 66 MHzj
mit 8 MByte RAM, Joystick und VGA.
Computer Peripheral Products
SONY
...Ihr Computer steht
auf multimedialen Sound ?
Ganz bestimmt. Und den
bekommt er jetzt auch.
Mit der neuen CSS-B100
Speakerbox gibt es hochwerti-
ge Audio-Qualität endlich auch
für die Computersysteme. Die
CSS-B100 paßt unter alle Moni-
tore bis zu 17". Dort sorgen
das druckvolle 2-Wege-Baß-Re-
flex-System und der schaltbare
Baß-Booster für einen klaren,
tiefresonanten Sound, ohne je-
doch die Vibrationen an den
darüberstehenden Monitor ab-
zugeben.
Die Anschlüsse für Mikro-
fon, Kopfhörer, aber auch
Walkman, Camcorder u.v.m.
sind an der Vorderseite leicht
zu erreichen. Alle anderen für
ein komplettes Computer-/
Videosystem wichtigen An-
schlüsse befinden sich auf der
Rückseite.
Der CSS-B100 - für Multi-
media mit sattem Klang.
Just call or fax:
0221-5966-973
0221-5966-8394
It 's a Sony
§ MHWP
:::*
Sony Europa GmbH
Computer Peripheral Products
Hugo-Eckener-Str. 20
50829 Köln
Sie wollen sich Ihre Vorurteile gegenüber
Lizenzspielen bestätigen lassen? Dann
aber ran an die Fußballtrainer-Simulation
zur SAT1 -Sendung.
Für eines werden wir SAT1 immer dankbar sein: Um die
ersten TV-Bilder vom Bundesliga-Samstag zu erhaschen,
muß man nicht mehr den ARD-Oberschnarcher Heribert Faß-
bender ertragen. Seit der Privatsender für die entsprechen-
den Rechte einen obszön hohen Betrag hinlegte, sieht man
zuerst auf SAT1 , wie sich Bayer Uerdingen und Dynamo Dres-
den ein 0:0 abringen.
Obszön hoch mutet auch der Preis für »ran-Trainer« an, das
Programm zur TV-Sendung. Wer hier ein kostenfreies Wer-
bespiel erhoffte, verläßt den Softwareladen um etliche Illu-
sionen und rund 1 30 Mark ärmer. Rein
spielerisch haben Sie es mit einer Art
»Bundesliga Manager light« zu tun: Als
Coach des Profiklubs Ihrer Wahl sehen
Sie sich irrsinnig spannende Waldlauf-
Animationen an, um die Kondition Ihrer
Kicker zu testen. Dann legt man das Trai-
ningspensum fest und notiert im elektro-
nischen Notizbuch, welchen Schäflein
welche Leibesübungen zugemutet wur-
den. Das Programm ist nicht in der Lage,
diese Vermerke selber ins entsprechende ausrichten...
Menü zu schreiben. Schlimmer noch: Es
gibt keinerlei Zahlenwerte über die Stärke Ihrer Spieler. Vor
der Mannschaftsaufstellung blättert man also im Trainings-
lenhardt
Ich bin's, das
Hauptmenü! Aber
viel können Sie
Und sage mal einer, CD- ROM -Produkte sind zu sehr auf schicke
Aufmachung fixiert: Die Krumpelgrafik bei der Tarszenen -Dar-
stellung verursacht jeder VGA-Karte Sodbrennen.
menü nach, studiert seine Notizen und stellt nach der bewähr-
ten Formel »Pi mal Daumen« die glorreichen Elf auf.
Die größten Torchancen des Spiels werden als traurige Stol-
persequenzen abgespult, gegen die der selige »Football
Manager« auf dem C 64 eine Offenbarung war. Durch
beharrlichen Tastendruck können Sie immerhin mitten in der
Torchance das Geschehen einfrieren und eine taktische Anwei-
sung geben: Notbremse oder Manndeckung? Steilpaß oder
Torschuß? Der Tester hat allerdings das subjektive Gefühl, daß
diese Pseudo-Entscheidungen den weiteren Ablauf nicht posi-
tiv beeinflussen.
Ein paar digitalisierte Grafiken und
Sprachhäppchen aus der ran-Fernseh-
sendung bieten den Rahmen für die
Ergebnis- und Tabellenübersicht - man
ist ja schon für ein unscharfes Digi-Bild
dankbar. (hl)
Betrachten Sie
Ihre stramm wa-
digen Ballkünst-
ler beim Wald-
lauf, um dann
von allen hilfrei-
chen Anzeigen
verlassen
die Aufstellung
festzulegen
Wow, der totale Griff in die
Trash-Kiste! Indiskutabler als
die Leistung von Berti Vogts,
schmerzhafter als eine Jürgen-
Kohler-Grätsche. Und statt der
Frage »Wann pfeift der Schiri
endlich ab?« bewegt uns hier
nur die Suche nach dem Spiel-
witz. Trainingspensum be-
stimmen, eigenhändig im
Notizbuch vermerken und die
Spieler dann auf gut Glück
aufstellen - das ist ja atembe-
raubend wenig. Gegen dieses
morsche Designgerüst wirkt
ein ausgereiftes Programm
wie Ascons »Anstoss« gerade-
zu akademisch genial.
»ran-Trainer« hat ein klitze-
kleines Problem: Es gibt nicht
viel zu tun - und das, was man
machen kann, ist in keinster
Weise unterhaltsam. Peinli-
cherweise wimmelt es im sel-
ben Spielgenre nur so vor
Alternativen: Es gibt einem zu
denken, daß »ran-Trainer«
weniger spielerische Finessen
hat ais Software 2000s aller-
erster, vor rund fünf Jahren
veröffentlichter »Bundesliga
Manager«.
Das Potential der ran-Lizeni
wird nur müde angekratzt: lai-
enhafte Menüs und soviel
Atmosphäre wie bei einer Be-
erdigung. Angesichts der we-
nigen Optionen ist die Bedie-
nung geradezu sensationell
verquer - wenn das mal nicht
vor dem DFB-Kontrollaus-
schuß landet...
w
ran-trainer
+
Spiele-Typ
Sport-Strategie spiel
Freies RAM: min. 4 MByte
Festplattenplati: ca. 5 MByte
DM130,-
Kopiersctl
ti -
Besonderheiten: Seh wierigkeilsg rad
Anleitung
Deutsch; ausreichend
bestimmt.
Spieltext
Deutsch; befriedigend
Wir empfehlen: 386er
Bedienuni
Ausreichend
(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM
Anspruch
für Einst eig er
und Maus.
Grafik
Mangelhaft
Säend
Ausreichend
J==ft^^u
Von Deutschlands
Senden Fußballfans empfahlen.
W
ement-Simulation der 90er...
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TÄKliieFuBban^anog^en.-Staula«
Spielbare Demo für PC
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Postfach 1760 • 52019 Aachen IKAR'OC) Telefax: (0241| 91 1 91 1
%rwtiv
statt
amtlich
-v
Windows-Tüfteleien müssen nicht in Soli-
taire-Trägheit ausarten. Wie wär's denn mit
einem Videoclip-Puzzle samt dröhnendem
Rocksound? Clips von Metallica & Co. wer-
den unter Zeitdruck sortiert.
Ein Bild, das aus 5x5 gleichgroßen Puzzleteilen zusam-
mengesetzt wird, setzen Sie im Nu zusammen. Ein
bißchen probieren, ein wenig verschieben und schon sind die
durcheinandergebrachten Einzelteile wieder zu einem har-
monischen Gesamtmotiv vereint. Schweißausbrüche sind hin-
gegen garantiert, wenn das Bild sich bewegt: Die Motive ste-
hen nicht still, sondern sind ständig animiert. Die Steigerung
dieser diabolischen Idee mündet in die Verwendung von Rock-
Videoclips als Filmchen. Die bieten bekanntlich rasend schnel-
le Schnitte und sorgen neben Puzzleanspruch auch noch für
deftigen Sound: Wenn Van Haien oder Metallica über die
Soundkarte rauschen, dreht man die Lautstärke gleich ein
bißchen höher.
Die US-Firmo Josmine Multimedia hat zugegebenermaßen
eine ebenso einfache wie simple Puzzleidee ausgegraben.
Durch die Verwendung von neun digitalisierten Musikvideos
als bewegliche Bildmotive wird aus dem schlichten Zeitver-
treib aber ein echter Nervenkitzel. Just wenn man glaubt, sich
halbwegs orientieren zu können (»Der Kopf des Schlagzeu-
gers ist unter der Baßtrommel... also muß ich...«) sorgt ein
abrupter Schnitt für neue Verwirrung (»Arrrg!«). Die Länge
der einzelnen Songs diktiert zugleich das Zeitlimit: Wenn der
Fade-Out einsetzt, sollten Sie rasch zu einem Ende kommen...
Vid Grid bietet digitalisierte Versionen von neun Musikvideos.
Optisches Highlight ist die
Effektorgie in Peter Gabriels
»Siedgehammer«, längster
Clip das rund neunminütige
»November Rain« von Guns
n'Roses. Aerosmith sind mit
»Cryin'« vertreten, Metallica
, sr 3*5 —
4 In diesem Menü bestimmen Sil
eine beliebige Spielvariante
Peter Gabriel nimmt langsam Gestalt an: Nur noch wenige
Puzzleteile sind am falschen Platz.
schrubben »Enter Sandman« runter und Ozzy Osbourne ver-
kündet »No more Tears«. Der Oldie-Fan genießt »Are you
experienced?« mit Jimi Hendrix, Soundgarden stimmen
»Spoonman« an und die Red Hot Chili i Peppers steuern »Give
it away« bei. Redaktionsliebling ist aber das clevere »Right
now«-Video von Van Haien.
Diverse Schwierigkeitsgrade, Puzzlegrößen sowie ein Tur-
niermodus mit Punktewertung und verschiedenen Levels
lockern das lautstarke Getüflel auf. Die Musik wurde leider
»nur« leicht rauschig digitalisiert und liegt nicht in Form
von Audio-Tracks vor. [hl)
lentiardt
Das müssen Sie eigentlich
gespielt haben, um es zu glau-
ben: Eine idiotisch einfache
Idee mausert sich durch den
Austausch »Standbild gegen
Videofilm« zur originellen Her-
ausforderung. Vor allem
Rock-Fans kommen bei der
Wahl der Clips auf ihre Kosten:
Wenn die Lieblings-Gitarren-
riffs aus dem Lautsprecher
knarzen, macht das Einzel tei-
le-Verschieben umso mehr
Spaß. Langfristig gesehen hat
die Motivation bei Vid Grid
gewisse Grenzen. Wenn man
die Videos halbwegs auswen-
dig kennt, wird die Sache
gleich viel einfacher.
Mehr Clips mehr hätten eben-
sowenig geschadet wie ein
paar anspruchsvollere Spiel-
varianten. So für zwischen-
durch ist das gewitzte Pro-
gramm aber bestens geeig-
net.
a.
vid grid
Spiele-Typ
Hersteller
Kopierschutz
Anleitung
Spieltext
Bedienung
Anspruch
Grafik
$1 4 s<^
Denkspiel
Jasmine Multimedia
DM80-
Engiisch; befriedigend
Englisch; wenig
Gut
Für Einsteiger und
Fortgeschrittene
Befriedigend
Befriedigend
*&&>.•
Freies RAM: min. 4 MByte
Festplnttenplotz; ca. 1 MByte
CD-Belegung: ca. 480 MByte
Besonderheiten: Windows 3.1
erforderlich. Amahl der Puzileleile
erstell bat. Turnier modus mit Besten-
DOPPEISPASS
D» QMOt WELT MS
ments jetzt in j^
Ascon. Mit "
nieren Sie Ihren
mit der „World Cup Em
Born me Natkmal-mahwschaft wahrend
Das ist keine Ballabgabe, das ist ein
doppclpass, der sitzt! mlt animierten
Spielen und minutiösen Spielkommenta-
ren zum Mitfiebern. Mit individuellen
Mannschaftsaufstellungen ms hin zur
Vergas* von taktischen Positionen, wie
z.B. ms Spielmachers, Tagesform der
Spieler und, und, und!
Für die World Cup Edition kommentiert
Marcel Reif uve auf Mm CD-RC"*
Version !
tfcpM
fi*
Oops,
Unser Dorf soll schöner wer-
den - da stören nur noch die
Monster in den Blumenbee-
ten. Mit viel Action und ein
wenig Abenteuer löst unser
Held das Rätsel eines mittel-
alterlichen Hexenfluchs.
Das ist ja mal wieder typisch: Ist der tota-
le Schlamassel erst angerichtet und
nichts mehr zu retten, wird heftig bereut.
»Vielleicht hätten wir die Hexe doch nicht
verbrennen sollen...« jammert der Vertre-
ter des Klerus angesichts der Monster und
Dämonen, die sein Dorf heimsuchen. Nun
war die Verheizung von angeblichen Teufel sanbete-
rinnen im Mittelalter nichts Ungewöhnliches, doch mit
solch gruseligen Nochwirkungen hat die Einwoh-
nerschott nicht gerechnet. Unser Held bzw. unsere
Heldin (Gleichberechtigung per Menüwahl) ahnt frei-
lich nichts Böses: Dürstend des Weges reitend, betritt
man den kleinen, einsamen Ort. Doch statt kühlem
Naß gibt's herbe Hiebe. Ein Unhold sichtlich unir-
discher Herkunft mischt gerade einen braven Bewoh-
ner auf. Kaum hört er uns nahen, unterbricht er sein Tage-
werk zwecks »Begrüßung«. So mögen wir unsere Action-
Adventures: Kaum hat man drei Schritte gemacht, wird man
schon von einem schweren Gegner verbretzelt.
»Ecstatica« stammt von Andrew
Spencer. Der hat vor zehn Jahren
»International Soccer« für den C
64 geschrieben, war dann irgend-
wie weg von der Computer-Bild-
fläche und feiert dieser Tage bei
Psygnosis ein Comeback. Zwi-
schendurch hat er sicher mal
»Alone in the Dark« von Infogra-
mes gespielt, denn Ecstatica sieht
wie eine verschönerte Version die-
ses Klassikers aus. Die Spielwelt
wird aus verschiedenen »Kame-
ras« betrachtet; betritt unsere Figur
einen bestimmten Bereich des
Raums oder den Bildrand, wird
umgeschaltet. In der Regel
bekommt man das Geschehen
dann aus einer anderen Kamera-
perspektive zu sehen; vom Effekt
her mit den verschiedenen Einstel-
lungen bei einem Film vergleich-
r wurden in einen Frosch verwandelt! Da wer-
t die Knirps -Trolle zu gefährlichen Gegnern.
bar. Ecstatica bie-
tet zwar wie das
Vorbild nur die
niedrige Stan-
dard-VGA-Auflö-
sung, doch die geschmeidig animierten Figuren wirken weni-
ger eckig. Spencer baut seine Akteure nicht aus spitzen Poly-
gonen, sondern aus wohlgerundeten Ellipsen zusammen. Das
Resultat ist eine butterweiche Animation, die den Spieler
zumindest anfangs bei der Stange hält.
Vernünftig gesteuert werden kann nur per Tastatur. Nach kur-
zer Warmgreifphase erweist sich die Zehnerblock- Kantrolle
lenfirjrrjt
Meine Güte, was für ein schreck-
licher Alptraum! Einen Moment
dachte ich wirklich, tiafi Alone
in the Dark 2 aus seiner Gruft
zurückgekehrt ist...
Ecstatica spielt sich wie das Gru-
sical von Infogrames, setzt auf
ein ähnliches Grafiksystem -
sogar die Tastatursteuerung
kommt einem vertraut vor. Lei-
der hat es auch ähnliche
Macken: Zu viele fiese Action -
Stellen, zu wenige intelligente
Puzzles. Mangels Inventar wird
das Handling mit den paar
Gegenständen zur mittleren
Tortur. Nicht mal das Weglau-
fen klappt ohne Haken: Will
man während des Rennens die
Richtung ändern, muß erst kurz
stillgestanden werden. Da freut
sich das Monster...
Die Angriffsmuster der Gegner
wollen mühsam erlernt werden;
dann mit auf Zehntelsekunden
genau getimeten Ausweich- und
Gegen sc hlag-Manövern arbei-
ten. Geraten wir nur minimal
aus dem Rhythmus, folgt eine
Trefferlawine, bis man wieder
zum Ducken kommt.
Ecstatica löst bei mir so einige
Gefühlswallungen aus, doch
freudige Ekstase ist nicht in
Sicht. Frust und Neugier holten
sich die Waage: Eigentlich
würde ich 's gerne spielen, aber
alle zehn Minuten gibt es ein
Nerv- Erlebnis. I sometrie- lieben -
deTough Guys können ihr Glück
mal damit probieren, doch der
klassische Adventure-Spieler
halte sich von Ecstatica lieber
Nichts als Arger mit dem Typ: Das
Begrüßungsmonster folgt Ihnen auch in
die Speisekammer.
Erste Aufgabe: Die Zutaten für die
Rezept besorgen
aber als recht angenehm. Wir können uns zur
Seite drehen, vor und zurück gehen sowie
jeweils mit der linken oder rechten Hand zuschlagen bzw.
etwaige Gegenstände aufnehmen und absetzen. Mit den Funk-
tionstasten wechselt man zwischen den drei Bewegungsmodi
gehen, rennen und schleichen; zu guter Letzt kann der Held
den Kopf einziehen und sich kurz ducken. Diese Funktion wer-
den wir oft bemühen müssen, denn die Betonung liegt ganz
klar bei »Action«, das »Adventu-
re« ist der kleinere Koalitions-
partner. Von Anfang an stolpert
man in ziemlich kräftige Gegner,
Ohne eine gute Mischung aus
Geschick, Timing und Glück über-
leben Sie kaum die ersten paar
Bilder. Schlagen, ducken und
wenn man einige Mal unversehrt
diese Kombination anbringen
konnte, gleich speichern.
Daß man von den Puzzles keine
Wunderdinge erwarten sollte,
macht das Fehlen eines Inventars
deutlich. Sie können lediglich zwei
Gegenstände gleichzeitig mit sich
rumschleppen; einen in der linken,
einen in der rechten Hand. Also
muß man Objekte ständig irgendwo deponieren, dann wie-
der suchen, ausprobieren und sich womöglich verirren - Auto-
mopping gibt's nicht. Oder Sie laufen vorher in ein neues
Monster und erleben ohnehin den nächsten Bildwechsel nicht
- höchst motivierend.
Gut abgehangen: Der siegreiche Dickschädel gönnt
Helden etwas frische Luft.
Sofern man die schweren Kämpfe übersteht, gibt es bei Ecsta-
tica einiges zu entdecken. Rund ums Dorf liegen Wald, Wie-
sen und ein Schloß; die einzelnen Gebäude in der Ortschaft
können betreten werden. Hier eine Leiter, da eine Treppe ins
Dungeon und in der Kirche baumelt der Priester an einem
Strick von der Decke. Für schaurige Atmosphäre sorgt auch
die englische Sprachausgabe aller Darsteller; die
Bösewichte klingen richtig schön brummlig. Damit' s
keine Verständnisprobleme gibt, dürfen Sie deutsche
Untertitel zuschalten. (hl)
Hier agiert
che Spielfigur, aber die
Geschlethterwahl hat
keine spielerische Aus-
wirkungen
Die wechselnden Kameraeinstellungen sorgen für einfallsreiche
3D-Perspektiven
±j
im Luettbeiuer
69
Alle Spiele in dieser Auflistung
haben eines gemeinsam: Sie set- "™ Bu 9 s ,
wn auf die isometrische »schräg- Ll,,ie ßi 9 «"«*■
von-oben-Perspektive«, die zur Ataiie in ihe Dark 2
Zeit eine Renaissance feiert. Das ECSTATICA
vorzügliche Battle Bugs gehört in Heimdoll 2 65
den Denk/ Strategie- Bereich; alle
anderen Titel sind Action -Abenteuer. Wie man dieses Genre tech-
nisch und spielerisch weiterentwickeln kann, zeigt das originelle
»Linie Big Adventure«. Dem etwas stoffeligen Heimdoll 2 ist das
neue Werk von Andrew Spencer aber vorzuziehen.
1
ecsraMCu
Spiele-Typ
Hersteller
Ca.-Preis
Kopierst hu ti
Anleitung
Spielte xl
Bedienung
Anspruch
Grafik
Action-Adventure
Psygnosis
DM 110,-
Deutich; befriedigend
Deutsch; gut {mit eng-
lischer Sprachausgabe)
Befriedigend
Für Fortgeschrittene
Gut
Gut
Freies RAM: min. 4 MByte
Festplatten platz: je nach Installation
I bis 90 MByte
CD-Belegung; ca. 95 MByte
Besonderheiten: Spielst aad jeder zeit
speicherbar
Wir empfehlen: 486er
(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM.
69
UNIVE
Die neuen Leiden des jungen
Boris: Auch in einer Parallel-
Dimension ist man nicht vor
schlechten Adventures sicher.
Die Hintergrundstory vom gemütlichen
Großvater, der sich als verrückter Erfinder
entpuppt, gehört zu den Standard- Repertoires
der Spielegeschichte. Schon Mitte der 80er
Jahre bei »Tass Times in Tone Town« ent-
schwand der unvorsichtige Jungheld durch
Opas Bastelei in eine bizarre Parallelwelt. Weil
sich durch diesen Kniff der angenehm schnelle
Wechsel in eine fremde Spielwelt durchziehen
läßt, hatauch Core Design einen
Tüftel-Greis für seinen Helden
Boris Verne parat. Der Knabe
soll eigentlich nur großväterliche
Post überbringen, doch dabei
probiert er die Alpha-Version
eines Dimensionsfalters aus.
Urplötzlich steht Boris unter
i einem fremden Sternenhimmel -
warum kann sich Opa auch nicht
mit harmloseren Hobbys wie
Briefmarken sammeln abgeben?
Der unwirtliche Begrüßungs-
Asteroid ist das Auftaktbild für »Universe«, dem neuen Adven-
ture-Versuch von Core. Vor knapp zwei Jahren bei »Curse of
Enchantia« sorgten verschachtelte Icon-Kolonien und das Ver-
zichten auf jegliche Texteinblendungen für Verdruß. Univer-
se ist mitteilungsfreudiger; verschiedene kleine Beschreibun-
gen würzen die Atmosphäre etwas - und das sogar in tadel-
losem Deutsch.
Die Bedienung ist weniger entzückend. Am unteren Bildrand
tauchen grobschlächtige Icons auf, die einzelne Verben reprä-
I enharöt
?»NWiJ
Für Gegenstände im Inventar gi
kurze Beschreibungen
Liebhaber von Untermenüs sind entzückt:
Der Klick auf »benutzen« beschert uns acht
weitere kons.
sentieren. Klicken Sie das »benutzen«-
Symbol an, folgt ein Submenü mit acht
weiteren Icons für bestimmte Aktionen wie
»springen«, »ziehen« oder »drücken«.
Die rechte Maustaste wird fürs Aufrufen
der Hauptmenüleiste genutzt; mit links
fummelt man sich durch die Verzweigun-
gen: Klick auf »benutzen«, Klick auf
»drücken«, Klick auf das Objekt, mit dem
wir diese Aktion ausführen wollen - es
entbehrt nicht einer gewissen Umständlichkeit. Die Story ist
ein klarer Fall von Science-fiction; In der Parcllel-Dimensian
vom Dienst trifft man auf verschiedene Welten. Bei Sprüngen
oder Angriffen auf böse Buben müssen Sie gutes Timing bewei-
sen - und angesichts der Puzzles einen Hang zum Maso-
chismus. Auch offensichtlich logische Aktionen werden lapi-
dar mit »das geht nicht« kommentiert. (hl)
Das Universum ist ebenso
unendlich wie der Leidensweg
von Core Design auf der Suche
nach einem guten Ad venture.
Der Katastrophenfaktor von
Curse of Enchantia war
bekanntlich noch etwas hö-
her, aber allzuviel haben die
Briten in den letzten zwei Jah-
ren nicht dazugeiernt.
Umständliche Bedienung, öde
Puzzles und unfaire Stellen mit
Ausprobier-Nötigung gehören
nicht gerade zu den Tugenden,
die einen Abenteurer erfreu-
en. Die Story ist ausgelaugt
und reißt kaum mit; konstant
verwaschene Bilder lassen die
Grafik veraltet wirken. Das
wird doch nicht daran liegen,
daß es sich bei Universe um
eine Am ig a -Umsetzung han-
delt?
Es gibt Adventures, durch die
man sich schwungvoll spielt;
bei diesem Ödwerk muß ich
Irecht quälen. An-
ge-
cht*
Neuheiten wie »Kyrandia 3«
bekommt Universe eine unan-
genehm sharewarige Aus-
strahlung.
&
universe
jp^^fr
Spiele-Typ
Hersteller
Ca.-Preis
Spieltext
Anspruch
Grafik
DM9
Handbuch abfrage
Deutsch; gut
Deutsch; gut
Ausreichend
für Fortgesehnt
Befriedigend
Ausreichend
Freies RAM: min. 500 KByte
+ 1 MByte EMS
Feslplattenplati: ca. 6 MByte
Besonderheiten: Inoffizieller Nach-
folger zu "Curse of Enchantia«.
Wir empfehlen: 386er
(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM
und Maus.
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- ca. 10 minu/
fiLmähnLiche \
Sequenzen
- 38 sounötRAcks
in cö-steReo-
quaLität
Das Schwarze Auge
steßnenschwei(
füß pc, cö-Rom
Bietet.-
- umfanqReiche
km qRafikauf
höchstem niveau
- spRachausqaBe
uriö^iqitalisieRte
söündeffekte
- nicht-LineaReR.
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V
L)l
Mit der komfortobl
Legend legt los: Das neue
Adventure der Kultfirma um
Bob Bates bietet Grafik und
Puzzles auf hohem Niveau.
Dank Anklick-Bedienung nicht
nur ein Fall für Freaks.
Jahrtausende lang waren Ihre Vor-
fahren im tödlichen »Labyrinth«
eingesperrt, verbannt van den mäch-
tigen Sagrans. Diese teilten einst das
Land in fünf Reiche auf, zwischen
denen nur über das »Death Gate«
gewechselt werden kann: Neben dem
Labyrinth gibt es die Welten des Feu-
ers, des Gesteins, der Luft und der Erde.
Nun aber führt Ihr mächtiger Vater
immer größere Teile seiner Untertanen
nach draußen und bereitet einen Krieg
gegen die Unterdrücker vor. Sie bilden
als sein magiebegabter Sprößling die Vorhut und haben die
Aufgabe, vier fehlende Siegel heranzuschaffen, um die Wel-
ten wieder zu vereinigen. Mit dem väterlichen Drachenschiff
gelangen Sie zur ersten Welt Arianus. Auf deren fliegenden
Inseln bekriegen die Menschen die Elfen, welche ihrerseits die
Zwerge unterdrücken. Außerdem treibt eine geheimnisvolle
Bruderschaft ihr Unwesen, mit der Sie schon bald Bekannt-
schaft schließen werden.
Death Gate ist im Stil der alten
Textadventures gehalten, wird
aber trotzdem vollständig per
Maus gesteuert. Den Hauptteil
des Bildschirms nimmt die jewei-
lige Raumgrafik ein, darunter
befinden sich das Inventar sowie
vier Bedienungs-Icons. Links
vom Bild stehen einige wenige
Verben, welche die Texteinga-
be ersetzen: Man klickt einfach
auf einen im Bild zu sehenden
Gegenstand oder Charakter
(z.B. »Dragon«), worauf unten
im Bild die Phrase »Talk to the
Dragon« erscheint. Wollen Sie
nicht mit dem Drachen spre-
chen, sondern ihn angreifen,
zeigen Sie nun einfach auf das
Die Steuerkugel fehlt! Per Zauberspruch wird
das Gemälde betreten, die Kugel herausgescho-
ben und so das Schiff startklar gemacht.
Karte kommt n
Wort »attack«, das bei Anklicken des
Flügelwesens zusätzlich erschienen ist.
Sie können dem Drachen aber auch mit
zwei Klicks einen Gegenstand geben
oder einen Zauber auf ihn anwenden.
Die Möglichkeiten sind also sehr
umfangreich, ohne daß man in ellen-
langen Wörterlisten herum-
suchen müßte.
Zaubern kann unser I
Haplo jederzeit, ohne Magiepunkte- Ver-
brauch und mit so ziemlich allem zum t
was im Bild oder Inventar sichtba
ist - sich selbst eingeschlos-
sen. Spätestens bei der Magie
fällt auf, daß man vom Pro-
gramm nie ein schnödes »Das
geht nicht!« als Rückmeldung
bekommt: Außer bei völlig unsinnigen Aktionen
erhalten Sie grundsätzlich eine Begründung, weshalb etwas
nicht funktioniert. Im Laufe des Spiels lernen Sie viele neue
S« langer
Death Gate bietet alles, was
ein modernes Adventure
braucht: Einfache Bedienung,
komfortables Automapping,
schön gezeichnete Grafiken,
orchestrale Musikbegleitung
und logische Puzzles.
Vor allem die spannende
Handlung fesselt mit ihren
zahlreichen Wendungen an
den Bildschirm; noch dazu ver-
mittelt sie dezent etwas Moral,
ohne daß dies aufgesetzt oder
störend wirkt.
Die extrem umfangreichen
Texte sind mit feinem Humor
geschrieben - und werden fast
vollständig vorgelesen: Alle
Personen des Spiels haben
eine Stimme erhalten und
labern, was dos Zeug hält. Die
Lippenbewegungen sind
dabei übrigens absolut syn-
chron zur Sprachausgabe.
Um Death Gate zu genießen,
sollten Sie angesichts der häu-
figen Gespräche und vielen
Bücher gut Englisch können.
Zudem sind einige der Puzzles
ehr schv.
als
unfair. Für mich ist Death Gate
der Beweis, daß die »guten
alten« Textadventures noch
nicht tot sind - auch wenn bei
diesem Spiel kein einziges
Wort eingetippt wird.
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BESTELLANNAHME | MK Till FAX
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d l d P o i d Prg o Teil o Zub | --'■'->
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1 Strato
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Korten-Hr
(
Gespräche werden ii
n geführt
ö
unem spezi-
iildschirm vor-
bereitet werden. Hort-
gesottene merken sich
die nötigen Runen
und setzen diese in
Handarbeit zu einem 5pruch zusammen, alle anderen wählen
den gewünschten Zauber einfach aus einer Liste aus. Die
Magie wird in Death Gate nie als omnipotentes Mittel oder
»Deus ex Machina« eingesetzt: Auch beim Zaubern müssen
die Gesetze von Physik und Logik beachtet werden. Beson-
ders nette Effekte hat übrigens der »Possession«-5pruch: Mit
seiner Hilfe schlüpfen Sie mehrmals in die Gestalteines Hun-
des und sehen Ihre Umwelt folgerichtig nur noch in Grautö-
nen. Dummerweise muß man gerade dann eine farblose Flüs-
sigkeit identifizieren...
Die Puzzles von Death Gate sind anfänglich recht einfach,
werden aber bald schwieriger und beruhen keinesfalls immer
auf dem »Benutze A mit ß«-System. Stattdessen müssen mal
andere Charaktere manipuliert, mal die verstreichende Zeit
einkalkuliert und zudem grafische Rätsel gelöst werden. Letz-
tere bestehen aus der Manipulation von Objekten in einem
eigenen Bildschirm; so ist beispielsweise ein Rohrbruch zu
überbrücken. Grundsätzlich erhalten Sie indirekt alle Hin-
weise, wie ein Puzzle zu lösen sein könnte, aber natürlich
nicht auf dem Servierteller: Erkennen und nutzen müssen Sie
die Andeutungen schon selber.
Die Super-VGA-Grafik (die auf Wunsch auch in häßlicher
VGA-Auflösung angezeigt wird) ist detailliert und schön
gezeichnet. Zahlreiche Zwi-
schenanimationen verwöhnen
dosAuge:Sowirdz.ß.an jedes
der im Spiel zu findenden
Bücher erstmal herangezoomt,
bevor Sie die Seiten durch-
blättern. Neben vielen
Musikstücken und Soundef-
fekten ist vor allem die (auf
Wunsch auch abschaltbare)
Sprachausgabe erwähnens-
wert. Alle 40 Personen des
Spiels wurden von geschul-
ten englischen Sprechern gekonnt vertont.
Die Konversationen mit anderen Charakteren sind neben den
Puzzles dann auch der Hauptbestandteil des Spiels: In einem
speziellen Bildschirm wählen Sie Ihre Fragen und Antworten
aus. Teilweise schließt sich Ihnen der Gesprächspartner nach
der Unterhaltung an, um Sie einige Zeit zu unterstützen.
Schnoddrigkeit oder Lügen können durchaus zum vorzeitigen
Ende Ihrer Mission führen. In deren Verlauf lernen Sie die
wahren Hintergründe des Labyrinths kennen, entlarven Ihren
Vater als paranoiden Schlächter und liefern sich ein packer
des Finale
Erzfeind, dem Drachen des Bösen, (la)
Wettbewerb
Im Gegensatz zum letzten
Legend-Titel Companions of
Xanth bietet Death Gate neben
der spannenden Handlung auch
stark verbesserte Technik sowie
intelligente und anspruchsvolle
Puzzles. Das schon etwas ältere
Gateway 2, ebenfalls von Legend, ist für rätselhungrige
Science-fiction -Fans sehr zu empfehlen, bietet aber noch das
alte Ei ntipp-5y stem. Für Einsteiger besser geeignet ist das wit-
zige Kyrandia 3 van Westwood, das entfernt an die Lucasarts-
Adventures erinnert. Broderbunds Multimedia -Sc hm uckstück
Myst kommt ganz ohne Menüs und Texteingaben aus; es kon-
zentriert sich auf mechanische und akustische Puzzles.
DEATH GATE
82
Kyrandia 3
80
Gateway 2
78
Myst
73
Companions of Xanth
63
ÜÜ
death gate
Spiele-Typ
Hersteller
Ca.-Pteis
Kopier schuft
Anleitung
Spielten
Bedienung
Anspruch
Grafik
Ad venture
Legend Enteria inment
DM 1 30,-
Englisth; gut
Englisch; sehr viel
Sehr gul
s \>
freies RAM: min. 450 KByte +
2 MByte EMS
Festplaltenplati: ca. 4 MByte
CD-Belegung: ca. 630 MByte
Besonderheiten; Umfangreiche
Sprachausgabe, Undo- Funktion,
Runenzauber-System.
Wir empfehlen: 486er
(min. 33 MHi) mit B MByte RAM,
Super VGA und Maus.
Das Finale
Dieses freundliche Paar
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Leben gerettet
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T RAM SP© IT^T
Y
> NOCTROPOLIS
Finstermann Flux
befehligt eine
Superschurken-
Bande - und Sie
werden mitten ins
pralle Geschehen
versetzt. Super VGA
und Videomätzchen
illustrieren das
düstere Comic-
Advent ure.
Sadistische Schufte wüten in
Noctropolis City? Chaos
und Anarchie, Terror auf den
Straßen? Anruf genügt,
Darksheer ist schon zur Stel-
le! Der Held vom Dienst, wie
alle Vertreter seiner Zunft in
ein ungebügeltes Karnevals-
Cape gehüllt, macht mit bizarren Terrortypen kurzen Prozeß.
Neulich erst hat er drei Erzfeinde besiegt und einbuchten las-
sen; die Bürger von Noctropolis sind entzückt. Da wird Dark-
sheer melancholisch und sinniert über den Vorruhestand -
freilich auf Druck eines bösen Verlagsleiters, dem die schwin-
dende Auflagenzahl des Darksheer-Comichefls mißfällt.
Damit die letzte Ausgabe einen runden Schluß bekommt, wird
der Held vom Bürgermeister geehrt und zieht sich von der
aktiven Schurkenbekämpfung zurück.
John Grey ist verstimmt: Darksheer war sein Lieblingscomic,
Poster des Helden und dessen Begleiterin Stiletto zieren seine
Bude, Beruflich versucht sich John als Inhaber eines Antiqua-
riats, doch die Stapelhöhe der Rechnungen läßt auf schlech-
te Geschäfte schließen. In solch leeren Augenblicken macht
das Schicksal gerne Dingdong: An der Tür steht ein unheim-
liches kleines Mädchen mit einem Päckchen vom Darksheer-
', die Sie einset-
Verlag. Unser John hat
in einem Preisaus-
schreiben gewonnen:
Neben zwei ominösen
Münzen enthält die
Sendung eine neue
. . . Das All round- Kommando
Folge seines geliebten »Use/Benutze« läßt sich nur auf
Comics. Nanu, ist Gegenstände im Inventar anwenden
Darksheer nicht einge-
stellt worden? Die Fortsetzung der Geschichte entpuppt sich
jedenfalls als extrem bedrückend. Der Heros ist verschwun-
den; ganz nebenbei brach er das Herz von Stiletto, deren
Gefühle er nicht erwiderte (klar, wer steht schon auf eine
HEHHH leohöfüt
^J7~
■
~~ "'"'(
i Ä "•"""
i,,t "" L
~ — — —
'•*■■■*
%
i
Stiletto hat nach Darksheer-. Korb eine schwere Zeit durchge-
macht. Können wir Sie zum Teamwork überreden?
Endlich kann man sich die
lästigen Optikerbesuche für
den Sehtest sparen: Wer bei
Noctropolis alle Gegenstände
auf Anhieb entdeckt, die in der
düsteren Hintergrundgrafik
versteckt sind, der muß schon
einen echten Adlerblick
Die f uiieligen, schwer erkenn-
baren Objekte sind nicht der
einzige Fluch bei diesem
durchgestylten Adventure.
Undurchsichtige Dialogwand-
lungen (frohes Raten!) und
unbefriedigende Bedienung
(»Use« wird's schon richten)
lassen den Spieler zwischen
Unterforderung und Frust hin
und her rotieren. Schade um
die angeschrammte Spielbar-
keit, denn Story und Styling
sind nicht von Pappe. Die
düster- brutale Comicstory in
Verbindung mit einigen star-
ken Hintergrundbildern kann
gefallen; auch die komplette
Eindeutschung ist erfreulich.
Lediglich die Musik wirkt
etwas schläfrig.
Mit ein paar Nachbesserungen
bei Puzzledesign und Bedie-
nung hätte Noctropolis richtig
schick werden können. So
bleibt's beim Beiß-die- Zähne-
Fans morbider Storys, die viel
Geduld haben.
Bitte umblättern: üve
Bildschirm lesen Sie der
Dark sheer-Comic. Sprechbla-
sen erscheinen durchs
Anklicken einzelner Bilder.
im Wettbewerb
System Shotk 89
Super Hero League af Hoboken 70
7th Guest 62
NOCTROPOUS 58
Darkseed 37
In der Abteilung »Grusel-Aben-
teuer« darf dos schicke 7th Guest
natürlich nicht fehlen - auch
wenn sich hinter der edlen Auf'
machung nur laue Denksport-
aufgaben verbergen. Eher subtil
kommt der Thrill bei System
Shock daher, Origins gehaltvollem SF-Action- Ad venture. Super-
hero League af Hoboken beleuchtet das Heldentum von der
heiteren Seite und bietet eine Mischung aus Adventure und
Rollen 5 piel. Daß man mit düster -gruseligen Ad venture- Szena-
rien viel Unheil anrichten kann, bewies Cyberdreams nach-
haltig mit seinem Schreckgespenst Darkseed. Da weiß man
wieder, was man an Noctropolis hat...
große, atemberaubend schöne Blondine mit einem tollen Job
als Heldin vom Dienst?). Indes befreite der mysteriöse Flux
diverse bizarre Schurken aus dem Gefängnis. Doch wer
beschützt Noctropolis, nachdem Darksheer verschwunden ist?
Nachdem wir die silberne Münze angefaßt haben, wird die
Antwort klar: John Grey wird in die Comicwelt versetzt und
muß dort die verwaiste Heldenrolle übernehmen.
Für Story und Aufmachung gewinnt Noctropolis schon mal
einen Ehrenpunkt. Denn zu Beginn kann man zwei Darksheer-
Comicbände auf dem Bildschirm nachlesen; höchst profes-
sionell gezeichnet und in typischer tougher Superhelden-Mani-
er: ein bisserl Sex und viel Gewalt. Die »erwachsene« Aus-
richtung hat Methode," Electronic Arts will mit diesem ernsten
Comic-Trip keineswegs Computer-Kids ansprechen. Die
gereifte Zielgruppe bekommt ein gut abgehangenes User-
Interface serviert: Das Klicken der rechten Maustaste ruft ein
Dreieck auf, das die ausgefallen (um nicht zu sagen »un-
übersichtlich«) arrangierten Verben enthält. Klicken Sie das
Tätigkeitswort Ihres Begehrs an und dann den Gegenstand,
auf den sich das Kommando bezieht - schon wird der Befehl
ausgeführt.
Dabei gibt es einige Vereinfachungen: Dos »Use/Benutze«-
Kommando läßt sich nur auf Gegenstände im Inventar anwen-
den. Details in der Hintergrundgrafik kann man allenfalls
untersuchen, öffnen, verschieben oder gleich mitnehmen. Mit
dem Menüpunkt »Travel« rufen Sie eine Stadtkarte von Noc-
tropolis auf; durch Anklicken wird man sofort an den
gewünschten Punkt transportiert. Die größtenteils düsteren Bil-
der animieren zum Griff an den Helligkeitsregler des Moni-
tors, zumal viele Gegenstände sehr dezent untergebracht sind.
Sprich: Leicht übersieht man ein wichtiges Objekt, weil der
Cursor nicht warnend flackert, wenn inmitten der Hinter-
grundgrafik etwas Mitnehmbares ruht.
Das eher gewöhnliche
Spielprinzip wird neben
der reizvollen Story von
ein paar technischen
Gags flankiert. Noctro-
polis bietet durchge-
hend Super- VGA -Gra-
fik, was vor allem bei den
Comic-Szenen bestens
zur Geltung kommt. Die
einzelnen Spielfiguren humpeln digitalisiert durch die Land-
schaft; das sali besonders realistisch aussehen, wirkt aber nicht
allzu elegant. Besser gefallen die immer wieder eingestreuten
Videoclips, die bei der deutschen Version komplett synchro-
nisiert sein werden. Bei allen Dialogen sieht man statt schlich-
ter Standbilder ein Video des Gesprächspartners. (hl)
Jedes Bildchen repräsentiert ein anders Thema,
zu dem Sie Ihr Gegenüber befragen können
Klicken Sie das gewünschte Ziel auf der Stadtkarte an
' (1) noctropolis
Spiele-Typ Adventure
Hersteller Electronic Arts
Ca.-Preis DM120,-
Kopierschut* -
Anleitung Deutsch; gut
Spieltext
Anspruch
Grafik
Deutsch; gut
(auch Sprachausgabe)
Befriedigend
Für fortgeschrittene
und Profis
Gut
Befriedigend
Freies RAM: min. 4 MByte
Festplattenplati: ca. 1 MByte
CD-Belegung: ca. 350 MByte
Besonderheiten: Inklusive digitali-
siertem Comic tum Lesen am Bild-
schirm. Mitunter recht gewalttätig;
nicht für Kinder geeignet.
impfehlen: 486er
l, 33 MHz} mit S MByte RAM
LOTHAR
Noch ist nicht aller Matthäusse abend: In
einem Remix des jüngsten Manchester- Pro-
gramms von Krisalis feiert Libero
Lothar sein Comeback.
Schlußpfiff. Bayern München ergurkte sich vor hei-
mischer Kulisse ein 0:0 gegen den mauernden Geg-
ner; das ganze Spiel war ein Langweiler, Wer ist jetzt
der Retter des Sportreporters? Wer feuert auch nach
dem müdesten Kick eine Salve tiefschürfender Ana-
lysen ab? Gebt das Mikrophon halt Lothar, dem Erfin-
der des rhetorischen Querpasses: »Daswarnatürlich-
sehrschwergegendiesengegnerundmirhättenunserechancen-
verwertemüsse...«.
Auf Computerbildschirmen kommt der Alt-Libero nicht ganz
so flott zum Zuge. Das letztjährige Matthäus- Programm wor
ein konvertiertes Schlunz-Soccer von Ocean. Auch Lothar-
Feinde waren sich einig: Das hat der Mann mit der Nr. 10
nicht verdient! Bomico, von schlechtem Gewissen geplagt,
sorgt jetzt für eine weitere Matthäus ierung. Als Grundlage
fürs neue »Super Soccer« dient das in Ausgabe 1 0/94 gete-
Mit deutschen Teams
Aufstellung mehr Spaß
Vorher - nachher: Das Vorbild
Manchester United...
...und die neue Grafik-Perspekti
bei Super- Lothar
lisches Bayern- Abwehrverhal-
i: Einer liegt, zwei schlafen und
hör kriegt eine Deprc-
stete »Manchester United Pre-
mier League Champions«.
Lediglich zwei Änderungen fal-
len ins Gewicht: Zum einen wur-
den alle Mannschaften und Spie-
lernamen von der Bundes- bis
zur Oberliga komplett eingedeutscht. Zum anderen wird das
Geschehen nicht mehr flach aus der Vogelperspektive, son-
dern von schräg-oben gezeigt. Ähnlichkeiten zur Perspektive
von »FIFA Soccer« sind sicher nicht unbeabsichtigt.
Der neue Lothar spielt sich trotz dieser kosmetischen Korrek-
turen genauso wie die Manchester-Vorlage. Das schnelle
Action -Gekicke nutzt nur einen Feuerknopf aus; das Anbrin-
gen vollendeter Pässe und gut dosierter Schüsse ist entspre-
chend hakelig. Für die Langzeit-Motivation nicht unwichtig ist
der Liga-Modus: Spielen Sie die
Bundesliga oder eine selbstge-
schnitzte Gruppe durch. Jeder
Kicker hat bestimmte Stärken und
Schwächen; Leistungsträger kön-
nen durch Verletzungen und
Sperren ausfallen. Neben der
Joystick-Action ist deshalb auch
ein wenig Trainer-Feinfühligkeit
bei der Aufstellung gefragt, (hl)
Wir können es Bomico nicht
verdenken: Um die Lothar-
Lizenz auszuweiden, wird
nach der letztjährigen Kata-
strophe jetzt ein {gottlob bes-
seres) Programm nachgescho-
ben. Wer sich schon vor ein
paar Wochen Manchester Uni-
ted League Champions zuge-
legt hat, der hüte sich vor dem
Doppelkauf. Zwar ist die
schräg-oben-Perspektive
einen Hauch übersichtlicher,
aber beim Spielablauf hat sich
nichts geändert.
Recht kurzweilig kann es
durchaus zugehen. An Torsze-
nen herrscht kein Mangel, der
Kick-and-Rush-Charme funk-
tioniert ganz gut und zumin-
dest kurzfristig hat man sei-
nen Spaß. Trotz der Anbiede-
rung an die FIFA-Perspektive
kommt Lothar Zwo aber nicht
an grafisches Niveau und
Steuerungsvielfalt des großen
Rivalen heran.
Für Matthäus-Verhältnisse ein
ordentliches Programm.
Gegenüber der englischen
Version ist sogar eine Auf-
wertung drin: zwei
Extrapünktchen für die neue
Perspektive; ein weiteres für
den Atmosphäre -Bon us dank
deutscher Teams.
i(l) lolhar matlhäus super soccer
,.* 4* SM»» „,*» \W
Spiele-Typ
Herstellet
Cn.-Preis
Kapierschutz
Anleitung
Spieltext
Bedienung
Anspruch
Grafik
Sportspiel
Krisalis
DM 90,-
Deutsch; gut
Deutsch; befriedigend
Befriedigend
Für Eiüsteiger und
Fortgeschrittene
Ausreichend
Befriedigend
+W+V
Freies RAM: min. 500 KByte
Festpluttenplatz: ca. 4 MByte
Besonderheiten: Spielerisch identisch
tu Manchester League Champions,
aber mit deutschen Vereinen und
neuer Grafik-Perspektive.
Wir empfehlen: 386er
(min. 25 MHz) mit 1 MByte RAM
und Digital- Joystick.
66
grafJJL:
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J_JO,
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Fließende Animationen in Super
VGA, aber morsche Spielbarkeit:
Das Prügelduell der Roboter
setzt schnell Rost an.
W
'eihnachtszeit- Roboterzeit. Noch »Earth-
siege« und »One musl fall« ist Mirages
»Rise of the Robots« das dritte Programm in
diesem Monat, das sich mit dem Duell ver-
schiedener Blechrecken auseinandersetzt. Hier
spielt mal wieder ein Superroboter verrückt,
der sich ähnlich verwandeln kann wie
Schwarzeneggers Kontrahent in »Terminator
2«. Er riegelt eine Firma systematisch ab, um
mit weiteren Schrauben-Monstern
die Weltherrschaft zu erringen. Der
Spieler wird als Cyborg ausgesandt,
um den sogenannten Supervisor zu
vernichten.
Untermalt von brillanten Klängen
des Queen-Gitarristen Brian May
startet dos Spiel an einem Terminal
innerhalb der Firma. Sie bestimmen,
ob Sie erst einmal ein paar Runden
trainieren oder gleich die eigentli-
che Aufgabe anpacken wollen. Eini-
ge Trainingseinheiten werden nicht schaden, da die sechs ver-
schiedenen Gegner alles andere als leichte Brocken sind. Die
Steuerung des eigenen Cyborgs ist simpel: Mit dem Joystick
geht man vor und zurück, springt, duckt sich oder teilt Schlä-
ge aus. Der zweite Feuerknopf dient nur zum Abblocken von
Angriffen. Zwei schwer zu verwirklichende Spezialmanöver
stehen zur Verfügung, deren Ausführung aber meist Glücks-
sache ist. Somit bleiben nur schnelle Kicks aus dem Sprung
Unser Cyborg schlägt auf
Arbeitsro boter ein
schwerfälligen
■KU stangl
Der Samurai -Roboter gibt u
ordentlich eins auf die Mütze
oder Tritte aus der Hüfte, um die star-
ken Killerrobots auszuschalten. Wer
länger auf dem Feuerknopf bleibt,
schlägt stärker zu, ist in der Zwi-
schenzeit aber wehrlos.
Haben Sie einen Gegner nach drei,
fünf oder sieben Runden ausge-
schaltet, folgt eine SVGA-Zwi-
schen sequenz, die den weiteren Ver-
lauf der Handlung illustriert: Der Cyborg läuft durch die
Gänge, stößt irgendwann auf den nächstgrößeren Gegner
und alles beginnt von vorne.
Die Grafiken der Sptelfiguren sind dabei eine Augenweide:
Weich animiert, mit Licht- und Schatteneffekten gerendert und
durch die SVGA-Auflösung sieht alles sehr filmmäßig aus. Bei
jedem Treffer klimpert es wie in Papis Werkzeugkiste und
wenn ein schwerer Gegner springt, wackelt beim Aufprall der
Bildschirm vor Schreck. ffs)
Orks, da hat mal wieder
jemand zu lange mit »SD-Stu-
dio« rumgefummelt und dabei
das Spteldesign vergessen.
Die Grafiken von Rise of the
Robots sind mit Abstand die
besten aller Prügelprogram-
me; auch der Soundtrack von
Brian May ist erste Sahne.
Doch das Spiel selbst kann
man getrost vergessen. Die
Steuerung ist nervig ungenau,
der Cyborg zu faul, sich schnell
zu bewegen und die Stärke
der Gegner einfach unfair.
Ohne die drögen Spezial-
Manöver gibt es kein Weiter-
kommen, doch das Ausführen
derselben fällt unter die
Rubrik »Glückssache«. Man
darf nicht speichern, seinen
Cyborg aufrüsten, schnelle
Schlagfolgen abfeuern, Extras
sammeln oder im Zweispieler-
Modus mit den selben Robo-
tern kämpfen. »One must fall«
ist da spielerisch wesentlich
intelligenter.
Der Handlungsverlauf killt die
letzte Spannung: Roboter
umnteten, Animation anse-
hen, Roboter einstampfen,
usw. Da sehe ich mir lieber
»Terminator 2« an und höre
anschließend die »Back to the
Light«-CD von Brian May -
ohne störendes Beiwerk wie
lange Nachladezeiten.
a
rise of fhe robo ts
Spiele-Typ
Hersteller
Ca.-Preis
Kopierschuti
Anleitung
Spieltext
Bedienung
Anspruch
Grafik
Prügel spiel
Mirage /Time-Warner
DM 1 20,-
Englisch; befriedigend
Englisch; sehr wenig
Gut
für Ein Steiger und
Fortgeschrittene
Seht gut
Befriedigend
Freies RAM: min. 400 KByte
+ 2 MByte EMS / XMS
Festplattenplatz: -
CD-Belegung: <a. 75 MByte
Besonderheiten: Soundtrack teilwei-
se van Queen -Gilarrist Brian Moy;
Zw ei- Spieler- Modus.
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(min. 33 Mtii) mit B MByte RAM
und Digital-Joystick.
für Windows.
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Post geht ab!
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PUR!
CDR1764
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CDR2007
CDR2004
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CDR1851
V10-813
CDR2022
CDR2009
CDR1949
CDR2005
CDR1S50
CDR3000
CDR1786
CDR1755
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DM 24,95
DM19,95"
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DM49,95"
DM39,95"
DM 49,95
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DM 9,95
DM39,95"
DM 29,95
DM 9,95
DM14,95 "
DM 9,95 _
DM 79,95 _
DM 59.95
DM 39,95
DM 59,95
h Porto / Verpackung ;=£>
■
I -"rnu
CDV
4JTO21-07224-O P
ONE MST FALL
In
t I 4»cfir"
Da fliegt mir doch das Blech weg:
Prügeln Sie mit Ihrem rabiaten Robo-
ter den Kollegen die Schrauben grün
und blau.
W
arum sollen sich eigentlich immer nur Menschen die
Köpfe einschlagen? Mit Robotern geht das genauso gut,
scheppert sogar lauter und ruft nicht gleich die Bundesprüf-
stelle für jugendgefährdende Schriften auf den Plan, wenn mal
eine Schraube durch die Luft segelt oder einem Roboter das
Blech wegfliegt. Jenseits der Prügeleskapaden »Street Figh-
ter« oder dem indizierten »Mortal Kombat« darf man bei
»One must fall: 2097« sein Gegenüber zwar ordentlich ver-
dreschen, doch sitzen beide Kämpfer in den Stahlkolossen so
sicher wie in Abrahams Schoß.
Die nebensächliche Vorgeschichte: Zehn Mitarbeiter einer
Firma reißen sich darum, neuer Boß auf dem lauschigen
Außenposten Ganymed rechts vom Jupiter zu werden. Wer
alle Kollegen vermöbelt und auch den Chef der Firma win-
delweich kloppt, gewinnt. Zur Verfügung stehen zehn Robo-
Ein gelungen<
des Gegners
^EmlSI ^ Ell
Hier wird der Roboter getunt u
aufgerüstet
ter mit unterschiedli-
chen Eigenschaften
und mehreren Spezi-
alschlögen, die dem
Gegner entspre-
chend viel Energie
abziehen, aber nicht
einfach zu verwirkli-
chen sind. Wilde Joystick-Manöver und etwas Geduld müs-
sen Sie schon investieren, bis Sie alle Bewegungen perfekt
beherrschen.
Wer sich in kleinen Duellen warmgeprügelt hat, steigt in den
Wettkampf ein, der Turniere in verschiedenen Schwierig-
keitsgraden anbietet. Vor einem richtigen Kampf in einer der
fünf Arenen sollte man sich im Simulator mit den Gegnern
Die Sound-Kompleteif
fürDOS-^TWindows-
Anwerlder!,
Roaring
Live-Sound
for Music
& Games !
miroSOUNDPCNM pro: /
Der Live-Hammer lür alle Musik- und Gamefans!
"mahas Wavetable-Chip OPL 4 bringt 128 Original-Samples
He im General-MIDI-Slandard plus 47 Percussions
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Ansch lullfreudig - 7-Kanal-Stereomixer für alles, was Sound macht.
Professionell - Aufnahme und Wiedergabe simultan.
■-'-jrstützt alle wichtigen f
>ptimaler CD-ROM-Support, auch die neue IDE-Schnittstelle onboard.
Plug & Play - einslecken, einschalten, geht!
miroSOUND PCM1 pro
vertraut machen, ihre Stärken und
Schwächen auskundschaften sowie
Erfahrungspunkte sammeln. Fühlen
Sie sich stark genug, treten Sie gegen
den nächsten Kollegen vor Ihnen an.
Je weniger Schläge Sie abbekom-
men, desto früher darf die Werkstatt-
Crew nach Hause - und Sie haber
Preisgeld für nette Extras wie stärkere
Rüstungen oder einen schlagkraftigeren Arm übrig. Ein paar
Trainingseinheiten im Fitneßcenter nebenan schaden auch
nicht, so daß Sie es mit anfänglich überlegenen Gegnern auf-
nehmen können. Wer aber statt der Farbe gleich das ganze
Nach einem siegreichen Kampf gibt's lobende
Worte der Report«
Robotermodell wechseln will, muß spa-
ren und auf die kosten intensiven Extras
verzichten. Das Startvehikel ist zwar
nicht übel, doch andere Blechkisten
besitzen schnuffige Dreingaben wie
Flammenwerfer oder Elektroschocker.
Wollen Sie Ihrem besten Freund mal so
richtig eine reinhauen? Bitte sehr: Mit
Joystick oder Keyboard ist das kein Pro-
blem, auch im Wettkampf-Modus darf zu zweit gegeneinan-
der gefightet werden. (fs)
mm stand
Heilig's Blechle, das fröhlich«
Zerdeppern der abgefahren
aussehenden Roboter hat für
ein Prügelspiel unerwartet viel
Tiefgang. Die Idee mit den
Preisgeldern zum Aufmotzen
des eigenen Roboters, um
auch die stärksten Gegner zu
besiegen, fordert sogar etwas
taktisches Geschick.
Die Steuerung ist hervorra-
gend gelungen und spricht
exakt an, sogar die zahlrei-
chen Finishing-Moves sind mit
ein wenig Übung gut zu
beherrschen. Kleine Gags wie
die Schmähsprüche vor und
die Auswertung nach den
Kämpfen lockern die Atmo-
sphäre auf.
Wenngleich die Grafik beim
direkten Konkurrenten Rise of
the Robots deutlich besser ist,
spricht mkh One must fall
wesentlich mehr an. Mit flot-
ten Techno-Sounds, zehn ver-
schiedenen Robotern, knacki-
gen Gegnern und dem stetig
ansteigenden Schwierigkeits-
grad macht es einfach Spaß.
one must fäll: 2097
m
+
Spiele-Typ
Prügelspiel
Freies RAM: min. 540 KByte + 2
Hersteller
Co.-Preis
Epic Megagames
DM 70-
Festplattenplatz: ca. 14 MByte
K ' h *
Besonderheiten: Turnier- und Zwei-
spieler-Modus; Shareware-Vers ion
Anleitung
Deutsch; gut
erhältlich.
Spielte it
Deutsch; gut
Bedien um
Gut
(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM
Anspruch
Für Eins teiger, Fortge-
schrittene und Prelis
und Game päd.
Grafik
Befriedigend
Sound
Befriedigend
r— ~~~Y T|l ^B=
miroSOUND PCM1 pro
■ • ■
r
VIlCKUSO!'
VlViHtt'
"Vi m;i,i i
Irunswil
Wavetable-Power für Live-Sounds
Yamaha OPL 4 plus
miro-Spezialtreiber
Voller CD-ROM-Support
Profi-Studio-Software inklusive
'■ri^t^i;J^ ■'■■%*■■ -
rT . 1 : , r ~
' CREATURE SHOCK
Aus einem Alien einen Elefanten
machen: Ein bißchen Monster-
Abschießen läßt sich durch den Ein-
satz modernster Grafik-Mätzchen auf
zwei CD-ROMs verteilen.
Bildschirmfüllend läuft eine 3D-lntrosequenz ab,
die deutsche Synchronstimme von Robert Red-
ford untermalt das Geschehen; »Wir schreiben das
Jahr 21 23...«. Angesichts solcher Pracht beschleicht
einen das wärmende Gefühl, daß dieser ganze Mul-
timedia-Schnickschnack doch zu irgendwas gut ist.
Statt digitalisierter Schau-
spielerbevölkern in Grafik-
computern errechnete Ak-
teure das Szenario von
»Creature Shock«. Das
gibt gerade die richtige
Mischung aus Realismus
und SF-Touch; verschiede-
ne Einstellungen und raffi-
nierte Schnitte runden das kleine Heimkino ab.
Doch Creature Shock ist nicht nur eine Ansammlung von
Animationsschnipseln, sondern das neue Spiel von Englands
renommiertem Programmierteam Argonaut, das uns Klassi-
ker wie »Starglider« (Amiga/ST) oder »Starwing« (Super
Nintendo) bescherte. Vom neuen Action-Wonneproppen,
der sich auf zwei CD-ROMs breit macht, geistern seit Mona-
ten appetitliche Bilder durch die Presselandschaft. Jetzt kann
auf heimischen PCs endlich der Start Richtung Saturn erfol-
gen, wo ein Raumschiff der Erdflotte auf mysteriöse Weise
verschwand. Bei Ihrer Nachforschung entdecken Sie ein
havariertes Alien-Schiff und müssen sich am Ende mit einem
außerirdischen »Wir haben Menschen zum Fressen gerne«-
Kommando auseinandersetzen.
Die Vergnügungsreise ist in fünf Kapitel aufgeteilt. In zwei
Levels steuern Sie Ihr
Raumschiff durch 3D-
Actionsequenzen und
beschießen dabei aller-
lei störendes Treibgut. In
den drei anderen
Abschnitten ist unser
Held zu Fuß unterwegs;
Sie sehen das Gesche-
hen aus der Sicht der
Spielfigur. Erst wenn
eines der umfangreichen
Kapitel geschafft ist, ver-
Level 1: Auf der A8 Richtung i , j -
Saturn s ind ein paar wild bal- merkt das Programm
lernde Geisterschiffe unterwegs. den Fortschritt auf Fest-
Es ist blau, es ist krabbelig, es versperrt uns den Weg:
Finden Sie den schwachen Punkt dieses Monsters und
zielen Sie gut!
platte und Sie dürfen den Abschnitt in Zukunft
überspringen. Scheitert man inmitten eines Kapi-
tels, geht's wieder an dessen Beginn zurück - belie-
biges Speichern isr nicht vorgesehen.
In den Weltraum- Abschnitten sehen Sie Ihr Schiff von hin
ten und steuern es mit der Maus über den Bildschirm
Beschleunigt wird automatisch, bremsen ist nicht vorgese-
hen und der linke Mausknopf mutiert zum Dauerfeuerspen
der. Minimal komplexer ist die Steuerung in den Per-Pedes-
Lenhari
Das ist so ziemlich das erste
CD-ROM- Spiel, bei dem mir die
deutsche Sprachausgabe bes-
ser gefällt als die englische.
Das Heer von Synchron- Profis,
das sich Virgin fürs deutsche
Creature Shock leistete, ist sein
Geld wert. Die schicken Zwi-
schen- Animationen gewinnen
durch die Vertonung unge-
mein an Atmosphäre.
Doch sobald es interaktiv
wird, sinkt bei Creature Shock
das Stimmungsbarometer
kräftig ab. Die einleitende
Raumschiff-Ballersequenz ist
für einen Einstiegslevel zu lang
und zu schwierig, zumal sich
der Sternenkreuzer mit der
Maus schwammig steuert wie
ein Golf mit abgefahrenen
Sommerreifen inmitten der
Poinger Eistundra.
Ich hoffe, daß da nicht schon
allzuviele Leute die Maus ins
Korn werfen, denn das an-
schließende SD-Rumlaufkapi-
tel ist technisch beeindruckend
und spielerisch zumindest
etwas intelligenter. Zwar
reduziert sich der Anspruch
aufs Richtungfestlegen und
gezielte Ballern, aber das Aus-
kla
Mo
Sc hwaeh stellen in Verbindung
mit der flotten Optik kann
kurzfristig motivieren.
Zwischen den Alien- Attacken
ist nicht viel los. Schön auf-
passen, daß man keine Kreu-
zung mit Abzweigungen ver-
säumt, aber ansonsten klickt
sich der kleine Astronaut
etwas schläfrig durch das Inte-
rieur der Alien-Einrichtungen.
Hat da jemand die Möbel
gepfändet?
Da 5 F ade nk reu zge schwenke
macht solange Spaß, bis man
die meisten Monster mal per-
sönlich kennengelernt hat.
Dann verkommt Creature
Shock aber zur Langatmigkeit
- so viele CDs, so wenig Ab-
wechslung.
Ein Spiel wie ein Urlaubsfilm:
Man guckt's sich zwei, drei
Mal ausgesprochen gerne an,
doch dann setzt das Teil rasch
Staub im Regal an.
Level 2: Das erste Kor-
ridorsystem, die ersten
Monster. Frohes Zielen
mit dem Fadenkreuz.
Etappen. Hier läßt sich zumindest die Morschrichtung
Stückchen für Stückchen bestimmen, indem man den Cur-
sor nach vorne (geradeaus gehen) oder zur Seite (drehen)
steuert und klickt. In erster Linie kommt es drauf an, ohne
größere Orientierungsprobleme durch alle Abschnitte der
Gänge und Tunnels zu spazieren. Gibt's was zum Bekämp-
fen, verwandelt sich der Mauszeiger automatisch in ein
Fadenkreuz. Mit dem linken Feuerknopf wird geschossen;
mit dem rechten verteidigt. Die meisten Monster sind nur an
bestimmten Punkten verwundbar, die man ebenso heraus-
bekommen muß wie die Angriffsintervalle. Wer nicht im rich-
tigen Moment den Defensiv- Kl ick schafft, verliert Lebens-
energie. Am unteren Bildrand informieren drei Anzeigen
über eigene Kraftreserven, die verbleibende Stärke beim
Gegner und den Ladezustand unserer Raumanzugsysteme.
Dauerfeuer und Verteidigungsschild lassen diesen Energie-
pegel auf Null sinken; das Aufladen geht selbständig, dau-
ert aber ein paar Sekündchen.
Die Bewegungen unseres Helden sowie sämtliche Mon-
steranimationen sind in geschmeidigem 3D vorberechnet,
werden von der CD abgespult und sehen entsprechend cool
aus. Zwischendurch gibt es zudem immer wieder kleine »Cut
Scenes«; Minifilmehen, die wichtige Ereignisse aus einer
anderen Kameraperspektive zeigen.
J
im Wettbewerb
System Shock
Daom II
Novustorm
Crime Patrol
CREATURE SHOCK
57
Sorry, aber Namensvetter Sy-
stem Shock von Origin ist die
Intelligenzversion des Creature-
S hock- Konzepts. Zwar wirkt die
Grafik nicht gar so geschmeidig,
aber die Spiel weit ist komplexer,
man kann sich frei herumbewe-
gen, findet verschiedene Waffensysteme und löst richtige Puzz-
les - boah, ein Spiel! Wer Action pur bevorzugt, ist beim hand-
festen Doam II oder dem schicken Raumschiff-Geballer Nova-
storm auch besser aufgehoben. Selbst das spielerisch schlichte
Mouszeiger-Geschieße Crime Patrol kann Creature Shock nicht
überrunden. Crime Patrol ist zwar nicht ganz so durchgestylt
wie Argonauts 2-CD-Opus, bietet aber komprimierte Action
ohne Leerlauf in einsamen Korridoren.
Abteilung »Dinge, die uns stutzig machen«: Die deutsche
Sprachausgabe erfreut uns nur in den Zuguck-Zwischense-
quenzen. Im eigentlichen Spiel gibt's nämlich nicht viel zu
reden; olles, was sich bewegt, ist ein böses Monster und zum
Abschuß freigegeben. Puzzles finden sich auch nicht - es sei
denn Sie bezeichnen das Anklicken eines Wand-
schränkchens, in dem ein Auffrischer für Waffen- oder
Lebensenergie ruht, als geistige Ruhmestat. (hl)
Gipfel der Interaktion: Hmm, in welche Richtung gehen wir weiter?
■
creature shoch
yt*^!*^. >S # # V^
%&£%*4p
Spiele-Typ
Hersteller
Co.-Preis
Argonaut /Virgin
DM130,-
freies RAM: min. 4 MByte
Festplattenplatz: 1 bis 10 MByte
CD-Belegung: ca. 1000 MByte
Kopierschulz
Anleitung
Spieltexl
Bedienung
Grafik
Deutsch; gut
Deutsch; sehr gut
(auch deutsche Sproch-
ausgabe)
Befriedigend
Gut
Besonderheiten:
Drei Schwierigkeitsgrade. Komplett
in Deutsch, inklusive Sprachausgabe.
Wir empfehlen: 466er (min. 33 MHi)
mit B MByte RAM und Maus.
Sound
Sehr gut
r^^fc
"Vr^v?Z^H
*>
CYBERWAR
Wann ist eine Fortsetzung keine
Fortsetzung? Wenn man einfach nur
das gleiche Spiel mit mehr Farben
an den Mann zu bringen versucht.
N
achdem SCIs »Rasenmähermann« zur zweifei-
zum technisch
haften Ehre gelangt ist, von ui . .
schlechtesten Spiel 1 994 gekürt zu werden, holen aoß ^ l
die Programmierer zu einem erneuten Angriff aus.
Mit dem (inzwischen klammheimlich gestrichenen) Untertitel
»Lawnmower Man 1 .5« entwickelte man die Fortsetzung
»Cyberwar« .
Alle Nachteile des ersten Gartenpflege-CD-ROMs sollten
beseitigt werden: Mehr Farben (das Original bot derer nur
1 6 gleichzeitig - ganz wie auf dem C 64), höhere Auflösung
(damals nur 160 mal 100 Pixel - erwähnten wir schon den
C 64?) und mehr Spielwitz wurden uns versprochen.
Der Spieler schlüpft in die Rolle des guten Dr. Angelo, der als
silberner Recke den Cyberspace durchquert, um dem dum-
men Gärtner, der inzwischen Cyber-Oberbösewicht gewor-
den ist, das Handwerk zu legen, Raum um Raum, Falle um
lnm
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1*1«
1 ,^
1 1 n
r
f
•# <9U#ff Vvvw
^^Wmmjä- '
Logikrätsel mit Zeitdruck: Wie
richtige Ausgang?
03 Schneider -
ron »Cyberboogie« haben den Programmieren so gut gefallen,
zu unverändert immer wieder auf allen drei CDs auftauchen
Falle kämpft man sich an ihn heran. Etwa zehn verschiedene
Spielchen wiederholen sich dabei immer und immer wieder
in kleinen Variationen. Bei den Actionspielen ist die Interak-
tivität beschränkt: Taucht im Film eine Kurve auf, müssen Sie
rechtzeitig vorher die entsprechende Taste gedrückt haben.
Bei der Sichtung von Hindernissen ist ein Feuerknopfdruck
angesagt, sonst ist das einzige Leben sofort futsch. In den Intel-
ligenzspielen gilt es, unter Zeitdruck eine Aufgabe zu lösen.
Die Zahl 3 spielt dabei eine entscheidende Rolle: Nach jedem
Mini-Spiel teilt sich der Cybergang in drei Flure, die jeweils
zu einem anderen Abschnitt führen.
Viele Spiele sind mit denen aus dem ersten Rasenmähermann-
Programm identisch; einige wurden
modifiziert und die ganz neuen kann
man an drei Fingern abzählen.
Außerdem wurde das Programm auf
drei CDs verteilt: Erst wenn CD 1 völ-
lig durchgespielt ist, wird Nummer 2
verlangt, wobei die Scheiben aber im
wesentlichen die selben Spielelemen-
te enthalten. Innerhalb einer CD dür-
d welches ist der £ . _ . ■ ... , . .
ten nur zwei Spielstande gespeichert
werden - sonst wär's zu einfach, meinen die Programmierer.
Eine vierte CD mit dem Soundtrack für Audio-Player rundet
das nur für Doublespeed -Laufwerke geeignete Paket ab. (bs)
Nach zehnminütiger Euphorie
(»...die haben ja tatsächlich
einiges verbessert!«} entpuppt
sich Cyberwar schnell als
»Langweiler Man 1.1«. Die
»Action«- Sequenzen sind im-
mer noch so unspielbar wie
vorher. Kein Mensch mit nor-
maler Reaktionszeit kann sich
ohne stures Auswendiglernen
durch die Levels klicken. Des-
wegen gibt es nur ein einziges
Leben und weil das noch nicht
frustrierend genug ist, darf
man nur zweimal pro CD spei-
chern. Eine prima Kombina-
tion, wenn man es darauf
anlegt, mir ein Spiel möglichst
madig zu machen.
Zwar hat man in England den
256-Farben-Modus der VGA-
Karte entdeckt, aber das Wun-
der der Daten kompression ist
dort nur in Sagen und Märchen
bekannt. Trotz grober Auflö-
sung der Filmchen geht hier
nix ohne Doublespeed und
auch do gibt es unangenehme
Wartezeiten.
War's bis hier nur lästig, fühlt
sich der Tester ob ständiger
Wiederholungen spätestens
auf CD Nummer 3 persönlich
beleidigt; Trotz neuer Disk
immer wieder Cyberboogie
und Zahnrad raten; soviel Ein-
falt bringt ja nach nicht mal
das Privatfernsehen fertig -
und die meisten Szenen gab es
schon beim 16-Farben-Vor-
Der Split auf drei CDs ist also
eine Mogelpackung. Nur
unverbesserlichen Fans des
ersten Rasenmäher-Unglücks
kann dieses Spiel gefallen.
^
cybermor
Spiele-Typ
Hersteller
Cn.-Prcis
Kopier schütz
Spieltext
Bedienung
Anspruch
Grafik
Action
Seiles Curve Inleroitive
DM120,-
Deursch; ausreichend
Englisch; (deutsche
Version in Vorbereitung)
Mangelhaft
Für Fortgeschrittene
Ausreichend
Freies RAM: min. 300 KByte
+ 2 MByte EMS
Festplattenplati: ca. 1 MByte
en; Drei CD-ROMs und
eine Audio- CD; nur für Double speed-
Lout werke geeignet.
Wir empfehlen: 486er
(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM
und Digital- Joystick.
fest
Schreck laß nach
Creaturc
Shock
gs
Keep smiling:
Special Agent Barr
hat die erste
Mission erfüllt und
kann sich ein
Lächeln nicht
verkneifen
M
I it Afrika ist das so ein
I Problem. Der Papst will,
angeblich aus Zeitgründen, in
den missionierten "Entwick-
lungsländern" keine Kondome
verteilen und die großen
strienationi
l 22. Jahrhundert geht die
genauere Erforschung der
. Das besagte Zielobjekte in die heiße Phase
Es ist sicher kein feines Gefühl, vom Thron gestoßen zu
werden, aber LucasArts' "Rebe! Assault" hat lange
genug den Ton im CD-Actionspieigenre angegeben -
Zeit für den Kanzlerwechsel. Argonauts "Creature
Shock" liegt in der Gunst der Redakteure fast
einstimmig vordem Star Wars-Knaller.
Geniale Full-Screen-Animationen, die wir selbst
auf dem hartnäckigsten Single-Speeder nicht
zum Ruckein brachten, eine unübertroffene
Musikuntermalung und professionelle Sprach-
ausgabe (Robert Redford in Space) decken die Präsentationsseite
ab. Dabei fetzen Animationen über den Bildschirm, die gestandene
Computergrafiker in ihre SGI beißen lassen und trotzdem "nur" mit
Autodesks 3D-Studio auf die Beine gestellt wurden. So ist Kapitän
Sumoki die mit Abstand bestanimierte Dame auf Computermonito-
ren und die Unmengen Monster gehören zu den genialsten
(und schrecklichsten) Aliens, die je das Licht eines CD-Lasers
erblickten. Würde Gigers Original-Alien einem der Obermotze aus
Creature Shock gegenübertreten, hätte auch dies ohne Zweifel die
Säure-Hosen voll. Doch nicht nur grafisch und soundtechnisch wird
der Spieler zugeknallt; Die genial designten Irrgärten entblößen
auch nach dem zehnten Spiel neue Räume, Wege und erschrecken-
derweise auch Monster, die gigantisch schaurige Atmosphäre
setzt dem Ganzen noch die Krone auf Allein die beiden Fluglevels
sind nicht des Amors güldener Pfeil und machen unübersehbar
auf die Argonaut-Vergangenheit aufmerksam. Während sich das
erste Level noch vernünftig spielt und nach Eingewöhnen Spaß
bringt, baut vor allem die Fiugmission auf Tethys ab und kann auch
technisch nicht überzeugen. Die nächsten zwei Level entschädigen
aber mehr als genug und lassen ietztendlich keinen Zweifel an der
Güte des Spiels: Der wohl beste Actionknüller zu Weihnachten.
3 Kollegen von
ier Erde genauestens ab -
allein mit dem Schiff, das für
den beringten Saturn verant-
wortlich ist, gibt es Probleme.
Die UNS Amazon sollte dabei
lediglich dem Saturnmond
kurzerhand die
Amazon, und Frau
Sumoki setzt, verzweifelt auf
Rettung hoffend, noch eine
Funkboje ins All und ent-
schwindet alsdann mitsamt
Schiff und 257 tiefgekühlten
Besatzungsmitgliedern im le-
benden Asteroiden.
Hunderte Zwischensequenzen
bereichern das Spielgeschehen
Ganz unten eine Levelstatistik.
> NOVASTORM
Psygnosis ist gut in
Schuß: Nach dem
Blutbahn-Flop »Micro-
cosm« bietet das neue
3D-Geballer eine
gewaltige Steigerung.
Die vielzitierte »Spiel-
hallen-Qualität«
erreicht »Novastorm«
leicht und locker.
Sfi n manchen Tagen ist man ein
■^kfach nicht in der Stim-
mung für Umwege. Da
erinnert die 200-Seiten-
Anleitung des neuen Stra-
tegiespiels fatal an den
letzten Behördengang und
das frische Windows-
Adventure hat mehr Menü-
punkte ats eine Textverar-
beitung. Doch dann kommt
dieses Silberscheibchen
des Weges: Es will nicht
installiert werden, schrap-
pelf keine Datenberge auf
1 Der Erfolg eines Duells mit
dem Obergegner wird mit
individuellen Zwischen -Ani-
mationen veranschaulicht
s Extra schwebt in der Mitte des Bildschirms. Sammeln
m Zugriff auf bessere Waffensysteme zu erhalten.
die Festplatte, sondern legt gleich las. Das Prinzip kapiert man
auch ohne einen müden Blick ins Handbuch, der Spielfluß ist
geschwind und bei einem ordinären Doublespeed- Laufwerk
muß man keine einzige nervige Wartepause erdulden. Ach
ja, Spaß macht das gute Stück auch noch...
»Novastorm« hieß in der Entwicklungsphase mal »Scavenger
4«. Das Raumschiff, daß Sie durch 1 6 Abschnitte steuern, trägt
immer noch diesen Namen. Als Titel für das ganze Produkt
hatte die Bezeichnung wohl zu viele Irritationen ausgelöst (»Und
wo kann ich Scavenger 3 kaufen?«). Doch Namen sind Schall
und Rauch; Hintergrundstorys sowieso (Friedliche Weltraum-
kolonisten werden von Robotern bedroht; nur der einsame
Superpilot im Scavenger- Prototyp kann das Blatt wenden).
Wir steuern ein putziges kleines Raumschiff, das in kühnem
3D über verschiedene Planeten rast. Die schwindelerregend
gutaussehenden Hintergrundbilder werden als »Film« von der
CD abgespielt. Die Flugrichtung
können Sie deshalb nicht frei
wählen, aber immerhin die Positi-
on Ihres Schiffs auf dem Bildschirm.
Das ist auch bitter nötig, wenn man
nicht mit den Schüssen der heran-
zischenden Angriffsformationen
Bekanntschaft machen oder den
Kotflügel an einem Felsen abschmir-
geln will. Zwar bleibt Ihnen dann der demütigende Besuch in
einer typischen Kfz -Vertragswerkstatt erspart, aber jede Kol-
lision kostet sofort ein paar Striche auf dem Energiebasen.
Wenn Balken leer, dann Raumschiff rutsch - je nach einge-
stellter Bildschirmlebenzahl lagern drei, fünf oder sieben Schif-
fe auf Ihrem Konto. Ferner stehen zwei Schwierigkeitsgrade
zur Wahl, doch kann der Spielstand nicht gespeichert wer-
den. Nach dem Verlust aller Leben geht's zum Anfang zurück;
lenhardt
Die Duelle mit den Superrobotern am Ende jeder Flugetappe gehöi
grafischen Höhepunkten von Novastorm
Stellt das Ding in eine Spiel-
halle, baut ein Sperrholz-
gehäuse drumrum und schon
werden die Leute begeistert
Markstücke einwerfen. Nova-
storm ist ein richtig schon fetz-
iger Arcade-Kracher mit dop-
peltem »Kazung!« -Faktor und
prima Technik. Grafik und
Sound sind so appetitlich, daß
man einfach drauflosspielen
muß. Das Extrakauf-System
motiviert zum gründlichen
Abrasieren der gegnerischen
Angriffswellen; die kurzen,
aber edlen Cut Seen es sargen
zusätzlich für Stimmung.
In höheren Levels reduziert sich
der spielerische Anspruch lei-
der auf blindes Ausweichen bei
stetem Dauerfeuer: Die Summe
an Gegnerr
Geschossen
und eigenen
lullt den Bild-
schirm so sehr zu, daß von
gezieltem Geballer kaum mehr
die Rede sein kann. Lediglich
die heftigen Obergegner nöti-
gen zu ein bißchen Taktik, bis
sie (endlich) weggeputzt sind.
Daß man immer ganz van
vorne beginnen muß, ist ärger-
lich. Zumindest für die vier
Hauptwelten hätten Paßwör-
ter nicht geschadet.
Läßt man diese Kritikpunkte
außen vor, ist Novastorm ein
höchst schnittiges Edelgebal-
ler. Kein strategischer
Anspruch, keine Simulations-
Spurenelemente, sondern ein-
fach Action pur auf höchstem
technischen Niveau.
gute Sternen kämpfer dürfen
sich mit einem Eintrag in der
High -Score* Liste trösten.
Button 1 löst Dauerfeuersal-
ven aus; mit dem zweiten
Feuerknopf aktivieren Sie
eine von wenigen Smart
Bombs, die alle sichtbaren
Gegner wegputzen. Das
Abservieren ganzer Forma-
tionen wird in der Regel mit
einem auftauchenden Bonus-
Symbol belohnt. DieGoodies
in den Varianten Gold, Sil-
ber und Bronze sollten Sie
unbedingt aufsammeln. Sie
erhöhen den Wert des Waf-
feneinkaufs- Kontos am unte-
ren Bildrand. Ist genug Bares an Bord für den gewünschten
Upgrade, genügt ein geschwinder Tastendruck. Aus der
Standardkanone wird ein Doppel- oder Dreifachschuß;
zusätzlich locken Orbiter und Wingmen (mitballernde Beglei-
ter) oder Dronen (umkreisen schützend Ihr Schiff). Wer beson-
ders lange spart, erhält die automatisch zielende Homing Mis-
sile, einen Schutzschild oder zusätzliche Smart Bombs.
In den vier Welten gibt es jeweils vier Abschnitte, an deren
Ende wiederum je ein Obergegner auf Sie lauert. Die impo-
Sehr gute Animationen und mitreißende!
daß die Story spannend vermittelt wird
uiettbemerb
Magic Ca r per
Rebel As Soul t
NOVASTORM
Micro cos m
Delta V
92
91
78
54
46
Psygnosis' Ballerspiel- Vorgätv
ger Microcosm war sowohl gra-
fisch als auch inhaltlich eine Enl-
täuschung. Mit Novastori
gelang ein Riesenschritt noch
vorne in punkto Spielbarkeit;
Bestnoten für Grafik und Sound
inklusive. An das ehrwürdige Rebel Assault kommt man aber
nicht ganz heran, denn der Hit von LucasArts bietet mehr
Abwechslung, spielerische Tiefe und PaSwart-Komfort.
Anspruchsvolles 3D-Geballer und Strategie vermischt das bril-
lante Magic Carpet, während New World mit Delta V konfuse
3D-Action auf Pfui-Bäh-Niveau ablieferte.
Versteckter Gag: In einem Bonus-Level schießen
wir mit Tomaten auf monströse Kuschelhasen
santen Megaroboter müssen
durch eine Reihe von Treffern
zerlegt werden; eine Scha-
densanzeige informiert über
den Zustand des Gegners.
Am Ende aller heroischen
Siege wartet schließlich der
Endkampf gegen den ultimativen Supergegner Scarab. Der
Weg dorthin führt durch ein Asteroiden feld und die Raum-
flotte der randalierenden Roboter. Wichtigste Taktik: Immer
schön munter in Bewegung bleiben, um die Zielerfassung der
Angreifer zu irritieren.
Für die schnittige Präsentation sorgt nicht nur der grafisch
höchst spektakuläre Introfilm. Auch ein wummernd -bedrohli-
cher Soundtrack, Sprachausgabe und immer wieder kurz ein-
gestreute Cut Scenes powern die Atmosphäre auf. Erfolgser
lebnisse wie das Ausschalten eines Obergegners werden mit
kurzen Animations-Zuckerstückchen belohnt; wer schnell zu
weiteren Actiontaten schreiten will, bricht die Vorführungen
per Tastendruck ab. (hl)
novasTorm
la.
>*•
Spiele-Typ
Actionspiel
Freies RAM: min. 4 MByte
Hersteller
Psygnosis
Fest plattenplatz: -
Co.-Preis
DM 90,-
CD-Belegung: ca. 490 MByte
Kopier seh
itz -
Besonderheiten: Zwei Schwierig-
: Anleitung
Deutsch; befriedigend
keitsgrade. High- Sc o res werden
Spieltexl
Deutsch; gut (mit engli-
gespeichert.
scher Sprochausgabe)
Wir empfehlen: 486er
Bedienung
Befriedigend
(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM
1 Anspruch
Für Fortgeschrittene unc
und Digital- Joystick.
Profis
■^
Grafik
Sehr gut
\ \ 1 ^^^
1 Sound
Sehr gut
r^-^-^^B
■^■ä 78 Sr
EARTH SIEGE
Mit gewetztem Schraubenzie-
her und blankem Büchsenöff-
ner retten Sie wieder einmal
die Menschheit: In Earthsiege
prallen tonnenschwere Robo-
ter aufeinander.
Der Daten-Highway gibt Vollgas, ver-
netzt und verkabelt sind wir sowieso
alle und irgendwann gibt es sogar eine
echte künstliche Intelligenz namens Cybrid,
die sich selbst reproduziert und lernfähig
ist. Natürlich kommen
unsere Militärs auf keinen
dümmeren Gedanken, als
die Cybrids für ihre Zwecke
zu mißbrauchen. Sie las-
sen riesige Roboter bauen,
die dank der künstlichen
Intelligenz fast unüber-
windliche Kampfmaschi-
nen sind. Immer mehr Fir-
men mischen in dem Ren- Mission ein
nen um die beste Maschine
mit, aus kleinen Konkurrenzkämpfen wird ein Atomkrieg. Die
Cybrids in den »Herc« genannten Robotern wenden sich
gegen die Menschen, die mit ähnlichen Kolossen zurück-
schlagen.
in diesem Szenario mischen Sie bei »Earthsiege« kräftig mit.
Als Pilot eines Hercs und Kommandant einer kleinen Gruppe
führen Sie Aufträge aus, die den Sieg der Menschen über die
Maschinen herbeiführen sollen. Patrouillen, Aufklärungs-
einsätze, Rettungmissionen und Angriffe stehen auf der Tages-
ordnung, immer mit dem Druck im Rücken, möglichstviel wert-
volles Material von den Geg-
nern zu erbeuten, um die
wenigen eigenen Hercs zu
reparieren oder sogar neue
zu bauen.
Hat man Ihnen einen Auftrog
erteilt, wird in der Service-
halle Ihr Roboter bewaffnet.
Je nach Spielstand wählen
Sie eines von bis zu acht
Blechmonstern und bestücken
es liebevoll mit netten Spielereien wie großkalibrigen Ma-
schinengewehren und Lasern, Raketenwerfern und Stör-
sendern. Prinzipiell gilt: Je größer ein Herc, desto besser
bewaffnet und gepanzert ist er; dafür sind die kleinen Robo-
ter schneller und wendiger.
Unser Koloß
gleich zwei Gegni
unter Dauerfeuer
In der Service-Halle gib) es viele schlagkräf-
tige Waffen für unseren Herc
Dann geht es auch schon los. Ihr Herc wird an die
Erdoberfläche befördert und Sie sehen über die Cock-
pit-Instrumente hinweg die zerstörte Landschaft. Der
Herc wird mit zwei Joysticks oder einer Kombination
aus einem Joystick und der Tastatur gesteuert. Mit dem
einen steuert man die Bewegung des Körpers, mit dem
anderen die Kuppel, in der Sie sitzen. Diese Art der
Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, doch mit etwas
Übung funktioniert das Laufen in eine Richtung und Feuern in
eine andere ziemlich gut.
Im Cockpit informieren Sie Instrumente über den Zustand des
eigenen Roboters, Radarschirme verraten, wo sich Gegner
aufhalten und mit dem Funkgerät instruieren Sie Ihre Mann-
schaft. Die Gefährten antworten sogar per Sprachausgabe,
falls Sie das separat erhältliche Speech-Pack installiert haben.
Ihre Waffen werden nicht nur einzeln abgefeuert, sondern
sind in der Reihenfolge beliebig einstellbar, so daß Sie Ihren
Lasern eine kleine Verschnaufpause gönnen sollten und
währenddessen den Gegner liebevoll mit dem Partikel -Strah-
ler bearbeiten.
im Wettbewerb
Doom 2 - Heil on Earlh
EARTHSIEGE
Xenobols
Armored f ist
74
Einziger direkter Konkurrent der
flotten Roboterhatz Earthsiege ist
das eineinhalb Jahre alte Xeno-
bots. Dem fehlt die leichte Zu-
gänglichkert und der packende
Actionpart, dafür ist es für Stra-
tegietüftler interessanter. Nova- '
logics Panzer- Simulation Armored Fist ist trotz vieler Missionen
eintöniger. Armour Geddon, der verunglückte Genre-Mix aus
Action, Strategie und Simulation von Psygnosis, kommt an kei-
nen der Konkurrenten heran. Zu bescheiden sind Spiel witz und
Steuerung. Und wer auf 3D-Action pur ohne allzu viele strate-
gische Tiefen erpicht ist, ballert sich am besten durch die Laby-
rinthe von Doom 2.
Zwar sieht jedes Cockpit der acht Roboter anders
Eine kleine Markierung über dem Kompaß hilft, nicht vom
rechten Weg abzukommen und alle Punkte auf der taktischen
Karte in der richtigen Reihen folge abzuklappern. Greifen meh-
rere Hercs Ihre Truppe an, weisen Sie den Kollegen Ziele zu
und kümmern sich selbst um den Rest - natürlich alles in Echt-
zeit. Eine automatische Zielausrichtung hilft dabei, doch meist
müssen Sie das Zielen von Hand übernehmen - die Gegner
wuseln ziemlich schnell um Ihren Herc herum. Sind Sie allen
Widrigkeiten zum Trotz doch heil in die Basis zurückgekehrt,
erwartet Sie ein Monteur, der meist beklagt, wie zerschunden
Ihr Herc wieder aussieht. Anschließend geht es zum Kom-
mandanten, der die Mission bewertet und oft bissige Kritik
jedem alle Elemente enthalten
Neben der Erfüllung der Mis-
sion sollte das Hauptaugen-
merk auf der Beschaffung von
Rohmaterial und neuen Waf-
fen liegen.
Alle Roboter sind detailliert
aus Polygonen dargestellt
und ab einer gewissen Nähe
mit Texturen verziert. Auch
der Boden ist mit Grafiken »tapeziert«, die Steppe, Eis oder
Wüste darstellen sollen. Hin und wieder ragen Gebäude oder
Berge aus dem flachen Boden, die eher trostlos aussehen,
dafür aber als Deckung dienen.
Auf langsameren Computern sorgt das Reduzieren der gra-
fischen Details für mehr Geschwindigkeit, denn wenn vier oder
mehr Roboter aufeinander treffen, wird's leicht rucklig.
Der Schwierigkeitsgrad von Earthsiege ist nicht von schlech-
ten Eltern und sorgt für tausend Tode, bis man sich endlich
mit der Steuerung vertraut gemacht hat. Gemeinerweise darf
man während bestimmter Kampagnen nur dreimal speichern
und sollte daher gut überlegen, wann man riskiert, einen
schweren Einsatz ohne Backup anzutreten. (fs)
TTiTril sLartol
Wenn sich Ihre einzige Bezie-
hung zu Blechbüchsen bislang
auf das Mittagessen be-
schränkte, sollten Sie Earth-
siege eine Chance geben, das
zu ändern. Die Mischung aus
Action und Strategie ist
äußerst kurzweilig und ge-
konnt in 5zene gesetzt, nur
Simulationspuristen werden
angesichts der tonnenschwe-
ren Roboter, die leichtfüßig
umherhüpfen, Schreikrämpfe
bekommen.
Acht verschiedene Roboter,
intelligente Gegner und viele
abwechslungsreiche Missio-
nen helfen über die etwas sim-
ple Grafik hinweg. Die Steue-
rung ist einer der Pluspunkte
von Earthsiege. Hat man erst
einmal kapiert, wie sich der
Roboter bewegt und daß beim
Rückwärtsgehen alles anders-
herum funktioniert, bewegt
man sich bald mit traum-
wandlerischer Sicherheit und
heizt den bösen Blechkamera-
den mächtig ein.
Da das Spiel mit einigen Tak-
tik- und Strategieetementen
gespickt ist, verkommt es nicht
zur reinen 3 D- Ballerorgie. Das
reizvolle Wirtschaften mit
erbeuteten Ressourcen und
Kommandieren der Begleiter
läßt aber nicht den schmerz-
lich vermißten Mehrspieler-
Modus vergessen, trotz intelli-
genter Gegner.
H) earthsiege
^*^<«*
Spiele-Typ
Hersteller
üj.-Preis
Kopierschult
Anleitung
Spiel lex!
Bedienung
Anspruch
Grafik
Action /Strategie
Dynamii
DM 130,-
Deutsch; gut
Englisch; mittels ch wer
Befriedigend
Für Fortgeschrittene
und Profis
Befriedigend
Befriedigend
Freies RAM: min. 4 MByte Rom
Festplattenplatz: ca. 30 MByte
(incl. Speech- Pack)
Besonderheiten:
Speech-Pack auf Diskette erhältlich;
wird bei der CD-ROM -Version auto-
matisch dabei sein.
Wir empfehlen: 486er
(min. 33 MHi) mit 8 MByte RAM und
Joystick.
THE INCREDIBLE
MACHINE 2
Sierra erfreut verhinderte Daniel Düsentriebs
mit dem um zahlreiche Elemente erweiterten
Nachfolger des Knobel-Knüllers.
Jeder kennt das Klischee des verschrobenen Tüftlers, der
ständig dabei ist, möglichst komplizierte Apparaturen zu
erfinden. Dabei sind diese verwickelten Monster-Maschinen
mehr verrückter Selbstzweck als Wunderwerk zeitgenössi-
scher Technik, denn sie dienen meist nur dazu, die allerein-
fachsten Tätigkeiten zu verrichten: Eine Zeitschaltuhr löst mor-
gens einen ultrakomplexen
Vorgang aus, dessen
Ergebnis ein komplett
zubereitetes Frühstück, das
pünktliche Weckerklingeln
und tiefste Befriedigung
In der Werkstatt können Sie nach Herzenslust Gegenstände
aussuchen und plazieren
-EüBinnH-
Im Vergleich zu den Vorgän-
gerversionen fällt mir ange-
nehm auf, daß das Puzzlede-
sign stark verbessert wurde.
Es gibt vier verschiedene
Schwierigkeitsgrade und man
hat immer nur ein paar Gegen-
stände zur Auswahl, die aber
umso geschickter kombiniert
werden müssen, um das
befriedigende Erfolgserlebnis
zu erlangen.
Der Spiel 5 paß ist hoch, zumal
durch die netten Hintergrund-
grafiken auch optisch mehr
geboten wird und die schwe-
reren Puzzles wirklich knifflig
sind. Die neuen Elemente wie
die Laser und Flipperteile
gefallen mir gut und die schon
vorher einfache Bedienung ist
noch um einiges verbessert
Wer nur ein bißchen Spaß an
Technikkram und Knobeln
hat, kommt bei Incredible
Mach ine 2 bestimmt auf seine
Kosten.
So sieht ein Puzzle am Anfang aus. Links sehen
Sie die Kontrol leiste.
Die Maschine in Aktion: Die herunterrollende
Flipperkugel hat die Taschenlampe einge-
schaltet. Durch den Elektromotor wird am Seil
gezagen, das den Streichholzmechanismus
auslost.
über das eigene
Machwerk ist.
Unerfüllte Wünsche
nach Höllenmaschi-
nen dieser Art ließen
sich seil »The Incre-
dible Machine«
zumindest auf dem
heimischen PC ver-
wirklichen. Normale
Gegenstände wie
Wippen, Wunderlam-
pen und Wasserkessel
konnten beliebig zu
vertracktesten Appa-
raturen kombiniert
werden, die auf
Knopfdruck in konzer-
tierter Aktion zu
bewundern waren.
Zusätzlich gab es
Puzzles und Rätsel, bei
denen man mit
beschränktem Mate-
rialeinsatz komplexe
logistische Probleme
wie etwa »Sprenge die
Rampe und befördere
die Bowlingkugel in
den Wäschekorb«
lösen mußte.
Der Stand der Technik
rückte seitdem voran,
so daß der fortge-
schrittene Ingenieur im
brandneuen »Incre-
dible Machine 2« mit
allerneuestem Spiel-
zeug hantieren darf. Wie in der Politik wird aber auch hier
der enge Schulterschluß zwischen modernster Umgebung mit
Lasertechnologie und steinzeitlich-dumpf agierenden Akteu-
ren gefordert. Der Spieler darf zusätzlich Katzen, Mäuse und
Alligatoren in die virtuelle Bildschirmwelt setzen, zusammen
mit einem kleinen Männchen, das solange in eine Richtung
läuft, bis es wo anstößt und dann wendet. Doch im Vorder-
grund stehen die etwa 100 Gegenstände und Apparaturen,
die in kinetisch und physikalisch plausibler Art und Weise mit-
einander agieren.
»The Incredible Machine 2« bekam eine aufgepeppte Benut-
zeroberfläche spendiert, die den Spieler mit deutschen Bild-
■ ',- ' V'
Der Heißluftballon ist angezündet. Die Kugel
fällt auf die Schere, die das Seil durchschnei-
det, woraufhin der Ballon entfesselt in den
Himmel aufsteigen kann.
Versand: Liegnitzer Straße 13 • 82194 Gröbenzell
Telefon: (0 81 42) 5 96 40
Telefax: (08142)5 4654
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Unser Ladenlokal in AUGSBURG
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PC Soundkarten/Zubehör
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lf , HÄNDLERANFRAGEN ERWÜNSCHT!
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...in der Kunstgate rie...
# .
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' , , S^*3_jl «|^
V
üi
...nachts im Wald...
schirmtexten und einer ausgefeil-
ten Hilfsfunktion ausführlich infor-
miert. Zusätzlich gibt es eine Art
Tutorial und den blondgewellten
Professor Tim, der Ihnen beim
Zusammenbauen assistiert. Spiel-
varianten gibt es insgesamt drei:
Den Puzzle-Knobel-Modus, bei
dem man unterschiedliche
Schwiergkeitsgrade wählen
kann, die »Werkstatt«, in der man
selber baut und ein Zwei-Spieler-
Duell. Letzteres besteht lediglich
darin, daß jeder das gleiche
Puzzle vorgesetzt bekommt und
jeweils nach ein paar Sekunden
beim Basteln abgewechselt wird.
Derjenige, der seine Maschine als
erster zum Funktionieren gebracht
hat, gewinnt.
In der Werkstatt geht es um eige-
ne Kreativität. Nach Belieben dür-
fen die Elemente plaziert, gedreht,
gestreckt und ausprobiert wer-
den. Über den Info-Knopf kann
man immer herausfinden, welche
Aktionen jedes einzelne Bauteil
auslöst und wie es aktiviert wird.
Hier stellen Sie auch Schwerkraft
und Luftdruck ein, mit denen sich
die physikalische Verhaltenswei-
se der Bastelstücke radikal ändern
läßt. Durch die umfangreiche Hin-
tergrundgrafiken-Bibliothek mot-
zen Sie Ihre Basteleien optisch auf:
Neben wild springenden Walen
finden wir hier hübsche Blumen-
tapeten und possierliches Alltag
Allerlei. Für geistige Herausfor
derung sorgt der Puzzle-Modus
Hier werden Aufgaben mit einei
genau definierten Zielvorgabe
gestellt, wie etwa »Bringen Sie die
Maus ins Mauseloch«. Zur Lösung
stehen Ihnen nur bestimmte
Gegenstände aus dem Techno-
Fundus zur Verfügung.
Durch geschicktes Kombinieren
und Plazieren versucht man der
Lösung näherzukommen und
kann durch Anklicken des Knop-
fes »Moschine starten« sein Werk
in Echtzeit ablaufen lassen. Durch
Überlegen und geschicktes Aus-
probieren kommt einem irgend-
Der Zwei-Spieler-Modus ist begrenzt unterhaltsam, da einfach
nur abgewechselt wird
wann die zündende Idee, wie die Lösung aussehen könnte.
Zur Einführung gibt es 40 Ubungspuzzles, die alle Eigen-
schaften der zahlreichen Elemente demonstrieren. Für jeden
der vier Schwierigkeitsgrade locken dann weitere 30 Rätsel
zum Lösen; macht unterm Strich 160 Runden. (mk]
J
im Wettbewerb
Die neueste Ausgabe der Incre-
dible-Reihe hängt dank Spiel-
kamfort und gekonntem Puzzle-
design den Großteil der Tüftel-
konkurrenz ab. Gegenüber dem
direkten Vorgänger Even m
Incredible Machine holten ■
die spielerischen Verbesserungen freilich in Grenzen. Wer mit
dem Chemiekasten -Charme dieser Sierra -Serie nichts anfan-
gen kann, hat mit All new World of Lemmings oder der origi-
nellen Käfer-Takti kg rubelet Battle Bugs schöne Denksport-
Alternativen.
Sattle Bugs 83
All new World of Lemmings 83
INCREDIBLE MACHINE 2 82
Even More Incredible Mnchine 82
Incredible Toons 78
lij j Nie incredible machine 2
Spiele-Typ
Hersteller
Kopier schütz
Anleitung
Spieltexl
Bedienung
Anspruch
Gruft
Sound
Denkspiel
DM 100,-
Deutsth; gut
Deutsch; gut
Sehe gul
Für Einsteigei, Fortge-
schrittene und Profis
Befriedigend
Befriedigend
Freies RAM: min. 560 KByte +
256 KByte EMS
Festplattenplalz: cn. 5 MByte
Besonderheilen: Vier Schwierig-
keitsgrade, über 100 Puzzles und
40 Übungslevels. Zwei Spieler kön-
nen abwechselnd werkeln.
Wir empfehlen: 386er
(min. 25 MHz} mit 4 MByte RAM
und Maus.
Aktiv-CD statt
Matt-Scheibe
kick off
WORLD CUP
v CHAMPIONS
Fußball - meisterlich
in Szene gesetzt.
Eine faszinierende
Multimedia-Doku-
mentation über die
Fußball-Weltmeister-
schaften von 1930
bis 1994. Alles,
was interessiert, in
Schrift, Wort und
Bild. Ein Muß für
jeden Fußball-Fan.
World Cup Champions &
Shooting Stars 1930 - 94
Kat.-Nr. 76896-40026-2
DM 79,95*
See you soon.
Im Vertrieb der
# WARCRAFT
Orks sind auch nur Men-
schen: Das Scharmützel
zwischen diesen beiden
Fantasy-Fraktionen ist der
Handlungsrahmen für ein
unverschämt spannendes
Echtzeit-Strategiespiel im
Stil von »Dune 2«.
Strategiespiele - die gibt man sich
doch vor dem Einschlafen, weil bis
zum Aufwachen ohnehin nichts auf dem
Schirm passiert...« Spätestens seit
»Dune 2« können Strategiefans selbst-
sicher auf diffamierende Bemerkungen
dieser Art reagieren. Westwoods Echt-
zeit-Taktikprogramm betrat vor knapp
zwei Jahren echtes Neuland: In annehmbarer Gra-
fik fuhren die eigenen Panzerchen nett animiert
und in Echtzeitdurch die Gegend, quittierten Befeh-
le mit kurzen Funksprüchen und beharkten fleißig
alle auftauchenden Gegner. Gleichzeitig mußtedie
eigene Basis in einfacher Sim-Gty-Manier ausge-
baut und für ständigen Rohstoff-Nachschub
gesorgt werden.
Blizzards »Warcraft« sieht auf den ersten Blick so
aus, als hätte man die Dune-2-Soldaten aus ihren Fahr-
zeugen gezogen und in Faschingskostüme gesteckt. Frap-
pierende Ähnlichkeiten lassen fast schon vermuten, daß eini-
ge Westwood -Programmierer zwischenzeitlich den Arbeit-
geber gewechselt hoben:
Kleine Männchen laufen in
Echtzeit durch die Gegend,
klären unbekanntes Gebiet
auf, bauen kleine Häuser, sor-
gen für Nachschub und zie-
hen tapfer grunzend in zahl-
Am Ende («des Szenarios wird eine Statistik
eingeblendet
reiche Pixelschlachten.
Im Fanfasyland Azeroth
herrschte unter der starken
Hand des Königs seit
Generationen Frieden.
Doch plötzlich fauchen
aus den Wäldern widerli-
che Orks auf, die mor-
dend und brandschat-
zend durch die Provinzen ziehen und sich den königlichen
Truppen als ebenbürtig erweisen. Orkhäuptling Blackhand
hat sich in den Kopf gesetzt, Schloß Stormwind Keep zu
erobern. Als Provinzkommandeur erhält man vom König die
Aufgabe, einen kleinen Stützpunkt zum Kampf gegen die
Invasoren zu errichten. So beginnt das erste von insgesamt
zwölf Szenarien, die uns schließlich bis zur schwervertei-
digten Festung der Orks fuhren wird.
Wer es aber leid ist, ständig die »Guten« gegen die »Bösen«
zu führen, kann den Spieß auch umdrehen: Zwölf weitere
Karten beschäftigen sich mit dem heldenhaften Erobe-
rungskampf der tapferen Orks gegen die schwächlichen
ettbeuierb
Beim Kampf gegen die Rebellen setzei
Wie schon das Scienee-fktion-
Spiel Dune 2, lebt Warcraft von
seiner unkomplizierten Echtzeit-
Hektik. Auch bei Rings of Medu-
sa steht der Spieler teilweise
unter Zeitdruck, die Betonung
liegt aber klar auf dem Handels-
aspekt. Master of Magic ist ein detailliertes Fantasy- Schwer-
gewicht mit Unmengen von Regeln, Truppentypen und Zau-
bersprüchen. Die Stadteroberungen von Warlords 2 machen
vor allem mit mehreren menschlichen Gegnern Spaß.
Master of Magic
84
WARCRAFT
83
Dune 2
79
Rings of Meduso Gold
74
Warlord! 2
73
Menschlein. Außer diesen beiden Kampagnen, die
sich in Bezug auf Kartenaufbau und Missionen
kaum voneinander unterscheiden, bietet Warcraft
Szenarien nach Maß: Aus verschiedenen Karten
sucht man sich ein Spielgebiet heraus und bestimmt
die Anfangsarmeen. Hier sind auch Kämpfe zwi-
schen zwei Menschen- oder Ork-Heeren möglich.
Im Spiel geht's dann einfach darum, wer als erstes
den anderen völlig vernichtet hat.
Bei den Kampagnen sind die Aufgaben differen-
zierter: Eine bestimmte Anzahl von Gebäuden soll
errichtet, ein gegnerisches Heer besiegt, Bauern
befreit oder ein Dorf niedergebrannt werden. Als
besonderen Gag gibt es spezielle Dungeon-Kar-
ten, bei denen nicht in Wäldern oder im Sumpf
gekämpft wird, sondern in unterirdischen Höhlen-
systemen. Hier besteht die Aufgabe beispielsweise darin,
einen verletzten Ritter zu finden und sicher bis zum Ausgang
zu bringen.
In den einzelnen Szenarien variiert die Anfangsstreitmacht
stark. Meist beginnt man mit einigen SchwertkämpFern ,
Bogenschützen und Bauern. Letztere sind zum einen für das
Errichten neuer Gebäude zuständig, zum andern für das
Fällen von Bäumen und Ausbeuten von Goldminen. In der
Regel verfügen wir am Anfang einer neuen Runde nur über
mehrere Farmen sowiedieeminentwichtigeTown Hall. Diese
dient zum »Herstellen« neuer Bauern, außerdem ist sie für
die Errichtung von Straßen und Festungsmauern zuständig.
Dune-2-Spieler kennen das System: Ein Produktionsgebäu-
de anklicken, woraufhin eine Kurzübersicht sowie einige
Icons erscheinen. Nach Anklicken der gewünschten Aktion
(z.B. »Bogenschützen rekrutieren«) wird diese ausgeführt,
was einige Zeit dauert. Jedes Gebäude hat einen Daseins-
zweck: Farmen produzieren Nahrung, Kasernen erlauben
das Aufstellen von Truppen, Ställe die Zucht von Pferden.
Außerdem gibt es Schmieden, Kirchen, Sägewerke und Zau-
bertürme. Bei den Orks haben die Gebäude zwar andere
Namen und Grafiken, die Eigenschaften sind aber prinzi-
piell identisch.
| langer
Während der
Schlacht fördern
die Orks uner-
müdlich neue
Rohstoff». Denn
sonst stoppt der
Nachschub und
Verluste können
nicht mehr wett-
gemacht werden.
Der Testangriff
im Südwesten
verursachte auf
beiden Seiten
hohe Verluste -
und immer noch
wird gekämpft.
3ie letzte Mine der Orks Ein »Flammensturm«
Die Town Hall des Tempels muß zerstört werden.
Der Hauptangriff
Fünf tapfere Ritter
und vier Bogen-
den fiesen Orks
den Rest geben.
Der grüne Rahmen
kennzeichnet die
angewählte Einheit.
Autsch, das war
knapp: Unser
Infanterist wird
vom feindlichen
Warlock b«harkt.
Sie suchen ein herausfordern-
des Strategie spiel, das ohne
großes Regelwerk oder Einar-
beitungszeil auskommt?
Glückwunsch, Sie haben es
gefunden! Warcraft bietet
etwas Erkundung, ein wenig
Wirtschaft, ein paar Kampf-
einheiten, viel Hektik - und in
der Summe eine Riesenporti-
on Spielspaß.
Auch wenn die Anleihen bei
Dune 2 fast schon unheimlich
sind, erweist es sich es als
eigenständiges Prograi
Die zwölf Missionen i
wohltuend
reich. Da stört es nicht son-
derlich, daß Orks und Men-
schen praktisch dieselben Auf-
gaben haben.
Leider hat Warcraft mit Dune
2 auch die dürftige Computer-
intelligenz gemein: Einzelne
Einheiten werden geschickt
gezogen, doch es fehlt dem
elektronischen Gegner an
einer vernünftigen Gesamt-
strategie. Der Zwei-Spieler-
Modus läßt dieses Manko aber
als vergessen und Nicht-Profis
nm. werden auch so eine ganze
ionen sind Weile an den Misi
echslungs- knabbern haben.
In den Minen hat
der königliche
Trupp den ver-
mißten Ritter
Lothar gefunden
O weh - die Giftwolke
hat uns voll erwischt!
Auch die Steuerung der Einheiten
folgt dem einfachen Klick-System:
Ein Bauer wird angewählt, das
»Beschaffe Rohstoff« -Icon betätigt
und danach auf das gewünschte Ziel
gezeigt. Ist dieses ein Waldstück, trippelt der Bauer dorthin,
fällt einige Bäume, trägt sie zur Town Hall und kehrt dann
an seinen Frischluft- Arbeitsplatz zurück. Diese Prozedur wie-
derholt er solange, bis er einen anderen Befehl bekommt
oder alle Bäume geFällt sind. Klickt man als Ziel eine Gold-
mine an, läuft ein ähnlicher Vorgang ab; nur wird statt Holz
jetzt Gold zur Town Hall geliefert.
Gold und Holz brauchen Sie zum Rekrutieren neuer Ein-
heiten, zur Errichtung und Reparatur von Gebäuden sowie
zum »Forschen«. Kann man anfänglich nur Farmen, Kaser-
nen und Sägewerke bauen, wird die Auswahl im Laufe des
Alle regulären Truppen typen
unten die Orks.
Nach der Szenariobe-
Schreibung wird xum
salzort hingezoomt
Spiels immer größer. Sobald
z.B. ein Sägewerk gebaut wur-
de, darf man in seiner Kaserne
zusätzlich zu den 08/15-Fuß-
soldaten auch Bogenschützen
aufstellen. Außerdem läßt sich
im Sägewerk gegen viel Gold
die Durchschlagskraft der Schüt-
zen erhöhen. In gleicher Weise
steigert man in Ställen die Ge-
schwindigkeit seiner Ritter-Ein-
heiten, bzw. in Schmieden die
Qualität von Schwertern und
Schilden. Kirchen und Türme dienen nicht nur zur Ausbil-
dung von Klerikern und Magiern, sondern auch zum Erfor-
schen neuer Zaubersprüche.
Derer gibt es auf beiden Seiten zusammen 16 verschiede-
ne, wobei sich allerdings sechs stark ähneln. Das restliche
Repertoire sorgt für Freude: Die Menschen- Kleriker heilen
Verwundete, die Orks machen aus Gefallenen untote Ske-
lette. Der Magier läßt einen Feuerregen los, der Hexer eine
Giftwolke. Weitere Sprüche sind »Unsichtbarkeil« und
»Magische Rüstung«, sowie Beschwörungen von Spinnen,
Skorpionen, Wassergeistern und Dämonen. Jeder Spruch
zehren an der Mana-Reserve der Zaubernden, die sich nur
langsam wieder auflädt.
Alle Truppen und sämtliche Gebäude verfügen über »Lebens-
energie«. Ist diese durch Wunden oder Beschädigungen
erschöpft, stirbt die Einheit, bzw. fällt dos Gebäude in sich
zusammen. Truppen haben darüber hinaus individuelle
ZWEI-SPIELER-MODUS
Geübte Strategen werden bei Warcraft schnell an die Grenzen
der Camputergegner-Intelligenz stoßen, doch zum Glück haben
die Programmierer einen Zwei -Spieler-Modus eingebaut.
Das Verbinden der beiden Rechner erfolgt problemos per
Nullmodem, Modem oder Netzwerk. Zu Beginn sucht sich jeder
der beiden Kontrahenten seine Truppen aus, die dann vom
Gegenüber bestätigt werden. Danach starten beide Spieler an
einer zufälligen Stelle mit einem kleinen Dorf.
Von jetzt an ist sich jeder selbst der Nächste, dem Gegner gönnt
man allenfalls einen hämischen Kommentar per Textnachricht.
Vor allem Hinterhalte und richtige formierte Einheiten gewin-
nen bei Zwei-Spieler-Duellen deutlich an Wichtigkeit.
lenhardt
Keine faulen Ausreden: Auch
wenn Ihnen der bloße Gedan-
ke ans Herumschieben von
Einheiten Schüttelfrost be-
schert, sollten Sie Warcraft
eine Chance geben. Der stra-
tegische Grundbelag wird
durch Siedlungsaufbau, Roh-
stoff-Rafferei und geradlinige
Bedienung zu einem süchtig
machenden Spiel e- Lee kerb is-
Die Designer haben Warcraft
nahezu perfekt austariert: Viel
Entscheidungsfreiheit, aber
nie geht der rote Faden verlo-
ren. Abwechslungsreiche Ein-
heiten, aber kein unübersicht-
liches Zumüllen mit Detail-
kram. Prickelnde Echtzeit-
Spannung, aber unangenehm
überhektisch wird's nicht.
Dune 2 hat mir seinerzeit einen
Riesenspaß gemacht. Bis
Westwood mit dem Nachfol-
ger »Command & Conquer«
fertig ist, wird sich Warcraft
von Blizzard als würdige Alter-
native auf meiner Festplatte
breit machen. Und das nicht
zuletzt wegen der Zwei-Spie-
ler-Option: Wartet nur ab,
eines Tages werde ich Ork Lan-
ger schon noch wegputzen...
Angriffs-, Verteidigungs- und Bewegungswerte: Ein Bogen-
schütze ist beispielsweise schneller als ein Fußsoldat und
kann ihn schon aus einiger Entfernung beschießen; im Nah-
kampf aber ist er chancenlos. Zu den insgesamt 1 4 Trup-
pentypen auf beiden Seiten kommen beschworene Kreaturen
und das eine oder andere Monster hinzu.
Die links oben eingeblendete Übersichtskarte zeigt jeweils
das gesamte Schlachtfeld. In ihr kann man schnell zu
bestimmten Stellen springen oder Einheiten weiter entfernte
Ziele vorgeben. Die Bedienung wird dadurch erleichtert, daß
man bis zu vier Einheiten gleichzeitig mit ein und demsel-
ben Befehl versehen kann. Auch sonst gibt es viel Komfort:
Die Spielgeschwindigkeit läßt sich von »äußerst zäh« bis
»wohnsinnig schnell« einstellen, außerdem dürfen Sie jeder-
zeit speichern.
Neben der hübsch gezeichneten Grafik gefällt vor allem die
gelungene Sounduntermalung: Alle Befehle werden mit
einem kernigen »Yes, Sir!« oder ähnlichen Ausrufen
bestätigt; als Ork-Kommandant bekommen Sie unterwürfig-
kehlige Laute zu hören. Jeder Schlag klirrt aus den Laut-
sprecherboxen, Treffer führen zu dumpfem Stöhnen, War-
craft macht damit jedem Ritterfilm Konkurrenz (la)
m
warcraft
V" 1 ?*» &&&&$*&<if
Spiele-Typ
Hersteller
Co.-Preis
Kopierschutz
Anleitung
Spieltext
Anspruch
Bedienung
Grafik
Strategie spiel
Blizzard / Inlerplay
DM 120,-
Deutsch; befriedigend
Englisch; wenig
Für Ein steig er und
Fortgeschrittene
Gut
Befriedigend
Freies RAM: min. 400 KByte +
1,5 MByte EMS
Festplattenplotz: ca. 3 MByte
CD-Belegung: ca. 70 MByte
Besonderheiten: Nullmodem- und
N eil werkun ters t ützung. Disketten-
Version in Vorbereitung.
Wir empfehlen: 386er (min. 33
MHz) mit 4 MByte RAM und Maus.
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ü
z
P
HJii H
J'JJ
Niemand hat mich lieb:
Alle Nachbarsippen
haben es sich in den
Kopf gesetzt, unser
Fantasy-Imperium zu
erobern. Die Folge:
Strategiekampf an
allen Fronten mit Mon-
sterzucht und Magie-
Da hat man jahrelang an sei-
nem Herrschaftsgebiet
gebastelt, eine riesige Festungs-
mauer sowie eine noch größere
Burg errichtet - und plötzlich
beschließen die acht umliegen-
den Klans, daß sie auch etwas
vom Reichtum abhaben wollen.
Fortan stoßen aus allen Richtun-
gen Erkundungs- und Plündertrupps der neidischen Nachbarn
auf unser in Quadranten eingeteiltes Gebiet vor. Nur Zau-
berkraft, vier Kommandeure mit ihren Monsterhorden und die
eine oder andere Falle stehen zur Verfügung, um die Bedro-
hung abzuwehren.
»Dominus« unterscheidet sich ziemlich von den üblichen Fan-
tasy- Strategiespielen: Ihre Aufgabe ist es nicht etwa, als Nach-
wuchsherrscher aus einem kleinen Dorf ein riesiges Reich zu
schmieden, sondern die bereits erlangte Macht zu verteidi-
gen. Die angreifenden Trupps werden auf einer Übersichts-
karte in Form von Fahnen und Pfeilen dargestellt. Erstere sym-
bolisieren eine gerade stattfindende Plün-
derung, letztere den Wechsel von einem
Quadranten zum anderen. Außerdem
kann man den Markierungen in etwa die
zahlenmäßige Stärke einer Horde entneh-
men. Zwischen den Klans gibt es kompli-
Die Übersichtskarte zeigt die feindlichen Truppen beweg ungei
Bei den Schlachten sieht
:haotisches Gewusel
zierte Allianz- und Abneigungsbeziehungen: Obwohl Sie der
böse Hauptfeind sind, kloppt man sich auch innerhalb der
Invasoren schar.
Glücklicherweise können Sie Spione aussenden, um Eigen-
schaften und Absichten der Eindringlinge herauszufinden.
Eine zweite Möglichkeit zur Informationsbeschaffung ist das
mehr oder weniger freundliche Ausquetschen von Gefange-
nen mit Fragen von »Könntest Du mir Deinen Rang mitteilen?«
bis »Sag mir, wie Ihr zu den Feuergeistern steht- oder stirb!«.
Nur wer die erlangten Daten richtig auswertet und seine Kräf-
te dementsprechend verteilt, hat in höheren Spielstufen eine
echte Gewinnchance.
Die Truppen unterscheiden sich
durch verschiedene Kampfwerte
wie Angriffs- oder Verteidigungs-
geschick. Obwohl die heimatlichen
Schutzregimenter relativ schwäch-
lich geraten sind, gibt es Abhilfe:
Sie holen sich aus den Gehegen bis
zu fünf Monster und kreuzen sie auf
magische Weise miteinander.
Dadurch entsteht ein neues Untier
mit hoffentlich besseren Kampfwer-
ten. So lassen sich mit etwas Rumprobieren aus feuerball-
spuckenden, aber empfindlichen »Drakes« widerstandsfähige
Superflammen werfer machen.
Zu den umkämpften Quadranten gelangen Sie durch
Anklicken auf der Übersichtskarte. Nun sucht man nach dem
örtlichen Invasorenfrupp und ruft beliebig viele eigene Mon-
ster herbei, solange der Vorrat eben reicht. Auf die Aktionen
der eigenen Streitkräfte hat man allerdings keinen Einfluß, die
Monster-Schaffung leicht
gemacht: Bis zu fünf
Untiere lassen sich kam-
10 langer
Dominus erinnert stark an
»The Horde«, ohne dessen
simplizistischen Charme oder
nette Grafik zu erreichen.
Hauptmanko des Programms
ist, daß der Einsatz der eige-
nen Monster gegen die bösen
Invasoren schlecht realisiert
wurde: Fuzzelige Monsterspri-
tes hauen einander fast unbe-
einflußbar auf die Mutze,
wobei die »Bösen« nur da-
durch zu erkennen sind, daß
sie im Gegensatz zum eigenen
Truppen-Sammelsurium fast
immer gleich aussehen. Die
Übersicht über die eigenen
Monster fällt zudem schwer,
da es on Tabellen oder Sta-
tu sbild schirmen mangelt.
Trotzdem besitzt Dominus
einen gewissen Reiz, vor allem
aufgrund seiner »Rom-kurz-
vor-dem-Untergong« -Stim-
mung: Ständig fluten neue
Horden aus den umliegenden
Wäldern und Wüsten,
während die eigenen Truppen
bereits innerhalb der Befesti-
gungen wütenden Plünderer
zu besiegen. Das Befragen von
Gefangenen ist eine nette Idee
und durch die Echtzeit artet der
Abwehrkampf teilweise in
echten Streß aus.
Truppen lassen sich nur durch vorher zusammengemischte
Zaubersprüche unterstützen. Das Kampfgeschehen betrachtet
man in zwei Zoomstufen.
Das Mischen von Magie nehmen Sie in einem speziellen Bild-
schirm vor: Verschiedene Zutaten ergeben, richtig gemixt,
machtvolle Zaubersprüche. Wenn Ihre Vorräte zur Neige
gehen, schicken Sie einige unbeschäftigte Monster auf Kräu-
tersuche. Allerdings stehen sie während des Sammeins nicht
für Kämpfe zur Verfügung. Fallen sind ein weiteres Verteidi-
gungsmittel, aber auch hier gilt: Wer keine Truppen abstellt,
kann auch keine komplexen Überraschungspakete zimmern.
Das in der Mitte des Landes gelegene Heimatschloß stellt natür-
lich den Hauptanziehungspunkt für die Invasoren dar. Auf-
grund seiner Größe ist es im Gegensatz zu den restlichen 65
Gebieten nochmals in acht Stockwerke verteilt, die einzeln
verteidigt werden können. Da das gesamte Spiel in Echtzeit
stattfindet, laufen viele Schlachten automatisch ab: Man kann
halt immer nur an einer Stelle gleichzeitig sein.
Im Hauptmenü läßt sich der gewünschte Schwierigkeitsgrad
einstellen: Beim »Serf« angefangen erhalten Sie nach oben
hin immer weniger Anfangsmonster, während die Gegner
immer stärker werden. Spätestens als »Overlord« sollte einem
dann nicht allzuviel am Land seiner Väter liegen. (Ja)
m
dominus
^/WW 1 /
Spiele-Typ
Her stellef
Ca.-Preis
Kopierschutz
Anleitung
Spieltext
Anspruch
Grafik
Strategiespiel
U. S. Gold
DM 120-
Englisch; befriedigend
Englisch; viel (deutsche
Version in Vorbereitung)
Befriedigend
Für Fortgeschrittene
und Profis
Befriedigend
Ausreichend
Freies RAM: min. 570 KByte
+ 2 MByte XMS
Festplattenplatz: ca. 30 MByte
Besonderheiten: Zoomfunktion bei
Kämpfen; Monster- und Zauber-
spruch-Mixen. Soll komplett in
Deutsch erscheinen.
Wir empfehlen: 486er
(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM
und Maus.
PC PLAYER 1/95
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ADHNAHME
Actionkrimi, garantiert nicht blei-
frei. Spielerisch schlicht, aber gra-
fisch verlockend gestaltet sich die
Streife des CD-ROM-Cops.
Ba-Ba-Banküberfall: Der Typ mit der dezenten Kopfbedei
zu den Bösen
ig gehört eindeutig
Der Chefprogrammierer bei American Laser Games hat
einen gemütlichen Job: Seit Jahr und Tag kann er die sel-
ben Routinen benutzen und muß sie nur mit neuen Videoclips
verknubbeln. Seit den Tagen des Spielhallen-Debüts mit dem
(mittlerweile indizierten) »Mad Dog McCree« sind die Titel
dieser Firma nicht über das Point-and-schieß-Prinzip hinaus-
gekommen.
Die Masche ist einfach und wurde wiederholt
für CD-ROM umgesetzt: Bildschirmfüllend
läuft ein digitalisierter Videoclip ab. Sie kön-
nen die Handlung nur durch Schüsse auf
Halunken in allen Größen und Formen beein-
flussen. Wird schnell genug geklickt, sinkt der
Bösewicht röchelnd zusammen und die Hand-
lung geht weiter. Lassen Ihre lahmen Reflexe
es zu, daß der digitalisierte Fiesling schnel-
ler schießt, wird zum »War wohl nix«-Clip
umgeschaltet. Drei Bild-
schirmleben stehen Ihnen
zur Verfügung, um die
Story voranzuschießen.
Auf dem PC dämmen neu-
zeitliche Segnungen wie
Speichern des Zwi-
schenstand oder verschie- Noeh einer Beförderung warten drt
dene Schwierigkeitsgrade sionen auf Sie
das Frust- Potential ein.
Auch bei »Crime Patrol« wird der Mauszeiger in ein Faden-
kreuz verwandelt und schon schießt man sich durch digitali-
sierte Videofilm-Szenerien. Statt Wildwest ist jetzt der rauhe
Cop-Allfag in einer US-Großstadt angesagt. Terroristen im
Warenlager, Geiselgangster im TV-Markt - die Videos wer-
den durchweg von ausgewachenen Ganovenrudeln bevölkert.
Sie haben vom Hauptmenü aus die Wahl zwischen drei sepa-
raten Handlungsästen; dazu kommt als vierte Alternative der
Besuch einer Schießbude zwecks Treffsicherheits-Optimie-
rung. Sind die Aufträge gemeistert folgt eine Beförderung und
die Konfrontation mit
weiteren Missionen.
Auf jeden Fall gilt die
Maxime »erst denken,
dann ballern«: Ver-
wandelt der kleine
Dirty Harry einen
Unschuldigen zum
Kugelfang, verliert er
sofort ein Bildschirm-
leben,
Gegenüber den Vor-
gängerspielen fällt
angenehm auf, daß
übertrieben düstere
Szenen mit schlecht erkennbaren Bewegungen
vermieden wurden. Doublespeed-Laufwerk-
Besitzer profitieren zudem von deutlich schärfe-
ren Videos. (hl)
MI.
»He, starke Brille!«. Die
Kollegin vom SWAT-
Team trainiert noch
coole Posen...
- üim
Spielerisch wärmt American
Laser von CD zu CD das selbe
Süppchen auf: Simples Maus-
klick-Geballer; nicht übertrie-
ben tiefsinnig oder komplex,
aber durchaus kurzweilig.
Crime Patrol sieht man an, daß
die Firma mit wachsendem
Erfolg immer größere Budgets
in die Videodrehs investieren
konnte. Raffinierte Kamera-
fahrten, spektakuläre Stunts,
Autoverfolgungsjagden und
abwechslungsreiche Dreharte
- hier ist mehr los als in einem
durchschnittlichen TV-Krimi.
Inhaltlich ein Offenbarungs-
eid, aber als simpler Zwi-
schendurch -Spaß kann Crime
Patrol gefallen.
Unterm Strich gibt's wegen
der besseren Videos ein
Pünktchen Aufwertung ge-
genüber Mad Dog II.
'ffi
crime patrol
wl*,,
^
f^0
Spiele-Typ
Hersteller
Cu.-Preis
Kopier «hulz
Spieltext
Anspruch
Grofik
Aclionspiel
American Laser Games
DM 120-
Englisth; ausreichend
Englisch; wenig
(ouch Sprachausgabe)
Befriedigend
Für Einstetger
Gut
Gut
Freies RAM: min. 51 2 KByte
Feslplaltenplolr: wenige Byte
CD-Belegung: ca. 500 MByte
Besonderheilen: Bessere Videogra-
fik bei Doublespeed-CD-ROMs. Drei
Schwierigkeitsgrade. Ein Spielstand
darf gespeichert werden.
Wir empfehlen: 386er
(min. 33 MHz) mit 2 MByte RAM,
Maus und Doublespeed-Laufwerk.
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glauben, das wir hier auch In Ihrem Namen, sinnvoll handeln.
Dlesbezügtkb bedanken wir um bei all unseren Kunden und
Geschäftspartnern für das In uns geieme Vertrauen und wünscJ
Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnacht slrsl
und einen guten Rutsch Ins neue Jahr
Ihr CaB&Play Team
67,95 Chrlttoph Kolumbui
79,95 Creatun Shock
36,95 Crime Patrol
t CD Cyclmania
- . DA 74.95
Oder Senilis
Erben der Erde
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29,95 Theme Park DV 74,95 Dark Fi
34,95 Tic Flghter DV 89,95 Das schwari e Auge 1 DV 64,9 5
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Teil 1 und 2
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67.95 Wlng Armada
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29.95 WWF 1
34,95 WWF 1
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Desert Strike
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47,95 DieHöhlcnwelt-Saga
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auf einer CD
CD Colonization
und Civilization
v . DV x 109 ,95 ^
t Aufpreis Im Skherbeilskarion
_y
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Der virtuelle Luftraum wird
immer enger. Mit Novalogics
neuer Simulation weichen Sie auf
den Boden aus und steuern zur
Abwechslung Kettenfahrzeuge
mit viel Knautschzone: Armored
Fist simuliert vier verschiedene
Panzertypen.
Panzereinheilen stellt sich der kalte Krieger
gerne als »gepanzerte Faust« vor: Schnell,
stabil und mit großer Feuerkraft versehen
kommt den fahrenden Särgen bei Attacken
und Gegenangriffen die tragende Rolle zu.
Moderne Stahlkolosse sind derart mit Elektro-
nik vollgestopft, daß sie preislich nicht weit
von diversen Kampfflugzeugen entfernt sind.
Deshalb läßt man sie auch nicht von irgendwelchen daher-
gelaufenen Typen befehligen, sondern nur von absoluten
Könnern - beispielsweise Ihnen.
Als Kommandant von bis zu vier Panzerzügen müssen Sie
in »Armored Fist« rund 50 Einzelschlachten in sieben Kam-
pagnen bestehen. Ein Zug besteht wiederum aus bis zu vier
Vehikeln, so daß maximal 1 6 Fahrzeuge gesteuert werden.
Zur Wahl stehen die blaue und die rote Seite, welche meist
NATO-Staaten und die frühere UdSSR symbolisieren.
Gekämpft wird aber in »regionalen« Konflikten, z.B. in der
Türkei, auf Zypern oder in der Ukraine. Jede Seite verfügt
über drei verschiedene Einheiten: Einen Kampfpanzer, einen
Schützenpanzer und einen Helikopter. Nur die
beiden verschiedenen Panzer können jeweils
direkt gesteuert werden, wobei das mitgeführte
Der M1A2 Abrami hat
entferntes Ziel zerstört
Waffenarsenal beachtlich ist: Insgesamt acht verschiedene
Raketen und Projektile warten auf ihren Einsatz, dazu kom-
men zwei Nachtsichtgeräte.
Da die Effizienz der einzelnen Waffen gegen die verschie-
denen Gegner sehr unterschiedlich ist, besteht die wichtig-
ste Aufgabe im Spiel darin, blitzschnell den adäquaten Muni-
tionstyp zu laden und abzufeuern. Ein Schützenpanzer führt
z.B. zwei SAM-Raketen gegen Helikopter mit sich, während
ein Kampfpanzer zur Verteidigung gegen Luftangriffe nur
mit seiner MG in den Himmel halten kann.
Das Kommandieren erfolgt auf drei Ebenen: In einer Art
Tabelle werden ganzen Platoons oder einzelnen Fahrzeu-
gen Mission, Aggressivitäts-
grad und Formation verord-
net. Ein Fahrzeug jedes Zugs
stellt jeweils den Anführer
dar, dem die restlichen Pan-
zer folgen. Mit Hilfe einer
vierstufig zoomenden Über-
sichtskarte erhalten die als
kleine Symbole dargestell-
ten Einheiten dann ihre
Marschbefehle. Man gibt
dem Zugführer per Maus-
klicks einen Weg vor, der an
mehreren Knotenpunkten
abzweigen kann. Da neben
den Fahrzeugtypen auch die
Ausrichtung der Geschütz-
türme und die abgefeuerten
Projektile zu sehen sind, läßt
sich das Geschehen hier gut
verfolgen. Zu guter Letzt
Die tockpitlose Sicht sargt für
größere Übersicht
Comanche
86
Earlhsiege
76
ARMORED FIST
63
Armour Geddon
46
Campaign 2
21
im Wettbewerb
Actio n vernarrte Hubschrauber-
piloten haben Comanche eh'
schon längst im Schrank stehen.
Futuristisch orientierte Komman-
danten werden sich bei Earfhsie-
ge wohl fühlen, das übersichtli-
cher und abwechslungsreicher
ist als NovaLogics neue Panzersimulation. Das halbseidene
Armour Geddon bietet einen taktischen Wischwasch aus Pan-
zer- und Jetsimulation. Schlimm wird's bei Campaign 2, das
sich gekonnt zwischen die Stühle »Simulation« und »Strate-
giespiel« in den Militarismus-Matsch setzt.
kann man natürlich auch jeden Panzer einzeln steuern, wobei
Sie gleichzeitig die Aufgaben von Fahrer und Bordschütze
übernehmen. Tapfer zuckelt man als lebendes Ziel durch die
Landschaft und versucht, den Gegner als erstes zu
beschießen. Ein halbautomatisches Zielsystem unterstützt Sie
dabei: Befindet sich ein Ziel in Sichtweite des »Laserauges«,
so läßt es sich durch Aufschalten (»Lock«) zentrieren und
dann mit großer Treffsicherheit beharken. Mehrfach getrof-
fene Panzer stoßen schwarze Rauchschwaden aus und sind
fortan unbrauchbar, Mannschaftstransporterquittieren meist
schon den ersten Treffer mit einem Totalschaden.
Gerade die Rauch- und Nebelschwaden sind eine der Stär-
ken des Programms: Sie behindern die Sicht, ohne sie aber
völlig zu blockieren. Der eigene Panzer läßt zu Verteidi-
gungszwecken Motorenqualm ab oder wirft Nebelgrana-
ten. Am schwierigsten sind Helikopter zu bekämpfen, da sie
sehr wendig sind. Die Sicht eines Panzerkommandanten ist
halt recht eingeschränkt, auch wenn sich der Geschützturm
in alle Richtungen drehen läßt. Es steht aber ein Vollbild-
modus zur Verfügung, der das Sichtfeld vergrößert.
Die Außenkamera auf den eigenen Panzer hingegen bietet
zwar nette Ansichten, ist zum ernsthaften Spielen aber nicht
zu gebrauchen. In allen drei Modi vergrößert eine Zoom-
H langer
Hat beim blitzschnellen
»Comanche« die Voxelgrafik
noch sehr gut ausgesehen,
wirkt sie bei Armored Fist recht
klobig. Außerdem kriechen
die Panzer vergleichsweise
gemächlich vor sich hin - das
ist zwar durchaus realistisch,
läßt aber die Grafik nicht rich-
tig zur Geltung kommen.
Spielerisch ist eine halbwegs
funktionierende Mischung aus
Taktik und Rumballern ange-
sagt, das Terrain erlaubt das
Anschleichen an den Gegner.
Was mich aber stört, ist die
äußerst begrenzte Auswohl
an Fahrzeugen und sonstigen
Objekten.
Es mag ja realistisch sein, daß
man im modernen Panzer-
kampf vom Gegner kaum mal
etwas sieht. Im Spielalltag
wirkt sich das aber so aus, daß
man ständig wild die »Tar-
get«-Taste drückt und losbal-
lert, sabold der Computer
automatisch auf einen Gegner
aufschaltet. Jeder zweite
Schuß ist ein Treffer, warum
da noch groß heranpirschen
oder Gegner identifizieren?
Die Kampagnen hingegen
können gefallen, auch wenn
die Missionen linear aufge-
baut sind und eine Art Rah-
menhandlung nur ansatzwei-
se eingebaut ist. Nett finde ich,
daß man in allen Schlachten
beide Seiten übernehmen,
sowie Luft- und Artillerieun-
terstützung anfordern kann.
Mit übersichtlicherer Grafik
und mehr Einheiten würde mir
Armored Fist auf jeden Fall
besser gefallen.
Auf der sc rollen de Landkarte hat
Zoom stufen zur Verfügung
funktion entfernte Ziele auf Wunsch drei-
oder zehnfach. Auch die im »Cockpit« zu
sehende Karte läßt sich vergrößern und ver-
kleinern. Ein spezielles Radargerät zeigt
außerdem sämtliche bekannte Feindobjek-
te an, inklusive »Wirkungsbereich« des
eigenen Panzers: gemeint ist das etwa 45
Grad breite Sichtfeld aus dem Geschützturm
heraus.
Interessant und knifflig wird die Steuerung
eines Panzers durch den Umstand, daß
Blick- und Fahrtrichtung nicht unbedingt
dieselben sein müssen.
Ein Szenarioeditor erlaubt das Hinzufügen
weiterer Panzer, Bäume und Ziele, wenn
auch die Landschaft selbst nicht verändert werden kann.
Allzuviele Objekte gibt es zudem nicht zu bewundern: Mit
Bunkern, Tanks und Satellitenschüsseln ist das Repertoire
schon beinahe ausgereizt. (la)
Trotz kaputter Na cht sieht
wird der Hind Helikopter
abgeschossen
(1.
armored fisr
■+ß^&
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Spiele-Typ
Hersteller
Co.-Preis
Kopier seh uti
Anleitung
Spieltext
Bedienung
Anspruch
Grafik
Simulation
Nosologie
DM120,-
Englisdi; gut
Englisch; wenig
(deutsche Version in
Vorbereitung)
Befriedigend
Für Fortgeschrittene
und Profis
Befriedigend
Befriedigend
Freies RAM: min. 520 KByte * 2,5
MByte XMS
Feitplattenplati: ca. 4 MByte
CD-Belegung: ca. 50 MByte
Besonderheiten:
Sprue haus gobe und Missionsedhor.
Deutsche Version in Vorbereitung.
Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHi)
mit 4 MByte RAM und Maus.
MjJ:\
Statt Radar und Schleudersitz
gibt es hier klapprige Dop-
peldecker und klemmende
Maschinengewehre. »Down
Patrol« will akkurates
Geschichtsbuch und Flugsi-
mulation in einem sein.
Wir haben uns am Heck der gegnerisch'
Maschine festgesetzt [Super VGA)
Es war einmal vor vielen, vielen Jah-
ren. Da wehte den tollkühnen Män-
nern in ihren fliegenden Kisten
noch der eiskalte Wind um die
Nase, versammelte sich auf letz-
terer altes Ol aus dem Motor und
war an radargesteuerte Raketen
und Nachbrenner noch gar nicht
zu denken.
Wackere Recken wie der »Rote
Baron« Manfred von Richthofen
oder Eddie Rickenbacker trugen
ihre Fehden in den Lüften aus. Sie
sahen sich als Gentlemen, die dereinst mit Schwert und Degen
fochten, mit Doppel- und Dreideckern aber ebenso gewandt
umzugehen wußten.
Obwohl der Erste Weltkrieg alles andere als romantisch war,
werden die Fliegerasse von damals immer wieder mit ver-
klärten Worten beschrieben und als wahre Helden gerühmt.
Rowan Software, die uns schon »Overlord« bescherten, haben
sich mit ihrer neuesten Flugsimulation »Dawn Patrol« voll auf
die Helden des ersten Luftkriegs verlassen und wollen aus dem
Flair der damaligen Zeit Kapital
schlagen. Doch wer argwöhnisch
plumpen Patriotismus vermutet,
wird angenehm überrascht.
Rawan hat sehr sorgfältig recher-
chiert und bringt viele interessan-
te, ideologiefreie Informationen
zu den Taktiken der damaligen
Fliegerasse und deren Privatle-
ben.
Abgesehen vom detaillierten
Drumherum bietet Dawn Patrol
nicht viel neues. Sie blättern das
»interaktive Buch« durch, stoßen
auf eine interessante historische
Begebenheit und spielen diese
entweder auf deutscher oder alli-
ierter Seite nach. Den Schwierig-
keitsgrad der Mission bestimmt man, indem Parameter wie
die Zahl der gegnerischen Flugzeuge oder deren Positionen
verändert werden. Beispielsweise übernehmen Sie die Rolle
des Roten Barons, der mit einem Flügelmann
zwei englische Bomber und deren Eskorte
angreift - oder Sie verteidigen Ihre Flug-
zeuge gegen den deutschen Angreifer. Die
Bomber stehen allerdings nicht zur Verfü-
gung und Landungen können Sie auch gleich
wieder vergessen, denn die Mission ist been-
det, wenn Sie abgestürzt sind oder per
Tastendruck das Spiel verlassen.
Grafisch merkt man Dawn Patrol deutlich an, daß es ähnli-
J ...iikncf, Der Sie* Daum Pacrol
1 Am 21. Mär; 19 1B blarlcl.cn die Deutsnlmi ihre «rufte Offensive.
I sie sich insaesamt als Fehlschba Der Tod vnn Manfred' Freiherr lun
1 Hii-hUmfen am 21. April urrr.r. rf.e ,1,-r , In, i. «■!„■., Mural einen
1 weiteren harten Schien.
1 FluH/ciiB typen in die Schlacht, aber das Ende des Krieges zeichnete
—T flf =
Qg| DER EINSATZ £2
MBi
Fokfcer-Orelüecker ©er ade
Gefecht, als er bemerkt.
.1*6 eine Camel sich
dauunstelile» will. Er
Dawn Patrol ist v
i Geschichtsbuch aufgemacht
_J
im Wettbewerb
Ein trauriges Ende eines Fliegerasses,
einmal in VGA und darunter hoch-
auflösend zu betrachten
Aces over Europe
13
Red Baron
72
Dogfight
69
DAWN PATROL
63
Overloid
S3
Rowan s fliegendes Geschichts-
buch ist trotz der relativ flotten
SVGA-Grafik nur Kanonenfutter
für Red Baron von Dynamix, der
noch wie vor besten und
abwechslungsreichsten Simulati-
on des ersten Luftkrieges. Aces
over Europe beschäftigt sich zwar mit dem Zweiten Weltkrieg,
ist aber mit vielen anspruchsvollen Missionen und realistischen
Flugzeugen erste Wahl. Wer mit seinem alten Dreidecker gerne
einmal eine moderne Phantom jagen will, ist beim Micropro-
se-Flugsimulator Dogfight gut aufgehoben. Overlord, enttäu-
schender Vorgänger von Dawn Patrol, leidet unter öden Mis-
sionen und wenig Realitätsnähe.
Birnm
Das gute alte »Red Baron« hat
gezeigt, wieviel Spaß es
macht, sich fernab vom High-
Tech 'Firlefanz der Strike Com-
manders an eine gegnerische
Maschine zu hängen und tolle
Duelle auszufechten.
Dawn Patrol geht im Gegen-
satz zu den bisherigen Pro-
grammen einen etwas ande-
ren Weg. Dos interaktive Buch,
voller gut recherchierter histo-
rischer Informationen, erlaubt
es, die damaligen Einsätze zu
verändern oder nachzuspie-
len, immer unter Bezug auf
das tatsächliche Geschehen.
So gut diese Idee im Ansatz ist:
Ein fesselndes Spiel wurde
Dawn Patrol nicht. Dazu gibt
es zu viele spielerische Män-
gel. Zwar fliegen sich die
Maschinen ordentlich, doch
schnell wird das reine Abbal-
lern irgendwelcher Gegner
langweilig - trotz der Duelle
mit Fliegerassen ä la »Red
Keine Kommunikation mit Ka-
meraden oder Feinden, keine
Bodenangriffe, Starts oder
Landungen: Dawn Patrol ist
eher für Geschichtsfans mit
leichten Flug-Ambitionen ge-
eignet als für ernsthafte Digi-
Piloten.
che 3D-Routinen wie Overlord benutzt. Die Grafik ist unter
VGA sehr flott und ab einem DX-2-50 sowie einer schnellen
Grafikkarte auch unter SVGA erträglich. Die etwas höhere
Geschwindigkeit als beim Vorgänger hat ihren Grund: Im
Gegensatz zu Overlord hat Rowan völlig auf 3D-Objekte am
Boden verzichtet. Außer Luftkämpfen gibt es nicht viel zu tun.
Dafür sind die Flugzeuge sehr detailliert und fliegen sich rela-
tiv realistisch, wenn Sie auf die diversen zuschaltbaren Hilfen
verzichten. Sollte Ihr PC die Grafikmengen nicht schnell genug
verdauen, hilft das Abschalten von Details oder das Verklei-
nern des sichtbaren Bildschirms.
Werden Ihnen die Einzelmissionen zu langweilig, starten Sie
mit einem von acht vorgefertigten Piloten eine Karriere. Durch
die unterschiedlichen Fähigkeiten der Mannen verläuft jeder
Lebensweg anders. Neben dem Videorecorder, mit dem Sie
nach einem Flug noch einmal Ihre Fehler oder tollen Leistun-
gen betrachten, gibt es zahlreiche Außenansichten Ihres Flug-
zeuges und der Gegner. Positiv fällt die Funktion »Inside Com-
bat Lock« auf, mit dem der aktuelle Gegner immer im Mittel-
punkt des Bildschirms ist und Sie Ihr Flugzeug anhand der
Tragflächen oder Hilfslinien ausrichten. (fs)
m
ton patrol
>■*"♦
Spiele-Typ
Flug Simulation
Freies RAM: min. 560 KByte
Hersteller
Rowan /Empire
Festplattenplatz: ca. 12 MByte
Cc.-Preis
DM120,-
Kapiersch
tz -
CD-ROM-Version in Vorbereitung.
Anleitung
Deutsch; gut
Spieltext
Deutsch; sehr gut
Wir empfehlen: 486er
Bedienuni
Anspruch
Befriedigend
Für Ein sleiger und
(min. 50 MHz) mit S MByte RAM,
Joystick und SVGA.
Fortgeschrittene
Grafik
Gut
/*C~\ l^^pW
Sound
Befriedigend
=u ^IsaTÄi
WIRD WAHR: p-
X
OLDTINER
o
Die Faszination der
Schnauferl hat die High-
Tech-Welt erreicht: In
»Oldtimer« bauen und
testen Sie Autos oder
amüsieren sich mit histo-
rischen Filmbeiträgen.
ol ehrlich: All die Porsches und
Ferraris heutiger Tage ver-
blassen doch angesichts der drol-
ligen Schnauferl, die vor hundert
Jahren über die schlecht befestig-
ten Straßen tuckerten. In »Old-
timer« sind Sie Chef eines Auto-
mobilwerks und versuchen, die
besten und erfolgreichsten Vehikel
zu bauen - »Rüsselsheim« läßt Vom Büro aus erreicht m
grüßen. Doch Oldtimer bietet noch einiges mehr, denn man
tritt am Steuer eigener Rennwägen gegen die Konkurrenz an
und stöbert in einem umfangreichen Videoclip- Lexikon nach
historischen Highlights.
Zu Beginn besitzen Sie je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder
weniger viel Startkapital, ein Verwaltungsgebäude und eine
Lagerhalle. Schnell sollte noch eine Forschungsabteilung ein-
gerichtetwerden, denn der kluge Schnauferl-Bauer blickt nach
vorne und will von Lieferengpässen bei Zuliefererfirmen unab-
hängig sein. Den Lagerverwalter beauftragt man, Angebote
für Bauteile einzuholen, da Sie
Lexikon Fabrikgelände Bilanz Zweigstellen Zeitung
.- — *-
Neues Spiel
Laden/Speichern
Personalbüro
:
ja nicht ewig warten wollen, bis
der Rubel rollt. Steht die For-
schungsabteilung, tüfteln die
Techniker einen Prototypen aus,
der aus den bestellten Bauteilen
gebastelt wird.
Fällt das Ergebnis zu Ihrer
Auf dieser Wiese dürfen Sie nach Herzenslust
expandie
i alle wichtigen Menüs
Zufriedenheit aus, dürfen Sie mit dem Wagen eine Testfahrt
unternehmen. Erwarten Sie aber keine spannenden Rennen
ä la »Formula One Grand Prix«, denn ein Oldtimer mit 35
km/h Spitzengeschwindigkeit ist eben kein Benetton-Ford. Als
nächstes muß eine Fertigung shalle für Ihren ersten Wagen
gebaut werden. Das kostet viel Geld und noch mehr Zeit, die
Sie für neue Forschungsprojekte nutzen sollten. Wenn die
Halle steht, werden die entsprechenden Maschinen gekauft
und eingerichtet, Facharbeiter oder Hilfskräfte heuert der
Personalchef auf Wunsch an und schließlich legen Sie noch
eine Lagerhalle fest, in der die fertigen Traumautos bis zur
Auslieferung der Käufer harren, die da kommen. In der Zwi-
schenzeit kann ein bißchen Werbung nicht schaden und auch
Ihre Vertragshändler wollen wissen, was der neue Flitzer
kosten soll und wieviel Rabatt Sie einräumen. Dann endlich
ist es soweit und die ersten Taler fließen in die Kassen.
Läuft alles wie am Schnürchen, werden Sie am Jahresende
eicht sogar im Konkurrenten kreis zum Aufsteiger des
Jahres gekürt.
Da Sie im Jahre 1 886 beginnen, dürfen Sie keine PS-
Wunder mit acht Zylindern und ähnlichem erwarten. Der
erste Wagen hat gerade mal einen einsamen Zylinder
und quält sich mit schmächtigen 5 PS über die Hügel.
Doch später sollte es Ihnen gelingen, einen Rennwagen
zu entwickeln, der mit der Konkurrenz mithalten kann.
Irgendwann nä-
hert man sich
auch der magi-
schen Schall-
mauer von 1 00
Stundenkilome-
Das Lexikon
zeig) einige
alte Filmchen
■iimFTil stanol
Komplexität hat man Oldtimer
nicht gerade mit dam
Schöpflöffel eingeflößt. Die
wirtschaftlichen Abläufe sind
für Profis leicht zu durch-
schauen und somit auf Dauer
uninteressant. Einsteiger ins
Genre der Wirtschafts Simula-
tion profitieren davon, denn
sie werden nicht von unendli-
chen Zahlenkolonnen und
Optionen erschlagen. Auch die
lockere Aufmachung zeugt
von der leichten Zugänglich-
keit.
Die Autorennen und Testfahr-
ten dienen als gelegentliche
Abwechslung und optisches
Zuckerl, nutzen sich aber
schnell ab. Sichtig spannende
Kurven kratzereien, wie man
sie aus den diversen Renn-
spielen kennt, sind die Test-
fahrten beim besten Willen
nicht.
Gelungen ist das Lexikon über
die Anfangszeit der Automo-
bile. Mit interessanten Beiträ-
gen über damals bedeutende
Designer und den rührend-
komischen Videos reizt es
immer wieder mal zum rein-
Das eigentliche Spiel reißt
keine Bäume aus, ist dem
direkten Konkurrenten »Rüs-
selsheim« ober um ein paar PS
überlegen.
REALITÄT ►
fern und peilt einen Marktanteil von 80 Prozent an. Das Spiel
endet in jedem Fall im Jahr 1 929 - außer Sie gehen vorher
Pleite, beispielsweise während des Ersten Weltkriegs, wenn
die Grenzen dicht sind und Sie im feindlichen Ausland gut-
gehende Zweigstellen besitzen. Damit das nicht passiert,
informiert im Verwaltungsgebäude das Bilanzbuch über den
Erfolg Ihres Unternehmens, so daß Sie verlustreiche Fahrzeu-
ge oder Zweigstellen schnellstmöglich abstoßen können.
Die Grafik ist typisch für eine Wirtschaftssimulation: solide,
aber wenig aufregend. Gespräche mit nett gemalten Bankiers
oder Technikern dirigieren Sie per Mausklick sowie vorgege-
benen Fragen und Antworten. Während des gesamten Spiels
dudelt eine nette Melodie vor sich hin, die sich aber wie die
Soundeffekte abschalten läßt.
Für den spielerischen Fortschritt nicht nötig, doch für ein paar
unterhaltsame Stunden guf geeignet ist das Lexikon, welches
Sie über die Geschichte der Automobile informiert. Mehrere
Stummfilme in schwarzweiß wurden mit dem typischen Rat-
tern eines Projektors unterlegt und erzählen von den ersten
Versuchen mit dampfgetriebenen Autos oder spektakulären
Rennen. Raytracing-Modelle bekannter Oldtimer und Porträts
der wichtigsten Erfinder runden diesen Programmteil ab. (fs)
oldtimer
'kL
' ♦
Spiele-Typ
Wirtschaft ssimulotion
Freies RAM: min. 4 MKByte
Festplattenplatz: ca. 3 MByte
Ca.-P.eis
DM 120-
CD-Belegung: ca. 170 MByte
Kopier seh
Besonderheiten: Lexikon mit
Anleitung
D flutsch; ausreichend
CD-Version.
Spielte«!
Deutsch; befriedigend
Wir empfehlen: 48 6er
Bedien um
Gut
(min. 33 MHi) mit 4 MByte RAM
Anspruch
Für Einsteiger
und Maus.
Grafik
Befriedigend
Sound
Befriedigend
b,J— T CO ^^— \-
_.l oder Spiel? Cyberia bringt eine einzigartige Zukunftsi
Bildschirm, realer als jemals zuvor.
ide der Zerstörung, nachdem in Jen vereisten Einä
uiumutive Werkzeug für Jen jüngsten Tag gefunden wurde - <
vergessener Zeit wurJe es als Instrument des Friedens entwicl
zum Werkzeug tödlicher Bedrohung gegen die Menschheit.
• Hochauflösende Füll Mol
• Slate-of-the-art 3D-g
ik mit lebensnaher Charakter-
nung synthetischer Schau-
• Voll digitalisierte lippensynchi
Sprach
Für CD-ROM
BOMIÜO
V
CYCLENANIA
Das macht nicht nur Easy
Ridern Spaß: Leicht zu-
gängliche rasante Motor-
rad-Action auf fünf digita-
lisierten Straßen kursen.
Das Pferd des modernen Mannes
(und der modernen Frau) ist das
Motorrad. Für Freizeitcowboys und -
girls gibt es nichts schöneres, als in
sonnenbeschienenen Landschaften
über Serpentinenpässe zu hei
Bedauerlicherweise gerät aber da:
ansonsten zuverlässige Motorrad vor-
zugsweise auf laubigen Asphalt
flächen, schneebedeckten Bergs
fraßen und regenfeuchten Feld- und
Wanderwegen ins Schleudern.
Genau rechtzeitig zu der kalten Jahreszeit, in der diese Bedin-
gungen den Unmut der Motorradfahrer wecken, bringt Acco-
lade einen Seelentröster namens »Cyclemania« heraus.
Vom CD-ROM werden Videoaufnahmen fünf israelischer
Straßenkurse angeboten, die man in diversen Rennmodi abra-
sen darf. Für ein nettes Spielchen zwischendurch wählt man
»Quick Race« und findet sich unmittelbar auf der Piste wie-
der. Wahlweise fahren Sie ein einzelnes Rennen mit Trai-
ningsfahrten und Qualifikation oder gar eine ganze Welt-
meisferschafts-Saison mit allen fünf Kursen. Je nach Fohr-
können und Temperament dürfen Schwierigkeitsgrad der
Steuerung und das Fahrvermögen der gegnerischen Fahrer
in jeweils drei Stufen abgestimmt werden.
Für ganz harte Jungs gibt es den »Aggressive« -Modus, in
dem ein Fahrstil rüpelhafter Art nicht nur erlaubt, sondern
ausdrücklich erwünscht ist. So winken schon für leichtes
Anrempeln eines Fahrerkollegen Bonuspunkte. Die höchste
Der staubige, kurvige Wüstenkurs bringt den Spieler und fünf Gegi
1
m r
*m**J£m
IM*-
Cyclemania Catalog ot
^— ^ Rating; Eng Ines ^^— J
• üp 0f .«M «.«hk S2500 1
r Tuningfreaks: Der Rennmotor mit polierten
i- und Auslaßkanälen
Punktzahl gibt es jedoch für Abdrängen mit folgendem Sturz
des Gegners. Zusätzlich scheint die Streckenabsperrung zu
schlafen, denn es drängeln Cabrios und überbreite Killertrucks
im Gegenverkehr. Die phlegmatisch dohinmümmelnden Kühe
sind für den Geübten keine große Herausforderung, eher die
unvermittelt über die Straße galoppierenden Pferde. Die Renn-
modi an sich bleiben gleich, allerdings werden auch die Mit-
fahrer hin und wieder von derartigen Querulanten zu einem
unsanften Abstieg gezwungen.
Die fünf Rennkurse sind optisch allesamt recht unterschied-
lich, wobei Cyclemania keine Simulation im Stile von »Indy
Car Racing« ist, sondern ein Actionspiel. Die digitalisierten
Kurse fahren sich im Prinzip alle gleich, variieren aber von
der Länge und der Umgebung. So findet man sich bei »Desert
Heat« offensichtlich in einer Wüste wieder, während »Forest
Shadows« eher in einer wäldlichen Region angesiedelt ist.
Der Spieler kann Gas geben, bremsen und lenken, worauf
sein Motorrad, das er von hinten sieht, entsprechend die Posi-
tion auf dem fest vorgegebenen Kursverlauf ändert. Norma-
lerweise ist eine Gangwechsel -Automatik eingeschaltet, die
aber deaktiviert werden kann. Cockpitanzeigen informieren
über Tempo, Drehzahl, Öltemperatur und verbleibende Sturz-
resistenz. Nach gut einem Dutzend Bodenberührungen sind
Zweirad und
Fahrer kaputt
und das Spiel
zu Ende.
Es gibt einen
hochauflösen-
schnelf eng und
Stürze sind häufig
BiTTiliFTül \\
Cycle
gas Actionspiel. CD rein - laden
- los. Die digitalisierte Grafik
ist ganz nett, die Strecken
sehen abwechslungsreich aus.
Bei der latent schwammigen
Steuerung ist dosiertes
Beschleunigen jedoch nicht
möglich und Gaswegnehmen
führt zu sofortigem Geschwin-
digkeitseinbruch. Es gilt die
Devise »Vollgas«, mit ruckar-
tigem Zurückziehen des Joy-
sticks vor Kurven.
Diese zugegebenermaßen
etwas unorthodoxe, brachia-
le Motorradfahr-Technik ist
nichts für Sensibelchen, führt
zu erhöhtem Joystickver-
schleiß und treibt die Rea-
litätsnähe des Spiels nicht
gerade in schwindelerregen-
de Höhen.
Die verschiedenen Motorräder
und Tuningteile sind Schnick-
schnack, da höchstens mini-
male Unterschiede bemerkbor
sind.
Der Motorradfahrer in mir
wird es sich aber nicht nehmen
lassen, hin und wieder ein
dreiründiges »Quick Rate« im
kurzweiligen »Aggrc
Modus zu fahren.
Die SVGA-Darstel-
lung sorgt für
Übersicht, läßt dos
3D-Fenster aber
empfindlich
schrumpfen
den SVGA-
Modus, bei dem
aber nur das nor-
male Bild auf ein
Viertel verkleinert
ist und drumherum der Streckenverlauf mit Fahrerpositionen
angezeigt wird. Für Dauerspielen eignet sich dies nicht, da
das Bild einfach zu klein wirkt, aber man kann sich einen
Überblick über das Fahrerfeld verschaffen. Auch die Zwei-
radschrauber kommen nicht zu kurz. Bei den Rennen darf
man sich neben dem eigentlichen Motorrad auch diverse
Zusatz- und Tuningteile aussuchen - vorausgesetzt, man hat
durch vorherige Siege genügend Preisgeld gesammelt. So gibt
es bessere Federbeine, einen PS-stärkeren Motor oder chrom-
blitzende Auspuffrohre zu erwerben. Im Endeffekt wirkt sich
das darin aus, daß man mit einem voll ausgerüsteten Motor-
rad fast nie mehr von der Strecke fliegt und selbst bei mode-
ratem Lenkgeschick immer gewinnt. (mk)
m
cyclemania
„sk *> .y\** ,« v ° »\** »
Spiele-Typ
Hersteller
Cn.-Preis
Kopier s diu li
Anleitung
Spielte xl
Bedienung
Anspruch
Grafik
Rennspiel
Acolnde
DM 120,-
Englisch; gut
Englisch; wenig
Befriedigend
Für Einsteiger und
Fortgeschrittene
Freies RAM: min. 4 MByte
Festplattenplatz: ca. 1 MByte
CD-Belegung: ca. 410 MByte
Besonderheiten: Laufendes Rennen
kann gespeichert werden. Double-
speed- Laufwerk erforderlich.
Wir empfehlen: 486er
(min. SO MHi) mit 4 MByte RAM
und Joystick.
... FANTASIE ...
HUMAN«!
. .....i Sie in der Rolle heldenhul-
rtiger Orcs einen slrategisi
fuhren. Mit unglaublich „.
. „„lidieren diese beiden Streitkräfte in
List, des Intellekts und der Gewalt. Bin
mittelalterliche Festung. Zerstören S : -
rn Sie die schwächlichen Menschen... Sie haben die Wahl!
Vit'
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SOL
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ndtra
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rsio
Auf Diskette und CD-ROM
.,■,■///■//'
P A 6
SPORTS
BASEBALL «94
Die US-Profis strei-
ken, doch bei Sierra
geht die Saison wei-
ter: Baseball für Ken-
ner mit unzähligen
Optionen.
Zwei Mann aus, kurz vor
Ende des neunten Innings.
Die Bases sind geladen, doch
Ihr Team liegt mit drei Runs
zurück und nur ein Homerun
kann Sie noch retten. Die Zäh-
lung ist voll, zwei Strikes, drei
Balls, der nächste Schlag wird
das Spiel entscheiden. Da
kommt auch schon der Pitch,
ein schneller Fastball in die
linke obere Ecke der Strikezo-
ne. Ihr Schlagmann zieht den
Schläger voll durch und der
Ball fliegt und fliegt, quer über
das Außenfeld, über die Spiel-
feldmauer und direkt in die Zuschauerränge - Homerun!
Mal ehrlich, haben Sie gerade eben nur »Bahnhof« verstan-
den? Naja, macht nichts, dann haben Sie schon wieder Geld
gespart und brauchen sich »Front Page Sports Baseball '94«
erst gar nicht zu kaufen. Es ist ganz auf den Kenner dieser
durch und durch amerikanischen Sportart zugeschnitten; eine
Erklärung der Baseball regeln werden Sie im über hundert Sei-
ten starken Handbuch vergeblich suchen. Wenn Sie aber zu
den Menschen gehören, denen Begriffe wie »Bunt«, »Base
Stealing« und »Batting Average« nicht völlig fremd sind, dann
hat Ihnen FPS Baseball '94 ganz gewiß einiges zu bieten.
Wie schon bei FPS Football läßt Ihnen das Hauptmenü die
Wahl, ob Sie eine reguläre Saison nachspielen oder eine neue
Liga ganz nach Ihren Wünschen starten wollen.
Wenn man sich für die '94er-Saison entscheidet, erblickt man
die Originalnamen aller Spieler der Liga. Allerdings durften
i Schlag: Kleine Fensler zeigen zusätzlich die Base -Belegung
Wurde der Ball getroffen, wird
wohl aus rechtlichen Gründen keine realistischen Teamnamen
verwendet werden. Das Programm ist zum Glück mit einem
umfangreichen Editor ausgestattet, der es Ihnen erlaubt, so
ziemlich jede Zahl und jeden Buchstaben zu verändern. Eben-
so problemlos lassen sich Spielernamen, Mannschaftsauf-
stellung und sogar die Trikotfarben justieren. Die Spielstärke
jedes Baseballers wird durch die Veränderung seiner Attri-
bute gesteuert.
Je nach Ehrgeiz und eigener Spielstärke stellen Sie einen der
vier Schwierigkeitsgrade für Batting, Pitching, Running und
Fielding separat ein. Im Anfänger- Level übernimmt der Com-
puter die Steuerung der jeweiligen Funktion. Bei der »Ad-
vanced« -Einstellung dürfte selbst der Baseballprofi einem
Adrenalinschock nahe sein, wenn sein Schlagmann einen
sauberen Bunt hinlegen, der Runner von der dritten Base auf
die Homeplate zuhechtet und gleichzeitig noch die zweite
Base gestohlen werden soll.
Während des Spiels übernehmen
Sie abwechselnd die Rolle des
1| Schlagmanns und des Werfers. Hat
I der Schlagmann den Ball getroffen,
I so schaltet das Programm auf eine
3D-Großansicht des Stadions, wo
Sie die Flugbahn des Balls verfolgen.
Eingeblendet wird auch eine Über-
b Stadionübersicht mit flüssiger 3D-Polygongrafik gezeigt sieht ihrer Feldspieler bzw. Runner.
■mimitin drechsRl
Für mich als allen Fan dieser
Sportart kommt FPS Baseball
'94 gerade richtig. Original-
spieler und Originalstadien
bieten mit der typischen
Geräuschkulisse ein echtes
Ma jor- Leag u e- F eel i n g .
Highlights sind der wirklich
unerschöpfliche Editor und die
hervorragende Replay- Funk-
tion mit frei beweglicher
Kamera.
Auf der Negativseite steht die
etwas zu grobe Steuerung des
Werfers. Zwar kann ich ange-
ben, in welche Ecke der Stri-
kezone ich den Ball haben will,
doch ist es nicht möglich, die
Richtung durch Länge des
Knopfdrucks genau zu justie-
ren, wie es zum Beispiel bei
»Tony LaRussa« oder »Hard-
ball 3« der Fall ist.
Abschließend betrachtet bietet
FPS Baseball '94 dem Kenner
der Materie anspruchsvolle
Unterhaltung; der Gelegen-
heitsspieler ist für die Compu-
terunterstützung in den nied-
rigeren Schwierigkeitsgraden
dankbar. Der Informations-
und Options-Overkill wirkt
auf Baseball-Laten eher
abschreckend.
einer Partie
lassen sich
Parameter
ändern.
Blitzschnell müssen Sie sich jetzt entscheiden, welcher Feld-
spieler den Ball aufnehmen soll, um ihn an die entsprechen-
de Base zu schleudern.
Grafisch präsentiert sich FPS Baseball '94 solide, aber nicht
gerade spektakulär. Die Sicht von hinten auf den Schlagmann
während des Spiels sowie alle Menüs werden in 640 x 400
Bildpunkten dargestellt -allerdings nur mit 16 Farben. Sobald
sich der Ball aber in der Flugphase befindet, schaltet das
Programm einen Gang zurück und bietet nur noch Polygon-
grafik in der Standardauflösung 320 x 200. Zu dumm, daß
gerade in einem Spielbereich, bei dem es auf Genauigkeit
bei der Steuerung der Feldspieler ankommt, nur noch win-
zige Pixelhäufchen über den Bildschirm wuseln.
(Thomas Drechsel/hl)
m
front page sporfs baseball '94
Spiele-Typ
Sportspiel
Hersteller
Sierra
Co.-Preis
DM120,-
Kopier schütz
Nervige Handbucliabfra-
ge (nur bei Disk -Version)
Anleitung
Englisch; gut
Spieltezt
Englisch; wenig
(Fachbegriffe)
Bedienung
Gut
Anspruch
für Fortgeschrittene
und Profis
Grafik
Befriedigend
Freies RAM: min. 580 KByte
+ 3 MByte EMS
Festplattenplatz: ca. 18 MByte
CD-Belegung: ca. 30 MByte
Besonder heilen: CD- und Disk Ver-
sionen spielerisch identisch.
CD-ROM enthält zusätzlich gut
200 MByte mit Sierra-Demos.
Wir empfehlen: 486er
(min. 33 MHi) mit 4 MByte RAM
und Joystick.
...VERSCHMELZEN.
GAMB-FHQM
"" ' THE
Wer vertilgt Autos, bringt knutschende
Teenies zum Kreischen und ist tag-, nachr-
und radio-aktiv? Natürlich die Horror-
Ameisen des schrillsten Cinemaware-Spiels.
USA, Ende der 50er Jahre. Der kalte Krieg erreicht sei-
nen ersten Höhepunkt: Rußland gibt bekannt, ebenfalls
Atomwaffen zu besitzen. Die unbedarfte US-Bevölkerung wird
unruhig: Was passiert, wenn bei uns »die Bombe« einschlägt?
Wie wirkt radioaktive Strahlung auf Mensch und Tier? Wie
kann man sich schützen?
Da das Kino gerne als Spiegel der Zeit fungiert und Hollywood
vor nichts zurückschreckt, wird die amerikanische Panik in
reichlich naiver Manier auf die Leinwand gebannt: Der Scien-
ce-fiction-Horror der 50er Jahre ist
geboren. Da stapfen mutierte Blue-
Box-Taranteln auf hysterisch krei-
schende Teenies zu (»Tarantula«) und
strahlender Glibber schlabbert durch
sandige Kleinstadtstraßen
■ (»The Blob - It Eats You
Alive!«).
USA, Ende der 80er. Der
Kalte Krieg ist aufgetaut,
die Bombe nicht gefallen
und Cinemaware bringt
das Debüt des Software-
Regisseurs David Riordan für
den Amiga heraus. Der Spie-
ler verkörpert darin einen
gestandenen Geologen, der
einen Meteoriteneinschlag
nahe der amerikanischen Kleinstadt »Lizard Breath« untersu-
chen soll. Leider strahlt der Kosmo-Schrott radioaktiv und hat
eine Ameisenkolonie mutieren lassen. Die lieben Tierchen,
inzwischen so groß wie Scheunen, verschanzen sich in den
nahegelegenen Minen, vermehren sich munter und blasen zur
großen Attacke auf die freie (westliche) Welt. Der Spieler ist
der Einzige, der bislang die mutierten Biester zu Gesicht
bekommen hat. Natürlich glaubt ihm kein Schwein, was die
Sache sehr erschwert. Also muß man Beweise für die Existenz
der Viecher sammeln, sie zum Bürgermeister karren, und sich
gleichzeitig aufmüpfige Rocker, lästige Reporter und Riesen-
ameisen vom Leibe halten.
Alle Aktionen werden von einer Landkarte aus geplant. Eine
Sekunde Echtzeit entspricht einer Minute im Spiel; es bleiben
nur zwei Wochen, um die Ameisen zu stoppen. Actionsze-
nen wie Erkundungsflüge, Messerstechereien und mehrere
Fights mit Ameisen lockern das strategische Planen auf. Kol-
lidiert man mit einer Ameise, ist man nicht tot, sondern lan-
det im Krankenhaus, was wertvolle Zeit kostet. Wer clever
plant und ein geschicktes Händchen hat, schafft es, die Amei-
senplage mit Hilfe der Nationalgarde in Grund und Boden zu
ballern. Anschließend geht es mit Dynamit beladen in das
Nest der Königin - wie in den alten Filmen.
Es dauerte mehr als ein Jahr, bis »It Came From The Desert«
für M5-DOS erschien. Cinemaware, die zu dieser Zeit ihren
Zenit schon überschritten hatten, hielten es nicht für nötig, PC-
Besitzern eine VGA- Version zu bescheren. Bei 1 ö Farben und
EGA-Palette ging einiges an Genuß verloren, doch in einem
Punkt ist das Programm immer noch ungeschlagen: Selten
steckte ein Strotegiespiel so voller Atmosphäre, morbidem
Charme und krudem Witz. Wer dos strahlende Schnäppchen
früher verpaßt hat, sollte es sich jetzt geben: Auf der CD-
ROM-Sammlung »Joysoft Classics Vol. 1« wurde dos Oldie
zusammen mit anderen Perlen wie »Defender of the Crown«
oder »Railroad Tycoon« wieder aufgelegt. (al)
WUSSTEN SIC SCHON, DASS...
■ ...es für die Amiga-Version von »It Came Front The Desert«
eine Zusatzdiskette gab? »Antheads« enthielt eine leicht modi-
fizierte Geschichte, in der die Bewohner von Lizard Breath zu
Ameisen mutierten.
■ ...daß David »Desert« Riordan im Jahr 1990 eine teure CD-
Version mit richtigen Schauspielern für die NEC- Videospiel-
konsole produzierte, welche die Pleite von Cinemaware ein-
leitete?
■ ...David Riordan für Jahre aus der Branche verschwand, um
sich jetzt mit dem mittelmäßigen Sega -Box kämpf -Spiel »Price
Fighter« zurückzumelden?
Q^pcrrnrr
II or wenigen Seiten ging der Testteil von PC Player zu Ende. Hier
| besprechen wir jeden Monat die Spieleneuheiten; kritisch, aber
objektiv. Jedes Spiel wird von einem Redakteur getestet, der sich
mit dem betroffenen Genre besonders gut auskennt. Bei »PC Player
Unplugged« ziehen wir ausnahmsweise den Stöpsel aus diesem Regel-
Pool. Hier gibt jeder Tester mit einer »Alter-
nativ- Privatwertung« von I (Buhl) bis 5
(Jubel!) an, wie sehr ihn die einzelnen Pro-
gramme dieses Monats persönlich interessie-
ren. Eigenarten sind auf dieser Seite gestat-
tet; ein Sportspiel-Hasser darf z.B. auch ein
TITEL
objektiv gesehen gutes Fußballprogramm schlecht findt.i. Sinn und
Zweck der Übung: Keinesfalls eine Konkurrenz zur Gesamtwertung,
sondern zusätzliche Orientierungshilfe. Wer einen »Lieblingstester«
hat, kann sich hier über dessen Geschmack informieren - auch wenn
ein anderer Redakteur den Artikel schreibt.
Heinrich
Lenhardt
Boris
Schneider
Jörg
Langer
Florian
Stangl
All New World of lemmings
• ••
••••
••••
•••
Armored Fist
•
••
•••
••
Creature Shock
• *
••••
••
•
Crime Patrol
• ••
••
••
•••
Cyber War
•
•
•
•
Cyclemania
• •
••
••
••••
Dawn Patrol
• •
*••
••
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Death Gate
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Dominus
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Earthsiege
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Ecstatica
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Front Page Sports Baseball
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Incredible Machine 2
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Lothar Matthäus Super soccer
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Noctropolis
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Novastorm
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Oldtimer
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One must fall
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ran-Trainer
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Rise of the Robots
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Under a Killing Moon
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Universe
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U.S. Navy fighters
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Vid Grid
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Warcraft
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X-WlNG CD-ROM
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Zephyr
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Di* basten PC-SpUU 1994
TAG DER ABRECHNUNG
Hier spricht die statistische
Abteilung: Der Wertungs-
Jahrgang 1994 wird abge-
hakt; ein Teppich fliegt in der
Endwertung allen Konkur-
renten davon.
Falls es jetzt noch niemand wahr haben will, daß
dem CD-ROM die Spielezukunft gehört: Obwohl
1994 die meisten Neuheiten noch auf Diskette ver-
öffentlicht wurden, belegen zwei CD-Entwicklungen
die ersten beiden Plätze in unserer Jahresendab-
rechnung, »Magic Carpet« hängte durch eine 92er-
Werfung im letzten Heft des Jahrgangs »Rebel
Assault« noch ab. Das Star-Wars-Geballer von
LucosArts lag seit Januar mit 91 Punkten vorne, um
doch noch haarscharf abgefangen zu werden. Die
ßronzemedaiile gebührt Maxis' »Sim City 2000«.
Für diese Jahresabrechung wurden nur Spiele
berücksichtigt, die in den Ausgaben 1 /94 biseinsch-
ließlich 12/94 von PC Player getestet wurden. Außen
vor blieben Oldie-Tests im Rahmen der »Hall of
Farne« sowie nicht wesentlich geänderte CD-Umset-
zungen älterer Titel (z.B. »Syndicate Plus«].
Die erfolgreichste Firma heißt 1994 (wie schon
1 993) Electronic Arts. Sechs Titel konnte man in der
Jahresendabrechnung plazieren; dazu kommen
zwei Spiele von Origin, die bekanntlich unters selbe
Konzerndach gehören. Andererseits verdankt EA
zwei Plazierungen dem höchst selbständig agieren-
den Programmierteam Bullfrog, dessen Produkte
Electronic Arts unter seinen Vertriebs-Fittichen ab.
Die anderen Gewinner des Jahres heißen LucasArts
und Microprose. LucasArts veröffentlichte 1 994 nur
drei PC- Spiele, die sich aber olle in der Jahreswer-
tung unter den ersten 1 5 plazieren konnten. Micro-
prose konzentrierte sich nach dem Zusammengehen
mit Spectrum Holobyte wieder auf seine alten Tugen-
den Strategie und Simulationen. Der Erfolg - fünf
Programme in unserer Best of '94-Tabelle - gibt die-
sem Kurs recht.
Immerhin je zwei Programme brachten Spezialisten
unter: Blue Byte beherrscht das Strategie-Fach, Papy-
rus macht die besten Rennspiele und id-Soflware
hat's doppelt doomen lassen. Dynamix bewies Viel-
seitigkeif; ein Denkspiel und eine Simulation konnte
man weit oben plazieren, Gut gemischt zeigt sich
dieses Jahr die Flop- Abteilung. Keine einzige Firma
ist zweimal vertreten; die letztjährigen Serientäter
von Impressions haben sich sogar ganz ous dem
Keller verabschiedet.
Zu guter Letzt erfahren Sie ouf diesen Seiten die per-
sönlichen Favoriten '94 unserer Spieletest-Redak-
teure. Bei den hier vorgestellten »Privat-Top-5« wer-
den ohne Rücksicht auf die Wertungsdisziplin indi-
viduelle Spielevorlieben entfaltet; quasi eine Art
Jahresend-Unplugged. (hl)
E M
HEINRICH LENHARDTS
BORIS SCHNEIDERS
JÖRG LANGERS
FLORIAN STANGLS
LIEBLINGE 1994:
SPIELEFAVORITEN 1994:
LICHTBUCKE 1994:
TOPSPIELE 1994:
1. NHL Hockey '95
1 . System Shock
1, Ultima 8 - Pagan
1 . NHL Hockey ' 9
2. SiraCity 200ü
2. Magic Carpet
2 . Master of Magic
2 . Doom
i. Colonuätion
3. Rebel Assault
3 . System Shock
3 . System Shock
. Transport Tycoon
4 . Myst
4. Magic Carpet
4 . TIE-Fighter
5 . FIFA Soccer
5 . Bat cle Bugs
5. Colonization
5. NASCAR Racin
DIE SCHOCK
10
PLAZIERUNG
TITEL
HERSTELLER
GENRE
GESAMTWERTUNG
1.
Addiction
Wicked
Getarnte Shareware-Sammlung
5
2.
Quantum Gate
Mediavision
Interaktiver Film
15
3.
Last Action Hero
Psygnosis
Action
18
4.
Red Crystal
QQP
Rollenspiel
21
5.
Star Wars Chess
Mindscape
Schach
22
6.
Terminator 2
Area de Game
Neurodancer
Vi, 9 in
Action
23
6.
Pixis
Strip- Ad venture
23
6.
Eye of the Storni
Rebellion
Action
23
9.
Fatman
Block Legend
Action
24
10.
Crazy Football
Millennium
Sport
»
I.UAMSUmi.UVMMU*
PLAZIERUNG
TITEL
HERSTELLER
GENRE
GESAMTWERTUNG
1.
Magic Carpet
Bullfrog/Electronic Arts
AcHon-Strategie
92
2.
Rebel Assault
LucasArts
Action
91
3.
SimCity 2000
Maxis
Strategie
90
3.
NHL Hockey '95
Electronic Arts
Sport
90
5.
System Shock
Origin
Action-Adventure
89
5.
Sam & Max
LucasArts
Adventure
89
5.
Ultima 8 - Pagan
Origin
Rollenspiel
89
8.
Colonization
Microprose
Strategie
88
8.
Theme Park
Bullfrog/Electronic Arts
Strategie
88
8.
NASCAR Racing
Papyrus/Virgin
Rennspiel
88
8.
Microsoft Golf 2.0
Microsoft
Sport
88
12.
Indy Car Racing
Papyrus/Virgin
Ascon
Rennspiel
87
13.
Anstoss WM- Edition
Sport- Strategie
86
14.
Doom (*)
id- Software
Action
85
14.
TIE-Fighter
LucasArts
Action- Sim ulation
85
14.
FIFA So« er
Electronic Arts
Sport
85
14.
PGA Tour Golf 486
Electronic Arts
Sport
85
18.
Master of Magic
Microprose
Strategie
84
18.
Battle Isle II
Blue Byte
Strategie
84
18.
Aces over Europe
Dynamix
Flugsimulation
84
21.
Battle Bugs
Dynamix
Denkspiel
83
21.
Die Siedler
Blue Byte
Strategie
83
21.
Eider Scrolls - Arena
Bethesda
Rollenspiel
83
21.
Doom 2 - Hell on Earth
id-Software
Action
83
25.
Transport Tycoon
Microprose
Strategie
82
25.
Lirtle Big Adventure
Adeline/Electronic Arts
Action-Adventure
82
25.
Pacific Air War
Microprose
Flugsimulation
81
25.
C) In Deutschla
F-14 Fleet Defender
nd indiziert. Dieses Spiel darf Jl
Microprose
gendlichen unter 18 Jahren nicht
Flugsimulation
ugänglich gemacht werden.
81
amm
KRAMPF UND KURIOSES
An mehr oder weniger erfreulichen
skurrilen Erscheinungen herrschte
1 994 kein Mangel. Den bizarrsten PC-
Spielen widmen wir nachfolgend indi-
viduelle »Sonderpreise«.
fr- NERVIGSTER KOPIERSCHUTZ
Das Spielkartengefummel bei Alone in
the Dark 2 hatte eine Erfolgsquote von
50 Prozent. Die meisten Puzzles im
eigentlichen Spiel waren leichter...
fr. BRUTALSTE
KUNDEN-VERALBERUNG
Outpost war das einzige Spiel, das bei
weitem nicht alle Features enthält, die
in der Anleitung beschrieben werden.
Auch eine Art von Kunststück...
fr- SCHLECHTESTE
SCHAUSPIELERISCHE LEISTUNG:
Rechtsanwalt Gallagher in »Inspektor
Zebok«: Dann schon lieber das »Klei-
ne Fernsehspiel«...
fr. GERIHGSTE DATENMENGE
AUF EINEM CD-ROM
Elite II - Frontier. Heiße Luft und wenig
Bytes.
fr- INKOMPATIBELSTES 5PIEL
Selbst mit diversen Boot- Disketten
bekamen wir World Cup USA nur auf
jedem dritten Rechner zum laufen.
► LÄNGSTE NACHLADEZEITEN
VON CD-ROM
Hell Cab - und wenn wir nicht einge-
schlafen sind, dann surrt das Laufwerk
noch heute...
fr- BLÖDESTE DIALOGE
IN ZWISCHENSEOUENZEH
Die Cut Scenes von Inferno sorgten eher
für einen Atmosphäre-Malus.
fr- AM SCHLECHTESTEN
AUSGENUTZTE LIZENZ
Bundesliga Manager Hattrick brüstet
sich damit, dank DFB-Segen die offizi-
ellen Teams und Spielernamen der Fuß-
baller-Elite verwenden zu dürfen. Doch
dann wurde geschlunit: Dortmund
ohne Riedle, Blindewald statt Binde-
wald, etc.
fr- SONDERPREIS
»WIR WARTEN
AUFS CHRISTKIND«
Die Warteschleife für
Dungeon Master II
erreicht das dritte
Jahr. Kann jemand
mal FTL aufwecken?
fr- DER BORIS-
SCHNEIDER-
SPEZIALPREIS FÜR
DIE SCHLECHTESTE
PROGRAMMIERTECHNISCHE
LEISTUNG
...geht 1994 an den »Rasenmäher
« von SCI.
Auch der »Rasenmähermann«
hat was gewonnen...
IAHRESRWCKBLICK
%
FINITO
Alles hat ein Ende - auch der
PC-Jahrgang 1994. Unser
ungefilterter Rückblick auf
eine ereignisreiche Saison
rekapituliert zugleich den 2.
Jahrgang von PC Player:
Possen und Pointen aus
Poing.
Doublespeed, SVGA, General Midi, Interaktiver Film
- emsig surrten den PC -Anwendern 1994 die
Schlagwörterum dieObren. Das Aufrüsten geht zwar
ins Geld, beschert aber immer schönere Spiele. Nach
schwachem Beginn konnte der Software-Jahrgang
1 994 im letzten Quortal auch inhaltlich überzeugen.
Die Firmen besannen sich neben technischen Mätz-
chen auch auf vernünftige Spielekonzepte.
Und was haben wir eigentlich im März am liebsten
gespielt? Weicher Hersteller nervte am meisten mit sei-
nem Wertungs-Gejammer? Wie war das gleich wie-
der mit dem »Outpost«-Skandal? Auf den nächsten
vier Seiten rollen wir nochmal das Spielejahr auf; ein
Blick zurück ohne Zorn, aber mit einer Prise Zynis-
mus. Zur Einstimmung vorneweg ein paar Geheim-
dokumente aus den Tiefen unseres Fotoarchivs, (hl)
gilbet, die nie ewkeute* tollten...
Abteilung »Titelbilder, die es nie gab«:
Für die Oktober- Ausgabe rechneten
wir so fest mit einem Testmuster von
»Armored Fist«, daß unser Maestro
Oliver Kneidl schon mal einen Ent-
wurf mit der entsprechenden Art-
work komponierte. Am Ende des
Tages schmiß Novalogic den Ver-
öffentlichungstermin und das
Titel motiv konnte nie verwendet
werden. Man beachte, wie subtil
das überlagernde Transport-
Tycoon-Bild die militante Aura
des Paniers mildern soll...
Durch Vi deoauft ritte auf u
CD-ROMs erlangte »Terry, der
Wunderhund« internationale
Berühmtheit. Diese einmalige
Wildbahn-Aufnahme zeigt das
edle Tier beim Beschnuppern von
Quincy, dem Wunder-Retriever
(wächst noch - ebenso wie der
kleine Adrian, der mit PC Player
nun überhaupt nichts zu tun hat,
aber einfach so putzig ist).
Molyneux
Poing: Um d<
Magic Carpet z
Bullfrog-Boß k
und flog uns
Spiel und Spaß auf der F
messe, Teil 1: Die Frühjahrs
ECTS bescherte den a
n das Revival der Oldie
Gruppe Lenhardt, Schm
Locker & Forster
3D-Modu:
demonstrieren, griff der
rzerhand zur Pappbrille
s vor. So haben Sie Peter
noch nie gesehen...
Weihnachtszeit in Las Vegas, wo Anfang
Januar die CES steigt. Glühende Wüste,
passende T-Shirts: Die Factor 5-
Programmierer Rudi Stember (links) und Tho-
mas Engel im lässigen Ausgeh -Outfit.
igt ja gut on: Ein
Jahr PC -layer - und unser
Geschäfts'ührer tat immer
noch Keine großen Haare!
Die geplanten Feierlich-
keiten oein Bundespräsi-
denten entfallen zugun-
sten eines zwanglosen Beisammenseins rund um
den CD-Recorder. Denn zum Jahreswechsel
93/94 kommt unser erstes Sonderheft »CD Play-
er« heraus, das angenehme Sorgen macht: aus-
verkauft! Vertriebsboß Helmut Grünfeldt muß sich
den Weg in Büro durch demonstrierende Men-
schenmassen bahnen. Was noch keiner ahnt:
Neun Monate spater mündet das CD-ROM-Kon-
zept in die monatliche PC Player plus.
Im Wertungsrückblick auf das Jahr 1 993 liegen
»Ultima Underworld II« (94 Punkte) und »Day of
the Tentacle« (93) ganz vorne. Die niedrigste
Wertung des Jahres erzielte On-Lines »CoverGirl
Strip Poker« (6, wie passend].
► HIGHLIGHTS:
Soviel LucasArts auf einmal: Sam & Max verpaßt
die 90er-Region denkbor knapp, während Rebel
Assault bis ouf weiteres den Maßstab für CD-
ROM-Actionspiele setzt. Der Weihnachtstip für
Flieger ist Dynamix' Aces over Europe, während
Papyrus den NASCAR-Vorgänger Indy Cor
Rating veröffentlicht,
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Der Schatz im Silbersee wäre lieber im Wasser
geblieben - ein Adventure-Tiefpunkt zum Jah-
reswechsel. Als Bug-strotzendes Krücken-Schach
entpuppt sich Star Wars Chess und Hell Cab
macht klar, daß auch beim CD-ROM so manche
Schaurigkeit auf uns lauert.
► SPRUCHE:
»Gruseliger wird eine Mahlzeit nur noch, wenn
Anke Huber in ihre Milchschnitte beißt.« {Hein-
rich Lenhardt über die Astronauten-fressenden
Monster in »Alien Breed«),
»Dracula Unleashed gehört zurück In den
Eichensorg, mit einem Holzpflock durchs Loch der
CD.« (Boris Schneider gibt Tips zur Bekämpfung
langweiliger Vampir- Adventuresj.
»Am Hinterhältigsten sind die Sexualhormone -
ihr erklärtes Ziel ist es, das schön geordnete Leben
eines heranwachsenden Jünglings durchei nander
zu wirbeln«. (Thomas Werner gleitet im Rahmen
des »Larry 6«-Tests ins Biologische ab].
fahrend die Redak-
teure in den klammen
Kammern des Painger
DMV-Headquarters dar-
ben, dürfen unsere
ohnehin überbezahlten
freien Mitarbeiter schicke
Reisen unternehmen. Rolf D. Busch überwacht bei
Origin in Texas die deutsche Übersetzung von
»Ultima 8« und wird Zeuge erhebender Bug-Hun-
ting-Riten: »Der zweitausendste erwischte Pro-
grammierfehler wird mit einer Zigarettenpause
auf der Veranda gefeiert«. Anatol Locker besucht
seinen alten Kumpel Peter Gabriel im englischen
Bath, Anloß ist die Vorstellung des Moc-CD-
ROMs »Xplora I«. Hmm, wo ist eigentlich die PC-
Umsetzung abgeblieben...?
Im allerersten »Streitgespräch« fetzte man sich
um das enttäuschende »Elite II«, seinerzeit auch
beherrschendes Leserbrief-Thema. Die Rüttelmaus
»Cyberman« erweist sich im Praxistest als müde
surrender Luftikus und verstaubt fortan In den
Hänc
► HIGHLIGHTS:
Kein anderes Spiel erregte 1 994 so viel Aufse-
hen wie Doom: Erst der Test in PC Player, dann
die Indizierung durch die BPS. Ansonsten mußte
man schon für halbwegs gelungene Aufgüsse
dankbar sein, namentlich das neue Star-Trek-
Adventure Judgment Rites und die Dynomix-
Denksportkiste Incredible Toons.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
...gab es reichlich in diesem Monat, Dos müde
Terminator Rampage machte gegen Doom kei-
nen Stich, Sierra langweilte mit den dürftig desi-
gnten Adventures Police Quesl 4 und Gabriel
Knight. In Lillehammer tobten die Winter Olym-
pics; U.S. Gold veröffentlicht dazu ein ebenso
»offizielles« wie un inspiriertes Spiel.
► SPRÜCHE:
»Rund 80 Mark verlangt der Distributor für die
einsame Diskette im schlichten Pappgehäuse.
Dafür gibt es bei Aldi immerhin drei ausge-
wachsene Kunstleder-Bibeln.« (Theologe Werner
Küstenmacher über das biblische Actionspiel
»Exodus«),
»Der konservative Spieler wird nicht durch revo-
lutionäre Innovationen verunsichert.« (Thomas
Werner bringt dezent zum Ausdruck, daß es
»Zeppelin« an neuen Ideen mangelt).
Boris Schneider darf auf
die CES nach Las Vegas
und berichtet neben den
üblichen Spiele-Neuhei-
ten über so erregende Pro-
dukte wie die Strip-Versi-
on von »Stein, Schere,
Papier«, Kaum wieder zurück, rezensiert er die
ersten CD-ROM- Spiele von Soundkarten-Herstel-
ler Mediavision: »Critical Path« (nett) und »Quan-
tum Gate« (wo ist das Spieldesign)? Der Verriß
letzteren Langweilers hat die üblichen Folgen (der
Hersteller ist beleidigter ols eine Leberwurst),
Woran merkt man, daß Dinos wieder out sind?
Auch die behäbigste deutsche Softwarefirma hat
mittlerweile ihr eigenes Dinosaurier-CD-ROM
veröffentlicht. Im Hordware-Teil widmen wir uns
den Festplatten (zwei Monate bevor Jung-Redak-
teur Jörg Langer zum Dienstantritt selbige mit
beneidenswerter Beharrlichkeit schießt. Ach, das
waren noch Zeiten,,,),
► HIGHLIGHTS:
SimCity 2000 ist eine der wenigen Fortsetzun-
gen, die halten, was sie versprechen. Der Stodt-
Simulotor von Maxis ist die einsame Lichtgestalt
im Monat März,
Ansonsten mußte man schon für Umsetzungen
wie die CD-ROM-Versionvon Strike Com-
manderdankbar sein.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Alone in the Dork 2 wäre ja an sich ein gutes
Spiel, nervt aber durch unfaire Actionpassagen
und einen frechen Kopierschutz. Und beim
Anblick von Mittelmäßigkeiten wie Der Planer
stellt sich die Frage, wieviele Wirtschafts-Simula-
tionen diese Notion noch braucht.
► SPRÜCHE:
»Komplexe Einsätze sind wirrer als die Handlung
in einer durchschnittlichen Starkiller- Episode.«
(Heinrich Lenhardt über das Taktik- Verwirrspiel
»Strike Squad«).
»Angesichts solcher Strichzeichnungen ouf 8-ßit-
Niveou werden Euch die PC-Besitzer was husten,
meine lieben Code Masters.« (Heinrich Lenhardt,
imTestvon»CosmicSpaceheod«gönnerhaflgute
Ratschläge verteilend).
»Die Hirnis haben sogor den Kopierschutz
dringelassen.« (Heinrich Lenhardt äußert mildes
Befremden über die lieblose CD-ROM-Umsetzung
von »Winter Olympics«),
Ja, wo war er denn dies-
mal, der Aprilscherz?
Beim zweiten Hinsehen
kamen den meisten Lesern
die Besprechung der
»neuen Computerbücher«
ein wenig merkwürdig
vor. Obwohl man Markt&Technik allerhand
zutrauen muß, ist ein Werk mit Tips wie
»Badethermometer in das 5,25-Zoll-Laufwerk
einführen« natürlich frei erfunden. Der Fanlasy-
Zyklus »Unter der Poinger Sonne« wird hingegen
weiterhin verfolgt; mit dem Lyrikband »Schoko-
lade für Scbarfi« soll der leckermäulige DMV-Boß
in den Mittelpunkt rücken.
Abteilung »Personalien«: Susan Sablowski,
gestählt im haarigen Redoktionsalltag von Spie-
lezeitschriften, kehrt in den Poinger Hafen ein.
Als einzige Person, die bei PC Player über ein
nennenswertes Organisationstalent besitzt, macht
sie sich binnen fünf Minuten unentbehrlich. Seit-
dem landen auch alle Redakteure bei Messebe-
suchen am richtigen Tag in der richtigen Stadt.
Einen der schönsten Druckfehler in der PC Play-
er-Geschichte gab's im Artikel »Morgen schon
veraltet?«: In einer unangenehm auffalligen
Kasten Überschrift mutierten die »Bus-Systeme« zu
»Bug-Systeme«. Das war natürlich kein richtiger
Fehler, sondern ein geniales Wortspiel...
► HIGHLIGHTS:
Ein Adventure-armes Spielejahr nimmt seinen
Lauf; das düstere ßeneath o Steel Sky gehört zu
den wenigen erbaulichen Erscheinungen. Bethes-
da überrascht nach dem Schach-Terminator
angenehm durch das 3D-Rollenspiel Eider Scrolls:
Arena. 8lue Byte veröffentlicht sein hochwertiges
Strategiespiel Battfe Isle II.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Grob-Grafik Marke »Grauschleier« macht den
Rasenmähermann zum Multimedia-Murks des
Monats, knapp gefolgt vom enttäuschenden CD-
ROM-Geboller Microcosm, Und Big Sea gibt uns
die Gewißheit: Die Nation braucht wirklich keine
Wirtschafts-Simulationen mehr...
► SPRÜCHE:
»Die ersten vier Levels gleichen sich fast bis auf
den letzten Lymphknoten; erst beim Hirn kriegt
man mal andere Grafik zu sehen.« (Boris Schnei-
der seziert das appetitliche Blutbahn-Ballerspiel
»Microcosm«),
Blümchen blüh'n, die
Natur erwacht, der Mai
hat Redakteure gebracht.
Jörg Langer verzichtet frei-
willig auf drei Monats-
gehälter und verkauft
zudem seine Großmutter,
nur um gleich »Ultima 8« testen zu dürfen. Flori-
an Stangl greift erst nächsten Monat ins Tester-
geschehen ein; er kreist noch auf Wohnungssu-
che in der Warteschleife (...um die TV-Rechteam
daraus resultierenden WG-Abenteuer pokern
mehrere Privatsender),
Im Gegenzug haben wir Thomas Werner ver-
schlissen, der nach einem kurzweiligen Jahr bei
PC Player doch noch was Vernünftiges lernen will
und sein Studium wieder aufnimmt. Wenigstens
haben wir dem Buben beigebracht, wie man sich
farbharmonisch kleidet.
Heinrich Lenhardt verreißt die Fernsehsendungen
»Play Time TV« und »WDR Computerclub«, die
bis zum Auftauchen von »X-ßase« Negativ-Qua-
litätsslandards setzen. Und dank eines Tests von
diverser Gesundheits-Software wissen wirzudem,
daß eine Pizza Napoli 584 Kalorien hat, was die
Ernährungsgewohnheiten in der Redaktion nicht
wesentlich verbessert.
► HIGHLIGHTS:
Ein speziell für CD-ROM entwickeltes Programm
mit witzigem Spieldesign? The Horde und Myst
bieten endlich vernünftige Kost für das Laufwerk.
Altbewährt und solide: Rollenspiel-Action-Adven-
ture Ultimo 8 sowie die Microprose-Flugsimula-
tionF-14 Fleet Defender.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Ja, die Präsentation ist genial. Nein, das Spiel
kann man nicht gebrauchen. Mego Roce bietet
hinter seiner schicken Aufmachung keine inneren
Werte. Umgekehrte Probleme hat das ruckelseli-
ge Grusel-Rollenspiel Ravenloft. Und auf Starlord
hätten wir wirklich verzichten können.,.
► SPRÜCHE:
»Liebe Programmierer: Bitte laßt das keine Serie
werden!« |Anotol Locker fleht die Schöpfer von
»Steg the Slug« an).
»Riecht verdächtig nach dem Machwerk einer
Horde Demo-Programmierer, die vom Spielde-
sign soviel Ahnung haben wie mein Scoftish Ter-
rier vom Assemblierer« (Heinrich Lenhardt, Tier-
freund und »Breakline« -Feind],
Daß sich wehleidige
Softwarefirmen bei uns
über angeblich zu niedri-
ge Wertungen beschwe-
ren, gehört zum Alltag.
Das Gemoser über den
Test von »Magic of Endo-
ria« sucht jedoch seinesgleichen. So schlecht
wurde das Programm gar nicht mal bewertet -
Jörg Langer sprach sich für wohlwollende 64
Punkte aus, was vom Hersteller mit genialen
Eingebungen wie »Unser Spiel ist doch einen
80er wert« kommentiert wurde. Posthum nomi-
nieren wir Sunflowers für die »goldene Tränen-
drüse«.
Abteilung »begehrenswertere Spiele«: Auf der
Frühjahrs-ECTS in London zeigte Westwood erst-
mals erregend gutaussehende Grafikstudien von
»Lands of Lore II« und »Command & Conquer«.
Die hübschen Sachen sollen allerdings erst 1995
erscheinen... Seufz! Und das Duell der Pazifik-
Flugsimulationen gewinnt Microprose: Origins
»Pacific Strike« hat die bessere Aufmachung,
aber spielerische Mängel.
► HIGHLIGHTS:
Routiniert bedient Microprose mit Pacific Air War
wieder seine Fans. Blue Byte untermauert mit Die
Siedler seinen guten Strategie-Ruf, während das
unkompliziert-rasante Fl von Domark frischen
Wind ins Rennspiel-Genre bringt.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Uaaaah, Magic of Endoria ist und bleibt lang-
weilig. Wer hat das seit damals jemals wieder
freiwillig gespielt? Lomor Matthäus war ein klas-
sischer Fall von Promi-Flop: Wir sparen bei den
Programmierern und stecken jede Mark in die
teure Lizenz,,,
► SPRÜCHE:
»Wenn ich eine Dose öffnen will, hole ich mir
einen Dosenöffner. Wenn ich spielen will, kaufe
ich ein Videospiel - nicht eine zehnmal teurere
Allround-Kiste, die ein normaler Mensch nicht
kapiert.« (Winnie Forster begründet im »Streit-
gespräch«, warum PCs die Videospiel-Systeme
nicht ausrotten werden).
»Lothar hat hoffentlich genug Schmerzensgeld
dafür bekommen, daß sein Name ein solches
Sprite-Gestolper ziert.« (Heinrich Lenhardt wird
auch durch das »Lothar Matthäus« -Fußballspiel
nicht zum Bayern-Fan).
fiCiSTÄTICÄ
UND
IHRE
TRÄUME
WERBEN
WAHR. . .
HI'MüM
rc-CDROjr /tc
Der »Outposl«-Skondal
naht: Eine Testversion für
die Juli-Ausgabe ist ver-
sprochen und wird sogar
noch im Editorial ange-
kündigt. Die Vorab-CD
trifft auch zusammen mir
einer fotokopierten Anleitung ein. Aber seltsam,
viele beschriebenen Features sind im Spiel noch
nicht implementiert - das kenn jo nur eine halb-
gare Version sein, die von Sierra noch verbessert
wird. Also schreiben wir ganz seriös eine Pre-
view und sind zwei Monate später verblüfft.. .Fort-
setzung folgt im September.
Knapp ein halbes Jahr vor dem »Magischen
Auge« auf CD-ROM widmet sich PC Player aus-
führlich Stereogrammen am Computer, Wer sich
übrigens bis heute an einem Bild totgeschielt hat:
Ein Motiv hat sich reinverirrt, das gar kein Ste-
reogramm ist. Der Stangl darf zur Strafe zwei
Wochen lang nicht Gitarre spielen.
Ansonsten stand dieser Monat ganz im Bann der
Fußball-Weltmeisterschaft. Noch war Bertis Bul-
garien-Kommando nicht rausgeflogen, als Mar-
tin Gaksch und Heinrich Lenhardt das Angebot
on PC-Fußballsimulotionen sichteten.
► HIGHLIGHTS:
FIFA Soccer ist die mit Abstand unterhaltsamste
Fußball-Veröffentlichung in einem Jahr, das
zuviel minderwertige Rasenkost auf die Monito-
re bringt. Im Sport-Strategiebereich überzeugt
Ascons CD-Fassung von Anstoss WM-Edition.
Ganz ohne Fußball kassiert Bullfrogs Rummel-
platz-Simulator Theme Park eine hohe Wertung.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Das Terroristen-Dezimierungsspielchen Sabre
Team gehört zu den größten Geschmacklosig-
keiten, Und in der Abteilung »dämlichster PR-
Stunt des Jahres«: Rüsselsheim ist der peinliche
deutsche Name von Detroit; beide Versionen der
Automobil-Strategie sind gleichermaßen fad,
► SPRÜCHE:
»Wir empfehlen den Gang zum Roßmetzger.«
(Gourmet Florion Stangl hat sich die Pferderenn-
bahn-Simulation »Quarter Pole« unterhaltsamer
vorgestellt),
»Bis ich hier mal einen plazierten Paß geschla-
gen habe, bin ich alt und grau« (Martin Gaksch
über »Goal«. Unsere Fußbolltester wüteten uner-
bittlicher als der DFB-Kontrollausschuß),
Jet-lag? Was ist das?
Um den Bericht von der
CES aus Chicago noch ins
August-Heft zu bekom-
men, wurde der Messebe-
richt abends im Hotel und
während des Flugs nach
München getippt. Vom Flughafen ging's unaus-
geschlafen und übellaunig direkt in den Verlag;
Oliver Kneidl bastelte noch ein dynamisches 24-
Stunden-layout - geschafft.
Das Trend-Thema »Werbespiele« arbeiten wir mit
Streitgespräch und Vergleichstest auf: Das knu-
sprige Adion-Spiel von Kellogg's ließ Bifis Soft-
solami-Adventure hinter sich. Noch mehr Kalori-
en gefällig? Daß deutsche Spielehersteller zu den
großen Sensibelchen gehören, bewies diesmal
Software 2000 (Nur 65 Punkte für Pizza-Connec-
tion? Tob, Droh, Knurr!). Damit nicht genug der
Proteste: DerVerrißdes CD-ROMs zur All-Kölsch-
Rockband BAP provozierte gleich zwei Protest-
briefe fundamentalistischer BAP-Fans. Boris
Schneider definiert »Die Zehn Gebote« als beson-
ders praktische DOS-Befehle, aber der Papst ruft
nicht mal an, Schwach...
► HIGHLIGHTS:
Noch einer für die Kiste »Auf diese PC-Version
mußten wir ewig warten«: Beim zweiten DSA-
Rollenspiel Sternenschweif hat sich das Aushar-
ren wenigstens gelohnt. Auch das Jump-and-Run
Cool Spot ist eine Umsetzung und entspringt dem
Konsolen-Lager.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Dos »offizielle« Spiel zur Fußball-WM heißt
World Cup USA, stammt natürlich von U.S. Gold,
ist keine totale Katastrophe ober allenfalls besse-
res Mittelmaß. Ganz nebenbei: Kaum ein Spiel
hat uns 1994 soviele Kompatibilität- Probleme
beschert. Der Clou läuft ohne Probleme, der Spie-
ler läuft fort: zähes Recycling angestaubter Ideen,
► SPRÜCHE:
»So leidenschaftslos würde Keim Richards nicht
mal in nüchternem Zustand in die Saiten greifen.«
(Musikpapst Heinrich Lenhardt über den Alther-
ren-Rock von BAP).
»Die Werbung für die Salami verfolgt den Spie-
ler auf Schritt und Tritt. Wem das alles Wurst is'.
der sollte nicht allzuviel Komplexität erwarten.'-
[Florian Stangl kalauert sich durch die Tiefen des
Bifi Werbespiels).
SEPTEMBER
Jörg Langers Druckertest
wird übel verstümmelt. Die
letzte halbe Zeile fiel dem
DTP-Messer zum Opfer;
hiermit tragen wir sie fei-
erlich nach:»,, .und Bedie-
nungsfeld bewertet«,
Boris Schneider darf sich hingegen auf einer sat-
ten Doppelseite als Prince-Fan outen; »Prince
Interactiv« überzeugt auch durch gutes Pro-
gramm-Design.
Mit »Outpost« erscheint erstmals ein PC-Pro-
gramm, bei dem wesentliche Features in der
Anleitung und auf der Packung beschrieben, aber
nicht im Spiel eingebaut sind! Sierra hat eiskalt
die »halbgare Version« vom Juli veröffentlicht und
besitzt noch den Nerv, erboste Kunden auf eine
demnächst erscheinende Zusatz-Diskette zu ver-
trösten. Programmierer Bruce Bolfour gibt sich im
Interview patzig, unsere Wertung rasselt auf 55
runter, die Käufer rebellieren. Sierra lenkt ein und
verspricht kostenlose Upgrades auf eine neue Ver-
sion [die bis zum Redaktionsschluß von Ausgabe
1 /95 immer noch nicht draußen war).
► HIGHLIGHTS:
Im Duell der Weltraum -Actionspiele zieht das
passable Wing Commander Armada nur knapp
gegenüber TIE-Fighter den Kürzeren. NHL
Hockey '95 verwöhnt mit brillanter Aufmachung
alle Eishockey-Fans - da macht das Derby zwi-
schen den Stangl Mazdas und den Lenhardt
Rerrievers besonders viel Spaß.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Outpost ist wohl die Enttäuschung des Jahres -
erst macht man die Kunden in der Anleitung auf
tolle Features heiß, die dann gar nicht im Spiel
drin sind. Doppel-Pfui! Der laienhafte »interakti-
ve Krimi« Inspektor Zebok bietet gute Videos,
aber lachhaftes Spieldesign, Tsunami unterbietet
diese Chose mit dem Verlegenheits-Adventure
Return to Ringworld.
► SPRÜCHE:
»Vielleicht hätte man aus dem Ding einen Bild-
sch rmschoner machen sollen.« [Heinrich Len-
ho-dtauf der Suche nach einer Daseinsberechti-
gung für »Outpost«).
■Fo<er gehört eben in ein verrauchtes Hinter-
z-mmer und nicht auf eine sterile Festplatte.« (Flo-
rian Stangl beweistangesichts von »Power Poker«
Kompetenz in Sachen Glücksspiel].
Aktiv-CD statt
Matt-Scheibe
Rock Hysterie
-
1
Das ganze Spektrum 1^
5
der Jahre '68 und '69. *— ?
Ä l JdBfrw* *tdi\
1
Mit Original-Einspielun- f
LrJ SiialJ
■
gen aus den ersten
legendären Beat-Club- £J
Sendungen. i s
Beat-Club 68
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The Rock 'n' Roll Years -
die 50er
Kat.-Nr. 76896-40024-2
DM 79.95*
Wenn die Stars der
50er Jahre und die
alten '68er auf CD-
ROM losrocken, wird
Rock History zur
Rock Hysterie.
Diese Scheiben sind
Zeitgeist-Dokumenta-
tionen und musika-
lische Leckerbissen
in einem.
See you soon.
Im Vertrieb der
Tschingderossabum!
Nach dem höchst erfreuli-
chen Erfolg unserer CD-
Player- Sonderhefte führen
wir dos Konzept »Viele
Demos, Updates und Vi-
deos ouf einem CD-ROM«
mit der monatlichen PC Player zusammen. Die
Spontanidee wird im Oktober realisiert PC Play-
er gibt's jetzt monatlich wahlweise mit oder ohne
CD-ROM. DMV strebt die Weltherrschaft an, die
Mitbewerber gehen greinend zu Boden und Boris
darf jetzt jeden Monat ein CD-ROM mostern. Das
ist doch mal ein viel befriedigenderes Hobby als
Bierdeckelsammeln...
Florian »tiefer gelegt« Stangl vergleicht diesen
Monat die besten Rennspiele und scheucht unvor-
sichtige Fußgänger über den DMV-Porlcplatz.
Ansonsten entzückte uns After Dark 3.0, der wit-
zigste Bildschirmschoner des Jahres. Den witzig-
sten Namen trägt hingegen »Urotsukidoji«, ein
Manga-Film auf CD-ROM. Vollstes Verständnis
für den armen Setzer, der bei der Überschrift
»Urostsujidoj« daraus machte. Wo kriegt der For-
ster immer diese dubiosen Teile her?
► HIGHLIGHTS:
ßanie Bugs ist der Uberraschungshit im Denk-
spiel-Genre - putzig und intelligent. System
Shock heißt das brillante SF-Action-Adventure
der Schöpfer von Ultima Underworld. PGA Tour
Golf 486 bietet erlesenen CD-ROM-Golfgenuß,
verlangt aber nach viel Rechenpower.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Die Realsatire des Bundestags-Wahlkampfs ver-
mochte die Begleir-Software Hurra Deutschland
kaum zu überbieten - und war zudem in Null-
kommanichts durchgespielt (da helfen auch keine
Direktmandate). Mit International Tennis Open
setzt Philips sein erstes CD-i-Spiel für CD-ROM
um-wir können dankend auf die Schnarchkrücke
verzichten,
► SPRÜCHE:
»Tippen Sie bitte langsam, die Dame ist blond.«
(Anatol Locker nimmt Software-Kontakt mit einer
»Virtual Woman« auf).
»Der Unterhaltungswert ist ähnlich beschränkt wie
das Charisma von Michael Stich.« (Heinrich Len-
hordt vergleicht drastisch, um die dürftige Qua-
lität von »International Tennis Open« rüberzu-
bnngen).
NOVEMBER
Die Bundesprüfstelle
schlägt zurück: Das Kult-
spiel »Doom« wird in
Deutschland indiziert! Da
schicken wir doch gleich
unseren rasenden Repor-
ter Roland Austinat nach
Bonn, um mit der SPS-Leiterin ein Interview zu
führen. Stereogramme am PC sind schon wieder
out: Buch-Bestseller »Das Magische Auge«
erscheint offiziell auf CD-ROM, aber wer hat sich
nicht schon längst satt geschielt?
Und dann imponierte uns noch Electronic Arts'
Werbeslogan in der System-Shock-Anzeige:
»Seelenlose Technik wütet jenseits der menschli-
chen Kontrolle«. Paßt auch gut zu unseren inter-
nen Ereignissen wie »Wir stellen mal schnell die
Netzwerk-Software um« oder »Kaputte Belich-
tungsmaschine bei Journalsatz«.
► HIGHLIGHTS:
Sid Meier konnte mit Coionizction nicht viel ver-
kehrt machen - er übernahm viele Elemente sei-
nes Klassikers »Civil ization«, Microprose-Kncller
Nummer 2 war das Fantasy-Strategiespiel
Master of Magic, während sich Microsoft Golf
2.0 als gelungene Windows-Adaption von »Links
386 Pro« entpuppt,
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Faszinierendes Konzept, aber 6er Space Simu-
lator von Microsoft kommt spielerisch ins Trudeln.
Das lange erwartete Delta V entpuppt sich als
überschnelle Wirrwarr-Action ohne Spielwitz,
Und trotz einer sauberen Wertung von 75 Punk-
ten muß man Bundesliga Monager Hattrick ange-
sichts der hohen Erwartungshaltung zu den Ent-
täuschungen zählen. Vor lauter Menü- und Sta-
tistikflut wurden Spielwitz, Grafik und Bedienung
etwas vernachlässigt.
► SPRÜCHE:
»Das sanfte Aufsetzen auf dem Mond konnte man
schon 1977 mit programmierbaren Taschen-
rechnern nachspielen.« (Boris Schneider erkennt
spielerische Defizite beim brandneuen »Space
Simulator«),
»Journalisten und Indie-Bands trinken in alter Tra-
dition den Stehimbiß-Mexikaner neben der Kon-
zerthalle leer, während die Firmenbosse in voll-
klimatisierten Hotellobbys ganze Labels verdea-
len.« (Messeexperte Anatol Locker beschreibt eine
typische Popkomm).
»...und ich sage Euch,
ausAschaffenburgwirder
kommen, und mit sich
bringen ein Saxophon...«
Frisch-Redoktionsmitglied
Michael Kim debütiert in
diesem Monat. Techni-
schen Background beweisend stürzt er sich auf
einen Interrupt-Grundlagenartikel und baut bei
»NASCARRacing« herzhafte Blechschäden -den
behalten wir!
Zum Jahresende schwappen die starken Spiele in
großen Wogen an. In letzter Sekunde gelingt es
»Magic Corpet« noch, »Rebel Assault« die höch-
ste Gesamtwertung des 94er-Jahrgangs abspen-
stig zu machen. Das ZDF definiert indes »Inkom-
petenz« und »Peinlichkeit« mit seiner Computer-
sendung »X-Bose« neu. Viel »Heyheyhey«, nichts
dahinter und eine Quote unterhalbder 5-Prozent-
Hürde... der reinste Sorgmeier.
► HIGHLIGHTS:
Theme Park wargut, Magic Corpet ist besser: Dos
englische Programmierteam Bullfrog segelt mit
seinem furiosen 3D-Teppichsimulator in die 90er-
Ränge. Transport Tycoon ist ein leckerer Infra-
struktur-Baukasten, während Bleifüßler mit dem
Indy-Car-Nachfolger NASCAR Rociog herzhaft
Gas geben. Ebenso originell wie technisch ver-
blüffend ist Littie Big Adventure.
► ENTTÄUSCHUNGEN:
Die niedrigste Wertung des Jahres bescherte uns
das Dezember-Heft: Dreiste Alt- Shareware in
Verkleidung - Addiction ist kaum zu unterbie-
ten. Zum Jahresausklang noch ein langweiliger
»interaktiver Film« wie Psychotron: so wenig
Spieldesign, muß das sein?
► SPRÜCHE:
»Viele Sender wären froh, wenn sie soviele Kuki-
dent-Werbespots abbekommen würden.« (Hein-
rich Lenhardt über den krampfhaften ZDF-Ver-
such, mit »X-Base« eine jugendliche Zielgruppe
anzusprechen).
»Wahrscheinlich Ist es einfach ein schönes
Gefühl, wenn unten im Tal die Angst wieder
abebbt.« (Jörg Langer weiß, warum Mountcin-
bike-Fahren Spaß macht].
»Mein Wörterbuch übersetzt den Namen des
Herstellers „WIcked" Ireffenderweise mit „nie-
derträchtig".« (Heinrich Lenhardt ist kein Fan von
»Addiction«),
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Die Geschichte
des Computerspiels (2)
ML nr
Ah,
1981 hatten die Videospielkonsolen den
ipunkt ihrer Beliebtheit erreicht. Mit dem Intel-
livsion des »Barbie« -Herstellers Mattel und dem Cole-
covision des CBS-Konzerns standen dem Marktführer
Atari nun zwei technisch überlegene Konkurrenten
gegenüber.
Konsolen -Traum der frühen 80er Jahre:
Das Coleco vision war die technisch fort-
schrittlichste Konsole ihrer Zeit, konnte sich
ober gegen das Atari VCS dennoch nicht
durchsetzen.
Bei Mattel werkelten begabte Programmiereron kom-
plexen Strategie-, Denk- und Sportspielen, die im
Gegensatz zu der Computerspiel-Konkurrenz ohne
Text und Zahlen auskamen. Für das Colecovision wur-
den wiederum japanische Spielautomaten der zwei-
ten Generation umgesetzt - die amerikanische Kon-
sole sollte das bis heute einzige Gerät bleiben, auf
dem sowohl die besten Automaten von Sega
(»Zaxxon«, »Turbo«], als auch von Nintendo (»Don-
key Kong«] umgesetzt wurden. Diese beiden Firmen
hatten sich in Japan als die neben Nomco und Taito
Mattel fi
Tarmin
DIE COMPUTER KOMMEN
1967-1984
Anfang der 80er Jahre kommt das junge Business rich-
tig in Schwung. Doch 1983/84 wird der Siegeszug der
Spielkonsolen von den Heimcomputern abrupt beendet.
wichtigsten Entwickler von Automaten-
spielen etabliert.
Das genannte Donkey Kong war dos
erste Jump-and-Run der Welt und
zugleich Debüt des unscheinbaren Hel-
den Mario. Donkey Kong bestand aus
vier Plattform-gefüllten Bildschirmen,
die der Held Mario von unten nach oben
durchqueren und dabei rollende Fässer
überspringen, Leitern erklettern und mit
einem Hammer schlagen mußte. Ganz
oben wertete Riesenaffe Donkey Kong Eine der
mit Marios Freundin, die in den haari-
gen Pranken des Gorillas um Hilfe schrie
Doch obwohl die Automaten-Umsetzungen für dos
Colecovison weit besser aussahen als die VCS-Inler-
pretationen von »Centipede«, »Berzerk« und »Mis-
sileCommand«, behielt der Oldie von Atari dieNose
vorn.
Auch das ungewöhnliche Vectrex-Videospiel konnte
sich auf dem Markt nicht durchsetzten. Im Vergleich
zum herkömmlichen Femseher oder Computermoni-
tor, wo ein Rasterstrahl den Bildschirm Zeile für Zeile
abtastet, entstand die Grafik auf dem Vektor-Monitor
des Vectrex durch einen Elektrodenstrahl, der direkt
zwischen den Bildschi rmkoordinoten hin- und her-
wanderte. Dos Nochglühen des Strahls erzeugte Lini-
en und geometrische Formen.
1 983 fand man ouch in den Spielhallen noch häufig
»echte« Vektorspiele: Revolutionär waren die SD-
Experimente »Star Howk« und Ataris »Star Wars« -
für die Erzeugung eines räumlichen Effekts wer die
Vektorgrafik hervorragend geeignet.
VON HACK ZU APSHAI:
FRÜHE ROLLENSPIELE
Bevor sich auch in der ölten Welt erste Computerspiel-
Aktiviläten regten, schüttelten die amerikanische Pro-
grammierer weitere Spielegenres aus dem Ärmel. Bei-
nahe zeitgleich hatten verschiedene Programmierer
die Idee, das populäre »Dungeons & Drogons«-
Rollenspiel ouf den Monitor zu holen. Das Basic-Pro-
ersten AD&D- Umsetzungen programmierte
ir seine Intetli vision- Konsole; »Treasures of
gramm »Temple of Aphsai« des Automoted-Simula-
tions-Gründers Jon Freemann orientierte sich mit sei-
ner primitiven Von-oben-Grofik am Mainframe-Klas-
siker »Hack«, bei dem man zweidimensionale Ver-
liese nach Monstern und Schätzen durchstöberte. Die
Studenten Andrew Greenberg und Robert Woodhead
gingen einen anderen Weg und stellten die Welt der
Krieger, Zauberer und Monster in 3D-5trichgrofik dar.
Alle Kämpfe liefen statistisch ab: Der Spieler wählt im
Falle einer Konfrontation die geeigneten Waffen und
Zaubersprüche, dann errechnet der Apple II das
Ergebnis der Kampfrunde. »Wizordry: Proving Gro-
und of the Mad Gverlord« war in Pascal geschrieben
und mehr als 1 8 Monate lang die Nummer 1 unter
den amerikanischen Computerspielen,
Schließlich tüftelte mit Richard Garriot ein weiterer
D&D-Fon an einer Computer-Variante der Tolkien-
insoirierten Fanlasy-Themarik. Er erweiterte sein
Basic- Rollenspiel »Akalabeth« zu »Ultima«, einer aus-
ladenden Fantasy-Umgebung, durch die eine Spielfi-
gur gesteuert wurde. Betrat der Held einen Dungeon,
wurde auf eine 3D-Perspektive ähnlich der des Kon-
kurrenzprodukts »Wizardry« umgeschaltet.
All diese Titel waren am Rollenspiel-Urvater »Dun-
geons & Dragons« angelehnt, eine offizielle Lizenz
des Herstellers TSR besaß jedoch nur der Spielzeug-
riese Mattel. Die Umsetzungen »Advanced Dungeons
& Drogons« und »Treasures of Tarmin« für die Intel-
livision- Konsole waren eis 3D-Rollenspiele ihrer Zeil
weit voraus, konnten abernurdie Kritiker, nicht jedoch
die Käufer überzeugen. Auch den Designern von Atari
blieb der Erfolg versagt, als sie versuchten, das typi-
sche Homecompuler-Genre auf dem Modul-Markt zu
etablieren.
Vielleicht war es auch einfach schon zu spät für eine
Erneuerung des Videospiels, denn unter dem Druck
des wachsenden Heimcomputermarktes ließen sich die
hochgesteckten Umsatzziele der Videospielbranche
nicht mehr erreichen. Dutzende von kleinen Firmen
überschwemmten den Modul-Markt mit einfallslosen
und technisch unterbelichteten Varianten von »Pac
Man« und »Galaxians«. Die Modulpreise stürzten ins
Bodenlose, so daß die Entwicklung aufwendiger Spie-
le unlukrativ wurde. Den Modul-Müllbergen stellte sich
nur noch selten ein ausgefeiltes Spielkonzept gegenü-
ber. Außerdem hatten die Konsolen den Grafik- und
Sound-Fähigkeiten der Heimcomputern von Atari,
Apple und Commodore nichts entgegenzusetzten.
Auch der Versuch, die Videospielkonsolen durch aller-
lei Zubehör [Tastatur, Sprach-Module und Spezial-
Joysticks] auf den lukrativen Computermarkt zu ret-
ten, scheiterte kläglich. Nur weitsichtige Firmen wie
der Monopol/- E rfi nder Parker entkamen dem Fiasko
durch einen frühzeitigen Rückzug aus dem Video-
spiele-Geschäft,
Da die technisch verbesserten Konsolen-Nochlolger
Atari 5200 und Intervision 3 nicht aus den Start-
löcher körnen, war 1 984 der Weg frei für den Sie-
geszug der Heim- und Personal Computer.
DURCHMARSCH
DER HEIMCOMPUTER
Nachdem Bruce Artwick mit seinem »Flight Simula-
tor« das gleichnamige Genre erfunden hatte, wuchs
die Konkurrenzfirma Microprose mit actionlastigen
Flugsimulationen zu einem der wichtigsten Hersteller
NEUE SPIELE-HAItDWAItE
1 983 war der weltweite Siegeszug des
C 64 nicht zu stoppen. Commodore selbst
unterstütze den Besteller mit hervorra-
genden Modul-Spielen wie Andrew Spen-
cers »International Soccer«, das heute
noch als eines der besten Fußballspieler
aller Zeiten gilt.
MS-DOS-PCS
...sind weiterhin im Dorn roschen -Schlaf.
Kein geistig normaler Mensch kauft sich
1983 oder 1984 einen PC zum Spielen.
Die Kisten sind teuer, haben keinen Sound
und allenfalls Vier-Farben-Grafik.
COMMODORE 64
Der Brotkasten hat die Weltherrschaft
übernommen: Sowohl in den USA als auch
Europa ist er der beliebteste Heimcompu-
ter. Apple II (USA) und Sinclair Spectrum
(Großbritannien) können den überregio-
nalen Giganten nicht ankratzen. 1984
erscheinen immer mehr Klassespiele
zuerst für den C 64; wer Summer Games
wollte, mußte sich für Commodore ent-
scheiden (solche Effekte gibt's auch heute
noch: Wer Rebe) Assault wollte, mußte
sich ein CD-ROM kaufen).
SINCLAIR SPECTRUM
Der englische Volkscomputer, Nachfolger
des innovativen ZX-81 und das Gerät, auf
dem viele europäischen Spieleentwickler
ihre Karriere begannen. Neben einem Sin-
clair Spectrum mit 1 6 KByte RAM-Speicher
erschien 1983 die 48K Variante, die bis
Ende der 80er Jahre mit hunderten von
Spielen (auf Audio-Cassette!) unterstützt
wurde. Aufgrund der geringen Sound-
fähigkeiten, einer nahezu unbrauchbaren
» Radiergummi« -Tastatur und der schlech-
ten Distrubution konnte sich der Sinclair
Spectrum in Deutschland und in den USA
nicht gegen den C 64 von Commodore
durchsetzen.
ATARI 5200 UND 7800
Die glücklosen Nachfolger zum Atari VCS.
Das 5200 erschien 1983 und wurde ein
Jahr später vom technisch verbesserten
Atari 7800 ersetzt. Neben den kompa-
tiblen VCS-Spielen erschienen für beide
Atari -Konsolen eine Handvoll speziell ent-
wickelter Automatenumsetzungen.
COLECOVISION
Dank seiner hervorragenden technischen
der Welt heran. Nur Electronic Arts, die Firma des
ehemaligen Apple-Angestellten Trip Hawkins, sollte
mächtiger werden als die Software- Schmiede von Wil-
liam »Wild Bill« Stealey und Sid Meier.
Electronic Arts hattedie neben Meier wichtigsten Spie-
leentwickler unter Vertrag. Dan Bunten schrieb
»M.U.L.E.«, ein phantasievolles 5tragiespektakel für
bis zu vier Spieler. »Aphsai«-Autor Jon Freeman
erfand zusammen mit Paul Reiche und Ehefrau Anna
Westfall »Archon«, ein Fantasy-Schach mit Action-
sequenzen. Außerdem im Electronic Arts-Prgramm
Fähigkeiten und den Umsetzungen aktu
eller Automatenknülter war das CBS Cole
covision die Traumkonsole der Videospiel'
Frühzeit. Knapp hundert Titel wurden aus
geliefert, bevor Hersteller CBS die neuer
»Super «-Module
ankündigte; Mini-
Cassetten mit 128
KByte und einer
Ladezeit von zirka
zehn Sekunden pro
Spiel. Obwohl die
überarbeitete Vari-
ante des Coleco-Hits
»Smurf« sowie "Su-
per Donkey Kong
Jr.« bereits auf
»Super Game Modu-
le« vorlagen, wur-
den sie zugunsten
des CBS Heimcompu-
ters »Adam« nicht
mehr ausgeliefert.
Doug Smiths geniales Plattform-
Spiel »Loder Runner« erschien
1983, wird aber dank zahlrei-
chen Umsetzungen (inklusive
drei japanischer Automaten) bis
heute gespielt
NES
Das Nintendo Entertainment System
erschien als Famicom (»Family Compu-
ter») bereits 1983 in Japan, wurde aber
erst 1985 auch in den USA ausgeliefert.
Trotz Nintendos restriktiver Lizenz- Politik
unterstützen so gut wie alle wichtigen
japanischen Hersteller die 8 -Bit- Spiel kon-
sole. Bis heute erschienen weit über 1 000
NES-Spiele.
SG-IOOO
NES-Konkurrent aus dem Hause Sega,
1983 veröffentlicht. Als »Master System«
fand die Weiterentwicklung des 8-Bitters
ab Mitte der 80er Jahre auch den Weg
noch Europa und in die USA.
RDI HALCYON
Ein La serd isk- Hei msy stem, das seiner Zeit
um Jahre voraus war. Die Kombination
aus Bild platten spieler, Computertastatur
und Spracherken nungsmodul erschien
1984 zum Hammerpreis von umgerech-
net 4000 Mark und arbeitete mit der in
»Dragon's Lair« verwendeten Spieltech-
nik. Der Mulriple-Choice-Zeichentrickfilm
»Thayer's Quest« lag der Grundausstat-
tung bei, das einzige andere Spiel für das
Halcyon war »Haiders vs. Chargers«, eine
Football-Simulation.
Vier weitere Spiele (»Shadow of the
Stars«, Orpheus«, »Voyage to the New
World« und »The 5pirit of the Whittier
Mansion«) wurden beworben, schafften
es aber nicht mehr bis zum RDI-Konkurs
im Jahre 1985.
von 1 983: »Hard HatMack«,eine Hommogean Dan-
ke/ Kong und den Besteller »Miner 2049er«, der
bezaubernde Bildschirm-Flipper »David' s Midnight
Mogic«undJohn Fields »AxisAssossin« das vom Vek-
tor-Automaten »Tempest« inspiriert war.
Auch die ehemaligen Modul-Entwickler beschäftigten
sich ab 1 983 mit den Heimcomputern: David Crane,
Alan Mitler und Gary Kitchen hotten Atari bereits
1 980 verlassen und mit Activision einen wichtigen
Hersteller von Videospielen gegründet: »Pilfall«,
»River Raid« und »Decathlon« hießen einige ihrer
Mit »Pifall!« legte Spieldesigner David Creme den
Grundslein zum unabhängigen Videospiel -Ent-
wickler Activsion. Im Laufe der 80er Jahre grün-
deten Activision -Mitarbeiter unter anderem die
Softwarehäuser Accolade, Acclaim und Absolute
Entertainment.
größten Hits. 1 983 kündigten die Designer Miller und
Robert Whilehead bei Activision und gründeten mit
Accoladeeinen Computerspiele-Hersteller, der bis heute
aktiv ist.
Auf dem Fundament aus »Ultima«, »Flight Simula-
tor«, »Kings Quest«, komplexen Sport- und Strate-
giesimulationen sowie den Adion-Spielen der Atari-
Automatenabteilung entwickelte sieb in den USA eine
stabile und kreative Industrie. Die Europäer hotten es
schwerer: In Deutschland, England und Frankreich
tummelten sich dutzende von teils exotischen Spiei-
maschinen und Computern aus Fernost, Amerika und
Europa. Neben den amerikanischen Markrführern
Atari, Apple und Commodore, waren die Firmen
Acorn und Sinclair in England erfolgreich. Außerdem
wurden von den meist britischen Spieleentwicklern
Computer wie Dragon, Oric sowie in den Jahren 1 984
und 1985derjopanischeMSX-Standord unterstützt. Das
Systemchaos spiegelte sich in der Spielenlwicklung wie-
der, wo seltsame Genre-Mixturen aufblühten.
In England war Action auch nach dem Ende der Video-
spielkonsolen ein gefügtes Genre - selbst die in Euro-
pa seltenen Slratetegie- und Rollenspiele wurden mit
Actionelementen verknüpft. Da es für englische Volks-
computer wie den Sinclair Spectrum keine amerikani-
sche Software und somit kaum Einflüsse gab, gingen
die englischen Spieldesigner unkonventionell vor, Es
entstanden schnelle Action-Adventure wie »Atic Atac«
(entwickelt von den späteren »RC Pro Am«-Erfindern
Rare), Strategiespektakel mit Rollenspiel-Elementen
(»Lords of Midnighl«| und - in Form des Bosic-Spiels
Valhalla - erstmals ein »interactive Movie«,
Auf den englischen Computern Speclrum und Acorn
gab's die einfallsreichsten und ausgeflipptesten Spie-
le, während Designer auf dem C 64 amerikanische
Vorbilder zitierten. Stellvertretend für die zahlreichen
Meisterwerke englischer Programmierer sei »Elite«
genannt, eine radikale Mischung aus 3D-Simulation,
Weltraum-Handel und Rollenspiel. Von David Braben
und lan Bell ursprünglich für den BBC-Heimcomputer
ertüftelt, wurde Elite 1 984 auch für den C 64 umge-
setzt. Selten gelang es, so unterschiedliche Genres har-
monisch zusammenzufassen. (Winnie Forster/hl)
Ultimate beschäftigte Anfang der 80er die besten
Programmierer Europas und landete bis 1985
mit jedem neuen Spiel einen Nummer- 1 -Hit in
England. Im Bild das Action-Adventure »Atic
Atac« (1983) für den Sinclair Spectrum. Bereits
1986 konzentrierte sich Ultimate auf den ja-
panischen Markt; heute ist die Firma unter dem
Namen Rare der wichtigste Nintendo- Entwickler.
| ■> 1 E WICHTIGSTEN SPIELE DER EPOCHE j
TITEL
EH1WICKIER
JAHR
KURZBESCHREIRUN6
Donkey Kong
Nintendo/Shigeru
Miyomoto
1982
Mario debütiert im ersten Jump-ond-Run der Well. Nachahmer waren u.a. das
amerikanische »Miner 2049er« und »Manie Miner« aus England.
Zaxxon
Sega
1982
Atemberaubendes Actionspiel in perspektivischer Pseudo- 3 D-Grafik.
Ant Attock
Quicksilva/S. White
1983
Das aufsehenerregende Debüt eines englisches Kunststudenten. Zur besseren Orientierung
konnte zwischen 4 Sichtperspektiven umgeschaltet werden.
Electronic Arts/Free- 1983
man, Reiche, Westfall
Fantasy-Schach mit Action- Duellen und massig Spielwiti.
Das erste Automaten spiel mit Grafik von Laserdisk. Vorfahre iu »Dragon's Loir«, »Firefox«,
aber auch »Sewer Shark«, Als Videomaterial wurden japanische Bit I ig- Science -fiction-
Filme verbraten.
Bruce Lee
Datasoft/K. Day
1983
Innovative Mischung aus Plattform -Jump-ond-Run und Prügelspiel.
Capture the Flog
Sirius/P.Edelstein
1983
3D-Lobyrinthspiel für 2 Spieler gleichzeitig. Mit Split-Screen und wunderschönem
Farbverlauf am Horizont.
Decolhlon
Activision/ David Crane
1983
Joystick -zermürbender Sportspiel- Pionier. Vorfahre zu Epyx' »Summer Games«.
Lade Dünner
Broderbund /Doug Smith
1983
Das originellste und fesselndste Plattform spiel der 80er Jahre,
M.U.LE.
Electronic Arts/
Dan Bunten
1983
Gewities Vier- 5p ieler-Strategie spiel mit liebenswerten Science-fiction -Kreaturen.
StarWars
Atari
1983
Rasante 3D-Umsetzung des Kinoerfolgs; für viele Industrie -Insider eines der technisch
wichtigsten Automaten spiele.
The Hobbit
Melbourne Hause/
P.Mitchell
1983
Englisch- australisches Grafik-Advenlure. Die stilsichere Umsetzung wurde im
Bündle mit dem gleichnamigen Bestseller hundertausendfach verkauft,
Balfblazer
Atari/D.Levine,
D.Riordan
1984
Das geniale 3D-Action Sportspiel war eine Co-Produktion des damaligen
Spielemarktführers Atari und des Hollywood-Giganten Lucasfilm. Technisch erstaunlich,
kommerziell ein Flop.
Boulder Dosh
First Star/Chris Gray
Der König der Tüftelspiele wurde sogar für die Spielhalle umgesetzt.
Acorn soft/
D. Braben, I.Beil
Ungeschlagene Mixtur aus 3D-Echtieit-Simulation, SF-Slory und Strategiespiel-
Elementen - ein exzentrisches Meisterwerk aus England,
F-ISStrikeEogle
Microprose/Sid Meier 1 984
Die erste Kampflugsimulation; wurde bis
in die 90er Jahre fortgesetzt.
King 's Quest
Sierra Online/ 1984
Roberto & Ken William
Das erste Grafik- Ad venture mit animierte
n Spielfiguren.
Summer Games
Grafisch und spielerisch verbesserte »Decathlon«- Kopie,
den C 64.
s der wichtigsten Spiele für
Diamond
Multimedia
Kit.
All Fun.
No Joke.
pjIMEDIA KU
Less.
Affen stark.
Im Multimedia-Dschungel führen
Interrupt-Dickichte und DMA-Fallen I
schnell zum Scheitern der Expedi-
tion. Oft mehr tierischer Ärger als
Spaß.
Diamond Multimedia Kits machen
Schluß damit! Videogeleitet ist die
Hardware wieselflink gezähmt. Die
Installationssoftware überspringt
Antilopen gleich die Schlangen-
gruben der DOS-Wüsten.
Um sich in
die Höhen
der Multi-
media-Lüfte
zu schwingen, benötigen Sie nur
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weitere finden Sie im Multimedia
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Ob Sie mit der 16 Bit Stereo-
soundkarte schlafende Löwen
wecken, der
Nachtigall ein neues
Lied beibrigen oder
eine Klangsafari
veranstalten - Ihrer
Entdeckerlust sind
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gesetzt. Dafür
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Erweiterbarkeit .
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Die Klagen über fehlerhaf-
te Spiele nehmen immer
mehr zu. PC Player unter-
sucht regelmäßig die
schlimmsten Bugs in aktu-
ellen Programmen.
Immer mehr Spielekäufer
fühlen sich von Fehlern und
o
Nachlässigkeiten in aktueller
Software verschaukelt. Die
Zahl der »Patches« für neue
Produkte steigt kontinuierlich;
auf Mailboxen wie Compu-
Serve, bei denen Spieleher-
steller direkt erreichbar sind, herrscht Hochbetrieb. Deswegen
lesen Sie jeden Monat in PC Player, wo es bei den aktuellen
Titeln hapert, was der Stand der Dinge bei Updates und Pat-
ches ist und wo Sie diese am einfachsten bekommen.
Gleichzeitig möchten wir 5ie um Ihre Hilfe bitten: Wenn Sie
meinen, einen Bug in einem Spiel gefunden zu haben, dann
schreiben Sie uns. Die Adresse lautet PC Player, DMV Ver-
lag, »Bug-Report«, Gruber Str. 46a, 85586 Poing. Bug Mel-
dungen können Sie uns auch an unsere E-Mail -Adresse
71333.2206@compuserve.com schicken. Bitte haben Sie
Verständnis, daß wir Ihnen keine Patches oder Hilfen
zuschicken können; alle Patches, die wir weitergeben dürfen,
finden Sie auf dem CD-ROM von PC Player plus. Ansonsten
sehen Sie bitte in der Rubrik »Hotlines« nach, wie Sie die
Spielehersteller erreichen können.
Cyrix - doch nicht kompatibel?
Es häufen sich Meldungen von Spielern, bei denen bestimm-
te Programme nicht laufen, wenn ein Upgrade-Chip von Cyrix
den 386er auf einen 486er hochpowern soll. Mit den Cyrix-
Chips ist beispielsweise »NHL Hockey 95« von Electronic Arts
nicht zu starten. Sowohl Cyrix wie auch die Programmierer
suchen nach der Ursache für dieses Phänomen. Erster Hin-
weis: Spiele mitdem D0S4GW-Extender, Version 1 .95, schei-
nen Probleme zu haben. Wenn Sie ein Spiel mit einer ande-
ren Version des Extenders haben, können Sie versuchen, die
Datei DOS4GW.EXE auszutauschen -
eine Garantie, daß dies Abhilfe bringt,
gibt es aber nicht.
...van PC Player plus fia-
1 den Sie aktuelle Patches
n Beispiel für TIE-Fighter, Dark Sun:
I Wake et the Ravoger, Pacific Air War,
I Master of Magic und andere Spiele.
Dark Sun II: Wake
of the Itavager
Mit seinem zweiten Dark Sun-Titel hat
SSI ziemlich ins Fettnäpfchen getreten.
Die erste, in den USA ausgelieferte Version war jedenfalls gar
nicht durchspielbar, so sehr harten sich die Bugs ausgebrei-
tet. Eine genaue Aufzählung an dieser Stelle würde tatsäch-
lich viel zu weit rühren: Mehrere Dutzend logische Fehler im
Spielablauf sind bestätigt. Für zusätzlichen Ärger sorgte die
etwas unglücklich formulierte Antwort eines SSI -Mitarbeiters
Dark Sun II: Die erste USA-Version war gar nicht durchspielbar,
was zu Boykott-Aufrufen in CompuServe führte.
auf CompuServe, die sinngemäß übersetzt etwa wie folgt lau-
tete: »Der Patch kann doch noch gar nicht fertig sein, wir ver-
kaufen diese erste Version doch erst seit einer Woche. Gebl
uns etwas Zeit, die wichtigsten Fehler zu beseitigen. Wir pli
nen jetzt schon zwei bis drei Patches, die nach und nach erst
die wichtigen, dann die weniger wichtigen Bugs killen.« Ent
nervten USA-Kunden zahlt SSI inzwischen das Geld zurück,
glücklicherweise wurde diese erste Version in Europa gar nichl
erst offiziell ausgeliefert.
Gute Nachricht 1: Master of Magic
Letzte Ausgabe berichteten wir über Bugs in »Master of
Magic«. Hersteller Microprose hat uns inzwischen mitgeteilt,
daß die deutsche Version erst ausgeliefert wird, wenn alle
bekannten Bugs beseitigt sind; deswegen kann sich deren Ver-
öffentlichung noch ein paar Wochen verzögern. Trotzdem
eine kundenfreundliche Entscheidung.
Gute Nachricht 2: Pacific Air War
Eigentlich sollte die Modem -Zwei -Spieler-Option nur in die
CD-ROM-Version von »Pacific Air War« eingebaut werden.
Da aber sowieso ein Bugfix fällig war, enthalt der aktuelle
Patch die Modem- Dateien, so daß auch Disk-Besitzer umsonst
in den Genuß dieser Funktion geraten. Den Patch gibt es beim
Hersteller, auf CompuServe oder diesen Monat auf der CD
von PC Player plus.
Gute Nachricht 3: TIE-Fighter
LucasArts hat endlich das MIDI-Timing-Problem in den Griff
bekommen: Mit einem neuen Soundtreiber kann man TIE Figh-
ter auf jedem Rechner mit General-MIDI- Karte ohne »hän-
gende Noten« spielen. Auch diesen Patch gibt es beim Her-
steller, auf CompuServe oder diesen Monat auf dem CD-ROM
von PC Player plus. (bs)
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Gita rren - Lern k u rs«
Lernprogramm und
Gitarre in einem
Bündle? Lohnt sich
aber nur, wenn Sie
Holz für ein Lager-
feuer brauchen...
w
W Wf an
o
i Weg
ä* ;
Die Begli
Noten ur
chwelgt
'angesichts des
grauen Herbstwetters
nicht gerne in Erin-
nerungen an lau-
schige Abende im
Freien mit idyllischer
Lagerfeuerromantik und einem begna-
deten Gitarristen, der von »Country Roads« bis
»Fürstenfeld« alle Baggersee -Gassenhauer
anstimmt? Die Mädchen umschwärmten den küh-
nen Saitenzupfer und erweckten in uns das Ver-
langen, ebenfalls ein Guitar Hero zu werden. Doch
ein bißchen Schweiß wird schon vergossen auf d>
nach oben. Wenn wir früher schon einen PC gehobt härten,
ein Lernprogramm und eine Gitarre für wenig Geld - was
wäre dann wohl aus uns geworden?
Präludium
Heutzutage ist das anders. Pearl Agency will offenbar mit
einem billigen Bündle aus Lernprogramm und Gitarre den
bundesdeutschen Musiknachwuchs stärken und abseits von
Retortenmusikern und Jodelmonstern für frischen Wind sor-
gen. Das auf den Einsteiger zurechtgeschniftene Package ent-
hält neben einer Diskette mit dem Lernprogramme »Barree
2.0« und einem mageren Handbuch auch eine Gitarre. Doch
fast erscheint es vermessen, dieses Konglomerat aus Blech und
Sperrholz als »Gitarre« zu bezeichnen. Wenn man daran
denkt, welch göttliches Instrument Queen-Supremo Brian May
aus einem Stück Kirschholz schnitzte...
Intermezzo
Die Ärmel hochgekrempelt,
noch kurz die Ohren geputzt
und dann wird erst mal das
Instrument gestimmt. Von
wegen! Das Teil wurde wohl
van einem Hochbau-Studen-
ten gedrechselt, der die Saiten
mit Hochspannungsdrähten
verwechselte und sie Zenti-
meter über dem schief geleim-
Unser Redakteur Florian »Slash« Stongl
schwingt die Gitarre, welche im Lieferum-
fang enthalten ist. He, Plattenfirmen, schnell
zugreifen!
ten Hals installierte. Zusam-
men mit den folsch gesetz-
ten Bünden wird das Grei-
fen von Barree-Akkorden
zum Kraftakt.
Fazit: Das Stimmen ist un-
möglich, unsere Stimmung
im Keller. Schlägt man
trotzdem mutig in die Sai-
ten, dringt markerschüt-
terndes Geschepper an die
verwöhnten Tester-Ohren:
Klonk, Plomm, Schraddel!
Hilfe, daran hätten nicht
einmal die »Einstürzenden
Neubauten« in ihren
frühen Tagen Gefallen
gefunden.
Concerto curioso
Hoffnungsvoll wendet man sich nach dem kläglichen Versa-
gen der Hardware der Software zu. Was könnte man nicht
alles für feine Sachen anstellen: So verlockende Dinge wie
Klangbeispiele im besten Midi-Gitarren-Sound, Videose-
quenzen oder Multimedia-Playback, um mit bekannten Bands
zu jammen, fallen uns ein. Doch Sie werden es schon ahnen:
'- *'
sit- Software »Barree 2.0«
d Griffe gleichzeitig an
Nichts von alledem wurde v
findet lediglich zwei Pro-
grammteile vor: Grifftabel-
len und einen Noteneditor.
Beide sind für Einsteiger
sinnvoll, da auf grafische
Weise gezeigt wird, wo die
Finger auf den Gitarrenhals
gesetzt werden müssen.
Damit man weiß, wie's klin-
gen soll, klickt man mit der
Maus auf ein Icon - schon
nähert sich der Akkord mit
wohlfeilen Schwingungen
den Gehörgängen. Oder
auch nicht: mit einer Sound-
blaster-Karte vergrault das
Gedudel jeden Jung-Gitarri-
sten, mit General-Midi
geht's besser, doch statt
Gitarren-Tonen gibt's ein
Klavier zu hören. Nun ja,
besser als gar nichts... (fs)
irklicht. Der geneigte Musikus
GITARREN-LERNKURS
HARDWARE-MINIMUM:
286er mit Soundblaster- oder
Roland-MPU-Karte
PRAKTISCHER NUTZEN:
Zünden Sie mit dem Hand-
buch die Gitarre an und wär-
men daran die verkrampften
Finger.
ORIGINALITÄTSFAKTOR:
Schon »The Who« zerdep-
perten damals Gitarren -
warum jetzt Sie?
MÖGLICHE FOLGESCHÄDEN:
Längeres Üben provoziert
Scheidungen und verhaltens-
gestörte Haustiere.
DAS PC-PLAYER-FAZIT:
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s-p-e-a-k
EHGUSH?
Ein Sprach lern programm soll schon den Kids
schnell und mir Spaß Englisch beibringen.
Es gibt wohl nichts langweiligeres als das sture Pauken von
Vokabeln. Es geht aber auch anders: Spiele-Hersteller Info-
grames bietet mit der »Multimedia Sprach lern metho-
de Englisch« von Syracuse Language Systems ein mul-
timediales Sprachlern system an, das ohne Übersetzun-
gen, Vokabeln oder ähnliches auskommt. Sie lernen
dabei nur anhand von Bildern die Bedeutung fremd-
sprachlicher Wörter kennen und haben so gleich ein
Gefühl für die andere Sprache. Neben der Version für
Erwachsene gibt es auch ein speziell auf Kinder zuge-
schnittenes CD-ROM, das schnell und einfach Englisch lehren
soll.
Ohne ein deutsches Wort zu benötigen, finden sich die Kin-
der mit ein wenig Hilfe der Eltern rasch im einfachen Menüauf-
bau zurecht. Die Schwierigkeitsgrade werden durch drei Zah-
len symbolisiert. Mehrere Bilder zeigen, in welchem Themen-
bereich sich die Wörter
bewegen, die das Kind lernen
soll. Auf der einfachsten Stufe
werden erst einmal mehrere Gra-
fiken gezeigt, zu denen eine
männliche oder weibliche Stim-
me den englischen Begriff
spricht. So kann Ihr Nach-
wuchs nach kurzer Zeit
die pc 9WMl»»-iuertuig
Englisch pauken einmal anders:
Ohne stur die englische Bedeutung
von deutschen Wörtern auswendig
zu lernen, merken sich Kinder
anhand der Bilder, wie beispielswei-
se eine Birne auf Englisch heißt. Mit
zunehmender Komplexität steigt
auch der Anspruch, und anfäng-
lich wird es kaum ohne elter-
liche Unterstützung gehen,
Die einzelnen, recht sim-
plen Spiele machen zwar
Spaß, sind aber nicht
sonderlich witzig, so daß
auf Dauer der relativ
trockene Lerncharakter
des Programms in den Vor-
dergrund rückt.
Dennoch: Ist das Kind daran interes-
siert, Englisch zu lernen, wäre diese
Lernmethode sicher nicht die schlech-
teste, auch wenn Ihr Sprößling keine
Ahnung hat, wie ein Wort geschrie-
die Dinge beim engli-
schen Namen nennen
und in der
nächsthöheren Stufe
versuchen, auf die
gesprochene Aufforde-
rung hin das richtige Bild
anzuklicken. Das beschränkt sich
nicht nur auf Objekte, sondern
bringtauch Farben, Formen oder
Tätigkeiten mit ein. Schließlich
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A »Put the mouse
on the carl«: Eng-
lisch lernen mit
einfachen Bildern.
4 Bingo ist eines
der Spiele
muß das Kind noch vollständige Sätze verstehen, um die Auf-
gaben zu lösen und die richtigen Bilder zuzuordnen.
Die einzelnen Spiele reichen vom simplen Bilder finden bis
zum in England so beliebten Bingo. Dabei gewinnt Ihr Kind,
wenn es fünf richtige Bilder in einer Reihe erkennt. Teil-
weise sind die Sätze relativ komplex, so daß zu Beginn
sicher die Eltern das eine oder andere Spiel erklären müs-
sen. Der Vorteil ist, daß die Kids gleich das richtige
Sprachgefühl erhalten. Allerdings dürften erst Sechs-
jährige etwas mit dem Programm anfangen können,
obwohl der Hersteller Kinder ab vier Jahren ansprechen
't will. Das Eintauchen in die fremde Sprache, ohne ein
deutsches Wort, ist anfänglich gewöhnungsbedürftig und
nicht jedermanns Sache.
Die Aufmachung ist etwas spartanisch geraten und könnte
wesentlich spritziger sein - so riecht's eher nach muffiger Schul-
buch-Atmosphäre. Die Bilder würden mit 256 Farben wesent-
lich besser aussehen, dafür sind sie aber recht eindeutig, um
die Kinder nicht unnötig zu verwirren. Die Sprachausgabe ist
qualitativ gut und die Sprecher sind offensichtlich Profis, wie
man sie aus anderen Sprach lernprog rammen kennt. Ein paar
nette Soundeffekte
würden das Lern-
system etwas
auflockern, doch
sie fehlen ebenso
wie Hintergrund-
musik. Der Vorteil,
daß Ihr Sprößling
nicht abgelenkt
wird, kann aber
auch zu vorzeiti-
gem Desinteresse
führen, da das
Programm nicht
gerade durch
übe rtri ebene
Spritzigkeit auf-
fällt, (fs)
m uitiitiii siticliinitUide
■ VGA
■ Soundblaster
j Super VGA
j Soundblaster Pro
J CD-Audio
■ Windows
Programm -Typ:
Herstellen
Ca.-Preis:
Festplatte:
CD-ROM:
Alter:
Spül! fall toi:
Anleitung:
Programmen:
Sprothausgabe:
Grafik:
Lernspiel
DM100,-
co. 120 MByte
6-12 Jahre
Ausreichend
Deutsch, befriedigend
Englisch, wenig
Englisch, gut
Ausreichend
Ausreichend
■5"
Vitziger
Test: »Spaß mit Blupi)
Ein knuddeliges Männchen, knifflige Auf-
gaben und eine Menge Spaß: So sieht ein
gutes Lern programm aus.
W
st gelb, rund und macht viel Spaß? Nein, nicht die
neue Standardverpackung der Post für Fußbälle, sondern
Blupi, ein ulkiges Männchen und echter Wonneproppen, das
durch eine gleichnamige Serie von interes-
santen Programmen für Kinder führt. Die
Schweizer Firma Epsitec hat bislang »Blupi zu
Hause«, »Blupi im Schloß«, »Blupi geht spa-
zieren« und »Spaß mit Blupi« veröffentlicht.
Letzteres stellen wir Ihnen stellvertretend für die
anderen Produkte dieser empfehlenswerten
Reihe ausführlich vor.
□QBHCZ) L
BHMBQff
ldljcscd '
□ÖQQ
die pcivNieR-uiertung
So macht lernen Spaß: Nicht die Auf-
gaben stehen für dos Kind im Vor-
dergrund, sondern das knuffige
Männchen Blupi, daß auf einfachste
Art und Weise die Aufmerksamkeit
auf sich lenkt. So ganz nebenher wer-
den Rechenaufgaben oder Buchsta-
benrätsel gelöst. Die Blupi-Serie fällt
mit Programmen für Kinder untei
schiedlichen Alters vor allem des-
wegen angenehm auf, weil sie
nicht gekünstelt kindgerecht
wirkt, sondern durch die lie-
benswerte Aufmachung einen
besonderen Charme versprüht.
Die verschiedenen Schwierig
keitsgrade sorgen dafür, daß
Familien mit mehreren Kindern das
Programm dem jeweiligen Alter opti-
mal angepaßt werden kann. Teilwei-
se werden auch Erwachsene gefor-
dert, so sind richtige Familien -Treffen
vor dem PC möglich.
»Spaß
mit Blupi«
ist ein abwechslungsrei-
ches Lernprogramm, das
sich weniger am trocke-
nen Schulstoff orientiert,
sondern vorrangig spie-
I e r i s c h
Mathe-
aufga-
b e n ,
h-
slaben-
rätsel und
Gedächtnis-
übungen verbindet. Das
Kind oder die Eltern
suchen aus acht verschie-
denen Aufgabengebie-
einen von sechs Schwie-
lielsweise mehrere Me-
Buchstabensalat finden
Bei dieser Memoryvariante müssen Bilder
und Text gefunden werden
ten eines aus, wählen je nach Alti
rigkeitsgraden und müssen bei
moryvarianten lösen, Wörter ir
(bekannt aus Rätselheften) oder unter Zeitdruck Grundrechen-
aufgaben ausknobeln. Wird eine Aufgabe richtig gelöst, hüpft
der putzig anzusehende Blupi vor Freude fast an die Decke
Das Buchstabenrätsel kennt
ten
und holt eilig ein Geschenk als kleine Belohnung herein. Will
das Kind den Eltern stolz beweisen, was es geleistet hat, genügt
ein Eintrag in die High score- Liste - ein Anreiz, der aus vielen
Videospielen bestens bekannt
ist. Gesteuert wird Blupi mit der
Maus, indem man den
gewünschten Aufgabenbereich
anklickt und anschließend den
Schwierigkeitsgrad auswählt.
Das Programm kommt dabei
ohne viel Text aus, sondern setzt
voll auf große kons, die sich
selbst erklären. So wird der
ansteigende Schwierigkeitsgrad durch Zahlen und stetig größer
werdende Blupis dargestellt - simpel, aber effektiv.
Grafisch wirken die Blupi -Programme auf den ersten Blick
eher schlicht. Doch schnell offenbaren sich die Vorteile: Die
Hintergrundbilder sind witzig, aber nicht überladen und das
Kind konzentriert sich auf die
wichtigen Dinge wie Symbo-
le, Buchstaben und Zahlen und
wird nicht von überflüssigem
Schnickschnack abgelenkt.
Etwas mehr Sorgfalt hätte aber
der Sound vertragen, Musik
sucht man vergeblich, und die
Geräusche aus dem PC-Laut-
sprecher sind zwar keine
Katastrophe, können gut ge-
machten Samples aber bei
weitem nicht das Wasser rei-
chen.
Fazit: Spaß mit Blupi besticht
nicht nur durch die sehr nied-
liche und witzige Aufma-
chung, (fs)
B spass mit blupi
■ VGA
J Super VGA
j Soundblosler
J Soundblaster Pro
J General MIDI
J (D-Audio
■ DOS
J Windows
Empfohlen: 386er (min. 1 6 MHz), 1 MByte
RAM und Maus.
Programm-Typ:
Lernspiel
Hersteller;
Epsitec/MD Consulting
Ca.-Preis:
DM 70,-
Festplatte:
CD-ROM:
ca. 2 MByte
Alter:
6-12 Jahre
Spafltaktor:
Sehr gut
Anleitung:
Deutsch, Gut
Programmtext:
Deutsch, Gut
Sprachausgabe:
Grafik:
Sound:
Mangelhaft
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
dk : 80Sc
Immer mehr Programme nutzen
Microsofts »Video für Windows« als
preiswerte Lösung, um Videoclips auf
den Bildschirm zu zaubern. Die opti-
male Installation erfordert aber
ordentliche Portionen Geduld und Spucke.
Der moderne Multimedia -Computer soll Bilder, Töne, Texte
und Video zu einer großen Einheil zu verbinden. Während
der PC mit den ersten drei Dingen noch ganz gut zurecht
kommt (vorausgesetzt, eine Soundkarte ist installiert}, gibt es
bei den bewegten Bildern noch einige Probleme. Microsoft
wollte für Multimedia- PCs einen übergreifenden Video- Stan-
dard schaffen, der natürlich unter dem Lieblingskind Win-
dows laufen mußte. »Video for Windows« soll auch auf klei-
nen 386ern noch bewegte Bilder in ordentlicher Qualität lie-
fern. Dabei sprach man aber eher von Briefmarken-großen
Mini-Fenstern und einem Ton, der oft schlechter klang als ein
rauschiges Ferngespräch nach Australien. Nach und nach
stieg die Rechnerleistung auch bei Heim-PCs, außerdem feil-
ten die Entwickler immer weiter an Video für Windows, so
daß heute ein flotter 486er zwar keinen VHS-Recorder ersetzt,
aber immerhin in VGA-Qualität bildschirmfüllend arbeitet.
Problemkind dank Patchwork
Das dickste Problem von Video für Windows ist seine Her-
kunft: Microsoft ist zwar der Anbieter, hat selbst jedoch nur
das grobe Gerüst von »VfW« (wie
wir es abgekürzt nennen wollen)
geliefert. Die eigentliche Technik
steckt in den »Codecs« . Diese Wort
steht für Codierer/ Decodierer und
bezeichnet Programme, die Videos
packen und wieder entpacken.
Wenn wir einen typischen Video-
clip von »PC Player plus« nehmen,
dann ist dieser in 320 x 240 Bild-
punkten mit 24 Bit Farbtiefe auf-
gezeichnet und enthält pro Sekun-
de 1 5 einzelne Bilder, sogenannte Frames. Daraus errechnet
sich, daß eine Sekunde Film (24/8) x 320 x 240 x 1 5, also
3.456.000 Bytes benötigt. Ein normales Single- Speed-CD-
ROM kann aber nur rund 1 50.000 Bytes pro Sekunde liefern,
Die Testplayer-Videos laufen auf eini-
gen Grafikkarten in bestimmten Auf-
lösungen nicht ruckelfrei. Bitte besor-
gen Sie sich aktuelle Treiber und auch
den 256-Farb-Treiber von Microsoft,
SVGA.ORV.
Das schöne Messe vi deo ver-
kommt zur Diashow? Unsere Tips
helfen bei der Beschleunigung.
das ist rund 25 mal weniger. Mit
einem speziellen Packverfahren müs-
sen also Wege gefunden werden, um
das Video 25 mal kleiner zu machen.
Die ersten Video-Codecs stammten von MediaVision (Video
1 ) und Microsoft (RLE). Beide waren jedoch nur für sehr klei-
ne Videos geeignet, zeigten starke quadratische »Artefakte«
und kamen auch mit den Farbpaletten nicht so gut zurecht.
Artefakte ist der Fachausdruck von Videotechnikern für alles,
was dem menschlichen Auge verrät, daß ein Video gepackt
wurde - es sind Bilddetails, die sofort als »künstlich« erkannt
werden. Das Auge reagier! deswegen so empfindlich auf diese
Fehler, weil in der »echten« Welt praktisch nie absolut gera-
de Linien und Quadrate auftauchen.
Bessere Packer verwenden Methoden, welche die Bilder eben-
falls verändern, aber so, daß das Auge eben nichts davon
merkt. Ein Trick ist die Verringerung der Farbauflösung. Da
wir viel besser Helligkeits- als Farbunterschiede sehen, wer-
den die Farben in einem Videoclip grober gerastert und nur
die Helligkeit mit voller Auflösung gespeichert. Mit diesen und
anderen Tricks haben verschiedene Programmierer unter-
schiedliche Packverfahren entwickelt. Die beiden verbreitet-
sten sind »Indeo« von Intel und »Cinepak« von SuperMatch.
Beide Verfahren gibt es als Codec für VfW. Die beiden ande-
ren, industrieweit anerkannten Packer sind M-JPEG und
MPEG; beide sind aber von einem normalen 486er nicht in
Echtzeit zu entpacken und benötigen Spezialhardware. Des-
wegen gibt es keine entsprechenden Codecs für VfW.
Alte Fehler - endlich weg
So waren Versionen von VfW vor 1 . 1 d zum Beispiel in man-
chen Situationen unerklärlich langsam. Das lag an einem Bug
in der Farb-Umrechnung. Wenn Windows im 256-Farb-
Modus arbeitet, hat ein Programm eine bestimmte Farbpalet-
te. Will dieses Programm ein Video abspielen, muß dos Video,
welches mit 1 6 Millionen Farben gespeichert ist, auf 256 Far-
ben begrenzt werden. Diese Farbumrechnung wurde bisher
aus Versehen zweimal von unterschiedlichen Programmen
gemacht - die doppelte Umrechnung kostet aber wertvolle
Rechenzeit. Der Fehler ist jetzt beseitigt, allerdings konnte
Microsoft irgendwie einen neuen Bug einmogeln: Wird ein
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Videoclip gezoomt, verliert er auf manchen Gra-
fikkarten seine Palette und wandelt sich zu einem
undefinierbar grünen Etwas. Wer dieses Problem
hat, kann zur Zeit nichts dagegen tun, außer dos »zoomen«
von Videos eben zu vermeiden.
Um den Cinepak-Codec zu beschleunigen, hat dieser keine
vollständige Prüfung des Videos implementiert. Alle Daten,
die ihm geliefert werden, werden fleißig entpackt. Enthalten
diese Daten aber aus irgendeinem Grund Lesefehler, sieht
man im besten Fall quadratische Felder im Video (die nach
meistens einer Sekunde wieder verschwinden) oder erhält
schlimmstenfalls einen Absturz.
Leider kann dieses Problem auch auftreten, wenn der CD-
ROM-Treiber eine Macke hat und die Bytes nicht schnell genug
liefert. Das laßt sich wie folgt überprüfen; Der Videoclip, der
Abstürze verursacht, wird auf Festplatte kopiert. Läßt er sich
nicht kopieren, ist die CD defekt und muß umgetauscht wer-
den. Läuft die Kopie einwandfrei, müssen Sie ihr CD-ROM-
Laufwerk optimieren (siehe unten).
Ruckl-Zucki oder Ruckel-Zuckel?
Das schlimmste Problem, gerade bei größeren Videoclips,
bleibt allerdings die Geschwindigkeit. Der eine PC gibt einen
Clip fließend wieder, während der andere daraus eine Stand-
bild-Orgie macht. Ein dritter spielt den Clip zwar, doch der
Ton knackst, wiederholt sich ständig und scheint nicht mit dem
Bild synchron zu laufen.
Fangen wir mit dem einfachsten Problem an; Ein ganz leich-
tes Ruckein, etwa im Abstand einer halben bis ganzen Sekun-
de, ist normal. Das liegt an der Struktur eines gepackten
Videoclips. Um die Daten so dicht zu packen, wird nämlich
ca. alle Sekunde ein Bild komplett gespeichert. Dies ist ein
sogenannter »Keyframe«. Von den darauf folgenden Bildern
werden nur die Unterschiede zu diesem Keyframe errechnet
und gespeichert, weil dies wesentlich weniger Speicherplatz
benötigt. Bei einem Keyframe in der Sekunde hat man also
ein recht großes Bild und vierzehn relativ kleine. Das Laden
und Entpacken des Keyframes dauert län-
ger als der Rest; deswegen scheint hier das
Video für eine Zehntelsekunde zu rucken.
Die verlorene Zeit wird mit den weiteren Bil-
dern, die viel schneller darzustellen sind,
wieder aufgeholt.
Wenn der PC aber tatsächlich zu langsam
für den Videoclip ist, passiert beispielswei-
se folgendes: Bild 4 kann nicht mehr recht-
zeitig dargestellt werden. Der PC entschließt
sich nun, um die Synchronisation zum Ton
nicht zu verlieren, alle anderen Bilder fallen
zu lassen, bis der nächste Keyframe kommt.
Das ist dann beispielsweise Bild 1 5. Da das Entpacken eines
komplexen Keyframes aber sehr lange dauert, kommt der PC
wieder zu dem Schluß, daß er besser erstmal mit dem Ton
weitermacht und wieder auf den nächsten Keyframe wartet...
Das Spielchen wiederholt sich solange, bis endlich mal ein
a? ' ¥1- !:l 1 l'-i m'. %■?. 1 rl.i !! iJliUäHfflfc-
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Neue Grafik karten t reiber installie
Programm SETUP
i Sie über das Windows -
Starten Sie die Video- Dateien zum
Test über den Media Player; hier
kann man einiges konfigurieren.
sehr kleiner Keyframe eintrifft, der innerhalb des Zeirlimits ent-
packt werden kann. In der Zwischenzeit sehen Sie mehrere
Sekunden lang ein Standbild.
Zum Glück gibt es in VfW einen Mechanismus, um dieses zu
verhindern. Dazu müssen Sie die Systemsteuerung aufrufen
und dort das Symbol »Treiber« anklicken. Suchen Sie dann
in der Liste den Eintrag »[MCI] Microsoft Video for Win-
dows]« und klicken Sie zweimal auf diese Zeile. Sie sollten
nun ein Fenster sehen, in dem »Skip video frames if behind«
angekreuzt ist. Klicken Sie einmal hierauf, um das Kreuz weg-
zunehmen, und dann auf »Set as Default«. Ab sofort wird
VfW garantiert jedes Bild aus dem Video zeigen; allerdings
müssen Sie jetzt mit Sound- Aussetzern leben, denn wenn das
Entpacken eines Bildes zu lange dauert, wird halt der Sound
solange gestoppt, bis das Bild fertig ist.
Ohne Treiber geht es nicht
Die schlimmsten Temposünder sind und bleiben aber weiter-
hin die Grafik- und Soundkartentreiber. Dabei kommt es nicht
nur auf das Alter, sondern auch auf die Qualität der Treiber
an; Selbstder neueste Update kann schlimmstenfollsdie Video-
leistung Ihres Systems verschlechtern.
Bei den Grafiktreibern ist das Problem recht eindeutig: Da das
Video irgendwie auf den Monitor muß, werden die einzelnen
Bilder dem Grafiktreiber gegeben. Dieser sortiert sie in das
Bildschirm -RAM ein. Je nach Qualität der Treiber geht das
schnell oder langsam; wenn dieser Arbeitsschritt zu lange dau-
ert, kommt es wieder zum gefürchteten Ruckein. Die Geschwin-
digkeit der Grafikkarte spielt hier ebenfalls eine Rolle. Wer
eine uralte ISA-Bus-Karte besitzt, darf keine Geschwindig-
keits-Wunder erwarten. Eine Windows-
Beschleuniger- Karte sollte es schon sein, denn
diese haben praktisch immer einen Turbo
drin, um die Einzelbilder sehr schnell aus dem
RAM in die Grafikkarte zu übertragen. Mit
Vesa Locol Bus oder PCI geht es natürlich am
flottesten .
Eine Auswirkung auf die Geschwindigkeit hat
auch die aktuelle Auflösung von Windows.
Manche Grafikkarten sind bei über 256 Far-
ben oder mehr als 640 x 480 Punkten intern
derart schräg organisiert, daß das Setzen
aller Videobildpunkte extrem lange dauert.
Wieder andere Grafikkarten haben das umgekehrte Problem:
Dort ist der Zugriff bei 1 6 Millionen Farben paradoxerweise
schneller als bei plumpen 256 Farben, weil die Hardware ent-
sprechend optimiert wurde. Deswegen sollten Sie bei ruckein-
den Videos mehrere Bildschirmauflösungen ausprobieren.
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89,95- 89,95
Beginnen Sie immer mit 640 x 480 Punkten und
256 Farben; danach sollten Sie Treiber mir 32.000
und 65.000 Farben ausprobieren. Nur bei den
wenigsten Karten ist der Treiber mit 16 Millionen Farben der
schnellste. Wenn Sie mit einer Farbtiefe gute Ergebnisse errei-
chen, muß das nicht für alle Auflösungen gelten. Läuft z.B.
bei 640 x 480 in 32.000 Farben das Video ruckelfrei, kann
es bei 800 x 600 schon nötig sein, auf einen 256-Farb-Trei-
ber auszuweichen.
Sollten alle Treiber, die Ihrer Grafikkarte beiliegen, keine Ver-
besserung bringen, wäre der nächste Schritt, sich beim Her-
steller neue Versionen zu besorgen. Parallel dazu können Sie
den Microsoft- Standard-Treiber für 256 Farben installieren,
der Windows seit 3.1 1 (eine Eins mehr hinter dem Komma)
beiliegt und auch in manchen Mailboxen unter dem Namen
»SVGA.DRV« zu haben ist. Die letzte Hoffnung ist der »Füll
Screen«-Modus. In diesem Modus schaltet VfW alle Treiber
radikal aus und kümmert sich um eine VGA- Darstellung des
Videoclips. Dieser wird dann bildschirmfüllend abgespielt,
allerdings in der sehr groben 320 x 200 Auflösung mit 256
Farben. Wenn auch hier das Video einfach nicht fließen will,
kann es an Ihrer Soundkarte liegen.
Der Ton macht auch das Bild
In die paradoxe Situation, daß eine Soundkarte ein Video
langsamer machen kann, führt - wie Sie sicher schon ahnen
- der Treiber der Soundkarte. Während DOS-Spiele einen
Soundblaster direkt an der Hardware ansprechen, läuft bei
Windows alles über besagte Treiber. Das hat Vorteile, da Sie
so bei keinem Windows- Programm eine Soundkarte einstel-
len müssen, aber auch Nachteile, weil längst nicht alle Sound-
karten-Treiber schnell programmiert sind. Bevor es VfW gab,
hatten die Entwickler gar keinen Anreiz, die Soundkarte
besonders schnell zu steuern. Diese Schludrigkeit haben man-
che Hersteller immer noch nicht abgelegt. VfW muß nämlich
normalerweise mit jedem Bild auch den dazugehörigen Ton
verarbeiten.
Ein komplettes Stück von meistens einer fünfzehntel Sekunde
wird in einem Schwung an die Soundkarte gegeben. Wenn
diese jedoch langsam reagiert und sich nicht sofort zurück-
meldet, sondern der Treiber gemütlich
seine Bytes sortiert, gerät das Video ins
Stocken. Einzige Abhilfe: Ein neuer Win-
dows-Treiber für die Soundkarte muß her.
Ob die Soundkarte an ruckelnden Videos
schuld ist, sehen Sie am einfachsten, wenn
Sie in der Systemsteuerung von Windows
alle Sound kartentreiber entfernen. Dann
wird das Video stumm gespielt. Wenn es
jetzt immer noch ruckt, war die Soundkarte
unschuldig und Sie dürfen sie reumütig
wieder installieren.
VfW 1 . 1 bietet außerdem die Möglichkeit,
Stereosounds in ein Video einzubauen und
diese Sounds sogar zu packen. Leider
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Media Player - DEMO.AVI
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Length: 6024 Frames, 401,536 sec
DatsRate:14Sk/sec
Vfcfeo: evid 320*240.24 Icvidl 1 5,000 fpi
Audio: Sleieo 22.050KH; Bbit
VIDEO-CHECKLISTE
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Fe hl er quell
sollten:
n Ist die jüngste Vidi
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liert?
m Läuft das Video im Vollbild-
Modus ruckelfrei? Dann liegt
es wahrscheinlich am Trei-
ber der Grafik karte.
■- Läuft das Video ohne Sound
einwandfrei? Hier haben
wahrscheinlich die Sound-
kartentreiber die Schuld.
■ Läuft das Video von Fest-
platte? Dann ist vielleicht der
CD-ROM-Treiber falsch ein-
gestellt.
°- Läuft das Video in 256 oder
65.000 Farben besser?
•» Läuft das Video bei 640 x
480 besser als in höheren
Auflösungen?
Der „Füll Screen "Modus hilft in schwierigen Fällen weiter; flüs-
siger wird es auch, wenn „Skip Video Frames..." ausgeschaltet
ist, dann gibt es ober Ton-Probleme. „Set Default" speichert die
Einstellungen für alle Videoclips.
kostet umgekehrt das Entpocken sehr viel Zeit, weswegen nur
sehr schnelle 486er in der Lage sind, solche Videos abzu-
spielen (bei den Videos von PC Player plus verzichten wir auf
das Packen der Sounds).
Nadelöhr CD-ROM
Als erstes Glied der Kette kann natürlich auch das CD-ROM
selbst daran schuld sein, daß die Videos nicht in Fahrt kom-
men. Witzigerweise sorgt oft ein besonders schnelles Lauf-
werk für besonders lahme Videos. Da es bei CDs aufgrund
der Mechanik sehr lange dauern kann, bestimmte Daten zu
finden, wird normalerweise ein »Read Ahead«-Buffer instal-
liert. Das ROM liest also mehr Daten am Stück als eigentlich
angefordert, in der stillen Hoffung, daß der PC kurze Zeit spä-
ter genau diese Daten haben will. Im Hintergrund wird inzwi-
schen noch weiter nach vorne gelesen, das CD-ROM ist den
Anforderungen des PCs immer einen Schritt voraus. Wehe
aber, der Abstand wird zu groß. Was bei normalen Disk-
Zugriffen für angenehme Beschleunigung sorgt, ist für Videos
tödlich. Vereinfacht gesagt fordert der PC eine Sekunde
Videoclip an, das Laufwerk üest sicherheitshalber gleich fünf
Sekunden; dann muß der PC schlimmstenfalls vier zusätzliche
Sekunden warten, bis er die eigentlich schon längst gelesene
erste Sekunde Film erhält. Bei Ihnen sollten Alarmglocken klin-
geln, wenn der CD- ROM -Treiber einen Privat-Cache im RAM
des PC anlegen will (wie beispielsweise bei Mit-
sumi) - der wird gerne als bremsender Read-
Ahead-Buffer genutzt.
Legen Sie die Buffer-Werte im Treiber Ihres CD-
ROMs so fest, das nur kleine Pakete vorab gele-
sen werden (siehe auch »Keine Panik« in PC
Player 1 1/94). Beim Programm »SMARTDRV«
kann es sich in Einzelfällen sogar lohnen, mit
dem Zusatz »/E:2048« die Größe der »Cache-
Elemente« zu reduzieren. Leider gibt es für sol-
che Fälle kein Patentrezept, das immer funktio-
niert. Wenn Sie aber keinen anderen Grund für
ruckelnde Videos finden können, sollten Sie die
Ärmel hochkrempeln und Ihre CD-ROM-Instal-
lation optimieren. (bs)
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Kings Quest Edition 1-6 /dt
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Legend ot Kyrandia 3 /dt
Lemmings 3 /dt
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Master of Magic /dt
MJM
Myst /dl
NASCAR Racing /dt
V.mö.
V.mö
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NHL Hockey '95 /dt
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Novaslorm /dt
,.'■:■
Otdtimer /dl
"5 55
Outpost /dl
Panzer General
71,95
74,95
74,95
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94,95
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59.95
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flqis
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76,95
75.55
ranTrainer /dt
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Rebel Assault /dt
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74,95
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So geht's: Spielen übers Netzwerk
E
Wer die besten Multiplayer-Spiele voll aus-
fahren will, braucht ein richtiges Netzwerk.
Fallende Preise, immer einfachere Installa-
tion und steigender Software- Pegel machen
Novell & Co. jetzt auch für den Heimge-
brauch tauglich.
och vor ein paar Jahren wäre schon die lässig dahin-
geworfene Erwähnung eines »Computer- Nerzwerkes«
Garant für ehrfürchtiges Staunen und uneingeschränkte
Bewunderung gewesen. Wilde Vorstellungen von undurch-
sichtig verflochtenen, armdicken Kabelbäumen und astro-
nomischen Preisforderungen beherrschten das Bild. Daß
dem heute nicht mehr so ist, sieht man nicht zuletzt daran,
daß immer mehr Spiele serienmäßig mit einer sogenannten
»Multi spieler-Netzwerk-Option« ausgestattet sind, wie etwa
»Magic Carpet«. Durch den gigantischen Preisverfall sind
Netzwerke für jeden Normalanwender erschwinglich
geworden und wer eine Soundkarte einbauen kann, wird
über Netzwerkkarten-Einstellungen nur amüsiert lächeln.
Multiplayer-Spiele sind erst auf einem Netzwerk richtig
schön: etwa zehnmal schneller als eine Nullmodem-Verbin-
dung und mit der Möglichkeit, mehr als zwei Personen teil-
nehmen zu lassen.
Das kleine Strippen- 1x1
Seit es Computer gibt, dachte man darüber nach, wie man
sie miteinander »sprechen« lassen kann. Die Zeiten, als die
EDV-Fachleute stöhnend bis zu 300 Lochkarten am Tag stan-
Eine Netzwerk karte, die für »Thin Ethernet« geeignet ist,
erkennen Sie am BNC-Anschluß
Auge im Auge mit dem menschlichen Gegner: Immer mehr Spie-
le wie »Magic Carpet« bieten einen Netzwerkmodus
zen und verteilen mußten, sind zum Glück vorbei, doch die
Anforderungen sind immer noch die gleichen. Hat man mehr
als einen Rechner, ist es praktisch Daten, Drucker und
Modems miteinander zu teilen.
Im Prinzip sind zwei PCs, die über ein Nullmodem-Kabel
verbunden sind, schon ein kleines Netzwerk, denn sie kön-
nen Daten austauschen. Der Nachteil: Die Datenübertra-
gung ist relativ langsam und mehr als zwei Rechner zu ver-
binden verursacht großen Mehraufwand. Deswegen haben
Fachleute eigene Hard- und Software entwickelt, mit der
Computer gekoppelt werden. Das einfachste Netzwerk nach
einem dieser Standards besteht aus zwei Netzwerkkarten
und einem Netzwerkkabel, wobei die Gesamtkosten unter
200 Mark liegen. Damit ist man im Prinzip schon Netzwerk-
Spiele-fähig, da es die Software-Treiber meist umsonst gibt.
Die Datenübertragung ist etwa um den Faktor 10 schneller
als bei einer Nullmodem- Verbindung (und rund hundertmal
schneller als eine Modem -Telefon -Verbindung). Der wich-
tigste Vorteil ist aber, daß mehrere dutzend PCs problem-
los an ein Kabel gesteckt werden können, ohne daß Sie an
Hard- und Software was ändern müßten.
Natürlich ist das eine reine Minimal-Lösung, mit der zwor
einige Spiele funktionieren, die aber von einem echten Netz
noch weit entfernt ist. Um Daten und E-Mails auszutauschen
oder Drucker zu teilen, braucht man zusätzliche Program-
me wie etwa »Personal Netware« von Novell oder »Win-
dows für Workgroups« von Microsoft. Mit dieser oder ähn-
licher Software wird dem PC vorgegaukelt, der fremde
Drucker befände sich direkt an seiner Schnittstelle oder
woanders gespeicherte Programme auf seiner eigenen Fest-
platte. Das ist praktisch, denn ohne Änderung an den Anwen-
dungsprogrammen kann man nun auf andere PCs und deren
angeschlossene Geräte zugreifen, inklusive CD-ROM- oder
Disketten- Laufwerke.
Dieses Mini-Netzwerk hat einen kleinen Nachteil. Greift man
auf den anderen Rechner zu, so muß dieser ein klein wenig
Rechenleistung für die Netzwerkübertragung abgeben.
Diese »Peer-to- Peer- Netzwerke« eignen sich daher meist nur
für kleinere Anwendungen. Firmen setzen daher ein soge-
nanntes »Server basiertes Netzwerk« ein. Das heißt nichts
anderes, als daß ein eigener Computer abgestellt wird, um
den Netzwerk-Betrieb zu verwalten. Diesen PC nennt man
»File-Server«, was in etwa »Dateien-Diener« bedeutet.
Dadurch wird der Datenzugriff enorm beschleunigt, denn
der Server benimmt sich im Prinzip wie ein Hochleistungs-
Festpl arten -Cachecontroller mit eingebautem Druckerspoo-
ler. Solche Rechner können hunderte von angeschlossenen
PCs bedienen, da sie nichts anderes machen, als Daten hin-
und herzuschieben. Für den Benutzer verhält sich ein sol-
ches Netzwerk absolut »transparent«, denn wenn er auf das
Netzwerk zugreifen will, wählt er zum Beispiel anstatt Lauf-
werk »C:« einfach Laufwerk »F:«, was der Festplatte
im Server entspricht. Er kann von dort Programme starten
und Dateien laden, als ob die Festplatte bei ihm selbst
eingebaut wäre.
Ein solches Server- Netzwerk dürfte aber auch für den ambi-
lioniertesten PC-Spieler eher uninteressant sein. Es spricht
zwar nichts dagegen, daß ein alter, ausgedienter 386er als
Server fungiert, jedoch ist die nötige Software recht teuer
und kompliziert zu installieren. Die am meisten eingesetz-
ten Programme stammen von Novell, wie »Novell Netware
3.12« oder »Netware 4«, wobei die Preise im vierstelligen
Bereich anfangen. Andere Produkte sind »Banyan Vines«
oder Microsofts »LAN-Manager«. Für Spiele bringt diese
Art von Netzwerken keinen Zusatznutzen, jedoch spricht
nichts dagegen, Spiele auf einem vorhandenen Netz ablau-
fen zu lassen. Aber Achtung: »Doom II« kann das Netzwerk
Ihrer Firma derart belasten, daß die arbeitenden Kollegen
auf einmal nur ganz langsam an den Server herankommen.
Die Praxis: Hardware
Die Netzwerk- Hardware besteht im Prinzip aus der Netz-
werkkarte und dem Kabel. Da es verschiedene Standards
gibt, können zusätzliche Geräte notwendig sein. Wir interes-
sieren uns hier aber für den sogenannten »Thin Ethernet«-
Standard, den einfachsten und günstigsten. »Token Ring«
oder »Arcnet« würden genauso funktionieren, sind aber teu-
rer und komplizierter zu handhaben, denn sie benötigen
zusätzliche »Hubs« oder »Router« für die Verbindung. Alle
diese. Standards schreiben vor, wie die Verkabelung aus-
zusehen hat und wie die Übertragung auf dem Kabel von-
sfatten gehen muß. Das praktische am Ethernet: Wir haben
nur ein einziges Kabel, an dem alle Rechner hängen. Diese
Art der Verbindung nennt man auch »Bus-Topologie«, wobei
das Kabel insgesamt maximal 200 Meter lang sein darf.
Die Komponenten sind alle handelsüblich und in jedem bes-
seren Fachgeschäft für wenig Geld zu erwerben. Die Ver-
Mit einem Parallel -Port- Netzwerkadapter ist netzwerken leicht:
An den Druckerport anstecken und los geht's
bindung vom Kabel zum PC übernimmt die Netzwerkkarte.
Dies ist eine einfache Steckkarte, die man wie eine Sound-
karte konfigurieren muß. Das Allerweltsmodell, nämlich eine
»NE 2000-kompatible« Netzwerkkarte, verlangt die Ein-
stellung von Interrupt und Portadresse, entweder über Jum-
per oder ein kleines Ein stell -Programm. Als Standardein-
stellung hat sich hier IRQ 5 und Port 320 bewährt, was bei
den meisten PCs funktionieren dürfte (die Soundkarte dann
aber auf IRQ 7 einstellen). 16-Bit-
Karten erlauben oft auch IRQ1 5, der
im PC praktisch nie benutzt wird. An
das sogenannte »T-Stück«, das den
meisten Netzwerkkarten beiliegt,
wird dann das Kabel angeschlossen.
Der Rechner ist damit sozusagen in
das Kabel »eingeschleift« worden.
Das mag zwar abenteuerlich klingen,
bedeutet aber nichts anderes, als daß
der PC so mit dem Kabel verbunden
ist, quasi daran »lauscht« und vor-
beizischende Bits und Bytes lesen
kann. Die Kabelenden, von denen es
logischerweise zwei gibt, werden mit
»Terminatoren« abgeschlossen.
Diese enthalten einfache 50-Ohm-
Widerstände. Wer dabei an Arnold Schwarzenegger denkt,
hat nicht ganz Unrecht: Die Terminatoren sind nämlich dazu
da, um Signale, die ans Kabelende gelangen, »abzu-
schießen« oder zu »schlucken«. Gäbe es sie nicht, würden
die Signale endlos zwischen den »offenen« Enden hin- und
herreflektiert werden und das Kabel wäre total blockiert.
Unsere Einkaufsliste sieht insgesamt so aus: Für ein einfa-
ches Zweier- Netzwerk braucht man zwei Netzwerkkarten,
zwei T-Stücke, zwei Terminatoren (Abschlußwiderstände)
und ein Netzwerkkabel (Fachbezeichnung: RG 58). Die Ter-
Mit Personal Netware können Sie
leicht und preisgünstig in die Profi-
Netzwerker-Riege aufsteigen
So sieht eine kauffähige Konfiguration aus: Zwei Netzwerkkarten,
zwei T-Stücke, zwei Terminatoren und ein Kabel
minatoren schließt man in diesem Fall direkt an die T-Stücke
an. Den Karten ist normalerweise eine genaue Anleitung mit
Zeichnungen beigepackt. Die preisgünstigsten Karten dürf-
ten zur Zeit sogenannte NE 2000-kompatible sein. Diese
sind auch am weitesten verbreitet, so daß man wohl keine
Treiberprobleme befürchten muß. Die Gesamtkosten für die
oben genannte Konfiguration liegen weit unter 200 Mark,
Einen Tick teurer sind zur Zeit die sogenannten »Parallel-
port-Adapter«. Diese werden einfach an einen freien
Druckerport gesteckt und funktionieren dann genauso wie
eingebaute Nerzwerkkarten. Sie haben den Nachteil, daß
sie ein wenig langsamer als Einbaukarten sind und den Vor-
teil, daß man den Rechner nicht umbauen und nichts ein-
stellen muß.
Ohne Software kein Netzwerk
Genauso wie fast alles andere im PC braucht auch die Netz-
werkkarte Software-Treiber. Die meisten Spiele verlangen
entweder »IPX«- oder »NetBIOS« -kompatible Treiber. »IPX«
bedeutet »Internetwork Packet eXchange Protocol« und
wurde von Novell entwickelt. Dieses Protokoll teilt die Daten
in handliche »Pakete« auf und sorgt dafür, daß sie an den
richtigen Empfänger verschickt werden. Sozusagen über die-
sem Protokoll liegt der »Netßl-
OS«-Emulator. »NetBIOS«
bedeutet »Network Basic
Input/Output System« und wurde
hauptsächlich von IBM unterstützt.
Spiele wie »Syndicate« oder
»Magic Carpet« benötigen diesen
Treiber, Sie senden Funktionsauf-
rufe an NetBIOS, die diese wie-
derum an IPX weiterleitet. IPX setzt
die Daten in Befehle für die Netz-
werkkarte um, welche sie wieder-
um in elektrische Signale umsetzt
jnd auf das Kabel schickt. In der
Windows für Workgroups liegt vielen
PCs kostenlos bei und bietet Netz-
werkfunktionen an, die einfach akti-
viert werden können
Praxis sieht das so aus: Man läßt einfach die Installations-
routine von den Treiberdisketten ablaufen und gibt die Netz-
werkkarteneinstellungen ein, wie etwa IRQ 5 und Port 320.
Dieses kopiert zum Beispiel LSL.COM, NE2000.COM und
IPXODI.EXE auf die Festplatte. Diese starten Sie dann ein-
fach in dieser Reihenfolge von der D05-Ebene aus. Benötigt
man NetBIOS, lädt man einfach NETBIOS.COM dazu,
ansonsten läßt man es weg. Die Konfiguration der Netz-
werkkarte (Interrupt, Ports) steht in einer Datei namens
NET.CFG, die automatisch vom Installationsprogramm der
Treiber erzeugt wird. Die Treiber liegen vielen Karten bei
oder sind bei Händlern und Mailboxen gegen eine geringe
Schutzgebühr erhältlich.
Haben Sie die Treiber auf allen beteiligten Rechnern gela-
den, kann der Spielespaß losgehen. Die Geschwindigkeit
hängt vom langsamsten angeschlossenen Rechner ab, da
Spiele meistens die Bildrate im gesamten Netz synchroni-
sieren; bei sieben Pentiums und einem 386er bestimmt der
386er das Tempo aller PCs.
Sind Sie soweit gekommen, steht auch dem weiteren Aus-
bau Ihres Netzes nichts mehr im Wege. Besorgen Sie sich
ein Produkt wie »Personal Netware«, welches aus dieser
Mini-Spiele-Installation ein vollwertiges Netzwerk macht.
Vielleicht besitzen Sie aber auch schon »Windows for Work-
groups 3.1 1«, welches bei vielen neuen PCs kostenlos mit-
geliefert wird, NetBIOS-Spiele funktionieren damit, wenn Sie
das Kommando »NET START NETBIOS« eintippen. (mit)
FACHBEGRIFFE RUND UMS NETZWERK
CLIENT-SERVER-NETZWERK: Auch »5erver- basiertes Netz«
genannt. Ein Hauptrechner, der Server, »bedient« viele »Kun-
den«, die Cftents, die von ihm Daten abrufen.
ETHERNET: Physikalischer Standard. Bestimmt Kabelart,
Anschlüsse, Hardware. Typische Eckdaten für »Thin Ethernet«:
BNC -Anschluß, RG 58 {50 Ohm]-Kabel, maximal 200 m.
IPX: »Internetwork eXchange Protocol«: Treiber, der die Daten
in Pakete aufteilt und verschickt.
MULTIPLAYER-SPIEL: Spiel, in dem mehrere Spieler auf gekop-
pelten Rechnern sich in derselben Spiel Umgebung aufhalten
und dort miteinander oder gegeneinander agieren können.
NE 2000: Das Arbeitspferd unter den Netzwerk karten. 1 6-Bif,
mittelmäßig schnell, aber zuverlässig. Mittlerweile in zahlrei-
chen Nach bau -Versionen erhältlich, deswegen preisgünstig.
NETBIOS: »Network Basic I/O- System«. Hauptsächlich von IBM
benutztes »Session« -Protokoll. Liegt normalerweise als NetBI-
OS-Emulator über dem IPX -Protokoll.
NETZWERK: Eigentlich »Netz«, falsche Übersetzung von »Net-
work«, aber mittlerweile so eingedeutscht. Bezeichnet einen
Rechnerverbund.
NETZWERK-SHELL: Zum Beispiel NETX.EXE oder VLM.EXE.
Wird nur benötigt, wenn man Verbindung zu einem Novell-
Server aufnehmen und auf seine Festplatten zugreifen will.
PEER-TO-PEER- NETZWERK: Netz, in dem alle Rechner gleich-
berechtigt sind und jeder Rechner gleichzeitig »Server« sein
T-STUCK: T-förmiger Adapter, mit dem man das Kabel an die
Netzwerkkarte anschließt.
TERMINATOR: 50-Ohm-Abschlußwiderstand. Ist an beiden
Kabelenden notwendig und wird normalerweise direkt an die
T-Stücke angesteckt.
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JAHRESINHALT
Schlag' nach bei PC Player: Diese
Übersicht macht das Durchstöbern
des Jahrgangs 1994 komfortabler
und übersichtlicher.
■ SPIELE-TESTS
Spiel
1942: Pacific Air War
1990
Aces of the Deep
Aces over Europe
Addidion
AegisCD
Air Force Commander
Airlines
Al-Qadim: The Genie' s Curse
Alien Breed
Alien Legacy
AloneintheDark2
Alane in the DaA 2 CD
Anstoss WM-Edition CD
Arcade Pool
Archon Ultra
Archon Ultra CD
Armaeth
Aufschwung Ost
B-Wtng
Backrood Rocers
Battle Bugs
Bartle Isle 2
Bolle Isle 2 CD
Botrle Isie 2 - Scenery CD
Baltlesof the South Pacific
Beholder-Trilogie CD
Beneoth a Steel Sky
Betrayol at Krondor CD
Big Sea
Blackhawk
Bloodnet
Breakline
Breaklfiru
Bubble Dizzy
Bundesliga Manager Hattrick
Burning Steel 2 CD
Burntime CD
Buzz Aldrin's fiace inlo Space
Campaign 2
Cannon Fodder
Castles 2 CD
Ausgabe
6/94
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8o
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62
70
»0
70
57
34
Central Intelligence CD
Chaos Continuum CD
Choos Engine
Christoph Kolumbus
Gvilizotion
Civilizotion für Windows
Clockwizer
Colonizatlon
Comonche over the Edge
11/94
5/94
11/94
3/94
2/94
2/94
10/94
11/94
2/94
Comanche: White Lightning CD 4/94
Componions of Xanth
CompanionsofXanthCD
Conspirocy CD
Cool Spot
Corridor 7
Cosmic Spocehead
Crazy Foolball
Critical Path CD (deutsch)
CriticalPath CD (englisch)
Cyber Race
D-Day
D/Generation
Daemonsgate
Daemonsgote CD
Dork Legions CD
DarkSeedCD
Dork Sun: Shattered Londs CD
1/94
7/94
4/94
8/94
6/94
3/94
2/94
3/94
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2/94
8/94
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3/94
3/94
9/94
6/94
2/94
Dark Sun: Wake of the Rovoger 1 2/94
Das Schwarze Auge:
Die Schicksalsklinge
Day of the Tentacle CD
Delta V
Der Clou
Der Clou CD
Der Planer
Der Iraner CD
Der Trainer
Desert Sinke
Devil [and
Siedler
Dimo's Quest
Disciples of Steel
Doofus
Doom
Doom 2: Hell on Earth
Draculo Unleashed CD
5/94
11/94
8/94
9/94
3/94
6/94
9/94
12/94
12/94
6/94
7/94
7/94
6/94
6/94
2/94
11/94
1/94
Dragon's Lair CD
Dragonsphere
Dragonsphere CD
Dreamweb
Dungeon Hack
Eider Scrolls: Areno
Empire Soccer
Entombed
Epic Pinboll CD
Evasive Action
Eye of the Strom CD
Fl
Folcon Gold CD
Fontasy Empires
Fatnan
FIFA Soccer
FIFA Soccer CD
Flre & Ice
Fleet Delender
FlightSimToolil
Frontier ■ Elite 2 CD
Fury of the Furries
Gabriel Knight
Gabriel Knight CD
Gadget
Geekwad Games
Genesia
Geflysburg CD
Gobliins 2 CD
Goblins 3
Groridest Fleet
Hand of Fate - Kyrondia 2
Hanse: Die Expedition
Horpoon 2
Heimdall 2
Hell Cab CD
HiddenBelowCD
Hired Gins
Hurra, Deutschland
In Extremis
lnca2CD
Incredible Toons
Indy Car Circuits
Indy Cor Racing
Inferno
Inherit the Earth
Inherit the Earth CD
Innocent until caught
Inspektor Zebok
International Tennis Open CD
Iran Helix
Ishar 3
Jack Nicklaus Signature Edition
Jazz Jackrabbit
Jim Power
Kick Off 3
Kingdoms of Germany
Kingmaker
Krusty's Fun House
Kyrandia 3: Malcom's Revenge
LobyrinthofTime
6/94
3/94
5/94
11/94
2/94
4/94
B/94
12/94
10/94
6/94
6/94
6/94
10/94
1/94
4/94
7/94
11/94
2/94
5/94
2/94
6/94
3/94
2/94
3/94
12/94
1/94
5/94
8/94
1/94
1/94
8/94
1/94
9/94
9/94
10/94
1/94
10/94
5/94
10/94
5/94
2/94
2/94
9/94
1/94
12/94
10/94
2/94
9/94
10/94
1/94
10/94
CD7/94
11/94
3/94
9/94
11/94
1/94
2/94
CD12/94 106
/94 94
Lamborghini American Challe
nge 5/94
66
39
Quantum Gate CD
3/94
87
15
The Horde CD
5/94
92
71
Lands ol Lore CD
5/94
86
81
Quorontine
12/94
90
68
The Journeyman Project
2/94
96
59
Lost Action Hero
9/94
56
18
Quorter Pole
7/94
46
37
Theatre of Dealh
8/94
58
36
Leisure Suit Larry 6
1/94
64
64
Quest for Glory 4:
2/94
54
67
Theme Park
7/94
48
36
Leisure Suil Larry 6 CD
8/94
80
64
Shadows of Darkness
Theme Park CD
9/94
72
88
Lemmings
3/94
92
92
Raihvay Challenge
1/94
54
54
TIE-Fighrer
9/94
34
85
Lemmings CD
4/«4
69
92
Rally
1/94
60
64
Transport Tycoon
12/94
62
82
lemmings 2 CD
7/94
96
81
Raptor
0/54
60
71
Trodders
1/94
85
60
Lilii Divil
2/54
80
53
Rasenmähermann CD
4/94
68
31
Tubulär Worlds
6/94
62
58
Linie Big Advenlure CD
12/94
116
82
Ravenbft
5/94
52
62
UFO Enemy Unknown
5/94
56
74
Lade Runner: The Legend Retu
ms 10/94
74
79
Ravenloft CD
6/54
81
62
UFO Enemy Unknown CD
7/94
88
74
Lolypop
11/94
94
61
RebelAssaultCD
■'5,:
90
91
Ultimo 5
9/94
88
80
Lords of the Realm
11/94
78
73
Red Crystal
7/94
60
21
Ultima 7 CD
6/94
80
85
Losl Files of Shedock Holmes CD 7/94
93
81
Red Hell
9/94
44
28
Ultima 8: Pagan
5/94
38
8=
Last in Time
2/94
99
62
Regent Deluxe
9/94
47
26
Ultima 8: Pagan CD
6/94
80
89
Lothar Matthäus
6/94
58
36
Return to Ringword CD
9/94
74
39
Ultimate Domain CD
12/94
112
6'
Mad Dag 2 -The Lost Gold
9/54
84
60
Reunion
3/94
58
64
Unnalural Seection
9/94
60
49
Mod News
4/94
38
77
Reunion CD
7/94
88
64
Unnecessary Rughness
3/94
80
63
Magic Boy
1/94
78
50
Righteous Fire
4/94
77
90
Walls of Rome
2/94
78
42
Mogic Corpet CD
12/94
68
92
Rings of Medusa Go d
7/94
68
74
Worlife
7/94
66
35
Magic Dealh CD
3/94
89
62
Robbo
3/94
72
30
Wastelarid
5/94
100
74
Magic o! Andoria
6/94
64
64
Robinson's Requiem
7/94
76
68
Weebee Worlds
7/94
75
51
Magnoflux Runner
7/94
80
29
Rüssesheim (Detroit)
7/94
56
48
WhoShot Johnny Rock? CD
5/94
84
59
Man Enough CD
2/94
94
34
Russian 6-Pak
4/94
51
51
Wing Commander Armada
9/94
38
78
Manchester United Premier
10/94
72
63
Ryder Cup Golf
2/54
83
Winter & Summer Challenge
6/94
88
76
League Champions
59S.U.B
5/54
78
37
Winter Olympics
2/94
74
61
Mario's Time Machine
2/94
58
66
Sobre Team
7/94
58
40
Winter Olympics CD
3/94
88
61
Master of Magic
11/94
62
84
Sam8,MaxCD
7/94
93
89
Wizard
5/94
46
54
Mega Race CD
5/94
98
49
Sam&Mox Hit the Read
1/94
30
89
Wolfpack CD
4/94
76
67
Merchant Prince
4/94
34
56
Schatz im Sibersee
1/94
53
41
World Cup USA '94
8/94
50
65
Metal & loce -
1/94
44
46
SeaWolf
5/94
68
65
World Cup USA '94 CD
11/94
102
65
The Barte of Robo Babes
Sensible Soccer CD
11/94
102
78
World War II
10/94
60
32
Micro Machines
4/94
58
71
Shodow Caster CD
6/94
84
79
WrathoftheGods
6/94
82
67
Microcosm CD
4/94
74
54
Shanghai 2: Drogon's Eye
8/94
66
74
Zeppelin
2/94
88
67
Microsoft Golf 2.0
11/94
100
88
Sim City 2000
3/94
40
90
Zcol2
10/94
98
69
Microsoft Space Simulator
11/94
72
57
Sink or Swim
3/94
48
58
Zorkl
8/94
86
76
Mortal Kombat
3/94
74
66
Soccer Kid
9/94
54
69
Moscow Nights
4/94
56
27
Software Manager
3/94
44
60
■ SPIELE IM VER<
MystCD
5/94
88
73
Space Hulk CD
7/94
89
76
Thema
Fl ugsiiWaf ioner
Fußbai -Simulationen
Links- Kurs- Di statten
Nu II modern -Spiele
Renn Simulationen
Schachprogramme
NASCAR Racing
12/54
74
56
Spaceship Wadock CD
6/94
76
40
Ausgabe
Seite
NCAA 2: Roadto the Final Four 12/94
120
64
Speere VR
3/54
68
55
/94
102
Neurodancer CD
NFL '94
NFLCoaches Club Football
10/94
5/94
1/94
94
83
82
23
46
62
Star Crusader CD
Star Trek 25lh Anniversary CD
Star Trek: Judgment Rites
11/54
7/94
2/94
88
92
44
77
70
73
//94
12/94
12/94
10/94
6/94
36
50
126
NHL Hockey '95 CD
Nomad
9/94
4/94
42
54
50
73
Star Wars Chess
Starlord
1/94
5/94
84
76
22
49
38
92
Oscar
OulpostCD
2/94
9/94
86
76
39
55
Steg the Slug
Stemenschweif:
5/54
8/94
81
46
30
75
Strategiespiele
Werbespiele
/94
/94
88
30
Overord
Oxyd Mognum
8/94
1/94
74
79
53
'4
Das Schwarze Auge 2
Strike Commander CD
3/94
90
83
■ TIPS & TRICKS
Pacific Strike
6/94
40
76
Strike Squad
3/94
83
46
Spiel
Aui
obe
Seile
FGA Tour Golf 486 CD
10/94
88
85
Sm'ker
1/94
63
71
Aces over Europe
/94
124
Pinball Dreams 2
7/94
59
o5
Substrade
9/94
48
62
Aces over Europe
8/94
126
Pinbali Dreams Deluxe CD
10/94
80
73
Subwar 2050
2 '54
64
75
Al-Qadim
8/94
114
Pinball Fantasies
3/94
70
72
Subwor 2050 CD
10/94
86
75
Alone in Ine Dork 2
4/94
100
Pizza Connedion
8/94
44
6S
Superhero League of Hoboken
9/94
68
70
Alone in the Dork 2
5/94
130
Planet Football
10/94
70
45
SWOTL
7/94
100
79
Alone in the Dank 2
7/94
128
Police Quest 4: Open Season
2/94
52
48
Syndicate Plus CD
7/94
90
6»
Ansfoss
4/94
98
Populous
4/94
78
so
System Shock
10/94
56
»
Anstoss
8/94
130
Power Poker
9/94
62
47
T.F.X.
2/94
72
71
Sattle Bugs
11/94
132
Premier Chol enge
7/94
74
31
Terminator 2: The Arcade Game 3/94
76
23
Bastle Isle 2
7/94
128
Premier Manager 2
3/94
78
65
Terminator: Rampage
2/94
40
49
Balrlelsle2SceneryCD
11/94
130
Privateer CD
6/5.1
84
90
Tesserae
1/94
34
62
Beneath a Steel Sky
6/94
112
Pro League Football
6/94
55
36
Tetris
1/94
102
90
Belrayal at Krondor
11/94
130
Psychotron
12/94
92
36
The Big One
7 '04
78
46
BiFi
12/94
164
PC PUTER IW
1
73
JAHRESINHALT
Bundesliga Monager Pro 2.0
Bundesiiga Manager Hattrick
Burntime
Cannon Fcdder
Christoph Kolumbus
Colonization
Comanche
Companions af Xanth
Criticol Parh
Der Clou
Der Planer
Die Siedler
Die Siedler
Dimo's Quesl
Doom
Doom
Doom 2
Dracula Unleashed
Dragonsphere
Dreamweb
Dungeon Hack
Eider Serails: Arena
Epic Pinball/Silverball
Erben der Erde
FIFA Soccer
Fleet Defender
Frontier - Elite 2
Frontier - Elite 2
Gabriel Knight
Goblins 3
Hand of Fote (Kyrandia 2)
Honse: Die Expedition
Heimdall 2
Hoboken, Superhero League
Holiday Lemmings 1993
In Extremis
Inca2
Inherit the Earth
Innocent until caught
Jazz Jackrabbit
Jurassic Park
Jurassic Park
labyrinlti of Time
Larry 6
Litil Divil
Lost in Time
Mod News
Master of Orion
Master of Orion
Myst
NHL Hockey
4/94
12/94
4/94
8/94
7/94
11/94
11/94
1/94
5/94
10/94
8/94
B/94
7/94
9/94
3/94
4/94
11/94
2/94
5/94
12/94
4/94
6/94
4/94
12/94
10/94
6/94
2/94
9/94
2/94
3/94
2/94
10/94
10/94
10/94
5/94
9/94
4/94
9/94
7/94
12/94
2/94
3/94
4/94
2/94
8/94
1/94
11/94
7/94
'B
Nomod
6/94
Nomod
7/94
One Step Beyond
1/94
Ourpost
5/94
Ourpost
12/94
Oxyd Magnum
4/94
Pinba 1 Fantasies
S/94
Pirates! Gold
4/24
Pizza Conneclion
9/94
Police Quest 4
3/94
Prince of Persia 2
4/94
Privoteer
2/94
Privareer
8/94
Privaleer: Rigbteous Fire
5/94
Quest for Glory 4
5 194
Railroad Tycoon De uxe
8/94
Raptor
11/94
Raventafl
6/94
Rebel Assault
2/94
Rebel Assau 1
3/94
Reunion
9/94
Rüsselsheim
9/94
Sam + Max
2/94
Schatz am Silbersee
3/94
SeaWolf
8/94
Shadow Caster
1/94
Skr Bali
2/94
Silver Seed
4/94
Sim Gry 2000
5/94
Sim City 2000
8/94
SimFarm
5/94
Sink or Swim
5/94
Star Trek 2: Judgement Rites
3/94
Stronghold
5/94
Subwar2050
10/94
System Shock
12/94
Terminator Rampage
3/94
TFX
4/94
The Horde
12/04
Theme Park
8/94
Theme Park
9/94
Theme Park
11/94
Tie Fighter
9/94
Tie Fighter
10/94
Tom Long
12/94
Transardica
4/94
Troddlers
4/94
UFO
6/94
UFO
9/94
U tima 7: Serpent Isle
1/94
Ultima 8: Pagan
6/94
War in the Gull
2/94
Wing Commander Acodemy
2/94
WralhoflheGods
10/94
X-Wing
12/94
VolJoe
4/94
Zeppdin
6/94
Zool
2/94
Z00I2
11/94
PREVIEWS
Sp«!
Ausgabe
5eite
Anstoss WM-Edition CD
6/94
28
FJarrle Isle 2
2/94
12
Bundesliga Manager Hattrick
6/94
22
1 18
Cobnizotion
9/94
14
128
Crealure Shock
3/94
24
128
Crirical Palh
1/94
10
114
Die Sied er
2/94
12
168
Hurra Deutschland
8/94
8
108
Master of Magic
10/94
12
130
Microsoft Space Simu ator
10/94
16
108
NASCAR Pacing
10/94
44
111
Ourpost
4/94
8
ce
ran-Trainer
12/94
26
'.06
Sim Rainforrest
12/94
8
124
The Hidden Beow
7/94
8
130
Transport Tycoon
10/94
10
125
118
World Cup USA '94
5/94
6
118
130
124
124
113
■^T^^lfe
120
III
108
106
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122
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120
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124
108
122
130
130
130
102
- HARDWARE
130
Thema
Ausgabe
e-le
127
Acfion Replay ■ Mogelmodul
6/94
30
152
CD-ROM: Doubespeed- Laufwerke
5/94
26
113
Cyberman; 3D-Maus
2/94
32
114
Der optimale Spiele-PC
4/94
88
158
F-Iä Flight Joystick
12/94
42
10
Festplatten: Auswah u. Installation
3/94
30
111
Flugsimulations- Joysticks im Test
11/94
36
130
GamePlayer TV: Spielen am Femseher 7/94
114
108
Joysticktest: Formula Tl
5/94
25
127
Modem- und Netzwerk-Grundlagen
11/94
114
162
PC Goll: Golfschläger für Links Pro
9/94
28
108
PC-Kompleltsysfeme unter 5000 Mark 12/94
28
128
Pentium gegen DX4
7/94
24
108
Reel-Magic-Grafik-Karte
1/94
22
118
Schnellere VGA- Karten E
9/94
30
128
Sound karten
6/94
32
120
Tintenspritzd rucker im Test
9/94
22
124
Waveldble-Upgrades
10/94
106
124
128
168
»KEINE PANIK<
_
108
GRUNDLAGENARTIKEL
108
Thema
Ausgabe
£ : 't
124
Backups
1/94
118
130
CD-ROM-Probleme Teil 1 |Grundlogen|10/94
11«
Lt^.T^i^T 1
JENNIFER
PBIVAT
Carol Lynn Vol.3(Erotfc Cllpi) 35
Pltüurr M.gaHne ,irra:h. Ptiow CD) DIBp »9
Doom 2 DA »2,95
DOOM UiiliUca (üb. 900 Level) E\ W.95
Ilurrn Deutschland DV 68,95
Wing Commander A
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Mühlenstr. 10
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Cmnnon Foddar (DV)
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ColonbsUon pV)
Du echwane Auge 2 (DV)
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Bit Bfotherö 46047 ^""""'
I Wir freuen uns auf Ifire Beste 1'ujig jr^'e - : I
Telefon 0208/888612
'Telefax 0208/8887121
|BTX: Zimmermann CD-ROM* i
w(DV)
Die Siedler (DV)
DOOM 2 - Hell on Karin (DV)
FIFA Int. Saccer (DV)
Ihn» - Die Expedition (DV)
Mad New. (DV)
Me*i Kac* (DA)
Myii (DA)
Oulpotl (DA)
Pinhall Fanbule* (ü A)
Pbza Connectlon (DV)
Kebd Aanaull (DV)
Sun * Max - HU Ihr Road PA)
Süm A Mm - HU ihr Read (DV)
Slm City 20M (D V)
SSN-H Seawolf (DV)
System Sh.uk PA)
Thame. FVk (D Vi
Tle Flghter PA)
X-Wlni pA)
40.90 T7,9«
b7,*0
44.90
783*
57,00
77,»»
K4.M
73.40
73.»
73.00 74.M
77,40
M.00
38,00
TM«
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SH.90
77,91
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Diskeditor im Einsati
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Welt der Dinosaurier
3/94
94
Outpost-Pannen
9/94
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Festplatte aufräumen
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WildBlueVonder
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Sind CD-ROM-Spiele zu teuer?
5/94
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Interrupts und DMA
12/94
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Woodstock: 25ttt Anniversary
10/94
28
Verkümmerung des klassischen
10/94
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Kompatibilitäts-Probleme
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Wordperfekt Lernware
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Spieldesigns
Konfigurieren, aber wie?
9/94
102
Wer braucht noch Videospiele?
6/94
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Lesefehler auf Laufwerk XYZ
MS-DOS: Die zehn Gebote
Speicher organisieren
6/94
8/94
2/94
102
105
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105
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Aufstand der Dinge
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Medieval War
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102
BRender, der neue 3D-Chip
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Die Welt der Dinosaurier
3/94
94
Mystic Towers
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Buchmesse Frankfurt
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10/94
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Oktavian
5/94
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Bug Report 4
2/94
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Fax-Cartoons CD
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ORG
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Bug-Report 3
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Screen Thief
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Führerscheinprüfung 1 .0
11/94
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Shareware Deluxe Vol. 1 -CD
1/94
104
CeBit '94
5/94
8
Führerscheinprüfung und Training
11/94
49
Skunny
5/94
102
CES '94 las Vegas
3/94
6
Game Cheaters: Mogeln macht stark
5/94
32
Skyroads
8/94
103
CES '94 Chicago, Teil 1
8/94
9
Genius 2
6/94
92
Stör Hammer
5/94
102
CES '94 Chicago, Teil 2
9/94
6
Heart: 20 Yearsof Rock & Roll
9/94
92
T.D.2192
10/94
102
Commodore vor der Pleite
7/94
16
Jens geht nach Cybertown
4/94
27
Univbe
11/94
112
Computer '93: Messe in Köln
1/94
14
Klevers Kalorienkontro le
5/94
104
Windows Games-CD
1/94
104
Computer Gome Developers Conference 7/94
10
Mensch und Gesundheit
5/94
104
Xargon
8/94
102
Computerspie e-Shows im Fernsehen
5/94
14
Microsoft Art Gallety
1/94
27
Creoture Shock wird synchronisiert
12/94
14
Microsoft Money 3.0
5/94
108
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Die besten PC -Spiele '93
1/94
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Mounlainbiking
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ECTS September '94
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BAP-PikSibbe
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Geschenkideen in letzter Sekunde
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Oceons Below
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Biblische Ballerei
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Imagino '94: Grafik-Messe
5/94
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11/94
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Girlfriend
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Jahresinha 1 '93
1/94
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PC Meisterwerke
1/94
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House of Forlunes
4/94
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Jahresrückblick 1993
1/94
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PC Mensch
5/94
104
Kosmosoft Chemistry
6/94
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Lesermeinungen zu Werbespielen
8/94
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PC Paintbrush
4/94
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Otto-Katalog ouf CD-ROM
11/94
110
Neues von Sierra und Cokte Vision
10/94
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Xplora 1 (Peter Gabriel)
2/94
22
Politik verstehen und erleben
9/94
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Popkomm-Musikmesse
11/94
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Peter Pan
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Voodoo Doli
7/94
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Sid Meier im Interview
4/94
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Pumukel
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Wahlhilfe
5/94
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Spiele-Historie, Teil 1 (1967-1982(
12/94
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Prince Interactive
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Welt der Zimmerplonzen
3/94
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Spiele-Togebuch Ultima 8, Teil 1
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Red SM CD
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Who is Who?
1/94
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Spiee-Tagebuch Ultima 8, Teil 2
3/94
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Soaoters Zauberschloß
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Word for Flirts
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Terry Pratchett im Interview
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Tom Long - Werbespiel
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Star Wars Screen Entertainment
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hervorgeht, welche Beiträge sich auf der Diskette befinden.
■ Wir können Ihnen aus Zeitgründen leider keine individuellen Spieletips
geben - weder fernmündlich noch schriftlich.
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ein Spiel Itassierle im Jahrgang 1994 eine so
l^^.hohe PC Player-Wertung wie »Magic Carpet«.
Bei dem schlauen 30-Adionspiel gibl es keine fest-
en Lösungswege; mehrere Routen können zum Ziel
führen. Entsprechend sind die nachfolgenden Stra-
tegien von den Programmierern zu verstehen. Patent-
lösungen gibt es nicht, aber bei Beherzigung der vor-
gestellten Kniffe kommen Sie bestimmt weiter mit ihrer
Teppichkunst.
Die zehn Levels zu Beginn des Spiels dienen fast aus-
schließlich dazu, die Bedienung und vor allem das
Fliegen zu erlernen. Die ersten fünf Karten können
Sie getrost als Trainingslager für Zauberteppich-Flug-
schüler ansehen, da sie absichtlich extrem einfach
gehalten sind. Weil die Beherrschung des Teppichs
das Wichtigste überhaupt ist, muß sie entsprechend
geübt werden. Man sollte die ersten zehn Levels ruhig
mehrmals spielen, bis man sie ohne Schwierigkeiten
meistert. Lernen Sie zudem, wie Sie blitzschnell zwi-
schen den Zaubersprüchen umschalten - das wird
Ihr Bildschirmleben mehr als einmal retten.
Tepp ich- Flugschule
Das Benutzen der linken und rechten Pfeiltaste (Slra-
fing) wird zum unverzichtbaren Bestandteil der Steue-
rung. Zusammen mit den Vor- und Rüclcwärts-Tasten
können Sie so ausgefeilte Flugmanöver hinlegen.
Beim Angriff auf eine Festung sollte man diese mit
Hilfe der linken oder rechten Pfeiltaste seitlich umkrei-
sen und nebenher Angriffszauber loslassen. Dos ver-
hindert, daß die verteidigenden
Bogenschützen zielsicher auf Sie
schießen.
Wenn Sie in einer schwierigen Situa-
tion sind und nicht genug Mona haben,
um »Accelerate« zu sprechen, hilft fol-
gender Trick: Drehen Siesich nach links
etwa 45 Grad von der Stelle weg, zu
der Sie fliegen wollen und halten die
Pfeiltasten »rechts« und »oben« gleich-
zeitig gedrückt. Dadurch fliegt man
schneller, als wenn man direkt auf das
Ziel zuhält. Dieser Kniff funktioniert
auch in die andere Richtung: Um 45
Grad nach rechts drehen, dann die
linke und obere Pfeiltaste benutzen.
Für eine besonders schnelle Linksdre-
hung drückt man gleichzeitig die unte-
re und rechte Pfeiltaste, was wiederum
ouch in die andere Richtung funktio-
niert. Das bringt Ihnen einen großen
Vorteil, da Sie den Bewegungen Ihrer
Gegner schneller folgen können.
Wenn Ihnen ein Feind im Rücken hängt
und Sie fleißig beharkt, sollten Sie sich
TIPS ZU »MAGIC CARPET«
AUF DEN
TEPPICH
BLEIBEN
Bullfrogs 3D-Glanzstück
Magic Carpet verlangt in
höheren Levels gute Reflexe
und listige Strategien. Direkt
von den Programmierern
stammen diese Tips, mit
denen Sie nicht mehr so
leicht vom Teppich fallen.
nicht umdrehen, um ihm entgegenzufliegen, Statt-
dessen so schnell wie möglich rückwärts fliegen |am
besten per »Accelerate«), bis man seinerseits hinter
dem Gegner ist.
Mit der Zeit werden Sie lernen, die Landschaft zu
Ihrem Vorteil zu nutzen. Wenn beispielsweise ein
gegnerisches Schloß am Fuße eines Bergs sitzt, soll-
te man s'ch hinter letzterem vers*ecken - die gegne-
rischen Bogenschützen können uns nicht erreichen,
während wir Schüsse loslasser.. Die einzige Mög-
lichkeit für Inren Rivaien zur Gegenwehr besteht
darin, sein Schloß zu verlassen und Sie direkt anzu-
greifen.
Ist ein Spruch oder etwos Mona am Boden eines Kra-
ters zu sehen, der zu tief zum Hinabfliegen ist, benut-
zen Sie Ihren Teppich als Skateboard: Man fliegt in
einer langen Spiralbewegung die Wände entlang
nach unten. Manchmal finden sich auch tiefe Löcher
in der Landschaft, die nicht breit genug sind, um hin-
unterfliegen, Um trotzdem nach unten zu kommen,
bringt man seinen Teppich direkt über dem Loch zum
Stehen. Wenn Sie wirklich völlig unbeweglich daste-
hen, beginnt Ihr Flilzegobelin langsam zu sinken.
Beim Absinken müssen die Vor- und Rückwärtstaslen
mit äußerster Vorsicht benutzt werden, da Sie beim
leichtesten Berühren einer der Wände sofort wieder
ous dem Loch katapultiert werden,
Zaubertricks
Spätestens dann, wenn der elfte Level erreicht ist, soll-
ten Sie über solide Flugkenntnisse und einige nette
Zaubersprüche verfügen. Denn ab jetzt werden die
Levels schwieriger und die Monster garstiger, Falls
extreme Mana-Knappheit herrscht, fliegen Sie die
gesamte Karte ab und okkupieren soviele Gebäude
wie nur möglich. Oftmals häuft man auf diese Weise
große Mengen von Mana an, da die meisten Kon-
kurrenten einfache Gebäude eher ignorieren,
ßauen Sie Ihr Schloß niemals dicht an eine Mauer
oder neben eine gegnerische Festung. Im Idealfall
läßt man genug Freiraum, um dem Schloß olle sechs
Erweiterungen angedeihen lassen
pMBBJ zu können - auch wenn man zum
Zeitpunkt des ersten »Spatenstichs«
nicht weiß, ob man jemals so stark
wird. Mauern sind feste Strukturen,
die nicht wirklich verschoben wer-
den können, außer mit dem teuren
»Crater«-Spruch.
Wichtig ist, die Möglichkeiten des
»Castle«-Spruchs voll auszuschöp-
fen. Dieser Zauber kann auf vieler-
lei Arten angewendet und dadurch
zu einem mächtigen Hilfsmittel wer-
den. Wenn Sie sich z.B. mitten in
einem groß angelegten Riesenbie-
nen-Angriff wiederfinden, kann ein
mitten in den Schwärm plazierter
Castle-Spruch einen Großteil der
lästigen Insekten ausschalten und
dadurch riesige Mengen an Mana
produzieren. Dabei könnte Ihr
Ein einzelner Feuerball kann
bereits einen vernichtenden
Waldbrand verursachen
Schloß zwar zerstört werden - aber Sie wiederho-
len den Spruch einfach solange, bis auch die letzte
Biene tot ist. Dann nach Herzenslust dos Mana okku-
pieren - das Einsammeln durch die Ballone geht in
Windeseile vor sich, da die Kugeln ja zwangsweise
direkt vor Ihrem Schloßtor liegen. Dieser Trick funk-
tioniert bei fast allen Monstern,
besonders gut aber bei Skelett-
horden, Bogenschützen, Bie-
nen, Greifen und Geiern.
Legen Sie sich grundsätzlich
alle Zaubersprüche auf die ent-
sprechenden Zahlentasten (» 1 *
bis »10«) -wie das geht, steht
im Handbuch. Der Lernprozeß,
welche Taste welchen Spruch
losläßt, mag zwar etwas
schwierig wirken, aber es lohnt
sich: Vor allem in hektischen
Spielsituotionen haben Sie
dadurch einen merklichen
Geschwindigkeitsvorteil.
Manchmal kommt es zu wahren Klickorgien, wenn
man sich mit mehreren Magiern um eine große
Mana-Ansammlung streitet. Fliegen Sie in so einem
Fall per »Accelerate« blitzschnell zum nächstbesten
Monster und töten es. Nun schnappt man das frei
Spiel stufen hat
man selten die
Zeit, sich
unbeschwert an
den grafischen
Details zu
erfreuen
Peter Molyneux
Kollegen von
Bullfrog
verraten ihre
persönlichen
werdende Mana und fliegt zum großen Haufen
zurück. Mit großer Wahrscheinlichkeit machen sich
nun einige oder gar alle Feindmagier zum frisch ent-
standenen Mana auf - und Ihnen fällt der Riesen-
batzen zu!
Das Entdecken eines großen, okkupierten Mana-
Haufens,dervom zugehörigen Magier bewacht wird,
führt normalerweise zu einem Palt: Sie klauen das
Mona, er holt es sich wieder - und letzten Endes wird
überhaupt kein Ballon angezogen, um das Zeug ein-
zusammeln. Konzentrieren Sie sich deshalb auf eine
einzige Kugel. Sobald diese wieder vom Gegner
besetzt wird, schießen Sie wie wild Ihren Besitz-
Spruch in die Gegend. Während 6er Gegner nun
herumfährt, um olle Bälle erneut zu okkupieren, holt
man sich den ausgesuchten Mana-8all wieder. Diese
Prozedur solange wiederholen, bis der eigene Bal-
lon angelockt wurde - und dann aufs Ganze gehen
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und so schnell wie möglich olles erreichbare Mono
einsommeln, dos- prompt in den Ballon verladen wird.
Als geübter Spieler können Sie zudem versuchen,
herankommende Gegnerballone abzudrängen.
Wag mit dorn Schloß!
Beim Kampf gegen einen besonders fiesen Gegner,
dessen Schloß sehr viel mächtiger ist als das eigene,
muß seine Heimstatt zunächst geschleift werden. Am
besten geschieht dies, indem man Monster zu seinem
Schloß lockt und diese die Schmutzarbeit erledigen
laßt. Warten Sie als erstes, bis ein wirklich gefährli-
ches Monster [oder noch besser: eine Gruppe gefähr-
licher Wesen, wie z.8. Greife), in die Nähe der feind-
lichen Festung kommt. Nun dichtamRond des Schlos-
ses schweben und das Feuer auf die Kreaturen
eröffnen, danach den Rückzug zum Zentrum der Fest-
ung antreten. Die Monster halten das Schloß für das
Ihre und greifen es voll Rachsucht an, während Sie
(am besten per »Shield« und »Accelerate«) die Flucht
nach Hause antreten. Die exakte Ausführung dieses
Monövers (bevorzugt mit Greifen) ebnet das feindli-
che Schloß innerhalb von Sekunden ein. Zu guter
letzt warten Sie auf den Abzug der Monster und keh-
ren zurück, um sich das ganze Mona zu schnappen.
Monster, die sich in einem Wald verstecken, nicht
direkt attackieren - stattdessen die Bäume angreifen.
Das verursacht einen Waldbrand und Sie töten so
mit etwas Glück olle Gegner, ohne einen weiteren
Schuß abgeben zu müssen. Gerade bei Skeletten und
Bogenschützen funktioniert diese Taktik vortrefflich.
In der Zwischenzeit erledigt man irgendetwas ande-
res und findet nach seiner Rückkehr statt der Mon-
ster nur noch Mana vor.
Wenn Ihre Festung von übermächtigen Monstern
angegriffen wird, drücken Sie die Tastenkombination
»Shift« und »L«, um das Schloß einzuebnen - auch
wenn das auf den ersten Blick ols nicht allzu toller
Einfall erscheinen mag. Sie können ober nun an einer
beliebigen Stelle ein neues Schloß erschaffen, z.B.
direkt unter den angreifenden Kreaturen,..
5ollte Ihr Schloß mehr als zwei Ausbaustufen haben,
gibtes allerdings eine bessere Variante: Warten, bis
Pfui - der sieht aber böse aus! Alle Monster hinterlassen bei ihn
Ableben das begehrte Mana.
die Monster eine Ausbaustufe zerstört haben und
dann sofort den »Castle«-5pruch einsetzen. Das hat
dieselben Auswirkungen, ohne daß man deswegen
das Schloß verliert. Die einzige Gefahr bei einem
solchen Vorgehen sind gegnerische Magier, die sich
das freiwerdende Mana schnappen, während Sie
verzweifelt Ihre Festung reparieren.
Auf gute Nachbarschaft
Die meisten der folgenden Tips für die Bekämpfung
menschlicher Gegner (im Netzwerk-Modus) funktio-
nieren auch im Kampf gegen Compurermagier. Die
wichtigste Regel bei Mehrspieler-Partien ist, dos eige-
ne Schloß niemals, zu keinem Preis und unter keinen
Umständen neben andere Spielerfestungen zu
bauen. Das würde nur zu einem verbissenen Kampf
zu Beginn des Spiels führen, der mit dem Tod und
permanentem Rauswurf des Unterlegenen enden
würde. Es ist einfach sehr viel spannender, wenn
gegen Ende des Spiels noch möglichst viele Gegner
mit von der Partie sind - also lieber die Zer-
störungswut auf die neutralen Monster lenken.
Beim Angriff auf eine Festung sollte mon sich so ver-
stohlen wie möglich nähern - om besten unter Ver-
wendung von »Invisible« - und direkt vor der äuße-
ren Mauer landen. Das schirmt vor den gegnerischen
Bogenschützen ab und auch der Feindmagier wird
Sie nicht sofort entdecken. Wenn Sie dicht genug an
der Mauer sind, tauchen Ihre Schüsse zudem nicht
ners auf, was es diesem enorm
erschwert, Ihre Position
auszumachen
Besitzer des »Teleport to
Castle« -Spruchs sollten
diesen beim Überfliegen
eines feindlichen Schlos-
ses einsetzen. Von da an
Werden
Untertanen
versehentlich
beschossen,
ändert sich
ihre Loyalität
braucht man nur den
Teleport-Zauber zu
benutzen, während man
im eigenen Schloß ist,
und befindet sich sofort
bei seinem Angriffsziel.
Nun solange draufhal-
ten, bis das Schloß weg-
geputzt ist, oder Ihnen die
Mana- oder Lebensener-
gie ausgeht. Dann ein-
fach zurückteleportieren,
zuhause Energie nach-
tanken und nach erneutem Teleport mildem Beschuß
weitermachen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis
das Schloß zerstört ist, und nehmen sich dann den
Magier selbst vor. Einen menschlichen Gegner kann
man mit dieser Taktik fast bis zum Wahnsinn treiben:
Gerade, als er Sie so gut wie getötet hat, [deportie-
ren Sie sich zurück ins schnucklige Heimatschloß -
understehtvorden Trümmern seiner ernstlich beschä-
digten Festung,
Bei jedem Angriff auf ein feindliches Schloß sollte
man alle Sprüche benutzen, die von Ihrem Anflug
ablenken. Am besten isthierzu der »Invisible« -Spruch
geeignet, der bei richtiger Anwendung dem Tele-
portieren sogar noch überlegen ist, Warten Sie in
der eigenen Festung, bis Mana- und Lebensenergie
maximal sind. Nun den Unsichtbarkeit-Spruch benut-
zen und zum Feindschloß fliegen. Dabei immer wie-
der »Invisible« sprechen, sobald die Wirkung nach-
läßt. Dann beharkt man die Festung solange, bis nur
noch genug Mona für einen weiteren Invisible- Spruch
ist. Unter dessen Wirkung gelingt Ihnen die Flucht
nach Hause, wo abermals nachgetankt und der Vor-
gang bis zur Zerstörung der gegnerischen Bruch-
bude wiederholt wird.
Zum Schluß noch eine oberfiese Taktik: Sobald ein
gegnerisches Schloß um eine oder mehrere Aus-
baustufen verkleinert wurde, sollten Sie die Situation
ausnutzen und möglichst viel Mana stehlen. Nicht
wenige Spieler halten dos für zwecklos, da ja der
gegnerische Magier (normalerweise) in unmittelba-
rer Nähe herumschwirrt und das Mana einfach selbst
neu okkupiert. Weit gefehlt! Sausen Sie, durch »Acce-
lerate« beflügelt, um das Schloß herum und sammeln
kräftig. Oftmals ist gerade der letzte Manaball
gemopst, wenn dann die eigenen Ballone eintreffen.
Das Schönste daran ist, daß Ihr Gegner (sofern er
etwas Spielerfahrung hat) Sie gar nicht ernsthaft
daran hindern wird: Zum einen ist sein Schloß unver-
teidigt, während ersieh mit Ihnen um die Kugeln strei-
tet; zum anderen könnte er gor nichts mit dem frei
gewordenen Mana onfangen, da er ja dazu zunächst
sein Schloß wieder ausbauen müßte! fla]
TOR-TRICKS FlR
»NHL HOCKEY «5«
£tj m ftock
Selbst wenn die diesjährige
NHL-Saison völlig ins
Wasser fällt: Wir zeigen
Ihnen, wie Sie auf dem PC
ins Stanley-Cup-Finale
kommen.
Du bringst uns den Stanley Cup und wir sorgen
dafür, daß Du nie mehr arbeiten mußt!« Die-
sen Millionendeal der New York Rangers mit ihrem
Center Mark Messier müssen Sie nicht wiederho-
len, um die wichtigste Trophäe im Eishocke/ zu
gewinnen. Unser Leser Markus »Lemieux« Monda-
vid verrät Ihnen die optimalen Spielzüge, mit denen
Sie locker dos Finale gewinnen.
Bauerntrick
Eine Gaudi ersten Ranges für die Zuschauer, aber
eine Riesenblamage für jeden Goalie ist der soge-
nannte Bauerntrick. Der Torhüter steht dabei wie
der sprichwörtliche »Ochs vor'm Berg« im Tor,
während der Stürmer hinter dem Tor auf freie Mit-
spieler lauert und dann selbst ums Netz kurvt und
parallel zur Torlinie am Goalie vorbei ein-
schießt. Bevorzugen Sie dabei die Ecke, in
der der Torwart seine Stockhand hat, da er
mit der Fanghand eine größere Reichwei-
te besitzt. Für diesen Trick eignen sich
besonders 5pieler wie Sergei Fedorov oder
Pavel Bure, die sehr schnell und wendig
sind und außerdem hohe Werte beim Stick-
handling besitzen.
Schneller Breakout
Wenn Sie wiedereinmal bedrängt sind und
gerade noch die gegnerische Attacke
abwehren konnten, hilft ein schneller Break-
out. Ein Abwehrspieler oder Center paßt
flink zu einem der beiden Flügelflitzer, der
sich mit der Scheibe der Bande entlang auf
und dovon macht. Auf Hohe der gegneri-
schen Bullykreise paßt er in die Mitte auf
Fahren sie mit dem Stürmer hinten
um das Tor und schießen dann
parallel zur Torlinie am überrasch-
ten Goalie vorbei ins Netz
den Center, der mit einem gut
getimten Schlagschuß dem geg-
nerischen Goalie keine Chance
läßt. Prallt der Puck ab, hat der
zweite Flügelstürmer noch Aus-
sichten auf einen Nachschuß.
Kommen Paß und die Wings zu
langsam, hilft entweder der Bau-
erntrick oder Sie ziehen sich mit
dem Center hinters eigene Tor
zurück, lassen den Gegner kommen
sehen ihn mildem schnellen Breakout.
Weitschüsse
Die Torhüter hoben ihre Leistungen im Gegensatz
zum alten NHL Hockey wesentlich verbessert. Die
meisten sind sehr schnell auf den Beinen und kaum
zu überraschen. Ein paar Kandidaten wie Sean
Burke, Felix Potvin oder Bob Essensa gibt es aber
noch, die mit gezielten Weitschüssen zu schlagen
sind. Ihr Center schießt dabei •£
beim Anstoß vom Mittelbully ous
durch die Beine des gegneri-
schen Centers flach aufs Tor -
wenn Sie das Bully gewinnen.
Der überraschte Goalie kommt
nicht schnell genug auf den
Boden und der Puck rutscht ihm
zwischen den Beinen hindurch.
Diese Taktik ist auch bei einem
Alleingang sinnvoll, wenn zwei
Gegner im Angriffsdritte! auf
Mit einem schnellen Flü-
gelflitzer ziehen Sie an
der Abwehr vorbei und
passen auf den freien
Center, der auf der
Stockhandseite des Tor-
warts mit einem Volley-
schuß vollstreckt.
Ihren Stürmer warten. Ein
harter, flacher Schuß von der
blauen Linie knackt oft die
härteste Abwehr, außerdem
haben Sie die Chance auf
einen Nachschuß. Ein kleiner
Haken kurz vor dem Schuß verwirrt den Torhüter
zusätzlich.
Alleingang
Von den Fans umujubelt laufen Sie aufs Tor zu,
schlängeln sich mit Ihrem schnellen Stürmer durch
die Abwehr, täuschen einen Haken an, schießen
aber anschließend sofort mit einem trockenen Schuß
ins Eck. Sie müssen dabei mit dem Spieler auf der
Seite der Stockhand angreifen, dann hat der Geg-
ner meist keine Chance.
Sollten Sie von den
Abwehrspielern abge-
blockt werden, schwen-
ken Sie ums Tor herum
und versuchen den belieb-
ten Bauerntrick.
Zeit
schinden
Liegen Sie im Stanley-
Cup-Finale zwei Minuten
vor Schluß 1:0 in
Führung, werden Sie ver-
ständlicherweise nicht
mehr alles riskieren und
daher etwas Zeit schinden
wollen. Lassen Sie Ihren
Goalie nicht sofort aus-
schießen, sondern riskie-
ren Sie lieber ein Bully im
eigenen Drittel, denn bei
einem so knappen Ergeb-
nis wird der Gegner den
Torhüter herausnehmen.
Bieten Sie für das Bully
den stärksten Center auf,
der sich den Puck
schnappt und mit einem
Weitschuß ins leere Tor
powern kann. Eine ande-
re Möglichkeil ist, mit dem Puck hinlers eigene Tor
zu fahren, da die gegnerischen Stürmer dort nur
sehr zögerlich angreifen. (fs|
V
So einfach sind Alleingän-
ge: Steve Yzerman
schnappt sich den Puck,
läuft aufs Tor zu, täuscht
vor dem Verteidiger einen
linken Haken an (roter
Pfeil), irritiert mit einem
angetäuschten Schuß
nach links den Goalie
(rot) und schießt ungehin-
dert rechts ein.
A
KOHPLETTLÖSUNG VON »STERNENSCHWEIF« (I)
w
Sie haben noch Proble-
me mit dem Frieden
zwischen Zwergen und
Elfen? Unsere Komplettlö-
sung zum aktuellen DSA-
Rollenspiel von Attic rückt
den Haussegen wieder
gerade.
Unser Mann in Aventurien, Christian Masson aus
Königswinter, hat sich mit einigen Getreuen bis
zum Finale des Rollenspiels »Sternenschweif« durch-
gekämpft, Do die Lösung ziemlich komplex ist, wer-
den viele der unwichtigen Schalter und Truhen, die
teilweise in den Karten auf den nächsten Seiten ein-
gezeichnet sind, nicht erwähnt.
Allgemeines
In der Gruppe sollten sich auf jeden Fall zwei magie-
begabte Recken befinden (am besten Waldelf und
Magier), ein Zwerg und zwei Kämpfer wären auch
nicht schiecht. Mindestens eine Frau sollte darunter
sein. Talente, die auch berücksichtigt werden wol-
len, sind Schwerter, Fernwaffen, Krankheiten heilen,
Feilschen, Pflanzenkunde. Zauberpflichtsprüche:
Geister austreiben, Foramen, Transversalis, Analüs,
Penetrizzef, Fulminictus, Ignifaxius, Adler-Wolf,
Schmelze.
Möglichst schnell alle Stabzauber auf den Zauber-
stab bringen. Dos ersetzt eine Menge schwerer Aus-
rüstungsgegenslände. Das wichtigste Kraut zur Hei-
lung ist das Wirseikraut. Mit ihm kann man sowohl
Dumpfschädel als auch Frostschäden heilen und die
Jorugapflanze hilft bei Schlachtbeltfieber, Bei Geld-
knappheit hat sich Falschspielen und Taschendieb-
stahl als äußerst lukrativ erwiesen, aber speichern
Sie des öfteren.
Kvirasim
Hier beginnt das Abenteuer, Wirerfohren von einem
Elfen, daß wir zum Frieden beitragen können, wenn
wir den Salamanderstein zu Ingramosch, dem
Zwerg, nach Lowangen bringen. Parallel bietet man
uns ober auch ] 000 Dukaten, wenn wir diesen Stein
an eine gewisse Vindaria Egelbronn im gleichen Ort
aushändigen. Da der Stein aber noch nicht in unse-
rem Besitz ist, lassen wir uns mit der Entscheidung
noch ein wenig Zeit. Der Stein soll in einer
Zwergenbinge im Süden sein.
In der Nacht erhalten wir Besuch, der uns
von der Waffe 5ternenschweif erzählt, die wir
für ihn finden sollen. Am nächsten Morgen ist Markt
und hier können wir auch endlich Waffen kaufen.
Nach ordentlicher Ausrüstung (Waffen, Schuhe,
Wasser, Essen, etc) machen wir uns auf den Weg.
Außerhalb der Stadt hilft man natürlich der armen
Lady, was die Party zwei Erfohrungslevels weiter
bringt. Auf dem Weg nach Gashok treffen wir Iwain,
der erzählt, daß die Echsen im Sumpf etwas über
Sternenschweif wüßten und nach langer Reise betre-
ten wir Gashok.
Gashok
Hier herrscht ein merkwürdiges Klima gegenüber
Fremden wie uns. In der Nacht verfolgen Sie ein
komisches Zeremoniell, Am nächsten Morgen erfährt
man durch Reden mit der Stadtbevölkerung, daß
man sich vorsehen soll, da es einem sonst erginge
wie dem Müller der Stadt. Die Mühle im Südwesten
bestätigt unser komisches Gefühl. Nach einer Unter-
redung mit der Kräuterfrau vom Markt erfahren wir,
daß der Müller Artherion in einem Wald östlich von
Gashok lebt. Sie statten ihm also einen Besuch ab
und nehmen seine Bitte an, Gashok vom Fremden-
haß zu reinigen. Nach einer weiteren Unterredung
milder Kräuterfrau über neue Bürger der Stodt erhal-
ten Sie die Adresse von einem Herrn aus Kuslik. Die-
ser rückt nach eingehender Unterhaltung auch die
Namen zweier weiterer »ehrenhafter« Bürger raus.
Bei Deregorn werden wir schließlich fündig und ver-
helfen ihm zu einer Audienz in der Hölle.
Nach getaner Arbeit besucht mon Artherion ein wei-
teres Mal und als Dank für die Hilfe verschenkt er
zwei seiner magischen Waffen (Schwertund Bogen).
Wir verlassen Gashok und reisen weiter nach Südo-
sten, wo nach langer Suche endlich die Stadt Fin-
sterkoppen auftaucht.
Finsterkoppen
Noch ausreichender Genesung und Vergnügung
betreten wirdenBingenbereich im Westen der Stadt.
Damit auch unsere elbischen Artgenossen die
Wachen passieren dürfen, müssen sie sich kurzfri-
stig mit dem Verwandlungszauber »Adler-Wolf« in
einen Hund verwandeln. Nachdem Essens- und
Wasservorräte gefüllt sind, begeben Sie sich in den
Ingerimm-Tempel. Durch wiederholtes Ansprechen
des Themas Zwergenbinge rückt der Geistliche end-
lich den Schlüssel zum Eingang der Binge heraus.
Wir betreten die Binge im Norden.
Binge Level 1
Mit einem mulmigem Gefühl im Bauch schließen wir
den Eingang zur Binge auf. Im Raum ganz im Nor-
dosten findet mon nach Untersuchung der Kohle im
Kohlebecken einen seltsamen Ring, der vor Hitze
schützen soll. Mon findet oben einige Truhen und
Gegenstände, vor allem Kette, Schaufel (AI ), Fackel,
Zunderkästchen (A2), Kraftgürtel (T3), Tränke (T4),
Nachdem wir im Kominschacht nach oben geklet-
tert sind, untersuchen wir eine Steinplatte und fin-
den auch noch einen Schlüssel und einen Heiltrank.
Noch einer kurzen Pause beschließen Sie, die Trep-
pe noch unten zu nehmen.
Binge Level 2
Hier nehmen Sie sich Raum für Raum vor. Dos Resul-
tat: Kurbel, Wagenschmiere (Tl), magische Gürtel
|T2,T3), Proviant (T4) und Edelsteine (LI ). In man-
chen der Löcher befinden sich leider auch gemeine
Fallen. Nach dem Possieren einiger Bolzenfollen
gelangen wir in einen Raum mit einem Mechanis-
mus (Ml ) an der Wand, Bevor wir wissen, wie uns
geschieht, ist die Wand hinter uns zugefallen. Noch
genauer Untersuchung des Kurbellagers und erneu-
ter Betrachtung reparieren Sie es mit Hilfe unserer
Kette und der Kurbel. Es gelingt uns somit, den Raum
zu verlassen.
Wenn man im nördlichen Raum einen Truhe plün-
dern will, erscheint eine kleine Gestalt, die nach des
Rätsels Läsung (»Elche«) einen Schlüssel übergibt
und uns weitverstreut in dieser Ebene absetzt. Wir
finden uns schnell wieder zusammen und setzen
unsere Reise eine Etage tiefer fort.
Binge Level 3
Mit viel Schweiß und Wasserverbrauch schaufeln
wir die Gänge im Norden frei und stoßen auf ein
Skelett mit einem Pergament und weiter westlich auf
einen weiteren Schlüssel. Uns gelingt es sogar, die
Lore mit Hilfe der Wagenschmiere in Gang zu set-
zen. Das hat aber eher schmerzliche Erfahrungen
zur Folge. Bei den Grabstatten läßt man den Toten
ihre Waffen, da sie sonst wacher werden, als man
denkt (es sei denn, die eigenen Waffen sind restlos
hinüber). Auf, auf, ein Stockwerk tiefer!
Binge Level 4
Dem Wasserpool nähert man sich besser nicht, do
man ein wenig kampfmüde ist. Im
Osten erhält man nach einem
Kampf ein Steinmedaillon, welches
sorgsam verstaut wird.
Das Wasserrad drehen Sie auch
noch auf. Nun können wir uns in
den Rinnsalen wenigstens ein
bißchen säubern. Außerdem hat es sich so angehört,
als ob irgendwo Wasser abfließt (Level 5). Im Rat-
tenloch im Norden des Raumes finden wir endlich
mal wieder etwas Heilendes. Danach steigt man die
Treppe im Südosten hinauf.
Binge Level 5
Dort, wo gerade noch alles voller Wasser war, kön-
nen wir nun den trockenen Fußboden über eine Trep-
pe betreten. Nach drei Versuchen, die Bodenplatte
gemeinsam anzuheben, benutzt unser Zwerg sein
Brecheisen und öffnet einen Weg nach unten, den
wir sogleich betreten,
Binge Level 6
Nachdem wir unser Inventar weiter angefüllt haben
[T2, T3, T4, A! ), öffnet man die Tür nach Süden mit
dem Schlüssel aus dem Kaminschacht. Dort füllen
Sie die Wasserschläuche mit dem herrlichem Naß
aus dem örtlichen Brunnen und wenden sich danach
wieder dem Ernst des Lebens zu. Aus der Truhe im
Süden (Tl ) nimmt sich einer der Gruppe einen kom-
pletten Satz Leder-Kluft, und es stellen sich alle vor
dos erste Hitzefeld. Der Diebstahl der Kleidung hat
zur Folge, daß sich der Weg zur Treppe verschließt,
also werden die Klamotten nach getaner Arbeit wie-
der in die Truhe gelegt.
Wir sondern einen aus der Gruppe aus, der mit fol-
genden Gegenständen den Weg über die Hitzfel-
der wagt: roter Ring am Finger, brennende Fackel,
Lederkluft aus Tl am Leib und dem Steinmedaillon.
Und siehe da, die Götter sind uns wohlgesonnen.
Das Symbol an der Westwand am Ende des Ganges
benutzt unser Einzelkämpfer mit der brennenden
Fackel, woraufhin sich der Weg nach Westen öff-
net - zur Ingerimm-Schmiede. Nach einem
Gespräch mit dem Golem geben wir diesem unser
Medaillon, woraus er uns ein Arthenil -Schwert
schmiedet.
Während der Golem vor sich hinschmiedet, stöbert
unser Mann in den Kammern im Südosten und fin-
det dort den gesuchten Salamanderstein. Nimmt er
sich diesen, bietet ihn uns der Golem im Tausch
gegen das Medaillon (Schwert) an. Sie schlagen
natürlich ein, denn Diebstahl lohnt nicht, auch wenn
die 5000 Dukaten und der Schmuck der Nachbar-
truhe mit Reizen nicht geizen. Da der Golem jetzt
allein sein will, ziehen wir uns sofort zu den Käme-
l*is**8J!^?"
roden zurück, da es sonst I
Zurück mehr gibt: Der (
schließt die Schmiede einfach und
macht keine Anstalten, diese irgendwann wieder zu
öffnen.
Nachdem wir wieder vereint sind, legen wir die
Ledersachen sorgfältig in die Truhe zurück. Auf der
Dungeonkarte sieht man, daß man den Dungeon
auch über den Kaminschacht in Level 4 im Westen
dieses Levels verlassen kann, doch wir wollen dem
Priester seinen Schlüssel zurückgeben, oder?
Wir verlassen die Binge vio Treppen und hängen
den Schlüssel an die Tempeltür. In der Stadt feiern
wir dann unseren großen Fund. Wir haben den Sala-
manderstein! Der Weg führt Sie nach Lowangen.
Bevor wir die belagerte Stadt erreichen, treffen wir
auf Antharon, der sich uns anschließen möchte. Ob
Sie ihn aufnehmen oder nicht, das Schicksal nimmt
seinen Lauf.
Lowangen
Beim Betreten der Stadt muß man fast alle Besitztü-
mer abgeben. Wir spielten schon mit dem Gedan-
ken, unsere Bingenschätze vorher in einer anderen
Stadt zu versilbern, haben uns aber für den schnel-
len Weg entschieden. Zu allem Arger klaut Gavron,
Antharons Bruder, den Salamanderstein, als wir uns
in Lowangen umschauen, und wir stellen fest, daß
wir die Stadt nicht mehr verlassen können. Im Hotel
»Das weiße Haus« fragt man nach Ingramosch und
erfährt den Namen »Siebenquelk in diesem Zusam-
menhang. Er soll in diesem Viertel wohnen. Sucht
man ihn auf, erzählt er, daß Ingramosch entweder
in den Blutzinnen oder in Tjoimar zu finden sei, aber
nicht hier. So ein Pech aber auch!
Durch die Frage nach einem Geheimgong aus
Lowangen heraus erzählt Ailian von Dragan Escht,
der darüber mehr weiß, Also statten wir Dragan
einen Besuch ab. Wie sich herausstellt, ist er eine
sehr gute aber auch sehr teure Quelle. Für jede Infor-
mation möchte er als Gegenleistung erst einen Gefal-
len erbracht bekommen. Er ist geduldig genug, uns
drei Informationen zu geben, mehr nicht. Deswegen
muß man die Auswahl der Fragen genau abwägen.
Wir müssen ihn auf jeden Fall nach dem Thema Rei-
sen fragen, um aus Lowangen flüchten zu können,
und nach Gavron, um den Salamanderstein wie-
derzubekommen. Die dritte Fragen hängt von den
mm ki
derzeitigen Ansprüchen der Gruppe ab.
Sie haben folgende Themen zur Auswahl: Unter-
kunft, Waffen sowie Ausrüstung und Essen (alle
Ansprechpersonen sind in der Karte eingezeichnet].
Die Gegenleistungen sind folgende: 1 . Wir müssen
ihm den Vinsalter {Übersetzer) bringen, der durch
einen Besuch und viel Überredung auch herbeige-
schafft werden kann. 2. Wir sollen Dragans Esche-
brosche aus dem Schauhaus wiederbeschaffen. Sie
steigen also nachts ins Schauhaus ein und durchsu-
chen die Räumlichkeiten solange, bis Sie die Bro-
sche gefunden haben, und nicht länger, 3. Man soll
Meister Deringorn ein Päckchen in die Halle der
Macht bringen. Da dieser aber nicht da ist, suchen
wir ihn privat auf. Man hüte sich aber davor, ihm
ins Haus zu folgen.
Laut Dragan befindet sich Gavron in der Taverne
»Orkentod«, wo wir ihn am Abend nach einiger Zeit
des Trinken und Redens auch hereinschneien sehen.
Sie folgen ihm sofort und stellen ihn unterwegs. Er
verrät, daß er den Salamanderstein zu Egelbronn
gebracht hat und führt uns zu ihrem Haus (falls nicht,
erzählt auch Heilerin Kysira, wo Vindaric wohnt!].
Nach einem harten Kampf finden wir den Stein nebst
anderer schöner Gegenstände endlich wieder. Dra-
gan gemäß weiß die Schwarze Jondra etwas über
einen Ausgang aus der Stadt, da wir den Stein jetzt
wohl doch lieber Ingramosch bringen, als sonst
Fragt man bei ihr nach, sagt sie uns für 300 Duka-
ten, daß uns Hilfe bei der Ordensburg erwartet,
wenn man dort als Losung »Wir wollen den Hof keh-
ren« sagt. Gesagt, getan. Wir sprechen diesen Satz
gleich zweimal und erhalten sogar noch etwas Geld
für's Kehren. Als Gegenleistung für den Weg nach
draußen verlangt Meister Eolan, daß wir zwei Män-
ner bei ihm zurücklassen und ihm Kunde über den
Im Sumpf verschollenen Agdan Dragenfeld bringen.
Wir dürfen den Geheimausgang benutzen und ver-
lassen Lowangen ohne unsere treuen Gefährten und
ohne den Salamanderstein, den wir einem der bei-
den vorher gegeben haben. Dann machen wir uns
auf den Weg zu den Sümpfen. Von den restlichen
Abenteuern wird dann der zweite Teil dieser Lösung
in der nächsten PC Player berichten, (fs)
>
AUiw^^UMC ®
jBinge Level 1
Kaminschacht
Eingang Ring
T = Truhen
A = Ausrüstung
M = Maschine
Runter zu Level?
Binge Level5|
i öden platte
— Runter Level4
ComMed
+M.Kjrscht +14480Pofsdam+
+ +Am Schlangervfenn 59 + +
(-: Telefon: 01 77/2133527:-)
= > Fax: 0331/28331 77
< =
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Bayern braucht endlich
wieder einen König, Kohl
wird Hofnarr und Sie
müssen bei »Hurra
Deutschland« versuchen,
das alles wieder einzu-
renken. Wir helfen weiter.
Die Bundestagswahl ist gelaufen, Kohl wieder-
gewählt und so mancher Spieler brütet noch
über »Hurra Deutschland«. Sascha Braunreuther
aus Marburg kennt sich mit Korruption und Skan-
dalen bestens aus und verrät seine Tricks.
Bierzeltreden
Bei den ßierzeltreden hat man die Wahl zwischen
jeweils zwei Aussagen. Nochstehend sind die besten
rhetorischen Wendungen aufgezählt.
Saddam (die Bevölkerung ist gegen die Rüstungsin-
dustrie): 2, 1 , 2, 2, 2.
Riesen-Seepferdchen [gegen Gen-Lobby): 1,1,2,2.
Honnecker-Klon (gegen Gen-Lobby): 2, 1 , 2, 2, 1 .
Amoklauf des Polizisten (gegen Rüstungs-Lobby): 1 ,
1,1,2,1.
Stromausfall (gegen Atom-Lobby|: 2, 2, 1 , 1 , 2.
Obst- und Gemüse-Preisverfall (gegen Gen-Lobby):
2,2,2,2,2.
Babynahrung (gegen Chemie-Lobby): gar nicht erst
hingehen!
Überschwemmungen: 2, 2, 2, 2, 1.
Rentenreformen (gegen Rüstungs-Lobby): 2, 1 , 1 .
Bestechungsaffäre: 2, 1,2, 2, I.
Tankerunglück (gegen Atom-Lobby): 2, 2, 2, 2, 1 ,
Bananenaffäre (gegen Gen-Lobby): 2, 2, 1 .
Papst bei Wissenschaftskongreß (gegen Gen-
Lobby): 2, 2, 2,
Brillenallergie (gegen Chemie-Lobby): 1 , 2, 2, 1 .
Rinderwahnsinn (gegen Gen-Lobby): 2, 1, 2, 1 .
Zehnstellige Postleitzahlen (gegen Chemie-Lobby):
2,2,1,2,2.
Flugzeugabsturz (gegen Rüstungs-Lobby): 1 , 2, 1 , 2.
Zahnschmerzen (gegen Chemie-Lobby): 1, 2, 2, 2,
2,ßeiderviertenAussagekannmanwohlen. 1 steht
für die Atom-Lobby, die 2 für die Rüstungs-Lobby.
Schnürsenkelverknappung (richtet sich gegen die
Rüstungsindustrie): 1, 2, 1,2, 2.
Zeitungsschlamm (gegen Chemie-Lobby): 2, 1, 2,
2,2.
Haarausfall: 1 , 1 , 2, 2, 1 . Bei der zweiten Aussa-
ge hat man wieder die Wahl. Nimmt man die 1 ,
spricht man für die Gen-Lobby, nimmt man 2, unter-
stützt man die Atom-Lobby.
Waldsterben (gegen Atom-Lobby): 1 , 2, 2, 2, 2.
Lüneburger Heide (gegen Rüstungslobby): 1 , 2, 1 ,
2,1.
BIERZELT
&
In der Bar
Die 8ar dient dazu, eine Partei zu schwächen. Kohl
oder Scharping verlieren Stimmen je nachdem, wel-
chen Vertreter Sie in der Bar beeinflussen. Mit den
Souvenirs von den Auslandsreisen erreicht man eine
deutlichere Schwächung als nur mit einem Streit-
gespräch. Hier sind die besten Aussagen:
• Das Gebetsbuch des Papstes hilft beim Duo Wai-
gel und Brandt.
lings auch beim Professor im Institut.
• Wolfgong Schäuble muß man die Aktfotos von
Hillary Clinton zeigen, die man zuvor bei Bill
ergattert hat. Die Aktfotos wirken auch bei Franz-
Josef Strauß.
• Rita Süssmuth drehen Sie den Ehering von Prin-
zessin Diana an. Das reißt sie vom Hocker!
• Bei Björn Engholm ist die SCUD-Rakete von Sad-
dam Hussein hilfreich. Björn macht sich ab nach
Hause.
Streitgespräche
Endlich hol mon es geschafft, das richtige Thema
bei den richtigen Politikern anzusprechen. An-
schließend müssen Sie im zweiten Dialog einen der
beiden Politiker zu diesem Themo zu befragen.
Nachfolgend die besten Themen:
♦ Süssmuth und Vogel: Dienstdreiräder.
♦ Strauß und Vogel: DIN-Auflagen,
♦ Schäuble und Vogel: Treppenverbot.
♦ Waigel und Engholm: Sondersteuern für Nicht-
Bayern,
♦ Waigel und Vogel: Sondersteuern für Nicht-
Bayern,
+ Blüm und Engholm: Reformierungs-Reformen.
♦ Strauß und Engholm: »Kohi lebt noch«-Thema.
♦ Schäuble und Lafontaine: Rotlicht.
♦ Strauß und Lafontaine: Rotlicht,
♦ Strouß und Brandt: »Kohl lebt noch«-Thema.
Auslandsreisen
Ein Besuch bei einem Landesobermotz kostet
70.000 Mark. Auslandsreisen sind wichtig, um
Souvenirs zu ergattern und um sich mit dem Promi
aufs Pressefoto zu lümmeln. Hier hat mon generell
mehr Auswahlmöglichkeiten, seine Dialoge zu
fuhren. So kommen Sie on die
Fotos ran:
Der Dalai Lama: 3, 2,3, 1,2, 2,
3, 2. Das Pressefoto ist perfekt,
doch holder Dalai Lamo kein Sou-
venir, das man ihm abschwatzen
kann.
Bei Honny die Aussage 2 drücken,
danach Aussage 3. Eine hand-
signierte Autogramm-
karte von ihm erhält man
auch noch mit auf den
Weg.
Bei Bill Clinton wird's
schon haariger: 2, 2, 3,
2, 3, 3, 3, 2, Die Bilder
verstehen sich inklusive
der Aktfotos von Hillary.
nnle ein P lascht hen n n . i..o, ■ i •,
Der Popst laßt sich mit
dieser Taktik zu einem
Foto überreden: 3, 2, 2, 1, 3, 2. Als Souvenir
bekommt man eine Kopie seines Gebetsbuches.
Bei Saddam Hussein drücken Sie folgende Aussa-
gen: 2, dann die 1 . Foto und SCUD-Rakete gehören
Ihnen.
Bei Charles hilft die folgende Kombination weiter:
3, 3, 3, 3, 2, 1 , 2, 1 . Man erhält das Pressefoto
und sogar den Ehering von Prinzessin Diana,
Bei Boris Jelzin: 1 , 2, 2, 2, 1 , 3, 1 , 2, 3. Den Wodka
kriegt man als Souvenir dazu. (fs)
V
A
TIPS ZU »MASTER OF MAGIC«
Per »Stone
eine starke
Mit Jörg Langers allgemeinen Strategien vermeiden Sie
faulen Zauber bei »Master of Magic«.
Für welchen Zauberer Sie sich ent-
scheiden, beeinflußt den gesam-
ten Spielverlauf. Genauso sollte man
vor der Zusammenstellung eines
Custom-Magiers genau wissen, wie
man spielen möchte. Dann dement-
sprechend die Fähigkeiten und
Sprüche zusammenstellen. Bei den
Spezialfähigkeiten ist der Channeler
sehr interessant, da er im Kampf bil-
liger zaubern kann, Auch als Sage-
moster hat man gewaltige Vorteile,
weil damit die Spruchforschung auf allen Gebieten
erleichtert wird. Wer sich für die Startposition auf
Myrran entscheidet, wird anfänglich kaum auf ande-
re Magier treffen, dafür aber auf Monsterhöhlen und
sonstige Orte, die überdurchschnittlich schwere Geg-
ner enthalten. Weniger interessant sind der Alche-
mist |die Gold-Mana-Umwandlung wird nur selten
benötigt) und der Artificier (startet zwar mit dem
Create-Item-Spruch, kann ihn aber aufgrund der
Kostspieligkeit - trotz Bonus - erst im späteren Spiel-
verlauf nutzen).
Bei den Zaubersprüchen wird die Auswahl noch
größer; ein Spruch, der aber in jedem Fall dabei sein
sollte, ist »Healing« [Lebensmogie). Wer sich den
nicht sichern kann, weil er der Todesmogie frönt, soll-
te entweder den Naturspruch »Nature Heals« im
Repertoire haben oder »Ressurect«. Das schnelle Hei-
len oder Wiederbeleben von Einheiten ist ein wich-
tiger Garant für den Sieg.
Ebenfalls standardmäßig sollte ein Spruch gewählt
werden, derdie Verteidigungsfähigkeit einzelner Ein-
heiten dauerhaft hochschraubt, z.B. »Stone Skin«
Auch im dichtesten Getümmel sollte man
stur Gegner für Gegner abserv
Skin« könnte man aus diesen Schamanen
Einheit machen
oder »Holy Armor«. Gerade Femkampf-Einheiten
sind meist recht schwach gepanzert, was sich so gut
ausgleichen läßt. In dieser Beziehung ist auch der
»Heroism« -Spruch zu empfehlen. Etwas weniger
wichtig sind fürs Erste Attack- und Resisl-Steigerun-
gen (»Eldritch Weapon«, »Holy Weapon«, etc.).
Je nach Magieart sollte noch ein Kampfzauber
(»Web«, »Warp Wood«, »Fireball« etc.) dabei sein,
ein Beschwörungszauber (möglichst von Wesen, die
maximal einen Manapunkt Unterhalt pro Runde
benötigen] und ein netter Globalzauber (z.B. »Just
Cause«). Versuchen Sie, ein möglichst weites Spek-
trumabzudecken: Es bringt wenig, sowohl WarBears
wie auch Ghule beschwören zu können; stattdessen
lieber einen völlig anderen Spruch wählen.
Für welches Volk Sie sich entscheiden, hängt ganz
von Ihren Vorlieben ab. Die »Edelrassen« wie Elfen,
Dunkelelfen und Zwerge vermehren sich meist sehr
schlecht, was die Eroberung wichtiger macht, als bei
fortpflanzungsfleißigen Rassen wie Halblingen oder
Barbaren. Wer auf Wirtschaft spielen möchte, wird
die Klockons wählen, wer schier unbesiegbare Stan-
dardtruppen vorzieht, die Trolls.
Die Weltgröße beeinflußt den Anteil von großen
Landmassen. Wem ein von Flugwesen und Schiffen
geprägtes Spiel wichtig ist, der sollte hier »klein«
wählen. Bei der Gegneranzahl empfiehltes sich, drei
oder vier einzustellen - das ist einfach interessanter.
Die Gegnerintelligenz ist für gewiefte Taktiker erst bei
der Einstellung »impossible« eine echte Herausfor-
derung, Einsreiger dürfen sich aber ruhig langsam
hocharbeiten, zumal im einfachsten Modus Helden
keine Gefohr laufen, beim Fliehen aus einer Schlacht
verloren zu gehen.
Die erste Stadt
Die beiden Anfangseinheiten sollten in entgegenge-
setzte Richtung marschieren und dann einen Halb-
kreis zurück in Richtung Heimatstadt schlagen. So
klärt man innerhalb etwa einen Jahres die unmittel-
bare Umgebung auf. Betreten Sie die einzelnen Mon-
sterhöhlen und Türme, nur so können Sie feststellen,
was in welcher Anzohl darin lauert. Daß vorher
gespeichert wird, versteht sich von selbst - auf die
sofortige Flucht kann man sich nicht verlassen.
Nach dieser ersten Erkundungsphase sollten Sie ein
oder zwei Orte ausgekundschaftet haben, die sich
mit ihren beiden Anfangseinheiten, unterstützt von
zwei oder drei herbeigezauberten Hilfskräften, ein-
nehmen lassen. Beginnen Sie so früh wie möglich
damit - ein befreiter Gefangener oder 100 zusätz-
liche Manopunkte machen sich vor allem in der ersten
Spielphase sehr positiv bemerkbar. Begehrtestes Ziel
für Ihre anfängliche Eroberungen sind kaum vertei-
digte neutrale Ortschaften - das spart Ihnen eine
Siedlereinheit und oft eine längere Aufbauphase.
Ihre Magiepunkte werden anfangs am besten in
»Skill« und »Research« investiert, für das eigentliche
Zaubern sollte mon nur eingesetzen, was absolut not-
wendig ist: Ein Manapunkt, wenn Sie gerode nicht
zaubern, und etwas mehr, wenn Sie einen Geist oder
ahnliches beschwören wollen.
Meist enthält eine Stadt schon Barracks und eine ßuil-
ders Hall; bauen Sie dann als erstes eine Granary.
Danach kommt es ganz auf die Lage der Stadt und
die strategische Situation an. Grundsätzlich ist es am
besten, eine Sawmill und eine Foresters Guild zu
bauen, um die weiteren Ausbauten schneller zu
bekommen. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn im
Einzugsgebiet der Stadt Wald zu finden ist. Für die
sehr teure Miners Guild sollte man sich etwas Zeit
lassen; auch hier gilt: Wenn kein Gebirge in der
Nähe ist, bringfs nichts. Anfangs empfiehlt es sich
nicht, Kampfeinheiten selbst auszuheben - wenn Sie
sich mit Soldnern und beschworenen Kreaturen be-
gnügen, können Sieauf die ganze Militärschiene erst-
mal verzichten und sich auf den wirtschaftlichen und
kulturellen Ausbau beschranken. Demzufolge wer-
den mit der Zeit eine Library und eine Sages Guild
errichtet, dann ein Marktplatz und darauf der Far-
mers Market.
Auf eines müssen Sie aber achten: Keine Stadt darf
vollkommen unverteidigt sein! Auch wenn der näch-
ste Gegner meilenweit entfernt ist, könnte er mal kurz
mit einer Späher-Einheit vorbeischauen. Vor allem
aber Brandschatzer und herumstreunende Monster
sind in der Anfangsphase eine echte Gefahr.
Wo es sich lohnt, werden relativ schnell Straßen
gebaut - diese bringen Handelsboni und erlauben
es, die eigenen Einheiten zügig zu verschieben. Ach-
ten Sie aber auf ein »geschlossenes Straßennetz«,
das als äußerste Punkte die Städte hat: Auch Feinde
kommen in den Genuß der Bewegungsbon i...
Truppen und Helden
Versuchen Sie möglichst, die teuren (olso zumeist
auch guten) Einheiten zu bauen: In einer Schlacht
können maximal neun Einheiten eingesetzt werden,
für Billig-Fuzzis bleibt da später wenig Platz. Zu
Beginn des Spiels und in bestimmten Situationen
(leere Stadt muß verteidigt werden), dürfen Sie natür-
lich Ausnahmen von dieser Regel machen.
Der zweite Grundsatz ist, daß fernkämpfende Trup-
pen generell zu bevorzugen sind. Eine ausgezeich-
nete Variante stellen beispielsweise Elfen-Langbo-
genschützen dar, die per »Stone Skin« widerstands-
kräftiger gemacht wurden. Das generelle Problem bei
den meisten Fernkämpfern ist, daß sie als Angreifer
die erste Schußphase der Verteidiger überstehen
müssen. Lassen Sie sich aus diesem Grund bei Feld-
schlachten lieber angreifen, als selbst zu attackieren!
Die Dunkelelfen sind nicht zuletzt deshalb interessant,
weil jede ihrer Kampfeinheiten über begrenzte
Schußfähigkeiten verfügt. Allerdings bringen die mei-
sten Bogenschützen nur dann etwas, wenn Sie mas-
siert auftreten. Scheuen Sie sich deshalb nicht, eine
spezielle Armee zu bilden, die aus einem Helden und
acht Femkämpfern besteht,
Es lohnt sich, jede einzelne Einheit zu hegen und zu
pflegen: Mit zunehmender Erfahrung werden die
Truppen immer besser, was gleichzeitig ihre Überle-
benschancen erhöht. Wenn Sie in einem Kampf durch
Pech oder Unvorsichtigkeit gute Einheiten verlieren,
sollten Sie den allmächtigen Superzauber »Lade
Spielstand« benutzen...
Für die Helden gilt im Prinzip dasselbe, wie für nor-
male Truppen: Fernkämpfer (bzw. Magiekundige)
sind Nahkämpfern vorzuziehen. Andererseits sind
gerade schwerbewaffnete, erfahrene Nahkampf-
Helden teilweise so gut gepanzert, daß Ihnen feind-
liche Truppen so gut wie nichts mehr ausmachen.
Achten Sie im übrigen auf die Spezialfähigkeiten
Ihrer Helden; vor allem Heiler und Waffenmeister
sind sehr wertvoll, wenn man sie »strategisch« ein-
setzt, d.h. nicht unbedingt im Kampf, sondern als
wanderndes Kronkenhous bzw. Trainingslager für
Truppen-Stacks.
Es gibt drei Zaubersprüche, um zu einem Helden zu
kommen. Von diesen lohnt sich eigentlich nur derje-
nige, der den »Erlöser« herbeiruft. Schon der »Sum-
men Champion« -Spruch bringt koum bessere Hel-
den auf den Plan, als sich einem zu diesem Zeitpunkt
von allein anbieten. Wenn überhaupt, sollte er mit
folgendem Trick angewendet werden: In der Runde,
bevor der Zauber beendet ist, abspeichern. Nun so
lange neu laden, bis der am Anfang der nächsten
Runde erscheinende Hero den eigenen Ansprüchen
auch wirklich genügt. Ein sehr guter Held ist der
»Chaos Warrior«, auch die »noblen« Helden (z.B.
»The Knight«) sind sehr empfehlenswert, weil sie
nichts kosten, sondern im Gegenteil Gold einbringen.
Die gefundenen, gekauften und selbst erschaffenen
Artefakte sind bei den Helden am besten aufgeho-
ben, die sowieso schon sehr stark sind. Schwächere
Recken sollen sich erstmal in der Rangleiter empor-
arbeiten und notfalls draufgehen - schließlich hat
man nur für insgesamt sechs Protagonisten Platz. In
der ersten Version von Master of Magic gibt es übri-
gens einen netten Programmfehler: Ein verstorbener
08/15-Held, der einige Runden später per »Resur-
rect« wiederbelebt wird, kommt schon mal als abso-
luter Superkämper mit fantastischen Werten daher,
Spielstrategie
Die Grundstrategie ist natürlich, als letzter Magier im
Spiel zu sein. Wie Sie das schaffen, ist aber egal:
Beispielsweise breiten Sie sich möglichst schnell aus,
indem Sie kräftig neutrale Städte einnehmen, oder
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auf der Jagd nach genialen Routinen, brillanten
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KaiitDtiumirer
Bitte Milden Sie des Spiel oe folgende feisdrift:
Nome/Vemairai
Sttufle
PU/Orr
A
aber dadurch, daß Sie noch der anfänglichen Bau-
phase verstärkt Siedlereinheiten ausschicken. Alter-
nativ spielt man auf »Qualität«, d.h, auf gut ausge-
baute Städte, die nur in hervorragend ausgestatte-
ten Landstrichen (Nahrungs-, Gold- undMineralboni)
errichtet werden.
Die nächste Entscheidung ist, ob man sich früh einen
Krieg mit einem Computergegner leisten soll. Ein
gewonnener früher Krieg hat den Vorteil, einen lästi-
gen Nachbarn los zu sein und dessen Restreich schnell
einnehmen zu können. Wenn der Gegner aber noch
gar keine Ländereien aufgebaut hat, ist der tatsäch-
liche Gewinn recht klein. Zudem kann ja auch wos
schieflaufen, und eine lange wahrende, ressourcen-
verschlingende Erzfeindschaft entstehen. In diesem
Fall ist es besser, auf Konfrontationen zu verzichten
und stattdessen Zaubersprüche auszutauschen,
Diplomati« und
Bei der Diplomatie müssen zwei Dinge berücksich-
tigt werden; Zum einen achten Ihre Gegenüber pein-
lich genau auf Ihre Aktionen. Wenn Sie also in Frie-
den mitMogier Y leben wollten, sollten Sie nicht gera-
de Kampfeinheiten in Grenzreichweite anhäufen
oder gar neben seine Städte stellen. Will Magier Y
dann irgendwann, daß Sie Zauberer Z angreifen, so
sollten Sie das bei einer Zusage ouch wirklich tun -
mit der Absicht allein Ist Herrn Y nicht gedient.
Der zweite Punkt ist, daß diplomatische Kontakte
gepflegt, ober nicht überstrapaziert werden. Melden
Sie sich regelmäßig (alle fünf Runden oder häufiger)
bei Ihren Gegenübern, sprechen Sie diese aber nur
auf eine einzige Sachean [Pakt, Zouberspruchtausch,
etc.). Das verspricht mehr Erfolg, als 1 Runden nichts
von sich hören zu lassen und dann auf einmal alles
mögliche erreichen zu wollen. Man sollte sich die
Beschreibungen der gegnerischen Magier in der
Anleitung durchlesen: Mit manchen Herrschern ist
diplomatisch einfach nichts anzufangen.
Wenn Sie sich schließlich zum Krieg entscheiden,
dann immer nur gegen einen Feind gleichzeitig. Nut-
zen Sie den Wizard's Pakt (oder gar die Allianz),
um in aller Seelenruhe Ihre Truppen zu stationieren,
und zwar möglichst bei der gegnerischen Hauptstadt.
Das zukünftige Opfer wird zwar mißtrauisch, aber
was soll's: Im besten Falle kündigt der Bedrängte
dadurch von sich aus den Pakt, womit Ihnen Diplo-
matieabzüge erspart bleiben. Wenn man dann in
Zuschlagposition und hoffentlich truppenmäßig über-
legen ist, sollte man einige Runden lang »drohen«,
das bringt Extragold oder Zaubersprüche. Greifen
Sie dann die Hauptstadt des Gegners an, deren Ver-
lust den Feindmagier für längere Zeit aus dem Spiel
wirft. Damit hat man genügend Gelegenheit, um die
restlichen Ortschaften zu erobern, so daß der zurück-
kehrende Mogier schlimmstenfalls noch einige letzte
Bastionen vorfindet.
Wenn sich der Erzfeind bei seiner Rückkehr in einem
uninteressanten Nest versteckt, können Sie zur fol-
genden Strategie greifen: Schwächen Sie die Stadt
bis kurz vor den Exitus (nur noch eine verteidigende
Einheit), und ziehen dann ab. Wenn einige Belage-
rungstruppen (zum Besetzen der umliegenden Fel-
der) zurückgelassen werden, kommt der Gegner auf
keinen grünen Zweig mehr - aber Sie sparen sich
den diplomatischen Vernichtungs-Malus.
Ist die Hauptstadt allerdings unzugänglich oder
uneinnehmbar, sollten Sie versuchen, in kürzester Zeit
möglichsr viele andere Städte zu erobern. Somit wird
der Gegner im bevorstehenden Krieg von Anfang an
geschwächt, so daß Sie hoffentlich durch wirtschaft-
liche Überlegenheit gewinnen. Niemals darf füreinen
Krieg die eigene Entwicklung (Skill-Vergrößerung,
Bau von Mana-spendenden Gebäuden) aufgegeben
werden - versuchen Sie, einen Teil Ihrer Städte aus
dem Konflikt herauszuhalten und dort fleißig am
Wirtschaftsoufschwung zu arbeiten.
Die Erforschung und Durchführung des »Master/«-
Spruchs [als zweite Siegmöglichkeit] sollte nur dann
betrieben werden, wenn eine Patt- Situation herrscht,
oder Ihnen die Gegner militärisch überlegen sind. In
diesem Fall konzentriert man sich auf die Verteidi-
gung seiner Städte, vor allem die Hauptstadt muß
maximal geschürzt werden.
Taktische Kämpfe
Wie schon vorher erwähnt, sind Fernkämpfer sehr
wichtig - allerdings nur, wenn Sie die erste Schuß-
phase des Verteidigers einigermaßen überstehen.
Donach konzentriert sich das eigene Feuer natürlich
auf die feindlichen Schürzen: zuerst auf die gefähr-
lichsten und dann auf die, die noch am meisten Sal-
ven übrig hoben. Wenn sich mehrere gleichwertige
Ziele anbieten, beschießt man das am nächsten ste-
hende. Außerdem wird brav ein Gegner nach dem
anderen »abgearbeitet«; Eine getötete Einheit ist
wichtiger als zwei angeschlagene.
Vor allem für Nahkämpfe sollte man das Kampf-
system durchschauen: Jede Einheit hat eine bestimm-
te Anzahl von Lebenspunkten, sowie ein bis sechs
einzelne Leutchen. Immer wenn die Lebenspunkte
eines Einzelkämpfers abgearbeitet sind, geht er der
Gesamteinheit (auch grafisch) verloren - der Trupp
hat eine Attacke weniger. Angekratzte Einheiten, die
schon Mitglieder verloren haben, kämpfen also
schlechter. Bei größeren Einheiten (Reiter, große
Monster] gilt dieser Effekt hingegen nur abge-
schwächt oder gor nicht; Eine Doom Drake, die nur
noch ein einziges Lebenspünktchen hat, richtet eben-
soviel Schaden an, wie eine vollkommen gesunde.
Ein beliebter Fehler ist jetzt, die fast besiegte Doom
Drake mit einem angeschlagenen Helden anzugrei-
fen - der Tod beider Einheiten wäre wahrscheinlich.
Unterlegene, hinter Verteidigungsanlagen stehende
Gegner tendieren dozu, sich nicht aus der Stadt her-
auszubewegen. Nutzen Sie diese wenig flexible Tak-
tik, um Ihre Fernkämpfer dicht heranzuführen und
erst dann fürchterlich zuzuschlagen - ein Zeitlimitgibt
es bei den Kämpfen schließlich nicht. Wenn eine
Stadt hingegen von vielen Femkämpfern verteidigt
wird, sollte man zu Beginn des Kampfes auf die maxi-
male Distanz gehen, bis sich der feindliche Projektil-
regen erschöpft hat. Danach wieder näherkommen
und selbst fleißig schießen. Wenn die feindlichen
Schützen zu stark sind, greift man zu unsichtbaren
Einheiten (z.B. Nightstalker), oder zu solchen, die
mehr oder weniger immun gegen Projektile sind (Ein-
heiten mit »lorge Shields«, Skelette, etc.).
Eine nette Taktik ist auch, eine stark verteidigte Stadt
mit einer einzigen unsichtbaren Einheit anzugreifen,
die dann den »Vortex«-Zouberspruch losläßt. Mit
etwas Glück fallen sämtliche Feindeinheiten dem
magischen Wirbelwind zum Opfer,
Strategische Zaubersprüche (»Darkness«, »Terror«,
»True Sight« etc.) sind speziellen (»Fire Ball«, »Fire
Elemental«) vorzuziehen, da sie meist nicht nur eine,
sondern alle Truppen beeinflussen. Sprüche, die eine
Einheit verbessern (z.B. »Holy Armor«) werden vor
dem Kampf benutzt: Während einer Schlacht einge-
setzt, verfallen sie nach deren Ende wieder.
Fliehen sollte man nur in vollkommen ausweglosen
Situationen - und eigentlich muß für solche Fälle ja
ein gespeicherter Spielstand vorhanden sein. Bis auf
den Irrtro- und Easy-Schwierigkeitsgrad stehen die
Chancen für jede Einheit nur Fifty-Fifty, eine Flucht
zu überleben, Helden haben eine Chance von 75
Prozent. Im einfachen Modus verbessert sich die
Wahrscheinlichkeit fürnormaleTruppenebenfallsauf
75 Prozent und Helden kommen Immer davon. Hier-
durch wird eine weitere Kampftaktik möglich: Mit
einem (oder mehreren) fernkampffähigen Helden
eine Stadt angreifen, ein oder zwei Einheiten per Fern-
kampf töten, fliehen und sofort wieder angreifen.
Dadurch lassen sich auch stärkste Städte nach und
nach »abarbeiten«, ohne selbst Verluste zu erleiden.
Wenn Sie gegnerische Stocks im offenen Feld mit
großer Überlegenheit angreifen, tendieren diese zur
sofortigen Flucht. Dabei gelten dieselben Verlust-
chancen für einzelne Einheiten wie für Sie. Man kann
aber das Aufreiben solcher Verbände beschleunigen,
indem man vor dem Angriff jedes mögliche Flucht-
feld der feindlichen Armee mit genau einer Einheit
besetzt. Wenn jetzt der Gegner flieht, haben Sie oh-
ne Kampf eine Vielzahl von Einheiten beseitigt, [laj
TIPS ZI »BMBESLICA MANAGER HATTRICK«
LIZENZENTZUG
Was Franz Beckenbauer nun genau hinter den Kulissen des
FC Bayern treibt, ist ebenso unsicher wie die Zukunft Jür-
gen Möllemanns bei Schalke 04. Viele unserer Leser wis-
sen jedoch ganz genau, wie sie den »Bundesliga Manager
Hattrick« knacken. Zahlreichen Bugs von Software 2000
sei dank...
WARTEN? - NEIN DANKES
Bei Transferverhandlungen ist es ziemlich lästig, so
lange auf den gewünschten Spieler warten zu müs-
sen. Bernd Grunenberg aus Langenfeld hat wohl
bei Uli Hoeneß gelernt und empfiehlt, sich bei der
Ablösesumme im vorgegebenen Rahmen zu bewe-
gen, dabei aber die Angebote der anderen Verei-
ne im Auge zu behalten. Beim Gehall sollten Sie in
etwa das Doppelte des geforderten eingeben. In
aller Regel bekommt man den Spieler kurze Zeit
später, in vielen Fällen erfolgt eine sofortige Zusa-
ge. Sobald der Spieler verpflichtet ist, wird ihm ein
neuer Vertrag angeboten, der prinzipiell im Gehalt
wesentlich niedriger ausfällt als bei den Vertrags-
verhandlungen,
STADIONBAU
Unser Leser Hanno Grosseschmidt aus Friedberg ist
ein gewiefter Baulöwe und hat flott herausgefun-
den, wo eine Schwachstelle des Bundesliga Mana-
ger Hattrick sitzt. Wenn Sie bei den Schwierig-
keitsgraden 2 bis 9 in der Ober-, Regional- oder
Zweiten Liga spielen, mehr Geld brauchen und Ihr
Stadion ausbauen wollen, hat er die richtige Lösung.
Errichten Sie in den verschiedenen Blöcken, was Sie
schon immer bauen wollten, also beispielsweise
Sitzplätze oder eine Überdachung - das Trinkgeld
für die Arbeiter sparen Sie sich! Wenn alle Blöcke
gesperrt sind, haben Sie zwar eine Stadionkapa-
zität von 0, doch zu den Spielen kommen je noch
Eintrittspreis und Qualität des Spiels zwischen
20.000 und 40,000 Zuschauer. Sie verdienen somit
bei jedem Spiel etwa dOO.OQQ Mark, je nachdem,
in welcher Liga Ihre Mannschaft spielt. Nach etwa
fünf Heimspielen rechnet sich der Stadionausbau
auch schon und Sie kommen von da an in die
Gewinnzone. Wenn Sie Ihr Stadion erneut ver-
größern, kostet Sie dos noch nicht einmal exfro.
NIE MEHR FINANZNOT
Miteinem simplen Trick steht Ihren Wünschen nichts
mehr im Wege - zumindest beim Bundesliga Mana-
ger Hattrick. Wählen Sie einen beliebigen Schwie-
rigkeitsgrad, aber nur Bundesliga ohne National-
mannschaft. Lars Demel aus Pattensen rat, im Menü
einen neuen Spieler zu wählen, dessen Schwierig-
keitsgrad auf 1 liegt und die Mitspielerzahl auf 2
zu stellen.
Wenn der Spieler fertig ist, nimmt man von ihm
einen möglichst hohen Kredit auf. Sie bestätigen mit
"OK« und verlassen die Bank. Auf dem Konto sind
nun nur noch 3.000.000 Mark, Man betritt erneut
die Bank und zahlt seinem Mitspieler den Kredit
zurück, bestätigt und vedäßt die Bank wieder, (fs)
KLEIN & FEIN
SYSTEM SHOCK
Energieprobleme bei »System Shock«? Simon Drees
aus Verden hat herausgefunden, daß man mit
einem kleinen Trick alle energiefressenden Systeme
aktivieren kann und trotzdem nie völlig ohne Saft
dasteht. Dazu schalten Sie einfach die gewünsch-
ten Geräte wie Schutzschild oder Lampe ein, akti-
vieren dann ein- oder zweimal den Gleiter und der
Energieverbrauch sinkt auf »0 JPM«.
LOLLYPOP
Unser Leser Uwe Haupt aus Gera ist »Lollypop«-
Fan und verrät die Codes für die ersten acht Levels
sowie allgemeine Tips. Um alle vier Kartenstücke
zu erhalten, muß man jeden Bonuslevel besuchen,
denn es gibt unzählige Kisten zu entdecken. In der
»Toy Fadory« stellen Sie sich auf die oberste Stufe
und beschießen von dort den Affen, Im »Under-
ground« plaziert man sich mit Dauerfeuer genau
vor den Sfeinzeitmenschen und paßt gut auf die
Blitze am Boden und die von der Decke fallenden
Steine auf: nur im richtigen Moment noch oben
springen!
Die beste Position im »Rain Forrest« ist zwischen
dem Endmonster und der Stufe. Wenn der Bienen-
korb hinter Lolly ist, kurz umdrehen und die Biene
erledigen. Als nächstes springt man vorwärts über
den Schuß und erledigt schnell die zweite von hin-
ten kommende Biene, dann beginnt alles von vorne.
In »Spookville« kümmert man sich zuerst um die
kleinen Gespenster und dann um den Endgegner,
am besten von der obersten Reihe aus. An-
schließend unter ihm durchlaufen, um auf die ande-
re Seite zu kommen.
Im »Dreamland« bleiben Sie am sicheren rechten
Rand und schießen erst, wenn der Schrank seine
Türen öffnet. Achten Sie besonders auf die weißen
Gespenster. Um das »Frosty Land« zu schaffen, stellt
man sich auf die unterste Stufe vor dem Eisbären,
Dieser schießt dann nur in zwei Richtungen, Ent-
weder weichen Sie der herannahenden Wolke aus,
indem Sie senkrecht nach oben springen oder
Level-
und Tips
Lolly alle
Gegner
ara3c|f||@|i
ducken sich einfach. Der einfachste Endgegnerwar-
tet im »Candy Hill«-Level auf den Spieler. Man
bewegt Lolly immer nur im Mittelbereich und ver-
sucht, zwischen zwei herabfallenden Schirmen hin-
durch zu laufen, wenn das Riesenbaby die Seiten
wechselt. (fs)
LOLLYPOP-LEVELCODES
Level
Code
Name
2
3
4
5
NCU453
CTWIPE
DWMG2A
N43XAZ
Underground
Roiny Forrest
Spookville
The Mansion
6
BWNXA9
The Dreamland
7
8
BXBYD7
DG5VMU
Frosty Lond
Candy Hill
r
>
III
X
II
■
t
in
■
eistens nein,
manchmal ja
Ich besitze eine Soundblaster 1 6 mit
der Roland SCD-10. Unter DOS ist
alles in Ordnung, nur unter Win-
dows lauft die Karte nicht ein-
wandfrei. Meistens kommt beim
Start die Meldung: »Ein Hard-
wareproblem ist aufgetreten. Rich-
ten Sie den MPU401 -Treiber neu ein«. Manchmal funktio-
niert die Karte jedoch, ohne daß ich etwas verändert habe.
(Daniel Roth, Viersen)
Bei einer Soundblaster 1 6 sollte man, um Probleme zu ver-
meiden, nicht den MPU-401 -Treiber unter Windows aktivie-
ren. Der funktioniert zwar mei-
stens, aber leider eben nicht
immer. Viel sinnvoller ist es, den
Midi-Treiber zu benutzen, der zur
Soundblaster gehört. Der Treiber
ist normalerweise schon installiert,
da sich ein und das selbe Pro-
gramm um »Wave« und »Midi«-
Dateien kümmert. Jetzt wird's
etwas kompliziert: Im »Midi Map-
per« (findet sich in der System
Steuerung) müssen Sie statt der
MPU-401 -Schnittstelle die SB-
Midi -Out- Schnittstelle aktivieren.
Wie das Endergebnis aussehen
soll, sehen Sie auf dem Bildschirm-
foto. Danach sollte die Roland-
Karte keine Schwierigkeiten mehr
machen. Den MPU-401 -Treiber entfernen Sie dann am besten
über die Systemsteuerung, da Sie ihn nicht mehr brauchen.
Bat ndlosschleife auf der Festplatte
Bei dem Versuch, die »Super Karts«-Demo von PC Player
plus 1 1 /°4 laufen zu lassen, bin ich auf folgendes Problem
gestoßen. Nach der Joystickkalibrierung ist das Programm
mehrfach abgestürzt. Als ich danach die Verzeichnisstruk-
tur der Festplatte kontrolliert habe, fand sich ein neuer Baum/
(»\kart\kart\kart\...«, usw.). In jedem Kart- Unterverzeich-
nis stand die vollständige Verzeichnisstruktur der Festplat-
te. Es muß sich wohl eine Art von Endlosschleife gebildet
haben. Löschung von Daten in „einem Unterverzeichnis"
führten zum Verlust der Daten im Stammverzeichnis. Der
gesamte Baum ließ sich weder unter DOS (6.0), noch mit-
tels PC Tools löschen. Bleibt einem ohne DOS 6.2 (Scandisk)
noch eine andere Möglichkeit, als die Festplatte zu forma-
tieren? (Stephan Kubitschek, München)
Dieses Phänomen hat uns auch schlaflose Nächte bereitet, da
es sporadisch bei einigen wenigen Lesern und jeweils bei
Sie fragen, wir antworten:
Tips und Tricks rund um den PC
Wenn eine Roland -Aufsteckkarte
unter Windows Probleme macht,
sollten Sie den MPU-401 -Treiber
entfernen und lieber den Midi-Trei-
ber der Basis-Soundkarte aktivie-
ren - der funktioniert oft wesentlich
anderen Demo- Programmen auf-
getaucht ist. Schließlich haben wir
des Pudels Kern entdeckt: Im Cache-
Programm »SmartDrv« von Micro-
soft ist ein übler Bug.
Wenn auf der Festplatte das »Write
Caching« eingeschaltet ist, kann
unter bestimmten Umständen bei
der Installation eines Programms
von CD-ROM diese Struktur entstehen. Der Fehler ist repro-
duzierbar und konnte von uns schließlich sogar bei einer Reihe
von professionellen Spielen entdeckt werden, zum Beispiel bei
»Magic Carpet«.
Um die Endlosschleife zu vermeiden gibt es zur Zeit nur einen
sicheren Weg: Der Aufruf von SmartDrv darf nur mit dem
Parameter »/X« erfolgen. Dieser schaltet das Wrtte Caching
ab. Ändern Sie also alle Zeilen in der AUTOEXEC.BAT, die
SMARTDRV.EXE enthalten so ab, daß die Zeile mit »/X«
abschließt. Nach dieser Änderung konnten wir in keiner Kon-
figuration die Endlosschleifen erzeugen - der Fehler scheint
so gebannt zu sein.
Eine Garantie kann man natürlich nicht geben und deswegen
unsere Warnung: Wenn Ihre Festplatte wichtige Daten ent-
hält, sollten Sie immer vor Installation einer neuen Software
zumindest diese wichtigen Daten auf einem Backup sichern.
Es wäre doch sehr unangenehm, wenn dieser Fehler eine Dok-
torarbeit oder die komplette Budgetplanung für Ihre Firma
schluckt.
Ist das Endlosverzeichnis auf der Platte aufgetaucht, sollten
Sie folgende Schritte beherzigen: Formatieren Sie mehrere
Disketten und machen Sie eine Diskette mit dem SYS-Kom-
mando zu einer Boot- Diskette. Spielen Sie das Programm
SCANDISK.EXE aus dem DOS-Verzeichnis auf diese Disket-
te. Wahlweise nehmen Sie statt SCANDISK auch NDD (Nor-
ton Diskdoktor, enthalten in den Norton Utilities) oder DISK-
FIX (enthalten in den PC Tools). Auf die anderen Disketten
kopieren Sie alle Dateien, die auf keinen Fall verloren gehen
dürfen. Booten Sie den Rechner von der angelegten Diskette
und lassen Sie SCANDISK alle Fehler reparieren. Prüfen Sie
danach, ob noch alle Programme laufen und schalten Sie
-'Smartdrive aus.
■JPlgital, analeg, oder was?
Woran kann ich im Laden einen digitalen von einem ana-
logen Joystick unterscheiden? Worin besteht eigentlich der
Unterschied? Welchen Vorteil hat ein analoger Joystick?
Welchen Vorteil hat ein Gamepad?
(Detlef Engelmann, Roßtal)
Analoge PC -Joysticks zieren 15-polige Sub-Stecker, digitale
Konsolen -Knüppel begnügen sich mit 9 Polen. Der Unter-
schied: Digitale Joysticks besitzen für |ede Richtung lediglich
einen An /Aus- Schalter, was optimal für Konsolen -Action-
spiele ist, da die Abfrage sehr schnell vonstatten gehen kann.
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A
Sie lassen sich nicht an PCs anschließen. Analoge, also PC-
Joysticks, haben sogenannte »Potentiometer« eingebaut, die
auch Zwischenwerte liefern können. Dadurch kann man bei
Flugsimulationen gefühlvoller steuern, die Abfrage ist aber
langsam, da aufwendig. Für PC-Action-Spieler gibt es Adap-
ter oder digitale Joysticks mit eingebautem Wandler zu kau-
fen |zu denen auch die Gamepads zählen), die ein quasi-
digitales PC-Signal liefern. An der Reaktionsgeschwindigkeit
jdiBdert sich aber nichts, nur am Steuergefühl.
IDI ist nicht gleich MIDI
Ich habe eine Soundblaster-Pro-Soundkarte. In der Anlei-
tung steht, daß sie einen Midi-Anschluß hat. Bedeutet das,
daß sie General-Midi-kompatibel ist? Auch steht in der Anlei-
tung, daß der Midi-Port gleichzeitig Joystickanschluß ist.
Was muß ich jetzt anschließen?
(Kai Horiander, Rodalben}
Die Soundblaster Pro hat zwar einen Midi-Port, dieser folgt
aber einem Creative-Labs-eigenem Standard, der von keinem
Spiel unterstützt wird. Erst ab der Soundblaster 1 6 findet man
einen MPU-kompatiblen Midi-Anschluß, den so gut wie alle
Spiele verwenden können. Um General Midi zu bekommen,
benötigen Sie einen MPU-Port und einen Midi-Klangerzeu-
ger. Dies kann eine Aufsteckkarte sein (wenn Ihre Soundkar-
te die passende Steckleiste besitzt, z.B. SB1 6) oder ein exter-
nes Midi-Gerät. Letzteres schließen Sie tatsächlich an den Joy-
stickport an, wobei Sie dann noch eine zusätzliche Midi-Box
benötigen, an die Sie wiederum Ihren Joystick anschließen
können.
Vieteilter Bus gleich halber Takt?
Ich habe gelesen, doß bei Vesa-Local-Bus-MohSerboards, bei
denen der Bus mit 40 MHz läuft und zwei VLB-Karten ein-
gebaut sind, der Takt halbiert wird. Das heißt, beide Kar-
ten laufen nur mit 20 MHz oder es gibt Störungen.
(Christian Dziatlas, Mülheim)
Es stimmt, daß es Vesa-Lacal- Bus- Karten gibt, die bei 40 MHz
nicht mehr so ohne weiteres mitspielen, wie zum Beispiel älte-
re ET4000-W3 2 -Karten. Um diese zum Laufen zu bringen,
ist es notwendig, an der Karte oder am Motherboard ein
zusätzliches Waitstate einzustellen. Dies geschieht knallhart
per Jumper und drückt gewaltig auf die Gra-
fikleistung. Aber das ist natürlich besser, als
ein nicht funktionierender Rechner oder auf-
tauchende Grafikfehler. Wenn Ihr 3D-Bench-
Wert auffällig niedrig ist, kann es eventuell
daran liegen.
von 800 x 600. Damit bin ich unter Windows echt zufrie-
den. Es müßte also eigentlich doch recht einfach möglich
sein, alles unterhalb dieser Auflösung mit 72 Hz wiederzu-
geben; namentlich die DOS-Textmodi. Unter Windows ist
das kein Problem, da liefern die Treiber VGA-Utilities mit
den entsprechenden Möglichkeiten. Aber unter DOS kriege
ich das nicht hin. {Klaus Heinrkh-Mell, per CompuServe)
Obwohl die modernen Grafikkorten voll und ganz auf Win-
dows-Leistung eingestellt sind, gibt es meist eine Möglichkeit,
die ungeliebten DOS-Modi »aufzufrischen«. Auf den mitge-
lieferten Treiberdisketten finden sich Grafikkarten -Utilities, mit
denen Sie die Rerreshraten in allen Auflösungen bestimmen
können. Bei Ihrer Gra-
fikkarte heißt das Pro-
gramm »CLMODE«,
mit denen Sie alle Fre-
quenzen einstellen und
auch gleich ausprobie-
ren können, ob Ihr
Monitor die Bildwie-
derholrate verkraftet.
Gerade beim Stan-
dard-DOS-Textmodus
könnte es sich lohnen.
da dieser immer mit 60
Hz dargestellt wird,
damit ältere Monitore de
Mit bestimmten Grafikkarten -Utilities
erhöhen Sie die Bild -Wiederhol rate auch
unter DOS und machen das Spielen augen-
freundlicher. Achten Sie bitte darauf, daß
Ihr Monitor die Frequenz verkraften kann.
Brennt Ihnen eine Frage
den Mysterien der PC-Techi
auf der Zunge? Versiegt If
Spiele-Lust im Hardwai
Frust? Schreiben Sie ur
v/erden versuchen, Ihi
gen in einer der nächsten Aus
gaben zu beantworten.
LS in Hertz für den Textmodus
Ich habe einen 486-Rechner mit einer Cirrus
Logic AVGA3-542X-Grofikkarte. Sie leistet
72 Hz bei 256 Farben und einer Auflösung
if synchronisieren können. Nor-
malerweise müssen Sie für die neuen Einstellungen »CLM-
ODE« bei jedem Systemstart neu laden, zum Beispiel in der
»AUTOEXEC.BAT«.
oLh uviel Joystick macht stumm
Ich habe mir die Roland SCD-10 gekauft. Ist soweit alles
ganz okay, aber wenn ich meinen Flightstick von CH Pro-
ducts in die Soundkarte einstöpsle, dann ist absolute Stille.
Nichts ist mehr zu hören von General MIDI oder Roland SCC-
1. Ohne Flightstick funktioniert es wunderbar.
(Jörgen Wörner, per CompuServe)
Ein Klassiker des Technik-Treffs, den wir gerne nochmal beant-
worten: Die meisten Soundkarten teilen sich externen MIDI-
und Joystick-Port am Joystick-Stecker. Viele moderne Sticks
mit Zusatzfunktionen schließen dann aber
einige der MI DI -Leitungen kurz. Deswegen
bekommt auch die interne MIDI-Karte keine
Signale mehr ab. Die einzige Lösung besteht
darin, zwischen Joystick und Stecker an der
Soundkarte das entsprechende Adapterkabel
zu hängen, das zwischen Joystick und MIDI
filtert. Ein solches Kabel gibt es für etwa 50
Mark im Fachhandel - und eine MIDI-Orgel
kann man dann auch an den PC anschließen.
(mk/bs)
Wir bitten um Verständnis,
daß wir aus Zeitgründen
keine individuellen Ratschlä-
ge zusenden können. Bitte
senden Sie also kein Rück-
porto oder frankierte Rück-
umschläge mit.
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Vergleichstesi 9/94 i |I 1 0/34 Einzelteil 9/94
30tD 16 Sound Syslem MAESTRO 32 Sound System MAESTRO 32
Händleronfrogen erwünscht.
[T3
Vergleichitesi 10/94 Einteilest
Wgve System PRO Sound System MAESTRO 32
. . ,gvf /„sehi gut" Teilergebnis .-.•:
Übrigens: Wir machen Soundkarten.
Vergleiche:.!
■ Wavetable]
Sie wollen Ihre
Meinung über PC
Player loswerden
oder sich zu
anderen Themen
rund um den
Computer äußern?
Unsere Brief ecke ist
das richtige Forum:
Schreiben Sie bitte an
den DMV Verlag, Redak-
tion PC Player, Gruber
Str. 46 a, 85586 Poing.
Konstruktiv rechnen
Zu Eurer Idee, PC Player plus als praktisch identisches Heft
zur Normalausgabe herauszubringen, kann ich Euch (wie
viele andere auch) nur gratulieren. Schon daran sieht man,
daß Ihr es nicht auf den Geldbeutel Eurer Leser abgesehen
habt, die sonst gezwungen gewesen wären, sich das norma-
le Heft neben einer CD-Player- Sonderausgabe zu holen. Damit
wäre man bei 25 Mark angelangt. Zwei Bitten hätte ich jedoch:
Baut demnächst eine Deinstallations-Routine ein. Außerdem
nervt es mich etwas, daß die Programmgruppe von PC Play-
er 10/94 bei jedem Windows-Start geöffnet erscheint.
Es wäre schön, eine Art Pinnwand mit Leserbriefen, bestimm-
ten Kleininseraten (Veranstaltungen, Technik-Tips, etc.) als
Objekt in die Programmgruppe zu integrieren.
Sehr gut (und mutig) fand ich Eure kontroverse Diskussion um
die mißglückte »Outpost« -Veröffentlichung; soweit ich weiß,
seid Ihr in der Hinsicht so ziemlich die einzige Zeitschrift in
Deutschland gewesen. (Nicolas Hinke, Zwingenberg)
Danke fürs Lob! Die Programmgruppe einfach schließen, »Ein-
steilungen speichern« aktivieren und Windows verlassen - in
Zukunft erscheint sie »geschlossen«. Leserbriefe, Tips und
andere Themen, die auf Papier praktischer sind, wollen wir
nicht mit Gewalt auf die CD verlagern. Das neue Medium soll
möglichst sinnvoll genutzt werden (»Interaktive Tests«, etc).
Jetzt aber schnell
Mich würde es interessie-
ren, wie es die Redakteure
schaffen, die vielen Pro-
gramme In so kurzer Zeit
ausführlich zu testen. Sie
spielen die doch nicht bis
zum Ende durch, oder? Ich
selbst betrachte mich als
Spiele- Profi (»System
Shock« auf Stufe 2 nach sie-
ben Tagen gelöst), würde es
jedoch nicht schaffen, derart viele Programme in einem Monat
zu verkonsumieren. [Olaf Nobis, Berlin)
System Shock: 1 Woche für
Level 2, nicht übel...
Das haut natürlich nur hin, weil wir nicht jedes Programm 1 00
Prozent durchspielen. Zur Meinungsbildung reicht es in der
Regel, gut die Hälfte zu sehen; dazu kommen Background-
Informationen von den Entwicklern. Da wir Spezialisten für
die jeweiligen Genres einsetzen, kommen unsere Jungs beson-
ders schnell zurecht.
Zerrissen und verrissen
Kreisch! Mein schönes PGPlayer-plus-Heft! Wessen Idee war
es, die CD mitten auf den Umschlag zu kleben, wo beim
Abtrennen der ganze Umschlag zerreißt? OK - nicht der
ganze Umschlag wird zerrissen, aber schön sieht das Heft nach
dem Abtrennen der CD nicht mehr aus. Könnten Sie für die CD
nicht eine Extraseite im Inneren des Heftes reservieren?
Sie testen viel zu viele schlechte Spiele - wer will die schon
kaufen? Tests von Spielen unter der 45er-Marke sollten nicht
veröffentlicht werden; Spielen unter 65 Prozentpunkten sollte
nicht mehr als eine halbe Seite spendiert werden. Vielleicht
könnten Sie einen kleineren Bereich extra für schlecht bewer-
tete Spiele einrichten (in welchem sie ruhig etwas runterge-
macht werden dürfen), da man ja auch wissen muß, was man
nicht kaufen sollte. (Markus Knak, Rhaudenfehn)
Seit Ausgabe 1 1/94 verwenden wir einen softeren Klebstoff.
Behutsames Ablösen der CD-Tasche ohne Umschlagbeschä-
digung sollte jetzt kein Problem mehr sein. Auch der übelste
Verriß will analysiert werden: Nur ein Spielename und eine
Wertungszahl waren zu karg, um unsere Leser zu informie-
ren.
Wenn wir was schlecht finden, wollen wir's auch vernünftig
begründen. Den guten Spielen nimmt diese Politik keinen Platz
weg; wir widmen den echten Klassetiteln jeweils drei bis fünf
Seiten.
Was diese CD so alles treibt...
Ich bin ein begeisterter PC Player Leser und habe in der aktu-
ellen Ausgabe 1 t/94 gelesen, daß Ihr auf Eurem CD-ROM
noch mehr Treiber unterbringen wollt. Dazu kann man Euch
nur gratulieren. Ihr seid da einige der wenigen, die sich um
Anwender kümmern, welche oft von den Herstellern sitzen-
gelassen werden. Es wäre toll, auf einer der nächsten CDs
auch Treiber für CD-ROM-Laufwerke von Toshiba (z.B. für
XM3401-B für Future Domain Controller, die ASPI unterstüt-
zen) herauszubringen. (Roman Hompel, Baesweiler)
Boris nimmt solche Anregungen gerne auf. Auf dem CD-ROM
werden wir im Laufe der Monate die Treiber- und Update-
Ecke mit Sicherheit nicht vernachlässigen.
43?
Bitte verkauft wieder zusätzlich die PC -Player-Diskette. Bei den
Spieletests wundert es mich, daß die Preise unter »ca. -Preis«
immer so hoch sind. Manchmal bekomme ich die Spiele bis
zu 50 Mark billiger. Außerdem ist völlig unklar, warum Ihr bei
Starkiller mit Folge 43 anfangt. (Jan Schneider, Bonn)
Seine ersten 42 Episoden erlebte Starkiller in den
grauen Tagen, bevor es PC Player gab. Dann
gelang es uns (unter großem Einsatz von
Geld, Schokolade und liebevoller Betreu-
ung), Rolf Boyke abzuschleppen. Folge 43
(in PC Player 1/93} schließt nahtlos an die
»alten« Episoden an (»Ein Sturz durch ein
warzes Loch... ist das gefahrlich, Dr. Bobo?« - »Oh ja,
äußerst tödlich. Aber zugleich hochinteressant!«}.
Disketten werden wir nicht mehr anbieten; viele neue
Demos sind sogroß, daß sie nur auf CD-ROM genug
Platz finden. Und die Preisangaben beziehen sich
auf Empfehlungen des Herstellers. Klar, daß man
bei Sonderangeboten oder knapp kalkulierenden
Händlern einzelne Spiele manchmal deutlich billi-
ger bekommen kann.
gar verletzte Spieler (auch das ist nicht vorgesehen) durch
schwächere ersetzen zu müssen. Die zufällige Festlegung der
Gruppeneinteilung bei einem Turnier führt sehr oft zu inter-
essanten Konstellationen, dennoch wäre eine optimale Umstel-
lung auf eine Auslosung aus mehreren Töpfen wünschenswert,
weil das dem wirklichen Spielbetrieb wesentlich näher käme.
Unverständlich ist mir, warum bei Entscheidungsspielen nach
zwei Verlängerungshalbzeiten bei Remis nicht ein Elfmeter-
schießen folgt, wie es im Fuß-
ball sonst üblich ist, sondern
eine offensichtlich dem Eis-
hockey entlehnte Art des 5ud-
den-Death.
(Norbert Pomaroli, A-Wien)
Raus damit!
Besonders gut gefallen mir die sehr kritischen Spiele-Tests. Am
allerbesten fand ich allerdings den Artikel über Mailboxen
und Faxmodems. Da ich mir selbst bald ein Faxmodem
anschaffen will, habt Ihr mir mit Eurem Artikel sehr viel wei-
tergeholfen. Anhand Eurer Tests kann ich mich vor meiner
Wahl genauestens informieren und meistens trefft Ihr genau
meinen Geschmack. Aber nun zu den erweiterungsfähigen
Sachen, wie den Spiele-Komplettlösungen. Ich für meinen Teil
finde, daß Ihr auch mal Karten zum Herausnehmen bringen
könntet. (Christian Edenhofer, Wuppertal)
Wer will denn da schon wieder seine schöne PC Player zer-
rupfen ? Aber ernsthaft: Die Tips am Heftende machen die Zeit-
schrift nicht nur übersichtlicher; wir sind dadurch auch bei
kurzfristigen Umstellungen flexibler (und können die Deadl'me
eher biegen, wenn kurz vor Druckbeginn noch ein schönes
Spiel erscheint).
Das FIFA-Gremium tagt
Mit wachsendem Interesse verfolge ich die Beiträge im Tech-
nik-Treff und natürlich die Leserbriefe. Eben einer dieser Brie-
fe (»Bundesliga-Skandal« in 1 1 /94) hat meine tiefe Verwun-
derung ausgelöst und ist damit der eigentliche Grund für mein
Schreiben. Es ging um das hervorragende Spiel »FIFA Inter-
national Soccer«, bei dem der Leser nichts anderes zu kriti-
sieren hatte, als die Spielernamen der deutschen Mannschaft
und die Werbung, die nach jedem Tor über den Bildschirm
flimmert. Zur Werbung sei angemerkt, daß sie nicht nur den
Spielablauf in keiner Weise beeinflußt, sondern sich auch sehr
leicht per Knopfdruck abbrechen läßt.
Wenn man schon an einem so guten Spiel herumnörgeln muß,
so könnte ich mir eher folgende Krittkpunke vorstellen: Im
Spielverlauf werden auf Wunsch zwar fleißig gelbe und rote
Karten ausgeteilt, diese finden aber beim weiteren Turnier-
oder Ligaverlauf keinerlei Beachtung. Damit ist auch der mit
22 Mann recht stark besetzte Kader ziemlich überflüssig, weil
man nie in die Verlegenheit kommen kann, gesperrte oder
FIFA Soccer: Fortsetzung folgt?
Wie ich die Buben von Electro-
nic Arts Deutschland kenne,
werden sie Deine Kritikpunkte
aufmerksam durchlesen. Ich möchte fast die Gitarre von Flo-
rian Stangl darauf verwetten, daß es 1 995 einen FIFA-Nach-
folger geben wird. Da wird dann womöglich die eine oder
andere Anregung von Dir aufgegriffen.
Die Indizierungs-Debatte deomt
Normalerweise schreibe ich ja kein Leserbriefe, aber als ich
Euer Interview mit der BPS las, »doomte« es mächtig in mir
(obwohl ich als Schweizer gar nicht von der Indizierung betrof-
fen bin). Meine Erfahrungen mit diesem Spiel sind alle durch-
wegs positiv. Wenn ich zum Beispiel wütend oder sonst
irgendwie aggressiv bin, genügen 1 5 bis 20 Minuten »Doom«
und ich bin wieder völlig entspannt. Auch die Nachbarskin-
der (alle zwischen 9 und 15), welche hier und da ein Spiel-
chen bei mir machen, sind nicht brutaler geworden oder haben
ihre Haustiere mit der Kettensäge massakriert. Sie sagen auch
selber, daß das ganze nur ein Spiel ist, wo man ein farbiges
Sprite in ein andersfarbiges umwandelt, wie sie es in jedem
Trickfilm sehen. (Ralph Gloor, CH-Freienbach)
Ich bin 29 Jahre alt und seit vielen Jahren begeisterter Com-
puterspieler, von Simulationen über Adventures bis zu Jump-
and-Runs und Ballerspielen. Zudem bin ich noch Vater zwei-
er Kinder im Alter von 2 und 9 Jahren.
Nachdem ich Doom sehr oft spiele, bin ich der Ansicht, daß
die Darstellung der Gewalt für Jugendliche unter 16 nicht
geeignet ist. Man sollte dem Beispiel der Film-Industrie folgen
und nach einem entsprechenden Gesetzesentwurf alle Spie-
le, die auf den Markt kommen, von der BPS prüfen lassen.
Damit soll einfach erreicht werden, daß Eltern, die mit der
Szene nicht so vertraut sind, besser einschätzen können: Was
kann mein Kind spielen? (Raimund Woch, Germering)
In diesen Togen kommen die ersten Spiele in den Handel, die
von der »USK« mit Altersempfehlungen versehen sind. Wir
werden gespannt beobachten, inwieweit diese Angaben sinn-
voll und kompetent gemocht werden.
IN DER MACHE
♦ EIN RUNDES ROM
Auf dem nächsten CD-ROM von PC Player plus finden Sie
natürlich alle neuen Spiele-Demos. Damit wollen wir's nicht
belassen: Dazu kommen viele weitere Goodies wie die
ausgebaute Service-Ecke mit Update-Patches und neuen
Software-Treibern. Unsere exklusiven »Multimedia Leserbriete«
finden nach dem Kölner Messeabstecher wieder in den Poinger
Aufnahmestudios statt. Nicht zu vergessen: Der »interaktive Test«
mit Spiele-Animationen und Originol-Sound.
♦ PER KLEINE RECHENKÜNSTLER
Kids hassen Mathe: Die Rechnen-Hausaufgaben werden zum all-
täglichen Drama. Wo knurrende Lehrer versagen, soll Merlin'*
Mathe helfen. Wir testen das purzige Lernprogramm nächsten
Monat im Rahmen der Rubrik »PC junior«.
♦ NEUE APVENTURES GELOST
Auch die garstigsten Puzzles können unsere Abenteurer nicht
schrecken. In der nächsten PC Player finden Sie deshalb die
Komplettlösungen zu Kyrandia 3 und Death Gate. Der
Tips-Teil wird natürlich auch zahlreiche Hilfen zu anderen aktuel-
len Spielen bieten.
Techno auf CD-ROM
Wir tesfen die
► I DO THE ROCK
Nach einer CD-i-Version erscheint Todd Rundgrens Klangexperiment
No World Order jetzt endlich für den PC. Die Rock-CD zum
Sei bstabmi sehen inklusive Karaoke-Modus ist nicht die einzige
Multimedia-Neuheit, welche aus dem Musik-Business rüberschwappt.
Die deutschen Techno-Knaben von U 96 haben Ihr erstes CD-ROM
vollendet und bieten dort neben Videos und einem Spielchen so bizarre
Ergüsse wie eine »Gummienten-Lovestory« - wir sind beeindruckt. Ob
Bits und Bytes ähnlich Hitparaden- reif sind wie die musikalischen Ergüs-
se von U 96, verrät nächsten Monat unser ausführlicher Software-Testteil
► GUT GEBRÜLLT, LÖWE
Mit Der König der Löwen hat Disney nicht nur einen
kapitalen Zeichentrick-Hit gelandet, auch die Videospiel-Fassung
des Animations-Meisterwerks verkauft sich wie die sprich-
wörtlichen warmen Semmeln. Und wenn uns die agile Presseabtei-
lung von Virgin nicht überraschend
im Stich läßt, testen wir im näch-
sten Heft die PC-Umsetzung des
Spiels zum Film. Weitere Test-
Anwärter für nächsten Monat:
Wing Commander 3
(endgültig und letztendlich -
sonst streichen wir Origin von
unserem Weih nachtskarten -
Verteiler), Ikarions Fußballmana-
ger-Alternative Hattrick und
die Simulations-Hoffnung
Flight Unlimited
PC PLAYER
Alle Vorschau-Angaben ohne Gewähr!
Aufgrund von Terminänderungen bei
den 5pieleher stellern kann es zu
kurzfristigen Verschiebungen kommen.
erscheint am
11. Januar
4// dies und viele weitere Spiele-
tests, Tips, News und Features
rund ums PC-Entertainment war-
ten in vier Woinen auf Sie.
WELTBEWEGEND
Klar, daß wir Redakteure von PC Player uns mit
dem Computerteil aus der »Welt am Sonntag«
fortbilden. Die nachfolgende Erwähnung eines
brandneuen Massenspeichers beweist, daß die-
ses ehrwürdige Blatt bei weitem nicht so kon-
servativ ist wie sein Ruf.
Glücklicherweise bedeutet
eine leere CMOS-Batterie kei-
ne echte Katastrophe. Sie ha-
ben keinerlei Daten von Ihrer
Festplakette verloren.
Todesstoß fürs CD-ROM? Die Festplakette ist das
Speichermedium der Zukunft...
DUDEN-KILLER
Was wäre das »Finale« nur ohne die mit der
heißen Nadeln gestrickten Übersetzungen
fernöstlicher Anleitungen ins Deutsche. Die
Dokumentation für das »Mobile Rack« wurde
anscheinend todes- und grammatikverachtend
in fünf Minuten zusammen kalauert.
.„ Sie d»un«n durch»"»- <*»°' "
Co-ou." *'» 9 7™ de F»nM»n h«. „ v „ Wnd . m .
de m Sack hat aie Boden.
MOBI1-EBACK. nicht atit o ^^HaciiJijQßin. Schüssen
; Diskette, wenn
Welchen Anforderungen muß man eigentlich genügen, um
bei der berüchtigten ZDF-Spielshow »X-Bose« als Moderator
zu landen? Angesichts solcher Darlings wie Niels und Tanja
sind Kompetenz und Talent offensichtlich nicht die aus-
schlaggebenden Kriterien. PC Player enthüllt, exklusiv aus
den Geheimarchiven des ZDF: Die Verhaltensregeln für X-
Ba se-Mode ratoren !
PLATZ 1 S Exzessive Verwendung der schönen Wärter
»zocken» und »gambeln« - der Gebrauch von »spielen« wird
mit einer Abmahnung geahndet.
PLATZ 2: Wen interessieren schon die Resultate bei
den Video spiele -Wettkämpfen? Die Bestimmung der Gewin-
ner nach dem Zufallspi inzip erhöht den Nervenkitzel bei allen
Beteiligten.
PLATZ 3: Gleichbleibend ahnungsloser Gesichtsaus-
druck. Dadurch fällt die »Hä?«-Miene weniger auf, wenn man
vom Teleprompter einen bösen, schweren Text ablesen muß,
dessen Inhalt man nicht kapiert.
PLATZ 4l Möglichst abwechselnde Verwendung der
Ratio sigkeits- Floskeln »Hey« und »Heyheyhey«. Nur Exper-
ten sollten sich an der verwegenen Konstruktion »Heyhey"
versuchen.
PLATZ 5* Auch angesichts von dämlichem Konzept und
Sponsorendruck nicht verzweifeln, sondern die Kulleraugen
aufreißen und lieb in die Kamera schauen. Schließlich wer-
den Sie nicht fürs Denken bezahlt...
drei mit einem etwas seltsamen Humor ausgestatteten Haupt-
programmierer von Doom 2.
LACHHAFT
Sie glauben, den PC-Spieledesignern fällt nichts mehr Neues
ein? Dann wenden wir unseren Blick doch auf die aktuelle
Kundenzeitung des Videospiele-Distributors »Laguna«, in der
das neue Mega-Drive-Modul »Boogerman« angepriesen
wird. Gegner anrülpsen - das ist ja fast so originell und wit-
zig wie die gesammelten Grammatikfehler im Text. Angesichts
solcher humoristischen Niederungen ist man doch wieder für
seine gute alte PC-Software dankbar...
SATANISCHE VERSE
Nicht nur der Untertitel »Hell on Earth« von Doom
2 läßt auf die Präsenz des Teufels schließen. Ähn-
lich wie auf so mancher Hardrock- Platte ist im
Endlevel eine versteckte Botschaft in einem Digi-
Sample enthalten.
Betritt man den großen Raum im 30. Level, erklin-
gen seltsame Töne, die nicht zu verstehen sind.
Wer den Sprachfetzen rückwärts abspielt, hört
folgende Botschaft: »To win the game you must
kill me, John Romero«. John Romero ist einer der
Ein Jump 'n Run Spiel das seines-
gleichen sucht Vergesst alles was
davor kam, Boogerman ist das Sega
Mega Drive Spiel der etwas anderen
Art Mit seinem ekelhaften Beneh-
men zwingt er alle Gegner in die i
Knie. Endlich ein Jump *n Run Spiel '
bei dem man so richtig herzhaft la- I
chen kann. Und lachen kann manhier ^"^^^^^^
wirklich viel, zum Beispiel wenn Boogerman eine
Gegner anrülpst. Ein Spiel das mit ungeahnten Witz
begeistert
-".' £s ^-»^W « S T ■-, 2>- fT i j.LJ gj ■ I
Mittwoch, 9 November 1994
"Spiele, Abenteuer, MIDI, warme,
lebendige und natürliche Sounds, Techno,
Klassik, Hock und jede Menge Spaß", las
Ich auf der Steintafel. Es mußte die neue
SoundWave32 A/WS von Orchid sein.
Sie wird meinem Computer ungeahnte
Klangdimensionen verleihen. Diese einmalige
Kombination aus Wavetable und Synthese
Ist bislang einzigartig! Und mit der fantas-
tischen DSP-Software wird Dr.N. die ganze
Nacht seinen
Spaß haben.
SOUNDWAVE32A/WS
• A/WS Wavetable Synthese
Die Sounkarte mit realistischen und lebendigen Sounds, die keine
andere Wavetable Karte erzeugen kann! Jede SoundWave32 kann
übrigens auf A/WS erweitert werden.
• 24-Bit Audio Signalprozessor (ADSP)
Erweitern Sie Ihre SoundWave32 per Software! Die einzige
Soundkarte, die mit Ihren Ideen wachsen kann.
• Kompatibel zu Allem
Software wird unterstützt unter General MIDI, SoundBlaster,
Q-Sound, Windows Soundsystem 2.0, und Kombinationen daraus.
• A/WS und Digi-Sounds gleichzeitig
Dank Kombo-Modes erklingen Spiele und Windows-Programme
mit A/WS Wavetable und digitalen Effekten gleichzeitig!
• DSP-Software Kit
Kaum zu schlagen: Digitale Effekte in Echtzeit, Spracherkennung,
Diktaphon, MIDI-Sequenzer, Media Back, Q-Sound, u.v.m.
• SCSI-2 CD-ROM Interface (optional)
Mit dem schnellen SCSI-2 Interface auf der SoundWave32+ SCSI
schließen Sie alle angesagten Double-bis Quad-Speed
CD-ROM Laufwerke direkt an Ihre Soundkarte an.
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der GameWave32 schon ab =L - —
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